Monats-Archive: Oktober 2012

Yak, Yak, hurra! :-)

Gute Nachrichten für alle Yak-Liebhaber: Herr Lang hat mir gerade geschrieben, daß es die Yak mindestens noch bis zur Saison 2013/2014 geben wird (ich hatte nämlich angefragt). Und er freut sich, daß wir die Yak so gerne mögen.
Also vorläufig kein Grund zu Panik-Vorratskäufen :wink:

Diese Farben kommen auf jeden Fall auf meinen Weihnachtswunschzettel:

Garn der Woche: Lang Yarns Yak

Wie versprochen heute meine Liebeserklärung an die Yak :grin:

Technische Daten: 50% Yak, 50% Schurwolle (Merino), Lauflänge 130 m/50 g

Die Yak von Lang Yarns gehört eindeutig in die Top Ten meiner allerliebsten Lieblingsgarne. Gut, sie ist mit 7,95 € Normalverkaufspreis ziemlich teuer, das kann man nicht leugnen. Aber Yak ist nun mal eine eher seltene Faser, im Gegensatz zu Schafen stehen Yaks ja nicht an jeder Ecke rum :grin: Mir ist sie den Preis auf jeden Fall wert, das Arbeiten mit einem schönen, hochwertigen Garn macht doch viel mehr Spaß als mit Billigzeugs und wenn man bedenkt, daß man das Strickstück daraus viele Jahre tragen kann, relativieren sich die Kosten wieder, finde ich.

Die Yak fühlt sich nicht nur wunderbar weich an, sie sieht auch toll aus. Die Farbpalette umfasst mittlerweile 32 wunderschöne Farben, alles matte, sanfte, leicht melierte Töne:

Wenn man sie fest genug verstrickt, leiert sie auch kein bisschen aus, darüber habe ich nämlich schon mal Klagen gelesen. Klar, der 50% Merino-Anteil gibt nach, wenn man schlabberig strickt. Auf der Banderole sind 18 M auf 10 cm und 4,5 – 5 mm Nadeln angegeben, das finde ich viel zu locker. Ich habe sie für meinen Slinky Ribs mit 3,5er Nadeln und 22,5 M verstrickt und das ist für meinen Geschmack genau richtig – schön dicht, aber trotzdem nicht brettig. Und auch fest verstrickt ist sie noch sehr ergiebig, für Slinky Ribs (50 cm breit, 59 cm lang) habe ich nur 400 g gebraucht:

Für Mareys Bürokuscheljacke (jaja, für meine Mitarbeiter nur das Beste :grin: ) nehme ich wegen der Zöpfe 3,75er Nadeln – wie man sieht, kommen die sehr schön plastisch raus, weil die Garnstruktur auch sehr gleichmäßig ist:

Bei der ersten Wäsche flauscht sie nochmal auf und wird dann so richtig kuschelig, das kommt schon recht nah an Kaschmir ran. Im Wollwaschgang kann sie auch problemlos in die Waschmaschine (aber immer erst ein Probeläppchen waschen, jede WaMa ist anders). Links ungewaschen, rechts gewaschen:

Wenn man den Faden auseinander puhlt, sieht man, daß sie aus 5 Einzelfäden besteht, die fast schon ein bisschen angefilzt wirken. Wenn man mal Maschen zwecks Fehlerkorrektur fallenlassen und wieder hochholen muss, neigt sie zum aufdröseln, das ist ein bisschen nervig, aber so oft hat man das ja in der Regel nicht.

Strickstücke aus der Yak sind leicht, flauschig und angenehm wärmend. Ich sage immer, das ist ein Garn, das einen lieb hat :grin: Wenn ich meinen Slinky Ribs anziehe, fühle ich mich irgendwie geborgen, das Gefühl habe ich sonst nur noch bei meinem uralten Kaschmirpullover. Wenn ein Tag ganz doof zu werden droht, dann ziehe ich immer einen dieser beiden Pullover an und alles ist nur noch halb so schlimm.

Pillen tut sie nur ganz minimal, aber das läßt sich bei keinem Garn, das flauschig ist, ganz vermeiden. Mit den paar kleinen Gnubbelchen kann ich aber gut leben.

Besonders lobend möchte ich noch erwähnen, daß ich bisher keinen einzigen Knoten im Garn hatte. Wenn ich’s mal überdenke, habe ich bei Garnen von Lang Yarns sowieso nur ganz selten Knoten, sehr vorbildlich!

Zum Schluß noch eine große Bitte an die Firma Lang: Bitte lasst das Garn noch viele Jahre auf dem Markt! Ich möchte die Yak noch ganz oft verstricken – Panik-Vorratskäufe gehen aber immer so furchtbar ins Geld und ausserdem habe ich doch eigentlich gar keinen Platz mehr…

Wem die Yak zu dick ist, schaut sich mal die Super Yak von Monika Design an – gleiche Zusammensetzung, aber deutlich dünner.

Neues Projekt: Peace

Kürzlich schlug Lena vor, daß wir beide doch mal wieder ein Gemeinschaftsprojekt starten könnten und schlug “Peace” von Kim Hargreaves vor. Gute Idee, die Jacke befindet sich immerhin schon seit vier Jahren in meiner Queue. Sie ist aus dem wunderbaren Rowan Magazine 25 – das ist leider längst vergriffen, aber das Modell ist hier auch drin, das bekommt man wenigstens noch ab und zu antiquarisch.

Ich habe zwar noch ‘zig angefangene Sachen, aber was soll’s – auf eins mehr kommt es auch nicht mehr drauf an :wink: Also habe ich vorgestern abend angeschlagen und bin beim Rückenteil jetzt zu Beginn des Armausschnitts – Lena dürfte schon eine Ecke weiter sein, die ist mir eine Woche voraus (ich hatte mich noch mit der Bürokuscheljacke für Marey beschäftigt). Die Farbe ist -trotz manuellen Weißabgleichs- unfotografierbar, in Wirklichkeit ist das ein schönes mattes Ziegelrot. Meine Version wird eher winterlich mit langen Ärmeln – so neckisch mit nichts als nackter Haut drunter kann ich die eh nicht tragen :shock: Derzeit ist das Ganze noch ziemlich unspektakulär anzuschauen:

Das Schöne an den Anleitungen von Kim Hargreaves ist, daß ich dieser Designerin blind vertrauen kann. Da stimmt und passt immer alles. Ich finde es zwischendurch sehr entspannend, wenn man mal einfach nur stumpf der Anleitung folgen kann, ohne irgendetwas ändern oder umrechnen zu müssen.

Ich stricke mit der Yak von Lang Yarns (Fb. 60) – ich liebe, liebe, liebe dieses Garn! Wenn es nicht so elendig teuer wäre (auch wenn es seinen Preis auf jeden Fall wert ist), würde ich mir das zentnerweise auf Lager legen – man muss ja immer Angst haben, daß ein Lieblingsgarn in der nächsten Saison vom Markt genommen wird. Mehr zur Yak demnächst, das ist definitiv eine “Garn der Woche”-Vorstellung wert.

Und nun schnell wieder zurück auf die Couch :grin:

80’s revival: Samstags-Schmankerl

Bis wir im Jahr 1983 angekommen sind, wird beim Constanze special noch einige Zeit vergehen. Im Moment bin ich aber schon fleissig dabei, die Hefte in Ravelry einzupflegen. Und dabei habe ich drei Modelle gefunden, die mir so gut gefallen, daß ich sie Euch heute schon zur Verfügung stellen möchte. Alle sind aus der Constanze Strickmode Herbst/Winter 83/84. Ich wette, wenn man die Sachen nochmal “modern” fotografieren würde, würde kein Mensch merken, daß die schon fast 30 Jahre alt sind.

Verena Winter 2012

Uiuiui – die Vorschau ist schon online und die Abos sind auch schon draussen. Die sind aber diesmal früh dran, im Laden soll sie erst ab 31.10. sein.

Für das Titelbild haben sie wohl einen der letzten Yetis getötet :wink:

Ansosten sind aber -soweit ich erkennen kann- ein paar nette Sachen drin. Auf Anhieb mag ich diese beiden:

Das müsste man natürlich deutlich verlängern, aber Muster und Farben finde ich wunderschön:

Und hiervon habt Ihr vor einiger Zeit schon mal einen kleinen Ausschnitt gesehen :grin: