Na, was mag das wohl sein?

Nein, ich habe keinen Herrenbesuch
Des Rätsels Lösung:

Na, was mag das wohl sein?

Nein, ich habe keinen Herrenbesuch
Des Rätsels Lösung:

…haben wir es doch endlich mal geschafft, den Kapuzenschal, den ich einst meiner Azubine -jetzt Angestellte- gestrickt habe, zu fotografieren.

Beim Durchblättern eines Rebecca-Heftes hatte Christina sich unsterblich in diesen Schal verliebt und wie jede Chefin weiß, ist Liebeskummer schlecht für’s Betriebsklima
Das Bändchengarn (Capella von GGH) war furchtbar zu verarbeiten, die 3-fädig gestrickte Flauschumrandung war eine Strafe, aber das Ergebnis rechtfertigt alle Mühen: Ein glückliches Mädel, das den Schal immer noch oft und gerne trägt.

Und ich finde, er steht meiner Russenprinzessin ausgesprochen gut:

Hier zum Vergleich das Original - die Anleitung stammt aus der Rebecca Nr. 30 vom Herbst 2005.

In der Hitliste der dämlichen Mails aller Zeiten steht diese hier, die ich heute erhalten habe, ganz oben:
Sehr geehrte Damen und Herren,
kaum zu glauben, aber es ist wahr: Die Bundesregierung hat tatsächlich jedem deutschen Bundesbürger über 18 sage und schreibe 2400 EURO zum Konjukturaufschwung zur Verfügung gestellt.
Keiner hat es glauben wollen, jetzt ist es wahr geworden: 12 Monate mit je 200 EURO ergeben zusammen 2400 EURO
Sichern sie sich jetzt Ihren Anteil unter Eingabe Ihrer ganzen notwendigen Daten, nehmen Sie Ihren Auswis zur Hand bevor Sie das Formular öffnen.
Auszahlende Behörde ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales BMAS,
Wilhelmstraße 49, 10117 Berlin (völliger.blödsinn.de)
Klicken sie jetzt hier und holen sie sich Ihren Anteil ab: www.dummes-zeug.de
(Links geändert, damit nicht noch jemand aus Versehen draufklickt)
Die Bundeskanzlerin hat es tatsächlich fertiggebracht - Ein Lob hierfür auch von unserer Seite nochmals.
Helfen Sie uns mit der Verbreitung dieser Information, damit jeder seinen Anteil zum Konjunkturaufbau erhält und senden Sie diese Email umgehend an alle Ihre Freunde und Bekannte weiter. Nur so ist ein flächendeckender Informationsfluss gewährleistet.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe.
Mit freundlichen Neujahrsgrüssen
Verbund der Steuerzahler eV
Ich lach’ mich schlapp - gibt es tatsächlich Idioten, die darauf reinfallen? ![]()
Also daß Strickbücher zeitweise in Paralleluniversen verschwinden und nach einigen Minuten genau an der Stelle auftauchen, wo man schon fünfmal nachgesehen hat, kenne ich ja schon.
Aber heute hatte ich einen Extremstfall: Ich habe geschlagene zwei Stunden nach “Ajour, Lace…..oder einfach nur Löcher” gesucht. Alle Strickbücherlagerorte dutzendfach durchgesehen. Zur Belustigung der Herren Kater Schränke aus- und wieder eingeräumt (Strickbücher heben ist ein prima Krafttraining). Unter die Couch geguckt (erstaunlich, was da alles drunter liegt, ich muss wohl mal mit meiner Putznelda ein ernstes Wort sprechen…). Kurzfristig sogar mit dem Gedanken gespielt, im Kühlschrank nachzusehen (ist mir schon passiert, daß ich da die eigenartigsten Dinge reingetan habe). Im Schweisse meines Angesichts einen Schrank abgerückt, falls es dahintergefallen sein sollte. Nichts. Wie vom Erdboden verschluckt.
Nochmal eine Bücherreihe durchgesehen. Und da steht es plötzlich und blinzelt mich ganz unschuldig an. Genau da, wo es eigentlich auch stehen sollte und wo ich schon etliche Male drübergeschaut habe. Böses Buch. Mich so zu ärgern… ![]()
Kurz vor Weihnachten noch ins Haus geflattert:

Ich muss gestehen, ich bin ziemlich enttäuscht. Das Titelmodell ist noch das schönste Design im Buch und das war schon war in einem älteren Rowan-Heft drin. Genauso wie mindestens zwei andere Modelle - alle von Kim Hargreaves. Diese drei Sachen sind zwar schön, aber die Anleitungen habe ich ja schon.
Die anderen Designs gefallen mir (bis auf den grünen Twisted Rib Cardigan) überhaupt nicht. Die meisten sind super-simpel und/oder Schlabber-Look. Und was haben eine Stola und eine Tasche in einem Buch für große Größen zu suchen? In meinen Augen ist das überflüssiges Füllmaterial.
Die meisten Modelle gehen bis 122 cm Brustumfang, was einem Umfang des fertigen Strickstücks zwischen 130 und 140 cm bzw. einer deutschen Größe 52 entspricht.
In der gerade mal acht Seiten langen Einleitung gibt es ein bisschen Stylingberatung sowie Tips zur richtigen Größenwahl und Anpassung des Strickstücks an die individuelle Figur. Das könnte man auch wesentlich besser machen, siehe “Big Girl Knits”.
Strickschriften gibt es nur in zwei Fällen, die anderen Muster -soweit die Sachen überhaupt eins haben- sind ausschließlich in Worten beschrieben.
Alle Modelle könnt ihr hier ansehen. Nicht verwirren lassen, das Buch erscheint mit zwei verschiedenen Covern, der Inhalt ist aber gleich.
Mein Exemplar geht auf jeden Fall zurück. Wer Strickbücher speziell für große Größen sucht, wird meiner Meinung nach mit “Big Girl Knits” bzw. “More Big Girl Knits” sehr viel glücklicher werden.
Nun springt auch die Freundin auf den trendigen Strickzug auf und präsentiert nebst einem -mit diversen Tippfehlern gespickten- Artikel über die neue Wolllust (meine Güte, ich kann dieses Wort echt nicht mehr hören) diverse Anleitungen zum Stricken und Häkeln. Das Utensilo finde ich gar nicht mal so übel.

Da muss ich doch gleich am Montag mal schauen, ob im Heft nur die Sachen drin sind, die auch auf der Website angeboten werden. Ich hege ja die leise Befürchtung, daß die angepriesenen “Klamotten” (irgendwie finde ich diesen Ausdruck unpassend) wieder mit Baumstämmen gestrickt werden… ![]()
Naja, dafür erfahre ich dann wenigstens noch “10 verblüffende Neuigkeiten über den Orgasmus”- mit solch unentbehrlichem Wissen kann ich doch bestimmt beim nächsten Stricktreffen glänzen ![]()
Bei Creative Knitting gibt es ein feines Angebot: Ein digitales Abo für die nächsten 6 Ausgaben und Zugriff auf das Heftarchiv, das im Moment alle Ausgaben zurück bis November 2006 beinhaltet (ältere Hefte sollen nach und nach dazukommen).

Macht zusammen 19 Hefte im PDF-Format für umgerechnet knapp 11 € - da kann man nicht meckern.
Nicht wundern, wenn das mit dem “instant access” nicht klappt, es dauert eine Weile, bis man freigeschaltet wird. Ich habe zwei Tage gewartet, ich vermute, die sind überrannt worden von neuen Abonnenten.
Und weil ich vor geraumer Zeit schon mal drei digitale Ausgaben käuflich erworben habe, die ich ja jetzt quasi doppelt habe, werde ich diese drei Hefte an drei von Euch verschenken. Es handelt sich um die Ausgaben Mai 2007, September 2007 und Mai 2008. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst - bitte im Kommentar angeben, welches Heft Ihr möchtet, ich maile Euch dann einen Download-Link.