Monats-Archive: Mai 2012

Schmerzhafte Sockenfotos

Eigentlich wollte ich nur ein paar stinknormale Sockenfotos machen:

Doch dann kam DAS TIER :shock:

Von Zeit zu Zeit verwandelt sich dieser harmlose Schmusekater in eine Fußkillermaschine!

Das ist kein zärtlicher Liebesbiss – der beisst volle Kanne rein…

Auaauaaua…

CHICO! Nein!!!

Meine Güte, Frauchen Du bist aber auch ein Jammerlappen – stell’ Dich bloß nicht so mädchenhaft an…:roll:

Keine Angst, Birgit, sie haben die Attacke unbeschadet überlebt :grin: (mein Fuß übrigens auch)
Nun gehen sie noch in die Waschmaschine und wenn das Wetter so schön warm bleibt, sind sie bis morgen trocken – dann klappt’s tatsächlich bis Pfingsten :wink:

Abschließend nochmal ein herzliches Dankeschön an Michaela für das Stiften des Garns und die schöne Färbung und an Beate für die Anleitung, die so gut beschrieben war, daß auch ich als Socken-Newbie sie sofort verstanden habe. Allerdings habe ich mit 72 M gestrickt und nach den Angaben für Gr. 44, sonst wären die Socken viel zu eng und zu klein geworden. Brettstricker bleibt halt Brettstricker :wink:

Fazit: Socken stricken ist nicht ganz so nervig, wie ich immer gedacht habe, aber meine Lieblings-Projekte werden sie mit Sicherheit nie. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, irgendwann nochmal welche zu stricken. So einmal im Jahr vielleicht :lol:

Info-Box

Garn: Lotus Yarns Co. “New Sock Yarn” (85% Merino superwash, 15% Nylon), LL 400 m/100 g, Verbrauch 79 g, verstrickt mit 2,5 er Nadeln, Gr. 40. Färbung von Michaela

Modell: V-Streifen Socke von Beate Zäch

Und  Pfoten voten, gell?

Pinguin-Pullover – Nachtrag

So – ich hatte gestern doch nochmal nachgefragt, ob in Australien noch Bedarf an Pinguin-Pullovern besteht.
Die Antwort kam eben von der Penguin Foundation:

“Thank you for your email.
We are still gratefully accepting penguin jumpers. The surplus jumpers are being sold on toy penguins in our shop and the money raised goes to the Penguin Foundation which funds our research and rehabilitation projects. Last August we opened the new Penguin and Seabird Rehabilitation Centre which is capable of rehabilitating up to 550 oiled penguins and seabirds. It is over 10 years since we had a major oil spill but it is great to know that if the worst happens, we have the facilities to cope .
Therefore if people would like to knit for us, the prettier and more decorative the jumpers, the better they sell. It is rather funny to tell people you are knitting a sweater for a penguin!!

Kind regards
Lyn”

Kurz übersetzt: Sie nehmen immer noch dankend Pullover entgegen. Die überzähligen Pullover werden den Spielzeugpinguinen im Souvenirshop angezogen und der Erlös kommt der Stiftung zu Forschungs- und Rehabilitierungszwecken zugute. Im letzten August haben sie ein neues Zentrum eröffnet, das bis zu 550 ölverschmutzte Pinguine und Seevögel unterbringen kann. Es ist mehr als 10 Jahre her, daß sie eine größere Ölpest hatten, aber es sei gut zu wissen, daß sie für den Ernstfall gerüstet sind.
Wenn die Leute daher für sie stricken wollen: Je hübscher und dekorativer die Pullover sind, um so besser verkaufen sie sich. Es sei ziemlich lustig den Leuten zu erzählen, daß man für Pinguine Pullover strickt.

Nun müsst Ihr selbst entscheiden, ob Ihr für Souvenirpinguine stricken wollt oder nicht. Ich denke -auch in Anbetracht der hohen Versandkosten nach Australien- daß es sinnvoller wäre, direkt Geld zu spenden. Oder eben für andere Hilfsprojekte zu stricken, wo die Sachen auch wirklich von den Empfängern getragen werden.

Stricknadeln im Test: ChiaoGoo

Bei Rundstricknadeln bin ich relativ anspruchslos. Hauptsache sie sind aus Metall. Holz oder gar Kunststoff sind mir als Brettstricker nicht rutschig genug. Ansonsten bin ich aber nicht sonderlich wählerisch, zur Not stricke ich auch noch mit den alten grauen Prym-Nadeln. Erste Wahl waren aber bisher immer meine KnitPro-Schraubnadeln. Nur bei Garnen die sehr locker gesponnen sind, benutze ich lieber die normalen Addis mit dem Goldseil, weil da die Spitze stumpfer ist und man nicht so schnell Gefahr läuft, in den Faden zu stechen.

Nun hat eine Freundin hat mich vor einiger Zeit auf die neuen Nadeln von ChiaoGoo aufmerksam gemacht. Damals gab es die nur in den USA, inzwischen sind sie auch bei mehrere deutschen Händlern, z.B. in der Wollbox erhältlich. Zum Test habe ich mir zwei Paar der Red Lace bestellt:

Tja, was soll ich sagen? Ich finde die total klasse! Die Spitze ist sehr lang und schlank, also sehr gut zum Maschen zusammenstricken, aber ein winziges bisschen abgerundeter als die KnitPro (wenn ich mit KnitPro 3mm stricke, haue ich mir mit schöner Regelmäßigkeit die rechte Fingerkuppe kaputt). Die Nadeln der ChiaGoo sind auch minimal leichter.
Hier der Vergleich: Oben ChiaoGoo, unten KnitPro, beides 3,5 mm:

Gut finde ich auch den Aufdruck der Nadelstärke, das nervt mich bei den KnitPro immer ein bisschen, daß der dort fehlt:

Der Übergang von der Nadel zum Seil ist bei beiden Marken absolut einwandfrei:

Das Seil der ChiaoGoo besteht aus nylonüberzogenem Stahl. Es ist angenehm stabil, kringelt überhaupt nicht und ist trotzdem flexibel. Nur für Magic Loop wäre es mir zu steif, da sind die weichen Seile der anderen Marken besser geeignet. Aber Magic Loop finde ich ohnehin nervig :wink:

Was ich aber bei den Nadeln am schönsten finde – und nun werdet Ihr mich wahrscheinlich für bekloppt erklären :mrgreen: Die schaben so schön beim Stricken! Ich weiß nicht genau, wie ich das erklären soll. Das Metall ist matter als bei den KnitPro (gut für Blendempfindliche) und fühlt sich irgendwie “rauh” an, obwohl das Garn ganz ausgezeichnet über die Nadeln gleitet – ganz entfernt erinnert mich das an satiniertes Glas. Und wenn diese “rauhen” Spitzen aneinander reiben, schabt das halt irgendwie ganz leicht. Das hört und fühlt sich total angenehm an.

Sollte ich mal wieder neue Nadeln brauchen, sind die ChiaoGoo fortan meine erste Wahl.

Aber nun will ich mir erstmal eine Rundstricknadel von Signature Needles gönnen. Um die schleiche ich seit Jahren herum, weil die unanständig teuer sind. Aber ich bin zu neugierig, ob dieser Luxus wirklich seinen Preis wert ist.

Und auch wenn die Chancen auf die Top 5 nur minimal sind, ich bin immer noch tapfer am Pfoten voten – Ihr auch?

Pullover für Pinguine

Mittlerweile habe ich etliche Mails bekommen, die mich auf die Geschichte mit den Pullovern für Pinguine hingewiesen haben. Nun ist das Ganze wahrlich nicht neu, das gab es vor über 10 Jahren schon mal in Australien. Und auch jetzt haben weltweit wieder tausende von Strickern kleine Pullover für Pinguine gestrickt. Was natürlich eine schöne Geste der Hilfsbereitschaft ist, aber: Es gibt längst viel mehr Pullover, als gebraucht werden! In Neuseeland, wo im vergangenen Oktober wieder eine Menge Pinguine aufgrund eines Öltanker-Unglücks von Öl verseucht wurden, werden die Pullover nicht mal benutzt.
Jedes Mal, wenn die Pinguin-Pullover mal wieder durch die Medien gehen, erhalten die dort unten tausende Pullover, die sie nicht benutzen und für die sie auch keinen Lagerplatz haben. Die Ölkatastrophen ereignen sich nun auch nicht so häufig, daß man einen Lagerbestand bräuchte (die Bitte der Penguin Foundation ist zwar immer noch auf der Website, aber die ist uralt, die steht da seit 11 Jahren, wenn ich das recht erinnere). Die Hilfsbereitschaft geht also ins Leere und die gute Frau Regenstein bekommt mit ihrer Aktion zwar einiges an Publicity, sinnvoll ist sie aber nicht.

In Australien wurden die Pullover damals tatsächlich benutzt, um die Pinguine zum einen vom Putzen des Gefieders abzuhalten, damit sie kein Öl schlucken und zum anderen sollen sie die Kleinen nach der Reinigung vor Unterkühlung und Nässe schützen, da das Federkleid danach völlig entfettet ist und somit vorübergehend seine Schutzfunktion verliert. Es gibt aber auch kritische Stimmen, die sagen, daß so ein Pullover dem Pinguin nur noch zusätzlichen Stress bereitet, der den Nutzen bei weitem überwiegt.

Also: Lieb gemeint, aber völliger Quatsch, investiert Eure Strickzeit und Wolle lieber in andere Projekte.

Und zum Schluß wie immer die tägliche Erinnerung ans Pfoten voten!

Finishing School – Deborah Newton

164 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, 28,5 x 23,5 cm.

Das ist ein Buch, von dem ich mir wünschen würde, daß es auf deutsch übersetzt würde, damit es viel mehr Strickerinnen zugänglich wäre. Denn die Ausarbeitung und Fertigstellung eines Strickstücks ist offenbar bei vielen eine Achillesferse. Oder wie sonst ist es zu erklären, daß in einer nicht unbeträchtlichen Anzahl von Strickkörben bergeweise eigentlich fertige Sachen vor sich hin gammeln, weil die Ausarbeitung -insbesondere das Zusammennähen- gescheut wird?
Ich behaupte mal -Ihr könnt mich gerne widerlegen- daß es bei den meisten daran liegt, daß sie Angst davor haben, daß das fertige Stück nicht so wird, wie sie sich das gewünscht hätten. Der Grund dafür ist (sofern die Passform ansonsten stimmt) eine unsaubere Ausarbeitung. Oft wird behauptet, man habe zum Nähen keine Lust. Die Lustlosigkeit liegt meiner Meinung nach aber in erster Linie darin begründet, daß man es nicht wirklich richtig kann. Dinge, bei denen man sich unsicher ist und in die man womöglich viel Arbeit investiert und das Ergebnis trotzdem zu wünschen übrig lässt, macht man halt nicht gerne, das liegt in der Natur des Menschen.

Deborah Newton schreibt dazu in ihrem Vorwort:
“Gute Ausarbeitung ist genauso wichtig wie eine gute Passform – ohne sie würde meine Pullover langweilig und reizlos anstatt modisch und chic aussehen. Es gibt nichts schlimmeres als eine gnubbelige, ungleichmäßige Naht oder schlampige Ränder und Blenden – diese unsauberen Details ziehen unweigerlich das Augenmerk auf sich, selbst wenn das eigentliche Gestrick noch so schön ist.
Aber wie arbeitet man richtig aus – und hat sogar Spaß daran? Ich habe die Erfahrung gemacht, daß es einfach eine Sache einiger weniger Fertigkeiten und vorausschauenden Denkens ist. Ausarbeiten muss nicht schwierig und mühsam sein und auch nicht übermäßig zeitaufwendig”
.

Nun gibt es in den meisten Technikbüchern mehr oder weniger umfangreiche Informationen zur Ausarbeitung. Aber in diesem Buch bekommt man sie in geballter und ausführlicher Form (welches deutsche Technikbuch bringt z.B. alleine schon 13 Seiten zum Thema “spannen”?) – garniert mit vielen Tips und kleinen Schummeltricks aus der langjährigen Erfahrung der Designerin. Und die findet man eben nicht in den 08/15-Technikbüchern. Kleines Beispiel gefällig?
“Wenn ich Maschen, z.B. für eine Halsausschnittblende, aufnehme, nehme ich oftmals mehr Maschen auf, als eigentlich nötig sind, um an bestimmten Stellen Löcher zu vermeiden. Die überflüssigen Maschen nehme ich dann in der erste Reihe/Runde einfach wieder ab”
So simpel, oder? Mal Hand auf’s Herz: Wer von Euch versucht immer noch, genau die in der Anleitung geforderte Maschenzahl aufzunehmen und verzweifelt manchmal daran, weil es auch beim dritten Versuch nicht genau hinkommt?

Noch ein Beispiel – so nehme ich z.B. auch Maschen aus der Fersenwand einer Socke auf (also nicht, daß ich jetzt schon so viele Socken gestrickt hätte :mrgreen: Aber bei den zwei Paar habe ich es so gemacht):

Und ein letzter Trick (der ist für Dich, Martine :wink: ): Pullover mit großen Ausschnitten neigen dazu, über eine Schulter abzurutschen, denn Strick ist nun mal dehnbar (selbst bei Brettstrickern :grin: ). Was gewollt sein kann, aber bei Pullover mit Armkugeln sitzt das einfach nur blöd. Deborah Newton empfiehlt, die Maschenkante am rückwärtigen Halsausschnitt, die sich durch die Maschenaufnahme für die Blende gebildet hat, mit einen back stitch (Rückstich?) nachzunähen, um die Dehnfähigkeit dort einzudämmen.

Die Autorin ist ein großer Freund von Maschenproben bzw. Teststrickstücken:

Auch kleine, aber feine Designideen findet man zwischen den Seiten:

Das Erlernte kann man dann gleich in 14 Projekten umsetzen.

Diese Jacke finde ich besonders schön – ganz simpel, aber sieht klasse aus. Die Reißverschlüsse überlasse ich dann aber -auch mangels Nähmaschine- doch immer noch lieber der Schneiderin meines Vertrauens :wink:

Ich finde das Buch klasse – allerdings sollte man einigermaßen fließend englisch verstehen, denn auch wenn das Buch gut bebildert ist, finden sich die meisten wertvollen Informationen doch im Text.

Erhältlich z.B. bei Amazon Amazon für 20,95 €.

Und zum Schluß wie immer die tägliche Erinnerung ans Pfoten voten!

Einen doppelten Saum stricken

Sehr schnell lernen die meisten Strickanfänger durch leidvolle Erfahrung: Glatt rechts rollt wie blöd. Warum das so ist, hat Kerstin mal ganz fantastisch erklärt. Da schafft auch Dämpfen nur kurzfristig Abhilfe und es gibt auch keinen raffinierten Anschlag, mit dem sich das vermeiden ließe. Das haben mir zwar schon mehrere Leute versucht weiszumachen, ist aber Unfug. Daß es sich bei denen nicht oder nur minimal rollte, lag einfach am unelastischen Garn und an der extrem lockeren Strickweise.

Was aber tun, wenn man kein Bündchen oder ein anderes nichtrollendes Muster haben möchte, sondern das Gestrick eine Kante in glatt rechts haben will? Da hilft ein doppelter Saum:

Und weil ich den gerade stricke, kann ich Euch ja mal zeigen, wie ich das mache. Alte Hasen können ab hier gelangweilt nach unten scrollen und nur noch das obligatorische Katerfoto angucken :wink:

Ich nähe gerne (jedenfalls Gestricktes) und kann das -glaube ich- auch recht ordentlich. Deswegen ist mein Saum angenäht. Für Nähphobiker bestünde auch die Möglichkeit, mit einem provisorischen Anschlag zu arbeiten und die Maschen dann einfach zusammenzustricken.

Zunächst wird die benötigte Maschenzahl angeschlagen – am besten mit dem Kreuzanschlag, der läßt sich gut nähen. Ich nehme dabei für den “Schwanz” gleich ein deutlich längeres Stück, das kann ich später zum Annähen des Saums benutzen. Dann strickt man ein Stück glatt rechts (die erste Reihe ist eine Rückreihe, also linke M) in der Höhe, die später der Saum haben soll. Dieses Stück wird später nach innen umgeklappt.
Danach für die Umbruchkante eine Reihe linke M und nochmal die gleiche Reihenzahl für die Außenseite des Saums.

Dann geht es in glatt rechts oder jedem anderen beliebigen Muster weiter.

Wenn Ihr nach dem Saum ein Muster stricken wollt, das auf der Rückseite keine ununterbrochene Reihe linker Maschen habt (die sind am einfachsten zum Annähen), strickt Ihr für die Innenseite des Saums zwei Reihen weniger als für die Außenseite. Dann könnt Ihr die letzte Reihe der Außenseite zum Nähen nutzen.

Achtung: Ein sehr schmaler Saum (< 1 – 2 cm) neigt zum Umklappen. Um das zu vermeiden, sollte man die erste Reihe nach dem Saum mit einer halben bis ganzen Nadelstärke größer stricken (den Tip habe ich auch von Kerstin, hat sie hier anschaulich erklärt)

Nachdem Ihr noch ein Stück weitergestrickt habt (dann ist das Handling einfacher), klappt Ihr irgendwann die Saumkante nach innen und näht sie fest. Zum Ännähen sucht Ihr Euch die Maschenreihe, bei der der Saum ganz flach liegt, also nicht auf irgendeiner Seite unter Spannung steht.

Angefangen wird da, wo sowieso schon der Faden hängt, d.h. auf der Rückseite von rechts nach links. Bisschen blöd für Rechtshänder, aber die können das Gestrick ja auch auf den Kopf drehen :wink: Oder halt doch auf der anderen Seite anfangen und dann eben zwei Fäden mehr vernähen, ist ja auch nicht tragisch.

Zuerst in die Randmasche einstechen:

Und den Faden anziehen:

Nun von oben in den nächsten Linksmaschennupsi:

Und in die darunterliegende Entsprechung der Anschlagreihe:

Jetzt von unten durch die nächste M der Anschlagreihe und den nächsten Linksmaschennupsi:

Das Ganze immer so weiter – also ganz simpler Matratzenstich:

Gur aufpassen, daß Ihr immer die gleiche Linksmaschenreihe erwischt, sonst wird der Saum schief:

Sieht doch schon ganz gut aus:

Den Faden beim Nähen nicht zu stramm ziehen, sonst zeichnet sich das auf der Vorderseite als deutliche Linie ab.

Intermezzo: Bei den Fotoarbeiten (ich hab’ mir jetzt ein Stativ zugelegt, damit ich die Hände frei habe) hatte ich mit einem starken “Katzicap” zu kämpfen – Chico war der Meinung, daß ich meine Aufmerksamkeit doch lieber ihm widmen sollte. Nicht ganz einfach nicht zu wackeln, wenn man gleichzeitig fünf messerscharfe Krallen im Knie hat…

Die “Löcher” an den Seiten schließe ich später gleichzeitig mit den Seitennähten:

Fertig:

Da rollt sich nix:

Kann man natürlich auch für Knopfleisten oder Kragenblenden benutzen – bei Rundungen sind allerdings auf dem “Hinweg” Maschen abzunehmen und auf dem “Rückweg” wieder zuzunehmen, sonst schlägt es Falten:

Eine hübsche Variation sind Mäusezähnchen – dafür wird statt der Linksmaschenreihe für die Umklappkante eine Reihe fortlaufend “2 M re zus.str. (oder SSK), 1 U* gearbeitet.

Und zum Schluß wie immer die tägliche Erinnerung ans Pfoten voten!