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12 Tips für erfolgreiches Bloggen

Ibs, der ist für Dich :-D
Nun musst Du aber schnell anfangen zu bloggen, damit ich Dich auch verlinken kann ;-)

Sicherlich freut sich jeder, der blogt, über viele Leser und Kommentare. Doch was braucht ein Blog, um Leser zu gewinnen und zu halten?

Hier meine 12 Tips:

1. Blog bekannt machen

Wie erreiche ich das?
Vor allem dadurch, daß ich in anderen Blogs Kommentare hinterlasse (dabei die eigene Blog-Adresse richtig schreiben, ich habe schon oft erlebt, daß da Fehler gemacht wurden und man beim Anklicken im Internet-Nirwana landet). Wenn bei mir jemand kommentiert, den ich nicht kenne, schaue ich mir sein Blog an. Und vermutlich andere Leser auch. Wenn’s interessant ist, landet es im Feedreader.
In Foren (Blogadresse in die Signatur aufnehmen) und bei Ravelry präsent sein, d.h. nicht nur stilles Mitglied, sondern auch was schreiben.
Die wöchentliche Wollschaf-Frage ist eine weitere Möglichkeit.
Und es gibt mittlerweile viele allgemeine Blogverzeichnisse, in die Ihr Euch auch eintragen könnt.

2. Interessante Inhalte

Was interessiert Euch in anderen Blogs?
Ihr könnt davon ausgehen, daß es anderen Leuten genauso geht. Also: Was Ihr woanders gerne lest, wird auch Leser Eures Blogs interessieren. Die 97. selbstmusternde Socke in glatt rechts oder die Info, daß Ihr gestern bei der Schwiegermutter zum Geburtstag gewesen seid, ist nicht wirklich spannend.
Das müsst Ihr aufpeppen. Ein Vergleich, wie diverse Farben eines selbstmusternden Sockengarns verstrickt aussehen oder die Schilderung einer lustigen Begebenheit auf dem Geburtstag ist gleich viel interessanter.

3. Fotos

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Wichtig: Die Fotos müssen scharf sein. Keine verschwommenen Handy-Fotos, auf denen man nicht mal das Muster richtig erkennt.
Eine ansprechende Präsentation ist ebenfalls von Vorteil. Ein Strickstück auf einem Plastik-Kleiderbügel an einem 70er-Jahre Kleiderschrank wirkt nicht.
Schön, wenn es an der Person präsentiert wird, damit man sieht, wie es an einem normalen Menschen aussieht. Wer das nicht mag, nimmt es mit auf einen Spaziergang und hängt es mal in einen Busch. Oder legt es auf einen hübschen Stuhl. Oder fotografiert es zumindest liegend auf einem neutralen Hintergrund.
Ungewöhnliche Perspektiven, Nahaufnahmen oder Deko sind eine weitere Möglichkeit. Holt Euch Inspirationen in anderen Blogs.

4. Layout

Keine kreischenden Farben, die in den Augen wehtun, vor allem nicht mehrere Farben, die sich beissen. Der Text muss gut lesbar sein, also weder weiße Schrift auf gelbem Grund noch winzig klein oder riesengroß. Verwendet Absätze, ein Text, der komplett hintereinander weg geschrieben ist, ist viel zu anstrengend zu lesen.
Und kein GIF-Overload. Ein paar Smileys oder mal ein Blinkebildchen sind völlig o.k., aber wenn ein Blog nur am funkeln und blinken und hüpfen ist, nervt das einfach nur. Und Euer Layout ist auch ein Erkennungszeichen für den Leser. Ein interessantes Layout hat Wiedererkennungswert. Auch ein individuelles Headerbild läßt Euren Leser gleich erkennen, wessen Blog er da gerade liest.
Eine übersichtliche Gliederung mit Kategorien und einer Suchfunktion bietet zusätzlichen Komfort für die Leser.

5. Rechtschreibung und Grammatik

Wird häufig vernachlässigt.
Ganz wichtig: Groß- und Kleinschreibung. Die gibt es im Deutschen nun mal, also verwendet sie auch. Sie macht einen Text viel leichter lesbar. Interpunktion ist genauso wichtig. Ein Text ohne Punkt und Komma nervt. Und Blogs, in denen ich was von “häckeln” und “Kaputzen” lese, werden gleich wieder weggeklickt.
Wer schlecht in Rechtschreibung ist, darf ruhig mal in den Duden gucken, den gibt’s sogar online. Oder lässt jemand anderen Korrektur lesen. Lest Euren Text mindestens zweimal durch, bevor Ihr ihn abschickt, Tippfehler schleichen sich immer ein. Ein Text, der vor Fehlern wimmelt, zeigt mir, daß sich jemand keine Mühe für seine Leser gibt.
Ganz gräßlich finde ich auch die inflationäre Verwendung von Satzzeichen. Das ist anstrengend zu lesen und gibt mir das Gefühl, daß der Blogger genauso wirr denkt, wie er schreibt.
Übrigens kann ich mich nie entscheiden, ob es “der Blog” oder “das Blog” heißt. Mein Sprachgefühl sagt mir “der”, aber richtig ist wohl tatsächlich “das”, denn Blog ist eine Abkürzung für Weblog, also Internet-Tagebuch. Der Duden lässt jedenfalls beide Möglichkeiten zu.

6. Regelmäßig bloggen

Kein Mensch erwartet einen täglichen Eintrag, aber ein Blog, in dem nur alle paar Monate mal was erscheint, wird kaum regelmäßig besucht werden.
Ein Blog, das nur aus Wollschaf-Fragen und Stöckchen besteht, ist genauso langweilig, dann frage ich mich, wo ist denn das noch ein Strickblog, wenn nie was Gestricktes zu sehen ist.
Wer nur langsam strickt, zeigt vielleicht auch mal Zwischenstandsbilder. Oder eine tolle kostenlose Anleitung, die er gefunden hat. Die letzten Wollkäufe. Oder ein Foto vom Haustier. Ein Rezept. Oder irgendetwas anderes Interessantes.

7. Informationen

Wenn Ihr ein Strickstück präsentiert, interessiert den Leser auch, woher die Anleitung stammt, aus welchem Garn mit welcher Nadelstärke es gestrickt ist, wieviel Ihr verbraucht habt, wo vielleicht Schwierigkeiten aufgetreten sind. Wie sich die Wolle anfühlt und verstrickt. Eben alles, was Euch in anderen Blogs auch interessiert. Verlinkungen sind ein zusätzlicher Service für die Leser.

8. Leser mit einbeziehen

Stellt Fragen an Eure Leser. Verlost mal eine Kleinigkeit. Erwähnt andere Blogger oder Kommentatoren in Euren Blogeintragen. Z.B. “das habe ich bei XY (Verlinkung) gesehen und fand es so schön, daß ich es auch angeschlagen habe”. Oder “XY (Verlinkung) wollte dies und das wissen. Hier die Antwort” Jeder liest gerne seinen Namen in anderen Blogs.

9. Persönlichkeit darstellen

Ein schwieriges Thema, ich weiß. Zuviel von sich preiszugeben, kann unangenehme Folgen haben. Aber andererseits macht es ein Blog interessanter, wenn ich zumindest ein bisschen was über den Menschen dahinter weiß. Und menschlich sein. Freude oder auch mal Kummer mit den Lesern teilen, von Mißerfolgen berichten.

10. Kommentarfunktion

Macht Euren Lesern das Kommentieren leicht. Ein Blog, bei dem ich mich erst irgendwo registrieren muss (und dann später gar nicht mehr weiß, welches Passwort ich verwendet habe), hält mich vom Kommentieren ab, das ist mir viel zu umständlich.

11. Blogname

Der muss leicht zu merken sein. “Meine Strickwerke aus der Kleinstadt in Baden-Württemberg” kann sich kein Mensch merken. “Badische Wollwerke” ist viel eingängiger. Genauso muss die Internetadresse leicht zu merken und nicht zu lang sein.

12. Geben statt nehmen

Blogt nicht für Euch (jedenfalls nicht nur), sondern für Eure Leser. Wenn ich bei einem Blog das Gefühl habe, daß da einzig und allein Bilder von fertigen Werken aneinandergeklatscht werden, um möglichst viel Lob einzuheimsen, lese ich ihn nicht.
Als Leser möchte ich unterhalten werden, neue Ideen bekommen, Informationen finden und mir schöne Bilder angucken. Gelobt werden ist schön, keine Frage, aber wenn ich nur darauf aus bin, wird es der Leser schnell merken und wegbleiben. Und man kann auch ruhig mal begründete Kritik annehmen, ohne gleich beleidigt zu sein.

Habt Ihr noch mehr Tips für jemanden, der ein Blog starten möchte? Was gefällt Euch an Euren Lieblingsblogs am meisten? Und was ist für Euch ein no-go?

Strickdesigner und EU-Steuergesetzgebung

Eigentlich wollte ich dieses Thema elegant ignorieren, weil ich fürchte, daß da unendlich viele Fragen auf mich zu kommen, aber ich habe mittlerweile so viele Mails von verunsicherten Menschen bekommen, daß ich nun wohl doch ran muss… (das versprochene Dreikönigstag-Türchen bekommt Ihr im Laufe des Tages)

Seit ca. zwei Wochen auf Ravelry ein ganz heißes Thema ist die seit 1. Januar 2015 geltende Umsatzbesteuerung von elektronischen Dienstleistungen. Es wird unendlich diskutiert, Panik geschoben, einige Designer verkaufen keine Anleitungen mehr via Ravelry, schließen teilweise sogar ihre Shops. Und viele Anleitungen sind plötzlich teurer geworden.

Worum geht es da überhaupt?

Bisher war es so, daß ein Verkauf einer Anleitung in das Ausland der deutschen Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) unterlegen hat. Hatte der Designer Umsätze von weniger als 17.500 € im Jahr, konnte er sich als Kleinunternehmer einstufen lassen und musste dann keine Umsatzsteuer abführen.

Seit 1.1.15 ist es nun so, daß die Umsatzsteuer für elektronische Dienstleistungen in dem Land abgeführt werden muss, in dem der Käufer ansässig ist und zwar mit dem Steuersatz, den das jeweilige Land hat.
Damit sich der Verkäufer nicht in jedem Land steuerlich registrieren lassen und an jedes Land einzeln die Steuer überweisen muss, wurde zur Erleichterung der MOSS – Mini-One-Stop-Shop eingerichtet. Da registriert man sich in seinem Heimatland (oder als nicht EUler in einem Land seiner Wahl), meldet dort alle seine EU-Umsätze (vierteljährlich) und zahlt nur eine Summe dorthin. Der MOSS übernimm dann die Verteilung auf die einzelnen EU-Länder.

Blöd dabei ist vor allem, daß es auch die ganzen Kleinunternehmer betrifft. Denn die Kleinunternehmergrenze gilt nur in Deutschland. In den anderen EU-Ländern gibt es entweder andere Grenzen oder gar keine Kleinunternehmerregelung. Und da man das ungerecht fand, hat man kurzerhand beschlossen, daß es für grenzüberschreitende Verkäufe keine Kleinunternehmerregelung gibt.
Ein Kleinunternehmer, der in die EU verkauft, zahlt also ab dem ersten Cent Umsatz auch Umsatzsteuer (hinsichtlich seiner Verkäufe im eigenen Land kann er aber weiterhin Kleinunternehmer bleiben). Das bedeutet: Preis für EU-Käufer erhöhen oder weniger Verdienst hinnehmen. Und Papierkram, den man zuvor nicht hatte.

So weit, so gut. Ist wieder mal mehr Papierkram, aber eigentlich dürfte der sich in Grenzen halten, mehr als eine halbe Stunde Aufwand im Monat ist das nicht.

Für Strickanleitungskäufer ändert sich ansonsten nichts, außer dem Preis. Viele Anleitungen sind seit dem 1.1. deutlich teurer geworden, weil wir nun die Umsatzsteuer mitbezahlen müssen.

Da Designer jedoch Künstler sind und Künstler und Papierkram normalerweise einfach nicht zusammenpassen (Ausnahmen bestätigen die Regel), gab es Panik bei Ravelry. Zumal es auch alle nicht-europäischen Designer betrifft, die plötzlich in Europa umsatzsteuerliche Pflichten zu erfüllen haben.
Die von Ravelry aus dem Boden gestampfte (Not-)Lösung: Der Designer verkauft nicht mehr via Ravelry direkt an den Strickenden, sondern verkauft die Anleitung an eine Plattform namens Loveknitting (die ganze Neuregelung gilt nämlich nur, wenn man an eine Privatperson verkauft). Und Loveknitting verkauft sie dann weiter und übernimmt das ganze Umsatzsteuergedöns (meiner Meinung nach ein genialer Schachzug von Loveknitting, das nur nebenbei bemerkt ;-) )
Unpraktisch für uns: Der Anleitungskauf wird umständlicher, weil man sich erstmal bei Loveknitting als Kunde registrieren muss.

Der Witz bei der ganzen Sache: Es ist noch gar nicht 100%ig raus, ob die Neuregelung überhaupt für den Verkauf von Strickanleitungen gilt! Denn meiner Meinung nach handelt es sich bei einer Strickanleitung nicht um eine elektronische Dienstleistung, sondern nur der Vertriebsweg wird elektronisch abgewickelt. Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Meiner Meinung nach ist der Verkauf einer Strickanleitung eine sogenannte “Überlassung von Rechten”, nämlich das Recht das Modell nachzuarbeiten (das im übrigen dann auch nur dem ermäßigten Steuersatz von 7% unterliegt). Ob die Finanzbehörden jedoch dieser Auffassung folgen werden, ist ungewiss. Denn man könnte eine Strickanleitung auch mit einem eBook oder der Bereitstellung von Texten gleichsetzen, die beide unter die Neuregelung fallen.
Die liebe Brigitte hat bereits eine diesbezügliche Anfrage an ihr Landesfinanzministerium gestellt, aber die Antwort steht noch aus. Sobald sie da was hört, werde ich Euch informieren.

Was kann der gründlich verunsicherte Designer nun tun? Keine Anleitungen mehr zu verkaufen, ist ja auch keine Lösung. Und die Anleitungen in Zukunft kostenlos anzubieten, wie es einige bereits tun, ist zwar sehr nett, aber ebenfalls keine Dauerlösung.

Ich würde erst einmal vom schlimmsten Fall ausgehen, also daß die Neuregelung tatsächlich auch für Strickanleitungen gilt.

Die Loveknitting-Option ist natürlich der einfachste Weg, aber auch der teuerste. Im ersten halben Jahr verzichten die zwar auf jegliche Umsatzbeteiligung, aber das wird nicht so bleiben. Und dann muss man den Preis nochmal erhöhen oder einen geringeren Verdienst hinnehmen.

Wer seine Anleitungen nur über Ravelry vertreibt, hat es eigentlich ganz leicht: Ein paar Einstellungen im Ravelry-Store und schon bekommt man eine wunderbare monatliche Aufstellung seiner Umsätze, getrennt nach Ländern. Man kann sogar bestimmen, ob der Preis je nach Umsatzsteuersatz des Käufers angepasst werden soll (das wäre die Option: VAT exclusive).

RavelrystoreVAT

Mit diesen Zahlen kann man dann vierteljährlich die Meldung und Zahlung via MOSS machen, fertig.

Wer seine Anleitungen zusätzlich noch über einen eigenen Shop vertreibt, hat mehr Aufwand, denn die Shop-Software muss entsprechend angepasst werden, damit sie allen gesetzlichen Anforderungen, auch hinsichtlich des Ausweises der Umsatzsteuer entspricht. Da sollte der Software-Anbieter aber eigentlich entsprechende Updates bereitstellen.

Und bis die erste MOSS-Meldung fällig wird, nämlich am 20. April, gibt es hoffentlich schon eine Antwort vom Finanzministerium. Eventuell war das Ganze dann nur viel Lärm um nichts.

Allgemeine Fragen zu dem ganzen Thema beantworte ich gerne, aber bitte habt Verständnis dafür, daß ich keine Beratung im Einzelfall mache. Das hat nicht nur haftungsrechtliche Gründe, sondern dafür fehlt mir auch einfach die Zeit. Bitte fragt Euren Steuerberater, der bekommt ja schließlich auch Geld dafür ;-)

Stricknadeln und sonstige Reste

Die Strick- und Häkelnadeln von gestern sind weg – Ich hätte ja nie gedacht, daß daran doch noch so viel Interesse besteht.
Ich werde sie auf die ersten drei aufteilen, die sich schon in der Nacht gemeldet haben.
Und die ab Januar geplante Reste-Aktion werde ich wohl um Nadeln erweitern, wenn da so viel Bedarf besteht.

Wegen der „Das große Buch der Handarbeiten“-Ausgaben melde ich mich bei Euch nach Weihnachten – auch hier bestand erstaunlich große Nachfrage, da muss ich erstmal die Mails sortieren, wer sich zuerst für welche Bände gemeldet hat.

Dann habe ich heute gefühlte 150kg Strickhefte sortiert…

  • Möchte jemand einen 30cm hohen Stapel 70er bis frühe 90er haben?
  • Und Baby-/Kinderhefte ist hier auch noch ein ganzer Sack voll. Bunt gemischt, das meiste aus den 80ern.
  • Alles, was dann noch an Papier übrig ist, geht in ein „alles mögliche an Handarbeitsanleitungen“-Paket, mit Strickheften, Stickheften, Häkelheften, Büchern, Leaflets usw.

alles schon weg :-)

Für alle drei Papier-Pakete gilt: Wer sich zuerst meldet, bekommt sie – ich bin froh, wenn ich endlich mal wieder Platz habe (und meine Kollegin auch, in deren Zimmer ich das Ganze gelagert habe). Portokostenübernahme ist keine Bedingung, aber nett wäre es schon, das Zeug ist megaschwer.

OT: Bearbeitungsgebühren Kredite

Habt Ihr irgendwann in den letzten 10 Jahre mal bei einer Bank einen Kreditvertrag abgeschlossen und dafür Bearbeitungsgebühren gezahlt?

Dann dürfte das hier sehr interessant für Euch sein, denn die Gebühren könnt Ihr zurückfordern!

Ihr müsst Euch aber beeilen, das geht nur noch bis zum Jahresende und wenn die Bank sich bis dahin nicht gerührt hat, muß man noch vor dem 31.12.2014 einen Anwalt beauftragen, um die Verjährung aufzuhalten.

Neuer Mitarbeiter

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Darf ich vorstellen? Unser neuer Mitarbeiter Charlie:

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Charlie ist ein Cavalier King Charles Spaniel, 12 Wochen alt und gehört meiner Kollegin Marey.

Charlie ist das süßeste Hundebaby des Universums und ich bin schrecklich verliebt in ihn :-D

Auch wenn sein Blick anderes vermuten lässt, ist er ein sehr glücklicher kleiner Hund, der alle Menschen liebt, sehr verspielt, sehr verschmust und immer gut drauf ist. Nur Fotos von ihm zu machen ist etwas schwierig, denn sobald ich in die Knie gehe, kommt er angelaufen und will betütert werden :-D

Am bezauberndsten finde ich seine Sommersprossen:

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Außerdem ist er sehr intelligent, er kann schon “sitz” und Christina hat ihm letzte Woche Pfötchen geben beigebracht. Als nächstes wollen wir ihn darauf trainieren, daß er die Ausdrucke aus dem Drucker holt und uns an den Schreibtisch bringt – an die Zahnabdrücke auf dem Papier werden sich die Mandanten schon gewöhnen… :mrgreen:

Stubenrein ist er allerdings noch nicht – wie gut, daß unser Teppich dunkelgrau und sehr robust ist ;-)

Lebenszeichen :-)

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Guckt hier überhaupt noch jemand rein? Ja? Nein???

Zuerst muss ich doch mal ein paar Gerüchte widerlegen und Fragen beantworten:

Ja, es geht mir gut und den Kater auch.
Nein, ich schreibe kein Strickbuch (leider…)
Nein, ich habe auch nicht schon alle Adventskalenderpäckchen gepackt (aber schon viele Spenden bekommen).
Ja, es wird auch in diesem Jahr eine Tombola und einen Adventskalender geben (was sollte ich denn sonst mit den 258 leeren Kartons machen, die ich das ganze Jahr über gesammelt habe).
Ja, ich puzzele immer noch wie besessen, aber in den letzten Tagen habe ich immer öfter ans Stricken gedacht. Es besteht also Hoffnung ;-)

Und ich kann Euch sogar was Fertiges zeigen, das Ihr noch nicht kennt:

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Den Pullover habe ich allerdings schon letztes Jahr gestrickt, das war ein Entwurf für FairAlpaka für die Simply Stricken, aber die wollten ihn nicht, weil er nicht weihnachtlich genug war.

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Das war’s erstmal in Kürze. Ich merke gerade, daß mir das Bloggen wieder anfängt Spaß zu machen. Alles wird gut :-)

Tichiro auf chinesisch

Ja, ich lebe noch – und ich bin immer noch im Puzzlewahn. Ich glaube, ich brauche doch mal eine Therapie ;-)

In der Zwischenzeit hatte ich aber ein sehr nettes Erlebnis. Meine Kolumne erscheint ja auch in der russischen Ausgabe der Verena und die wird offensichtlich auch in China verkauft. Denn kürzlich schrieb mich eine chinesische Strickerin über Ravelry an, daß sie eines Tages eine meiner Kolumnen auf einer russischen Website gefunden hat und sie seitdem meine Artikel sammelt, weil sie ihr so gut gefallen.
Für ihre chinesische Strickgruppe hat sie besagte Kolumne auch auf chinesisch übersetzt: So sieht das dann aus :-)

Nun hat sie um die Erlaubnis gebeten, noch weitere Kolumnen übersetzen und veröffentlichen zu dürfen, weil ihre chinesischen Strickmädels davon auch ganz begeistert waren. Der OZ-Verlag hat sein okay gegeben, also steht Tichiro auf chinesisch nichts mehr im Wege ;-)

Heute morgen habe ich dann eine Nachricht bekommen, daß die Strickgruppe sich so darüber gefreut hat, daß sie mir kleine Brieflein geschrieben haben – guckt Ihr hier, ist das nicht süß? Ich verstehe zwar kein Wort, aber alleine die Anzahl der Briefe ist ganz und gar unglaublich und ich bin total gerührt. Nun habe ich einen Fanclub in China :-D