Die Methode von Elizabeth Zimmermann zum Abnähen von Maschen (EZs sewn bind-off) habe ich Euch hier ja schon mal gezeigt. Für eng am Hals anliegende Kragen finde ich sie ideal, sie sieht sehr ordentlich aus und ist auch für den größten Dickschädel elastisch genug
Nun habe ich eine Variante entdeckt, die mir noch ein bisschen dehnbarer zu sein scheint: Der “invisible sewn bind-off“. Allerdings finde ich sie optisch nicht ganz so schön, denn in ungedehntem Zustand stehen die Maschenbögen hinter der “Naht” ein bisschen hoch.
Diese Methode eignet sich daher meiner Meinung nach am besten für Kanten, die beim Tragen gedehnt sind, z.B. bei Socken (ab Spitze gestrickt), denn in gedehntem Zustand ziehen sich die Maschenbögen auseinander, stehen dadurch nicht mehr hoch und dann sieht die Kante auch schön ordentlich aus:
Eine andere Methode für eine elastische Kante ist Jeny’s surprisingly stretchy bind-off, aber die mag ich gar nicht leiden, das sieht mir zu ungleichmäßig und gnubbelig aus. Bei Wendy kann man zwei weitere Beispiele an Socken sehen.
Und wer sich jetzt fragt, was dieser “russian bind-off” ist, den Wendy in ihrem Blogeintrag erwähnt, guckt hier (oder googelt nach Videos) - den mache ich schon seit 28 Jahren so, aber daß der “russisch” ist, wusste ich bis heute auch noch nicht
(naja, ich nehme ja auch immer “russisch” zu…)


