Monats-Archive: April 2011

Hallett’s Ledge fertig

Einen hab’ ich noch – dann muss ich aber erstmal wieder nachstricken :wink:

Kann man erkennen, daß das lodengrün ist? Hier ist die Sonne so hell, daß ich auf den Notebook nicht viel erkennen kann.

Züchtig geschlossen:

Oder lässig offen:

Im Doppelpack mit Ruth (wieso hast Du eigentlich aufgehört zu bloggen? :sad: ), die die gute Idee hatte die Lord dafür zu verwenden – das hab’ ich ihr dann nachgemacht. Ich musste zwar umrechnen, aber das Garn ist perfekt für das Modell, finde ich:

Info-Box

Garn: Lana Grossa “Lord” (70% Merino, 20% Seide, 10% Polyamid) LL 120m/50g, verstrickt mit 4er Nadeln, Gr. ca. 36/38, Verbrauch 450g

Modell: Hallett’s Ledge von Elinor Brown aus Twist Collective Fall 2010

Rest in fleece…

Die Briten mal wieder….ein Sarg aus Wolle!
Aber an sich ist die Idee ganz pfiffig – 100% Naturmaterialien und biologisch abbaubar.

Ich werde meinen an meinem Lebensende verbleibenden Wollvorrat aber dann vielleicht doch lieber vererben :wink:

Leserfragen: Ominöse Strickjacke gesucht

Claudia schreibt:

Hallo Tina, ich habe eine Frage und hoffe Deine zahlreiche Leserschaft kann mir helfen. Seit lägerem geistert eine wundervolle Strickjacke im Perlmuster durch die Blogs. Verliebt habe ich mich in ein graues Modell, mit Falten im unteren Bereich. Ich hatte mir mal gespeichert wo ich die gesehen habe, um sie nachzustricken. Nun sind die Notizen nicht mehr auffindbar und in den diversen Blogs finde ich die Jacke aktuell auch nicht. Hat jemand Tipps für mich, woher ich die Anleitung beziehen kann? Es würde mich wirklich sehr freuen.

Also mir fällt auf Anhieb nichts ein (obwohl ich das Gefühl habe, daß mir die Jacke bekannt vorkommt), habt Ihr eine Ahnung, welche Jacke das sein könnte?

Madita fertig

Und schon wieder Tragefotos :grin: Fertig ist er ja schon seit 2. Januar, aber dann musste er erstmal mit dem Verena-Team nach Mexico reisen.
So sah der Entwurf aus, den ich eingereicht habe:

Und so die Umsetzung:

Hups – da hat sich doch der moppelige Kater heimlich wieder mit auf’s Bild geschlichen :mrgreen:
Nun noch mal ungestört:

Hier dann am Verena-Model:

Und nun an der Designerin:

Das Garn ist durch den Seidenanteil beim Waschen ordentlich in die Breite gegangen, aus Gr. 36/38 wurde 38/40. Ansonsten ist die Desiré aber ein echt schönes Garn, strickt sich prima, trägt sich wunderbar und ist durch den Seidenanteil auch nicht zu warm für frühsommerliche Temperaturen.

Das Katertier will schon wieder mit auf’s Bild :cool:

Info-Box

Garn: Madil “Desiré” (75% Merino, 25% Seide) LL 115m/50g, verstrickt mit 3er Nadeln, Gr. ca. 38/40, Verbrauch 350g in caramel, 100g in weiß

Modell: Modell 46 “Toluca” aus Verena Sommer 2011, Designer: ich :wink:

Die verstrickte Dienstagsfrage 16/2011

Besitzst Du “historisches” Handarbeitszubehör,  z. B. alte Strick- oder Häkelnadeln, Anleitungshefte, Klöppelkissen, Stopfeier oder ähnliches? Wie kam es in Deinen Besitz? Verwendest Du es noch, oder bewahrst Du es z. B. nur aus “sentimentalen” Gründen auf?

Vielen Dank an Kerstin für die heutige Frage!

Öhm…ja, so ein paar schon :mrgreen: :

Das meiste habe ich ersteigert, viele Hefte habe ich aber auch von lieben Blogleserinnen geschenkt bekommen. Das älteste Buch stammt aus den frühen 1920er Jahren, ansonsten geht die Sammlung bis Anfang der 60er Jahre, danach mag ich die Mode nicht mehr leiden.

Viele der Modelle sind mit einigen kleinen Anpassungen heute immer noch tragbar, weil sie sehr zeitlos sind. Und oft habe ich in den alten Heften schon Sachen entdeckt, die heutigen Designs erstaunlich ähnlich sehen. Es kommt halt alles wieder :wink:

Damals wurden fast ausschließlich dünne Nadeln und feine Garne verwendet, Nadelstärken jenseits der 4 mm findet man kaum, dagegen war 2,5 mm eine häufig verwendete Größe. Die Sachen waren sehr sauber und regelmäßig gearbeitet – bei den groben, unregelmäßig gestrickten und schlecht ausgearbeiteten Sachen, die man heutzutage häufiger mal vorgesetzt bekommt, würden sich die damaligen Designer wohl mit Grausen abwenden…

Seit meiner Teenagerzeit gefällt mir die Mode der 50er Jahre am besten, weil sie so figurbetont und weiblich ist. Am liebsten mag ich ja diese “Spitztüten”-BHs :wink:

Dann habe ich noch zwei alte Nähkästchen, einen Haufen alter Strick- und Häkelnadeln und diverse andere Kleinigkeiten. Die Nähkästchen verwende ich noch, der Rest harrt der Vitrine, die Naima in ihrem Laden aufstellen will (so sich denn Platz dafür findet). Ich habe auch mal eine wunderschöne türkise Nähmaschine aus den 60ern vermacht bekommen, da ich aber nicht nähen kann, ziert diese jetzt das Schaufenster meiner Büronachbarin und Lieblingsschneiderin.

Ich wünschte bloß, diese alten Sachen könnten reden, die hätten bestimmte viele interessante Geschichten zu erzählen…

Neues von Kim Hargreaves: Whisper

Endlich ist es erhältlich:

Sind wieder ein paar nette Sachen dabei, auch wenn viele Sachen früheren Modellen von ihr sehr ähnlich sind. Alle Modelle angucken und bestellen könnt Ihr hier.