Katzen/cats

Berenice – Erwachsenenversion

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Gesagt, getan – Berenice aus der neuen Brooklyn Tweed-Kollektion hat mir so gut gefallen, daß ich sie am Mittwoch abend gleich angeschlagen habe. Ich nehme wieder einmal die Lord, denn mir gefällt Farbe und Optik des Originalgarns und die Lord kommt dem relativ nahe.
Und weil sich die Lord bekanntermaßen von alleine strickt ;-) , bin ich schon ziemlich weit vorangekommen:

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In den Notes zum Pattern bei Ravelry wird vorgeschlagen, daß man das Modell einfach aus der Shelter, also aus dickerem Garn nachstricken solle.
Das ist natürlich eine Möglichkeit – wenn man die Shelter mit der lockersten empfohlenen MaPro, nämlich 17 M, verstrickt, kommt man mit der größten Maschenzahl lt. Anleitung -105- immerhin auf eine Breite von von knapp 62 cm. Ob man das Gestrick dann so locker mag, steht auf einem anderen Blatt. Oder man strickt fester, ist dann aber größenmäßig nach oben eingeschränkt. Bei einer MaPro von beispielsweise 20 M ist bei 52,5 cm Schluß.

In vielen Fällen wird man daher um das Umrechnen nicht herumkommen.

Ein wichtiger Faktor ist dabei die Beibehaltung der Proportionen. Wenn ich das Modell einfach breiter mache, indem ich mehr Maschen anschlage, ohne aber den Mittelteil mit dem Muster zu verbreitern, habe ich im Extremfall nur noch einen schmalen Musterstreifen in der Mitte.
Das Muster sollte etwas mehr als ein Drittel der Gesamtbreite ausmachen und etwas schmaler als der Halsausschnitt sein. In der abgebildeten Größe für 6-jährige beträgt die Maschenzahl für das Muster rd. 41,5 % der Gesamtmaschenzahl.

In größeren Größen stimmt diese Relation aber nicht mehr. Das Original trickst da und nimmt in den beiden größten Größen auf jeder Seite des Musters zwei Zöpfe statt einem – das gefällt mir aber nicht.

Das Original hat 24 M auf 10 cm, mit der Lord komme ich auf 20.5 M. Ich möchte unten eine Breite von 54 cm haben, brauche also je 110 M für Vorder- und Rückenteil bzw. 111, weil die Maschenzahl ungerade sein muss.

Wenn ich nun die 37 M lt. Anleitung für den Musterstreifen nehmen würde, habe ich aber nur noch knapp 34% der Gesamtmaschenzahl für den Musterstreifen, er würde also deutlich schmaler wirken. Mit der Doppelzopflösung käme ich auf 51 Mustermaschen – dann würde das Verhältnis zwar wieder stimmen, aber zwei Zöpfe auf jeder Seite will ich ja nicht.

Die Alternativlösung ist daher, das Lochmuster zu verbreitern – ein Mustersatz ist 8 Maschen breit, das ist also problemlos machbar. 41,5% von 111 M wären 46 M. Der Musterstreifen hat im Original 37 M, nehme ich für das Lochmuster einen Mustersatz mehr, komme ich auf 45 M. Damit aber nun die Zöpfe daneben nicht plötzlich viel schmaler wirken, stricke ich diese über 6 M statt über 4 und komme auf insgesamt 49 M – das haut ganz gut hin.

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Ebenfalls bei den Proportionen zu bedenken ist die Breite der Bündchen – lässt man die so breit wie in den Kindergrößen, wirken sie an einem längeren Erwachsenenmodell deutlich schmaler. In der mittleren Kindergröße nehmen die Bündchen knapp 12% der Gesamtlänge ein. Bei meiner geplanten Länge von 58 cm sollten meine Bündchen also rd. 7 cm breit sein.

Da das Bündchen später angestrickt wird, musste ich diese Breite von vorn herein bei der Taillierung berücksichtigen. Die Taillierung sollte in etwa 10 cm Gesamthöhe beginnen, also musste ich nach rd. 3 cm damit anfangen. Ich habe beidseitig 4x in jeder 6. R jeweils 1 M abgenommen und danach im gleichen Rhythmus wieder zugenommen.

Beim Vorderteil habe ich außerdem zusätzlich nach der Taillierung noch weitere 8 Maschen zugenommen, um der Brust etwas mehr Raum zu geben.

Da meine Berenice einsetzte Ärmel mit Armkugeln bekommen soll, braucht sie natürlich auch Armausschnitte.

Hierfür habe ich beim Rückenteil beidseitig je 6 M abgekettet und dann 5x in jeder R, 2x in jeder 2. R und 1x in der folgenden 4. R je 1 M abgenommen. Beim Vorderteil muss ich auf jeder Seite 4 M mehr abnehmen, um die Brustzunahmen wieder auszugleichen, deswegen wird da dann 7x in jeder R, 3x in jeder 2. R und 2x in jeder 4. R abgenommen.

Den rückwärtigen Halsausschnitt habe ich in 18 cm Höhe des Armausschnitts begonnen (dieser ist insgesamt 21 cm hoch) und wie in der Anleitung für die 3. Größe gestrickt, aber mit 23 abgeketteten M in der Mitte. Vorne will ich es genauso machen, aber ich werde zwei Mustersätze eher mit dem Ausschnitt anfangen.

Außerdem habe ich auf den letzten 6 Reihen die Schulterschrägung mit verkürzten Reihen (2 x je 5 M) gearbeitet und die M dann stillgelegt, damit ich die Schultern später zusammen abketten kann.

Nun bin ich noch am überlegen, ob ich ich kurze Ärmel wie beim Original oder vielleicht doch lieber 3/4 Ärmel haben möchte.

Auch der Tiger ist noch unschlüssig…

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Wickerwork im Endstadium

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Allmählich ist ein Ende in Sicht:

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Mit den Knöpfen bin ich noch unschlüssig – nun habe ich so viele Knöpfe, aber irgendwie doch nicht die absolut perfekten :shock:

Diese hier passen eigentlich super, aber ich finde sie einen Tick zu klein:

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Diese wiederum haben die richtige Größe, aber nicht die optimale Farbe:

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Nun habe ich mir noch welche bestellt, mal schauen, ob die dann richtig sind.

Zum Schluß noch das obligatorische Katzenfoto :-D

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Heute frisch…

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…Cabanossipfanne:

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Geht schnell (ca. 20 Minuten), sehr einfach und ist echt lecker!

Für 2 – 3 Portionen:
1 großes Glas Kartoffeln
etwas Speiseöl
1/2 Cabanossi (ich habe eine ganze genommen, das ist dann aber doch arg viel Wurst, selbst für meinen Fleischfressergeschmack)
2 frische Paprika
2 rote Zwiebeln
Salz, Pfeffer, Knoblauch (frisch oder getrocknet), Kräuter der Provence (getrocknet)

Öl in eine beschichtete Pfanne geben, Kartoffeln abgiessen und goldbraun anbraten (Tipp: Paniermehl drüberstreuen, dann bekommen sie eine noch schönere Farbe).
Zwiebeln in Stücke schneiden, zu den Kartoffeln geben und ein paar Minuten weiterbraten.
Mit Salz (sparsam, die Cabanossi ist eh schon salzig), Pfeffer und Knoblauch würzen.
Cabanossi in Scheiben schneiden, mit in die Pfanne geben und ca. 8 – 10 Minuten weiterbraten (wer Fett sparen möchte, brät die Cabanossi in einer extra Pfanne an).
Paprika in Stücke schneiden und zusammen mit dem Rest noch ein paar Minuten auf kleiner Stufe weiterbraten. Nicht zu lange, damit sie schön knackig bleibt und die Vitamine nicht kaputtgehen.
Zum Schluß mit Kräutern der Provence würzen (Tipp: die Kräuter zwischen den Händen zerreiben, dann entfalten sie mehr Aroma).
Wer mag, gibt gleichzeitig mit der Paprika noch frische Tomatenstücke dazu, das macht das Ganze saftiger (ich mag aber keine frischen Tomaten).

Guten Appetit!

Nach dem Essen sollst Du ruh’n oder 1000 Maschen tun ;-)
Chico hat sich für ersteres entschieden:

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Hinreissend…

…einfach nur hinreissend und zum Dahinschmelzen ist dieses Video (danke an Silvia für den Link) – ab Minute 1:00 geht es erst richtig los:

Dieser Katze würde ich ALLES geben!

Das ist ist aber auch sehr klasse:

Kofferkater – Katerkoffer

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Das muss ich Euch eben noch zeigen: Bevor ich nach Köln gefahren bin, habe ich mir einen neuen Koffer bestellt. Früher war ich immer mit Reisetasche unterwegs, aber die Schlepperei ist mir inzwischen einfach zu anstrengend.

Irgendwas muss da aber schiefgelaufen sein, denn statt eines Koffers wurde ein großes grünes Katzenkörbchen geliefert :shock:

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Rocco hat echt Stilgefühl, denn die Farbe des Körbchen harmonisiert ausgezeichnet mit seiner Augenfarbe:

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Naja, ich habe das Katzenkörbchen dann behalten, zum Verreisen taugt es im Notfall auch.
Und zumindest kann ich es jederzeit anhand der Katzenhaare als mein Eigentum identifizieren ;-)

Funky Grandpa – I-Cord bind off

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Einige von Euch hatten gefragt, wie ich die Kante an der Blende der Streifenjacke gemacht habe.
Das ist ein sogenannter “I-Cord bind off”, den hatte ich hier schon mal erklärt.

Zu Beginn der Abkettreihe (Hinreihe) habe ich zwei Maschen neu aufgestrickt:

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Und dann geht es einmal um die ganze Blende herum:
*2 M re, SSK (improved), 3 M zurück auf die linke Nadel*. Die verbleibenden 3 M normal abketten.
Das dauert ewig, aber das Ergebnis lohnt die Mühe:

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Auf der Rückseite sieht es dann so aus:

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Der Panthrische massiert unterdessen die Wollvorräte, damit sich keine Motten einnisten:

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Das Katz zum Sonntag

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Suchbild: Welches Tier verbirgt sich auf diesem Foto? :-D

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Rocco liebt es, beim Bett beziehen zu “helfen”. Was man auf dem Foto leider nicht sieht: Er schnurrt!
Was er auch ganz toll findet ist Erdbeben spielen. Er streckt sich auf dem Bett aus, dann muss Frauchen die Matratze ein Stück anheben und kräftig schütteln. Ich glaube, dieser Kater würde auch Achterbahn fahren toll finden :-D

Rocco-Fotos gibt es deutlich seltener als Chico-Fotos, schwarz ist bei Lampenlicht einfach schlecht fotografierbar. Aber gestern haben wir das Tageslicht genutzt:

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Der kleine Wirbel mitten auf dem Kopf ist Roccos Markenzeichen:

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Auf schwarz sieht man aber auch jeden Fussel :shock:

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