Monats-Archive: März 2011

Wird…

Passen tut er schon mal:

Die Armkugel habe ich nach Gefühl gestrickt – hat gut geklappt:

Der zweite Ärmel ist in Arbeit, ich denke, heute abend habe ich wieder einen neuen Pullover (ich habe gestern und heute frei, das schafft was :grin: )

Der Seidel

Mittlerweile habe ich mich an die Strickerei mit dem groben Seidengarn gewöhnt und es geht flott voran. Da ich allerdings die Befürchtung hatte, daß ich mit den 300g in beige nie auskommen werde, habe ich noch blau mit dazu genommen und das ist auch gut so, sonst wäre das Teil ärmellos geworden und das mag ich nicht so. Es langt auch so nur für kurze Ärmel.

Einen anderen Kragen habe ich mir auch überlegt:

Der Kragen soll so ähnlich wie der von Salina werden:

Ich stricke übrigens mit 4er Nadeln und habe eine MaPro von 20 x 29, angegeben sind 15 x 22 auf 4,5 – 5. Um Himmels Willen, wie locker wäre er denn dann? Geht gar nicht! Daß Seide dann beim Waschen ausleiert, ist ja kein Wunder…

Strickgeschirr

Für den komplett verstrickten Haushalt: Schüssel, Becher und Teller mit Zopfmuster

Das Geschirr gibt es hier (Set in weiß oder braun) oder hier (Schüssel in weiß einzeln). Vielen Dank an Smarty, die mir die Links geschickt hat.

Das Lied der Sonnenfänger

Gerade auf meinem Nachttisch:

Auf das Buch bin ich gekommen, weil die Autorin bei Ravelry ist (für nicht Raveler: Julie blogt hier) – sie ist nämlich auch Strickerin und das merkt man beim Lesen :grin: Nicht, daß es sich hier um einen Strickroman handeln würde, keineswegs. Es ist eine Familiengeschichte irischer Auswanderer, die Ende des 19. Jahrhunderts in Neuseeland beginnt. Aber das Stricken wird immer mal wieder erwähnt und das macht -neben der Tatsache, daß die Autorin “eine von uns” ist – das Buch besonders sympathisch. Ich habe mich während des Lesens jedenfalls immer gefreut, wenn eine der Protagonistinnen strickend im Sessel sitzt, ein handgestricktes Tuch mit einem Blattmuster trägt oder die Idee hat, eine Spinnerei für Handstrickgarne zu bauen.

Die Geschichte ist flüssig geschrieben und ein wunderbares “vor dem Einschlafen noch ein paar Seiten”-Buch. Nicht, weil sie so langweilig wäre, daß man dabei einschläft :wink: , sondern weil der Schreibstil von Julie einfach angenehm zu lesen ist. Keine wortgewaltigen Ergüsse, keine langatmigen Passagen. Einfach eine schöne, fesselnde Erzählung, bei der man sich beim Einschlafen schon darauf freut, am nächsten Abend zu erfahren wie es weitergeht.

Erhältlich z.B. bei Amazon für 14,95 €. Eine Leseprobe findet Ihr hier.

Seide ist einfach nichts meins…

Vor ein paar Jahren habe ich das mal bei meiner Conny aus dem Grabbelkorb gefischt:

100% Seide und an sich ein schönes Sommergarn, allerdings mit 100 m LL auch ziemlich dick.

Und da ich im Moment wieder unter extremer Starteritis leide, habe ich mir diesen Pulli von Drops dafür ausgeguckt (naja, genau genommen kam erst das Modell, dann habe ich passendes Garn dafür rausgesucht). Da ich nur 300g habe, wird er aber kurzärmlig werden:

Taj, und beim Stricken stelle ich jetzt fest, daß reine Seide einfach nicht meins ist. Sie ist extrem unelastisch und läßt sich beim besten Willen nicht gleichmäßig verstricken, weil das Garn in sich schon unregelmäßig ist. Das Gestrick sieht nicht schlecht aus und fühlt sich okay an, aber so wirklich Spaß macht das Stricken nicht… :roll:

Naja, ich mach’ das jetzt fertig und dann werde ich mal sehen, ob ich für die andere Farbe, die ich davon noch habe, einen Seidenliebhaber finde…

Leserfragen: No Name-Holznadeln

Claudia fragt:

Hallo Tina, ich wollte mal über Dich in der Strickcommunity eine Frage stellen. Du hattest mal Ebenholzstricknadeln erwähnt, die es bei Holz&Stein zu kaufen gibt – oder war das jemand in Deinem Kommentaren? Na egal :) Heute hab ich mal gegoogelt und bei eBay einen Anbieter mit Ebenholznadeln gefunden, die noch nicht einmal die Hälfte von denen von Holz&Stein kosten. Nun stellt sich natürlich die Frage der Qualität – kann jemand was dazu sagen, gibt es jemanden, der möglicherweise beide Varianten hat und lohnt es sich wirklich, soviel Geld für “nur” schön aussehende Nadeln auszugeben (wenn man jetzt die von H&S nimmt)? Oder stricken die sich tatsächlich anders? Normalerweise benutze ich die Rosenholz-Nadeln von KnitPro oder Bambus. Ist Ebenholz oder Veilchenholz denn so viel besser oder merkt man das nicht?

Ich kann dazu nichts sagen, ich habe zwar sowohl Ebenholz- als auch Rosenholznadeln ausprobiert, mir ist aber Holz grundsätzlich einfach zu stumpf, ich bleibe bei Metall.
Was sagt die werte Leserschaft?