So, im Moment scheint Ruhe im Karton zu sein, ich hoffe das bleibt auch so.
Ich werde wohl tatsächlich mal mein Wordpress updaten müssen (das neue scheint auch viel besser zu sein, allerdings sehr gewöhnungsbedürftig), das erfordert aber einen Umzug auf einen neuen Server bei meinem Provider, was bis zu 24 Stunden dauern kann. Also bitte nicht erschrecken, falls das Blog Anfang der Woche mal eine Weile nicht erreichbar ist.
Ich habe schon mal probeweise die Datenbank gesichert und rückgesichert, das klappt - puh, davor habe ich ja am meisten Angst, daß irgendetwas schief läuft und dann alles weg ist. Die liegt jetzt aber für den Fall der Fälle sicher bei einem anderen Hoster.
Nun habe ich viel zu viel geraucht und kaum gestrickt - hmpf. Herzlichen Dank, unbekannter Hacker
Such’ Dir ein anderes Hobby. Stricken zum Beispiel ![]()
Vielen Dank für die Rückmeldungen, daß sich auf meiner Seite etwas eingenistet hat, was da nicht hingehört ![]()
Dank der sachkundigen Unterstützung von Sabine, die ein Skript in meiner Header-Datei gefunden hat, das da definitiv nicht hingehört, ist der Spuk jetzt hoffentlich vorbei…
Die Entscheidung ist sehr eindeutig zu Gunsten von Modell 3 ausgefallen. Fein, damit sind wir dann mangels Ärmel auch schnell fertig
Das Modell stammt aus diesem Heft:


Hier ist schon mal die Original-Anleitung - den Schnitt kann ich natürlich nicht einscannen, der ist viel zu groß. Faszinierend finde ich den Gedanken, wie wohl früher in Prä-PC-Zeiten solche Schnittmusterbögen erstellt wurden, das muß ja eine Heidenarbeit gewesen sein, die mit der Hand zu zeichnen.
Ebenfalls faszinierend, wie sparsam eine Anleitung geschrieben sein kann - in den USA würde sie heute vermutlich über drei Seiten gehen

Ein Vergleich der Größentabellen von 1954 und 2011 (die ist aus der Verena) zeigt, daß man damals in den kleineren Größen offenbar weniger Oberweite, aber dafür auch schmalere Taillen und Hüften hatte. Ab Gr. 44 (fragt mich nicht, warum die 2 x enthalten ist) schlägt es dann um, da sind die heutigen Maße etwas kleiner als damals.
Dafür waren die Modelle im Gegensatz zu heute normalerweise im Größenbereich von 40 - 44 angegeben,während heute 36/38 der Standard ist. Da zeigt sich meiner Meinung nach der heutige Schlankheitswahn. Die Models waren ja damals auch schlank (bei den fantastischen Taillen wurde aber sicherlich mit Hilfe von Miedern nachgeholfen
), aber halt nicht so extrem dünn, wie sie es heute größtenteils sind.
Andererseits habe ich in keinem einzigen der alten Hefte aus den 30er bis 50ern jemals Modelle für Größen jenseits der 50 gefunden - gab es damals noch so gut wie keine sehr dicken Frauen, weil es einfach kein Überangebot von (sehr kalorienreicher) Nahrung gab oder wurden die schlichtweg komplett ignoriert?


Sehr schwer wird mir die Entscheidung für eine Bewerberin fallen - bisher haben sich bereits rd. ein Dutzend Frauen gemeldet und alle können ausgezeichnet stricken. Bei manchem Maschenbild blieb mir echt die Spucke weg, so gleichmäßig war das
Mal gucken, ob noch weitere Bewerbungen reinkommen und dann werde ich mich morgen an die schwere Qual der Wahl machen… *seufz* am liebsten würde ich alle nehmen…
…bevor ich jetzt siebenunddrölfzig Mails bekomme, ob ich das denn schon gesehen hätte ![]()
In der aktuellen deutschen The Knitter, die heute erschienen ist, ist ein schöner Bericht über “Stricken im Netz” samt Foto von Frau Maschengold und mir drin.

Ein herzliches Willkommen an alle neuen Leser, die durch den Artikel hierher gefunden haben!
Wenn man mit einem Hobby wie das Stricken oder Häkeln beginnt, geht es in einer ersten Phase darum, Techniken zu erlernen, zu beherrschen und zu verstehen und sich somit Herausforderungen zu stellen. Die Entdeckung an sich macht Spaß, und nach dem Motto “Mal gucken, wie es geht und ob ich das schaffe” beschäftigt man sich, solange alles neu und aufregend ist, schon mal mit Projekten, die man sonst nicht in Angriff nehmen würde. Bei mir waren es zum Beispiel Lace-Arbeiten, Zierdeckchen und Dekogegenstände, die ich als Kind und Jugendliche im Überfluss und in allen Varianten gestrickt und gehäkelt habe. Ist diese erste Entdeckungsphase aber vorbei und hat man sich selbst bewiesen, dass man bestimmte Dinge kann, werden sie uninteressant – und sind einem mitunter rückblickend, so geht es mir zumindest, vielleicht sogar eher peinlich. Ich bin neugierig: Was habt Ihr so in Eurer “Anfängerphase” gestrickt oder gehäkelt, was Ihr heute auf gar keinen Fall mehr machen würdet?
Vielen Dank an Martine und das Wollschaf für die heutige Frage!
Hm - ich bin da irgendwie schrecklich pragmatisch veranlagt. Ich habe immer nur Sachen gestrickt, die ich auch verwenden, sprich anziehen konnte. Nur stricken um des Lernens oder Ausprobierens Willen ist nicht mein Ding. Ich lerne Sachen nur, wenn ich sie für ein bestimmtes Projekt, das ich haben will, können muss. Von daher gibt es -soweit ich mich erinnere- nichts, was ich nicht heute auch noch machen würde. Vielleicht liegt das auch daran, daß ich erst mit 19 stricken gelernt habe.
So, die Jacke ist fertig und nimmt gerade ein Bad. Mit dem Projekt habe ich mich definitiv zeitlich verkalkuliert, aber das ist auch das aufwendigste und -meiner unmaßgeblichen Meinung nach- schönste Modell, das ich je entworfen habe. Leider müsst Ihr Euch noch bis zur Sommer-Verena gedulden, die erscheint wohl irgendwann im Mai, denke ich. Aber ich kann Euch schon mal verraten, daß es mehrfarbig und sehr abwechslungsreich zu stricken ist.
Stricken unter Zeitdruck macht irgendwann wirklich nicht mehr allzuviel Spaß, aber das sind zum Glück nur kurze Phasen und wenn man für Zeitschriften entwirft, muss man da halt manchmal durch. Wenn man das Modell dann aber gedruckt sieht, ist der ganze Stress wieder vergessen.
Die Hände sind noch dran und voll funktionsfähig - ganz lieben Dank für all’ die guten Wünsche und Ratschläge
Wirklich wehgetan haben sie nur am Sonntag abend, aber das ist nach einem 14-stündigen Strickmarathon auch normal. Zur Entkrampfung zwischendurch hilft immer Kater kraulen
@ Anke: Wenn’s nur ein Placebo-Effekt ist, wirkt der bei mir aber verdammt gut, auch bei gelegentlichen Muskelschmerzen in den Armen.
@ Gerlinde: Wieso ist Voltaren schädlich für alle möglichen Gegenstände? Ist das Zeug irgendwie ätzend? Aber ich warte auch nur, bis es eingezogen ist und wasche mir dann sowieso die Hände, das Gel hinterläßt einen klebrigen Rückstand, damit mag ich eh nichts anfassen - Katzenfell schon mal gar nicht.
@DeSüster: Danke für den Hülsenfrüchte-Tip, scheitert bei mir aber am Nichtvorhandensein selbiger - serbische Bohnensuppe aus der Dose geht wohl nicht, oder?
Und nun werde ich mich erstmal dem schnurrenden Kulleraugenkater widmen:

Bin im Strickstress - stop - keine Zeit zum bloggen - stop - Hände tun schon weh - stop - zum Glück hilft Voltaren - stop - bis morgen - stop - Tina





