Besitzst Du “historisches” Handarbeitszubehör, z. B. alte Strick- oder Häkelnadeln, Anleitungshefte, Klöppelkissen, Stopfeier oder ähnliches? Wie kam es in Deinen Besitz? Verwendest Du es noch, oder bewahrst Du es z. B. nur aus “sentimentalen” Gründen auf?
Vielen Dank an Kerstin für die heutige Frage!
Öhm…ja, so ein paar schon
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Das meiste habe ich ersteigert, viele Hefte habe ich aber auch von lieben Blogleserinnen geschenkt bekommen. Das älteste Buch stammt aus den frühen 1920er Jahren, ansonsten geht die Sammlung bis Anfang der 60er Jahre, danach mag ich die Mode nicht mehr leiden.
Viele der Modelle sind mit einigen kleinen Anpassungen heute immer noch tragbar, weil sie sehr zeitlos sind. Und oft habe ich in den alten Heften schon Sachen entdeckt, die heutigen Designs erstaunlich ähnlich sehen. Es kommt halt alles wieder
Damals wurden fast ausschließlich dünne Nadeln und feine Garne verwendet, Nadelstärken jenseits der 4 mm findet man kaum, dagegen war 2,5 mm eine häufig verwendete Größe. Die Sachen waren sehr sauber und regelmäßig gearbeitet - bei den groben, unregelmäßig gestrickten und schlecht ausgearbeiteten Sachen, die man heutzutage häufiger mal vorgesetzt bekommt, würden sich die damaligen Designer wohl mit Grausen abwenden…
Seit meiner Teenagerzeit gefällt mir die Mode der 50er Jahre am besten, weil sie so figurbetont und weiblich ist. Am liebsten mag ich ja diese “Spitztüten”-BHs
Dann habe ich noch zwei alte Nähkästchen, einen Haufen alter Strick- und Häkelnadeln und diverse andere Kleinigkeiten. Die Nähkästchen verwende ich noch, der Rest harrt der Vitrine, die Naima in ihrem Laden aufstellen will (so sich denn Platz dafür findet). Ich habe auch mal eine wunderschöne türkise Nähmaschine aus den 60ern vermacht bekommen, da ich aber nicht nähen kann, ziert diese jetzt das Schaufenster meiner Büronachbarin und Lieblingsschneiderin.
Ich wünschte bloß, diese alten Sachen könnten reden, die hätten bestimmte viele interessante Geschichten zu erzählen…