So leer wie auf den Bildern gestern war der Saal natürlich nur zu Anfang, später waren die meisten Plätze besetzt.
Sehr gefreut habe ich mich, daß ich viele Freundinnen und Internet-Bekanntschaften wiedertreffen oder neu kennenlernen durfte, wenn auch leider oft nur sehr kurz. Und mir sind längst nicht alle Namen im Gedächtnis geblieben - das nächste Mal nehme ich ein Poesiealbum mit 
Zu erwähnen seien hier -in beliebiger Reihenfolge- Frau Wollwelt (die auch genau so aussieht, wie sie aussieht
), Frau Allerlei Strickerei (deren Jacke mit gleich so bekannt vorkam), Ellen, Frau Wollball (die ich diesmal lieber nicht angesprungen habe, ich glaube, das hat sie in Backnang etwas aus dem Konzept gebracht
), Andrea (der Karton ist heil angekommen), Birgit, Belina, Martina und ähhh…weia, da geht’s schon los
wie hieß Deine Freundin nochmal? Bevor ich mich jetzt noch in weitere Gedächtnis-Peinlichkeiten bringe, lenke ich Euch lieber schnell mit wolligen Bildern ab…
Das Regenbogenschaf machte seinem Namen alle Ehre:


the rare yarn company mit wunderschönem Alpaka-Garn:


So bekommt man sich selbst auch mal auf’s Foto

Sockenbretter & mehr:

Frau und Herr Wollmobil hochkonzentriert bei der Arbeit:

Susann von Lanafina, bei der ich dann kurz vor Schluß noch schwach geworden bin (eigentlich wollte ich keine Wolle kaufen…Katja ist schuld, jawoll):

Modelle aus der Neuauflage von Stricken à la carte
(das will ich Euch diese Woche auch noch vorstellen):


Isager-Bücher und passendes Garn konnte man am Stand von Wollsinn erwerben:

Stets freundlich und charmant - Bernd von Filatura Di Crosa:

Der Stand von Birgit Freyer aka Die Woll-Lust mit Tüchern, soweit das Auge reicht:


Das habe ich mir ganz dreist bei Frau Maschengold geklaut - Birgit und ich beim Kuscheln in der Raucherpause
:

Hier einige Impressionen aus dem Kurs (danke, SaBin und Blackyknitmistry) - einige Teilnehmer sind nicht aufgetaucht (vielleicht haben sie es auch nicht gefunden, denn es war nicht ausgeschildert und man musste hinter der Bühne nach unten in die Garderoben), was aber eigentlich ganz gut so war, denn ich wollte eigentlich ohnehin nur 10 Leute und der Raum war jetzt auch nicht gerade riesig:





An beiden Tagen gab es eine Yarnpool-Verlosung - da leider kein Mikrofon zur Verfügung stand und Sabine (Bildmitte) am Samstag nicht gut bei Stimme war, habe ich brüllenderweise ausgeholfen (ich hab’ ein recht lautes Organ
):

Der Pool (der diesmal ein Schlauchboot war), wurde dann auch bis auf zwei einsame Stränge Pompongarn restlos geleert:

Designerin und Kursleiterin Utlinde gegen abend schwer bepackt und sichtlich erschöpft:

In Sabines Laden haben wir es leider nicht mehr geschafft - am Samstagabend gab es ein Late Night Shopping, aber nach einem üppigen Essen beim Italiener sind wir alle totmüde ins Hotel gewankt. Katja und ich haben am Sonntag dann wenigstens nochmal reingeluschert, ein hübsches kleines Lädchen:

Das als Catering angekündigte Büffet entpuppte sich als Wurstbude vor der Tür
Aber die Frikadellen waren auf jeden Fall lecker und Cola Light hatten sie auch - das reicht, um Frau Tichiro ausreichend zu ernähren
(und wenn ich mir meinen Hintern so angucke, war es gut, daß ich das Brötchen weggelassen habe…):

Es gab natürlich wieder viele schöne Strickprojekte zu sehen - stellvertretend für alle, die ich nicht fotografiert habe, hier ein wunderschönes WIP von Merlina (danke für die Richtigstellung, Elli) - wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat sie das Garn dafür in etlichen Farben selbst gefärbt. Das Modell ist der Beach Rose Shawl von Christel Seyfarth:

Zum Schluß noch zwei Frauen, die ich unbedingt fotografieren musste (und dankeschön für die Blogveröffentlichungserlaubnis). Leider weiß ich die Namen nicht - vielleicht outen sie sich ja noch?
Ihr Outfit fand ich einfach nur genial und sehr originell - das ist Undekagon (danke Dir für’s outen und an alle, die Dich ebenfalls “entlarvt” haben
):

Und das war für mich der Top-Hingucker der ganzen Veranstaltung - ist das nicht der absolute Hammer? Der Pullover ist aus einer Verena und sie hat mir auch gesagt aus welcher, aber das habe ich natürlich wieder vergessen. Jetzt suche ich seit einer halben Stunde, aber ich finde ihn nicht. Wenn ich’s noch rausbekomme, werde ich es ergänzen. Die zu recht stolze Strickerin ist Kerstin (danke, Martina):

Das Original ist von Claireline Cheveaux aus der Verena Winter 2010 (danke, Ferula):

So, und nun zu der Kritik, die man an diversen Stellen lesen konnte. Ja, es gab Organisationsmängel und das war ärgerlich und schade. Aber ich will da jetzt nicht auch noch groß in die gleiche Kerbe reinhauen. Sabine hat das im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut gemacht, die Veranstaltung ist im Großen und Ganzen reibungslos abgelaufen und Fehler machen wir sowieso alle.
Was mir eigentlich fehlte, ist etwas, was man nur schwerlich organisieren kann: Das Flair, das Chichi, das gewisse Etwas. Das kommt nämlich größtenteils durch die Vielfalt und -zahl der Besucher. Und da fehlte mir einfach das deutschlandweite Multikulti-Gemisch der verschiedensten Regionen. Ich habe das Schwäbeln vermisst, den schweren bayrischen Dialekt, die Berliner Schnauze und das Gebabbele der Hessen. Ich liebe das freche Kölsch (eine meiner Kursteilnehmerinnen meinte, ihre Freundin hätte ihr geraten: “Geh mal zu der Tina, die is jeck”
) und den ansteckenden Ruhrpott-Slang, aber ich will Euch alle. Wäre schön, wenn das im nächsten Jahr wieder zahlreicher und somit kunterbunter zuginge.
Schön war es aber trotzdem und daß wir viel Spaß hatten, bringt am besten dieses Bild rüber (die Textilkünstlerin Karin Neustadt und Martina):

Bei Heika im Blog gibt es ab heute auch noch eine Bericht-Serie mit vielen Fotos.
2012 wird das Raveler-Treffen übrigens in Bonn (Infos hier) stattfinden und für 2013 ist Köln (Infos hier) geplant.