Strickbücher/knitting books

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Das wollte ich Euch schon lange vorstellen:

128 Seiten, gebunden, ca. 21 x 29 cm.

Das schwedische Original heißt “Maskor och medeltid” - die Webseite der Designerin Anna-Karin Lundberg findet Ihr hier. Inspiriert wurden die 20 Modelle (18 Pullover und Jacken, ein Schal, ein Paar Halbhandschuhe) von der Ornamentik mittelalterlicher schwedischer Kirchenmalereien. In der Galerie sind viele Beispiele abgebildet.

Zu jedem Modell gibt es im Buch mehrere Fotos der Motive, die als Inspiration gedient haben und eine kurze Erläuterung, wie das Design entstanden ist.

Aus der Deckenrosette der Kirche in Löt (Öland) …

…wurde z.B. mein Lieblingsmodell “Löt Engelsflügel”:

Die Modelle sind Geschmackssache - schön anzuschauen sind sie aber auf jeden Fall. Zum Nachstricken würde ich bei vielen Designs aber andere Farbkombinationen bevorzugen. Alle enthaltenen Projekte könnt Ihr bei Ravelry sehen.

Die meisten Sachen sind in zwei Größen angegeben, die Schnitte sind großzügig bemessen (auf strickdenglisch: viel positive ease) und kastig, wobei letzteres das Umrechnen auf andere Größen leicht macht. Schnittzeichnungen gibt es nicht.

Die Anleitungen hätte ich mir ein bisschen übersichtlicher gegliedert gewünscht - ein paar Absätze mehr würden das Auffinden der Stelle, an der man sich gerade befindet, erleichtern.
Die komplexeren Strickschriften gehen ziemlich auf die Augen - da hätte ich zu Gunsten besserer Lesbarkeit auf die Originalfarben verzichtet. Bei zwei Modellen sind die Kästchen sehr winzig und erfordern entsprechend gutes Licht und scharfe Augen. Dummerweise haben die Farben gerade bei diesen Modellen wenig Kontrast, so daß man sie vermutlich nicht mal größer kopieren kann.

Der Technikteil ist sehr knapp gehalten und geht nur wenig auf die Verwendung von Steeks, das Aufschneiden und die Ausarbeitung ein. Hier werden entsprechende Kenntnisse vorausgesetzt, denn alle Oberteile werden in Runden gearbeitet und zum Schluß aufgeschnitten. Aber hierzu gibt es im Internet ja genügend Hilfestellungen.

Wer sich erstmal an einem kleinen Projekt versuchen möchte, findet diese wunderschönen Handschuhe (nicht im Buch enthalten!) als Kaufanleitung (englisch) bei Ravelry:

An dieser Stelle ein großes Lob an den Landwirtschaftsverlag, der sich -vor allem mit den Büchern von Annette Danielsen- an Strickbücher herantraut, die nicht dem Mainstream entsprechen.

Fazit: Ein schönes Strickbilderbuch - selbst wenn man die Modelle nicht 1 zu 1 nacharbeitet, kann man sich doch viele Anregungen holen und einzelne Motive in eigenen Kreationen verwenden.

Erhältlich z.B. bei Amazon (dort kann man auch noch ein paar Beispielseiten sehen) für 19,95 €.

Alte Strickbücher und -hefte finde ich absolut faszinierend. Sie sind ein Stück Geschichte und dabei um vieles spannender als das, was in der Schule gelehrt wird, denn sie spiegeln das Leben der Menschen wieder, nicht nur staubtrockene Politik. Diese Bücher verbinden uns mit den Frauen, die lange vor uns gelebt haben und ich wünschte, sie könnten sprechen und uns von ihren vorherigen Besitzerinnen erzählen.

Und natürlich beinhalten sie eine Fülle an Ideen, Mustern und wunderschönen Modellen, die -mit kleinen Abwandlungen- auch heute noch tragbar sind.

Besonders schön finde ich solche Sammelbände - da waren jemandem seine Hefte offensichtlich wertvoll genug, um sie extra binden zu lassen. Dadurch sind sie natürlich auch sehr viel besser erhalten.

Dieses Buch beinhaltet die kompletten Jahrgänge 1938 und 1939 von “Beyers Monatsblatt für Handarbeit und Wäsche”:

Leider fehlen die Schnitt- und Arbeitsbögen, aber vieles kann man auch nach dem Bild arbeiten oder sich einfach inspirieren lassen:

Ganz neu in meiner Sammlung ist dieses Buch aus dem Jahr 1915:

Die Verkäuferin hat mir erzählt, daß es aus dem Nachlaß ihrer Großmutter stammt, die leidenschaftlich gerne Handarbeiten gemacht hat und auch lange Jahre ein Handarbeitsgeschäft besaß.

Ungefähr 1/4 der 285 Seiten behandeln das Stricken, weitere Themen sind häkeln, netzen/filieren, knüpfen, klöppeln, weben, Frivolitätenarbeit, Teneriffaarbeit, spitzennähen, irische Spitzenarbeit und Perlarbeiten.

Damals waren Strickschriften noch nicht gebräuchlich - die Muster wurden reihenweise in Worten beschrieben. In englischsprachigen Anleitungen kommt das auch heute noch sehr häufig vor (und viele deutschsprachige Strickerinnen beklagen sich bitterlich darüber…):

Und wo wir gerade beim Thema Strickschrift sind - darum hat sich dereinst Anno 1894 Brigitta Hochfelden, Redakteurin der Abteilung Handarbeiten im Verlag Franz Ebhardt & Co. verdient gemacht. Ich weiß nicht, ob die Dame die Erfinderin der Strickschrift genannt werden kann, aber zumindest war sie Pionierin auf diesem Gebiet.

Zum Thema “Stricken und Strickschrift” gab es zwei Hefte, die 1894 und 1896 erschienen sind - beide zusammen wurden vom Editha Fischer Verlag als Scan in diesem Büchlein neu veröffentlicht:

Das Büchlein müsste jede Buchhandlung besorgen können, es kostet 9,60 €. Ich habe es über diese Seite bestellt und von einer Hamburger Buchhandlung problemlos versandkostenfrei zugeschickt bekommen.

Eine Folge von “mare TV” über die Isle of Skye berichtet unter anderem über Eva von Shilasdair - Prädikat: sehenswert! (danke an Elisabeth für den Link) Und ich freue mich schon, daß Shilasdair dieses Jahr wieder auf der H + H vertreten sein wird, dann kann ich mich wieder an den wunderbaren Farben berauschen :grin:

3-fädig von einer Kone stricken mit der Navajo-Technik - damit könnt Ihr Euch die 1,30 € sparen, die ein Verkäufer bei Ebay für die Anleitung haben will :wink:

Klengelchen hat einen neuen Reihenzähler getestet - scheint wirklich praktisch zu sein, das Ding. Hier ist ihr Testbericht.
Kaufen kann man das Teil für kleines Geld bei Knittybitty:

Hai frisst Handy :wink:

Echt schräg - eine Mütze im Gehirn-Look (danke an Heike für den Link). Die Anleitung gibt’s bei Ravelry:

Noch schräger - ein Pullover für multiple Persönlichkeiten :mrgreen: Vor allem stelle ich es mir echt schwer vor, so einen Pullover zu berechnen, damit da wirklich sieben Leute reinpassen:

Und zum Schluß noch eine Mustersammlung mit wunderschönen Zopf/Lochmuster-Kombinationen - hier kann man einen kleinen Vorgeschmack sehen:

Das Buch gibt es bei Martina - ist aber mit 31,50 € nicht ganz billig. Als einzige andere Bezugsquelle habe ich den Needle Arts Book Shop gefunden und die haben erfahrungsgemäß sehr hohe Versandkosten, das wird also ungefähr genauso teuer.

Die anderen Bücher von Annie Maloney scheinen ebenfalls großartig zu sein - guckt Euch z.B. mal Stitch Definition an.

Wenn der Übersetzer eines Strickromans wie Die Maschen des Schicksals Übersetzungsfehler macht, weil er keine Ahnung vom Stricken hat, finde ich das verzeihlich und es entlockt mir nur ein amüsiertes Schmunzeln.
Kostprobe gefällig?
“Willst Du den Kursteilnehmern das Socken stricken auf zwei Rundstricknadeln oder mit der Doppelnadelmethode beibringen?” (gemeint ist natürlich “with double pointed needles”, also einem Nadelspiel) oder “Der Schal ist sehr leicht zu arbeiten. Du schlägst einfach Maschen an und strickst jede Reihe” (der Urspungstext war “knit every row”, hier wusste der Übersetzer nicht, das “knit” sowohl stricken im allgemeinen als auch “rechte Maschen stricken” bedeutet - hier wäre also “und strickst in jeder Reihe rechte Maschen” richtig gewesen).

Bei der Übersetzung von Knitwear Design Workshop jedoch setze ich zwingend voraus, daß sowohl die Übersetzerin als auch die Lektorin Ahnung vom Stricken haben. Hatten sie aber beide offenbar nicht allzu viel - da stecken so viele Stilblüten oder schlichtweg falsche Übersetzungen drin, daß es auf keine Kuhhaut geht :shock:

Aber fangen wir erstmal mit den positiven Punkten an.

Erst einmal finde ich es großartig, daß dieses Werk überhaupt auf deutsch übersetzt wurde, denn das Thema “Strickstücke selbst berechnen” wurde ja auf dem deutschen Strickbuchmarkt bisher nur rudimentär im Rahmen einiger weniger Grundlagenwerke behandelt. So ein Buch hat bisher definitiv gefehlt und der Bedarf dafür ist auf jeden Fall vorhanden.

Shirley Paden behandelt das Thema sehr umfassend und ausführlich, da bleiben kaum Wünsche offen. Allerdings darf man keine Angst vor Zahlen haben, denn naturgemäß strotzt das Buch vor Maßen, Zahlen, Formeln und Berechnungen.
Das muss aber auch so sein, Rechnen gehört nun mal zum Stricken dazu, wenn man selbst entwerfen oder auf eine nicht vorhandene Größe umrechnen möchte. Wer davor zurückschreckt, muss sich mit passenden Anleitungen begnügen oder einen Strickrechner benutzen.

Nun aber zu den Kritikpunkten - das wird jetzt leider ein ziemlich langer Text. Betonen möchte ich, daß sich meine Kritik ausschließlich auf die Übersetzungsleistung bezieht. Das englische Original ist ausgezeichnet und fachlich in keiner Weise zu bemängeln (wenn ich auch die eine oder andere Sache etwas anders erklären oder handhaben würde). Und ich würde auch nichts sagen, wenn sich ein paar kleine Fehlerchen eingeschlichen hätten, das ist menschlich und passiert nun mal. Aber bei dieser Übersetzung ist die Fehlerquote zu massiv, um darüber hinwegsehen zu können.

Bei einigen Sachen, die mir sauer aufstossen, werdet Ihr vielleicht sagen “naja, so tragisch ist das jetzt nun aber auch nicht”. Aber in meiner Ausbildung bin ich darauf gedrillt worden, stets den korrekten Begriff zu benutzen und das prägt natürlich. Es heißt nun mal Umsatzsteuer und nicht Mehrwertsteuer und ein Freibetrag ist etwas anderes als eine Freigrenze - auch wenn man aus dem Zusammenhang erschließen kann, was gemeint ist, gab das einen Fehlerpunkt.

Bei dieser Übersetzung gibt es also vom Korinthenkacker schon mal Fehlerpunkte für:

  • Rippmuster statt Rippenmuster
  • Zählmuster statt Strickschrift. Zählmuster habe ich wohl eher beim sticken ö.ä.
  • Kraus-rechts-Randmasche statt Knötchenrand
  • kreisförmig arbeiten statt rund (oder in Runden) stricken
  • Aufbautechniken statt Konstruktionstechniken (construction techniques)
  • “Lochmuster aus Ösen” für lacy eyelet pattern finde ich auch schräg übersetzt - bei Ösen denke ich an Metall-Ösen. Das hätte ich schlicht mit “einfaches Lochmuster” übersetzt.
  • die Aussage, daß ein inch 2,5 cm sind - es sind 2,54 cm und das macht bei größeren Längenangaben durchaus einen Unterschied (allerdings wird im Original auch mit der Vereinfachung von 2,5 cm gerechnet)

Überhaupt: Die Sache mit den inches und den Zentimetern. Natürlich werden im US-amerikanischen Original ausschließlich inch(Zoll)-Angaben verwendet. Aber in Deutschland rechnen wir nun mal in Zentimetern. Da hätte ich erwartet, daß die Maßangaben in den Grafiken auch entsprechend umgerechnet werden. Wurden sie aber nicht. Erst ein kleiner Info-Kasten auf Seite 62! (nachdem der Leser bereits mehrere Male durch inch-Angaben verwirrt wurde - nicht jeder weiß, daß ” für inch steht) erklärt, daß man aufgrund der Rundungsungenauigkeiten auf das Umrechnen in Zentimetern verzichtet habe. Das kann man so glauben, ich glaube allerdings eher, daß man den Aufwand vermeiden wollte.

Wer das deutsche Buch besitzt und bemerkt hat, daß ja wenigstens im Text Zentimeter-Angaben sind: Das ist im englischsprachigen Original auch so, das wurde also einfach übernommen und ist kein zusätzlicher Service für die deutschsprachige Leserschaft.

Außerdem hat die Autorin den Dreisatz geschickt vermieden, indem sie immer mit der Maschenzahl auf 1 inch rechnet. Würde man dies jedoch auf Zentimeter übertragen wollen, müsste man mit Maschen pro Zentimeter arbeiten, was aber mindestens zwei Nachkommastellen erfordert, um ausreichende Genauigkeit zu bieten. Hier wäre eine komplette “Zentimeterisierung” :wink: natürlich sehr aufwendig und birgt ein großes Risiko, daß sich Fehler einschleichen. Ich kann daher verstehen, daß man das verlagsseitig vermieden hat, schön ist es aber nicht.

Leichtes Entsetzen dürften bei manchem auch die vielfach vorhandenen “Gestaltungsformeln” hervorrufen. Bei Ravelry habe ich gelesen, daß dies wohl die in den USA gebräuchliche Methode ist, um eine schriftliche Division darzustellen. Für uns allerdings äußerst gewöhnungsbedürftig - ich bin eigentlich recht gut in Mathe, aber es dauerte doch ein wenig, bis ich das kapiert habe (und ich würde es im Leben nicht so seltsam rechnen).
Dafür kann die Übersetzerin natürlich nichts - ich hätte aber zumindest einen Hinweis darauf gegeben, warum die Formel so eigenartig dargestellt ist:

Dumm auch, wenn Druckfehler des Originals in die deutsche Übersetzung übernommen wurden. Da wird z.B. die Garnstärkentabelle des Standard Yarn Weight Systems abgedruckt. Im Original ist “Aran” versehentlich von Kategorie 4 in die Kategorie 2 gerutscht, das wurde ohne Nachzudenken übernommen. Jemandem, der sich mit der Materie auskennt, hätte das aber sofort auffallen müssen, Aran weight Garn ist nun mal nicht dünn, sondern mittelstark.
Auch hier hätte ich als Übersetzerin einen Hinweis darauf gegeben, daß die Garnstärkeneinteilung so bei uns nicht gebräuchlich ist, denn die deutsche Strickerin orientiert sich in der Regel an der Lauflänge eines Garns - das ist nicht wirklich sinnvoll, aber bei uns nun mal üblich.
Sehr süß auch die Übersetzung von “afghan” - damit werden gemeinhin große Decken bezeichnet. Auf deutsch wurde “afghanische Wolle” daraus gemacht :grin: ich glaube, beim nächsten Besuch im Wollgeschäft werde ich mal nach afghanischer Wolle fragen :wink:

Auch die Maßtabellen wurden einfach übernommen - von deutschen Konfektionsgrößen keine Spur. Tatsächlich ist es nach meiner Erfahrung so, daß der Umfang in inch ziemlich gut den deutsche Größen entspricht, aber dazu hätte man zumindest einen entsprechenden Hinweis geben müssen.

Abschließend noch zwei Punkte, wo ich den Fehler schlichtweg fatal finde - das konnte nur passieren, weil weder Autorin noch Lektorin diese Techniken jemals gearbeitet haben:

  • Der SSP ist falsch erklärt, was dazu führt, daß er in die falsche Richtung geneigt ist
  • Der 3-needle-bind-off ist völlig falsch erklärt. Wenn man nach der Übersetzung geht, werden die Maschen nicht zusammengestrickt, sondern einzeln abgestrickt, so daß man nicht 1 M, sondern 2 nach dem zusammenstricken hat (was auch überhaupt nicht der dazugehörigen Zeichnung entspricht). Das führt dazu, daß man zum abketten die doppelte Maschenzahl hat - ergibt eine grandios gewellte Naht (mindestens Windstärke 8 :wink: ).

Insgesamt erscheint mir die Übersetzung an vielen Stellen eigenartig formuliert - aber vielleicht ist das einfach nur der persönliche Stil der Übersetzerin.

Bei Amazon gibt es einen ausführlichen Blick ins Buch.

Fazit: Das Buch ist trotz der übersetzerischen Unzulänglichkeiten toll für alle, die tief in die Materie der Strickstück-Berechnung einsteigen wollen. Wer einfache, schnelle Lösungen erwartet, wird jedoch enttäuscht sein und Mathephobiker werden schreiend davonlaufen :grin: Und man sollte auf jeden Fall schon eine gute Portion Strickerfahrung mitbringen, damit man sich nicht völlig überfordert fühlt.

Erhältlich z.B. bei Amazon oder in jeder Buchhandlung für 29,99 €.

Also wirklich, diese Martine ist ein hoffnungsloser Fall! *seufz*
Beim letzten Mal habe ich schon mit ihr geschimpft, daß sie ihre Neuaufbereitungen historischer Mustersammlungen viel zu billig verkauft.
Und nun kommt sie mit einem neuen tollen Buch daher und anstatt Lehre anzunehmen, macht sie genau das Gegenteil: Jetzt verschenkt sie es auch noch! :shock:
Liebe Martine, so kann das ja nix werden mit der Ankurbelung der Wirtschaft und der Steigerung des Bruttosozialproduktes… Wo kämen wir denn da hin, wenn Dein Beispiel Schule macht? Negatives Wirtschaftswachstum, Anarchie, KOMMUNISMUS :o

Mädels, ich finde, wir machen dieser aufrührerischen Revoluzzerin einen gewaltigen Strich durch die Rechnung :wink: Denn in ihrem Blog gibt es ja praktischerweise rechts in der Menuleiste diesen hübschen kleinen gelben Paypal-Button, auf dem “spenden” steht. Da klicken wir jetzt alle (also zumindest die, die sich die neue Mustersammlung runterladen) mal ganz unauffällig drauf und schubsen ein paar Eurönchen rüber. Aber *pssst* gaaanz leise, damit sie nichts merkt :grin:

Und morgen zeige ich Euch dann, wie so ein Schul-Musterstreifen im Original ausgesehen hat. Ihr werdet staunen…

Eigentlich kein Strickbuch, aber Knöpfe und Stricken gehören ja doch irgendwie zusammen:

78 Seiten, gebunden, Format 23 x 23 cm

Die Autorin Beate Schmitz hat mir ihr neues Buch mit so einem netten Brief dazu geschickt, daß ich es sehr gerne hier vorstelle.

Ich muss gestehen, beim ersten Durchblättern habe ich gedacht: “Oh je, die sind aber ziemlich kitschig…” Denn so hübsch und bunt die Knöpfe auch ausschauen, die meisten hiervon möchte ich an meinen Strickjacken nicht haben, das wäre mir zu überladen - oder auf neudenglisch gesagt: “too much”:

Beim genaueren Hinsehen jedoch sind die Ideen eigentlich sehr pfiffig - ich muss sie mir bloß für meinen hanseatisch-gediegenen Geschmack farblich und mustermäßig etwas dezenter vorstellen. Hier z.B. mit Perlen umhäkelte Kugelknöpfe:

Auch die Knöpfe aus Modelliermasse gefallen mir sehr gut - da hätte ich große Lust, das mal auszuprobieren:

Die verwendeten Techniken zur Herstellung der Knöpfe sind ganz unterschiedlich, aber der Schwerpunkt liegt auf gehäkelten Knöpfen, mit und ohne Perlen. Daneben gibt es bestickte, umwickelte, gefilzte oder geknotete Knöpfe, Knöpfe aus Kordeln, Holz oder Modelliermasse.

Dabei dienen die Knöpfe nicht nur dem Verschluß von Kleidungsstücken:

Sowas finde ich auch total hübsch - als Hingucker für eine Jacke, die oben nur mit einem Knopf geschlossen wird oder einfach als Deko-Element stelle ich mir das toll vor:

Diese Idee ist super - wer hat nicht einen Haufen todlangweiliger Knöpfe in der Knopfkiste oder etliche Einzelknöpfe, die zwar gleich groß sind, aber überhaupt nicht zusammenpassen:

Da viele der Knöpfe eine Wäsche nicht so gut vertragen würden, gibt die Autorin Tips, wie man Knöpfe so befestigt, daß man sie vor dem Waschen leicht abtrennen und hinterher wieder befestigen kann. Das wäre nämlich mein Albtraum, jedes Mal die Knöpfe abschneiden und neu annähen zu müssen :shock:

Guckt mal genau hin - Junggesellenknöpfe :mrgreen: :

Fazit: Wer ganz individuelle Knöpfe selber machen möchte und dabei  den Aufwand nicht scheut (im Prinzip ist das ja schon ein eigenständiges Hobby), findet in diesem Buch eine Fülle von Ideen und Vorlagen.

Erhältlich z.B. bei Amazon für 14,99 €.

Und weil ich vom Verlag auch noch ein Rezensionsexemplar bekommen habe, habe ich ja jetzt eins über, das ich unters Volk bringen kann :grin: Unter allen Kommentatoren zu diesem Beitrag, die ihr Interesse an dem Buch bekunden, verlose ich daher ein Exemplar. Teilnahmeschluß ist Montag, der 4.3.2013 um 23.59 Uhr MEZ und der Gewinner wird wie immer per Zufallsgenerator ermittelt.

Das hier habe ich doppelt - jemand Interesse? Ich hätte gerne 20,50 € incl. Versandkosten dafür. Es ist nagelneu und noch originalverpackt. schon weg…

Mein Lieblingsmodell daraus ist diese Jacke:

Den gesamten Inhalt könnt Ihr hier sehen. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst…

Verpasst? Macht nichts, das gibt es auch bei Yesasia. Das hier ist übrigens auch toll (hier bei Yesasia).

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