Die verflixte zweite Masche

Ein Problem, das mich nun schon seit etlichen Jahren nervt, ist die verflixte zweite Masche.

Meine Randmaschen sind alle schön fest und ordentlich, aber zweite Masche am rechten Rand ist mal groß und mal klein. Am linken Rand habe ich das Problem nicht, aber ich habe schon von mehreren Strickerinnen gehört, daß es bei ihnen sogar an beiden Seiten auftritt.

Je unelastischer das Garn, um so deutlicher tritt der Effekt hervor – bei Wolle ist es nur minimal, abr ganz schlimm ist es bei Baumwollgarnen:

IMG_3527

Lana Grossa empfiehlt, die ersten 3 – 4 M jeder Reihe sehr fest und die letzten 3 – 4 M sehr locker zu stricken, aber da funktioniert bei mir überhaupt nicht, und die Erklärung des Problems mit dem Stückchen Garn, daß sich von Masche zu Masche schiebt, sowie die Erklärung, warum die Lösung funktionieren soll, halte ich auch für Blödsinn.
„Die zu festen letzten Maschen der Reihe (die ersten der Vorreihe) werden durch das Stückchen mehr Faden auf die normale Größe erweitert“ ist definitiv totaler Quatsch, den die Größe der Maschen, die ich abstricke, ist bereits festgelegt, da kann ich auch einen halben Meter Faden durchziehen, die werden dadurch kein Stück weiter.

Gestern habe ich mich nun endlich einmal hingesetzt und das Problem genau analsiert. Es hat sich herausgestellt, daß die lockere Masche immer die zweite Masche am Reihenanfang ist, genauer sogar nur das Maschenbeinchen, das dichter am Rand ist. Diese nun besonders fest anzuziehen, bringt aber wenig bis überhaupt keine Verbesserung.

Eine Lösung (die auch gegen zu lockere Randmaschen hilft) ist es, die zweite Masche immer verschränkt zu stricken. Aber das hilft auch nicht in allen Fällen.

Dann bin ich auf die Idee gekommen, die Kombinationsmethode (combined knitting) ins Spiel zu bringen, die hilft ja schließlich auch, wenn die letzte Rechtsmaschenreihe einer Rippe oder eines Zopfes zu groß gerät.

Verursacher des Problems ist hier allerdings keine Linksmasche, sondern die Randmasche selbst scheint an ihre Nachbarin ein Stückchen Faden abzugeben. Totzdem ist die Lösung fast die gleiche, nämlich combined knitting.

Zunächst habe ich probiert, nur die zweite Masche combined zu stricken. Das Ergebnis ist eine deutliche Verbesserung – die Maschen sind zwar immer noch einen Tick lockerer, aber es sieht längst nicht mehr so schlimm aus:

IMG_3528

Das hat mich aber immer noch nicht 100%ig zufriedengestellt und so habe ich einen weiteren Versuch mit zwei combined gestrickten Maschen, nämlich der 2. und 3. Masche an den Rändern gemacht. Und siehe da, so ist es fast perfekt – damit kann ich jetzt wunderbar leben:

IMG_3533

Selbst am linken Rand sieht man einen kleinen Unterschied:

vorhernachherlinks

Aber bei den rechten Maschen ist der Unterschied echt krass, vor allem, wenn man vorher und nachher direkt nebeneinander betrachtet:

vorhernachherrechts

Und so geht’s:

Bei der zweiten und dritten Masche am Reihenanfang muß der Faden immer „eastern„, also nicht von vorne nach hinten, sondern genau andersherum, nämlich von hinten nach vorne über die Nadel gelegt werden. In der Folgereihe wird in diese beiden Maschen dann wie zum verschränkt stricken eingestochen und normal abgestrickt.

Bei Rechtsmaschen sieht das so aus – einstechen wie zum rechts stricken, aber den Faden andersherum wickeln (bitte die Masche auf der Nadel ignorieren, es geht nur um den Faden):

Die beiden Maschen liegen nun anders orientiert auf der Nadel. In der nächsten Reihe werden diese beiden Maschen wie links verschränkte Maschen gestrickt, um die Orientierung wieder rückgängig zu machen.

Linksmaschen werden so gestrickt – auch hier wird der Faden von hinten nach vorne (eastern), also genau andersherum, als die meisten von uns es gewohnt sind, gewickelt:

In der nächsten Reihe werden die beiden Maschen wie rechts verschränkte Maschen gestrickt.

Habt Ihr das Problem auch? Kennt Ihr vielleicht noch eine andere Lösung?
Über Rückmeldungen, ob meine Methode auch bei Euch funktioniert, würde ich mich sehr freuen.

51 comments for “Die verflixte zweite Masche

  1. Susl
    27. April 2015 at 21:07

    ich hab das problem auch. links ist der rand gut und rechts schauts sch…. aus. ist bis jetzt halt immer irgendwie in der naht verschwunden. aber manchmal geht das halt auch net. allerdings ist mir aufgefallen, das der rechte rand bei kraus rechts auch gut ausschaut und es bei mir nur bei glatt bescheiden ist.

    ich werd deine „methode“ mal probieren und dann berichten.

  2. Nicole Fischedick
    27. April 2015 at 21:23

    Ich habe das gleiche Problem. Bisher habe ich immer in jeder Reihe die erste Masche abgehoben und dann normal weiter gestrickt. Das hat das Problem aber nicht wesentlich gelöst. Ich werde Deine Methode mal ausprobieren.

  3. 27. April 2015 at 21:28

    Liebe Tina,
    ein echt guter Beitrag von Dir! Ich habe jahrelang dieses Problem gehabt und auch die „Lana-Grossa-Methode“ versucht, die zu nichts führte. Ich habe lange Schläuche gestrickt, nur um das Problem zu ergründen und zu lösen. Mittlerweile sind meine Randmaschen ziemlich ok, aber Deine Methode werde ich mit Sicherheit ausprobieren. DANKE für den Tipp!!
    Liebe Grüße,
    Anneli

  4. rutschbahn
    27. April 2015 at 21:32

    Jaaaaa, ich auch. Mich nervt das besonders beim Fersenstricken bei Socken, dort muss ich dann ja aus dieser unschönen Reihe die Maschen für den Fuss aufnehmen. Ich stricke sehr, sehr fest und auch sehr, sehr gleichmäßig und dann fallen solche häßlichen Maschen noch mehr auf. Bisher habe ich die unschönen Maschen immer nach innen verschwinden lassen, aber deine Version werde ich beim nächsten Mal probieren, ich bin ja immer wieder über eine solche Akribie begeistert. Toll! Gruß Tine

    • Sylvia Blum
      3. Mai 2015 at 16:13

      Genauso ist es bei mir. Ich habe mir schon den Kopf darüber zerbrochen, woran das liegt, bin aber nicht darauf gekommen.
      Bei der nächsten Ferse wird es probiert!

    • Hannelore
      13. August 2016 at 23:09

      Bei Fersen an Socken stricke ich die erste Masche immer rechts ab. Das ergibt einen Knötchenrand, aus dem sich dann prima Maschen aufnehmen lassen. Der Rand ist dann ausserdem schön flach.

  5. Gamla (Karin)
    27. April 2015 at 21:53

    Hallo Tina,

    jaaaaa, genau dieses Problem habe ich auch – aktuell gerade wieder beim Stricken einer Maschenprobe. Normalerweise „schenke“ ich mir die, aber wenn man anderes als das Originalgarn verstrickt…

    Die vorletzte Masche am linken Rand sieht prima gleichmäßig aus, egal ob rechts oder links gestrickt. Aber am rechten Rand – eine Katastrophe!

    Ein wenig Abhilfe brachte es, wenn ich die rechte 2. Masche bewusst etwas lockerer fertigte als die anderen – aber soooo gleichmäßig wie bei Deinem combined Stricken wurde es nicht.

    Meine Vermutung ist, dass das Problem durch die zuletzt gestrickten Maschen der Vorreihe entsteht. Eine rechte Masche strickt sich besser sozusagen „parterre“ ab als eine linke. Die linke Masche wird immer etwas größer gezogen als gewünscht. Ein Grund, weshalb ich Rechts-Links-Bündchen bzw. 2r-2l-Bündchen IMMER als Links-Rechts- bzw. 2l-2r-Bündchen stricke.

    Deine Methode werde ich im Herbst oder Winter gern einmal ausprobieren. Jetzt im Sommer, auf Reisen, stricke ich in Runden (z.B. Brooklyn Tweed Seneca) – da gibt es keine Probleme mit den Randmaschen :).

    Liebe Grüße
    Gamla (Karin)

  6. 27. April 2015 at 22:09

    Hört sich interessant an.
    Ich würde es so lösen, die zweite Ma einfach nur abzuheben, und in der Rückreihe den Draht nachzustricken. Dann ist die Weite auch eingehalten. Habs aber nicht probiert.

    Grüßle
    Petra

    • Sandra
      31. Dezember 2015 at 01:19

      Hallo,
      so stricke ich schon seit einer Weile in Runden, z.B. meine Spickelabnahme. Ich nenn diese Maschen mittlerweile Spannmaschen. Meine Spickelabnahme für die 4.Nadel sah sonst immer aus wie Kraut und Rüben. Dann habe ich von Cat Bordhi ein Video entdeckt. Seither mache ich das immer so: 1 re, 1 M wie zum rechts stricken abheben, Faden hinter dieser Masche vorbeiführen und die nächsten beiden M SSK stricken. In der nächsten Runde 1 rechts, den Maschendraht auffangen (als ob man eine Masche auffängt), Faden wieder hinten vorbeiführen und die folgende M rechts verschränkt stricken. Diese beiden Runden immer wiederholen, bis die gewünschte M-zahl erreicht ist Dann eine Abschlußreihe stricken: 1 re, Masche auffangen und diese M wieder auf die linke Nadel schubsen und diesmal rechts abstricken, 1 rechts und weiter wie gewünscht.
      Bei 3er Bündchen, also 3 re, 3 li stricke ich die 1. und 3. Masche rechts und die mittlere M mache ich zur Spannmasche. Vielleicht hilft das euch.

  7. Irene H.
    27. April 2015 at 23:01

    Genau an diesem Problem arbeite ich mich auch gerade ab! Wobei ich es noch komplizierter finde: Bei glattem Rand finde ich den rechten Rand schlimmer. Hängt wohl auch vom Garn ab, ganz große Probleme hatte ich gerade mit Fairalpaka Socks, warum auch immer. Ich werde Deine Methode ausprobieren.
    Bei verkürzten Reihen habe ich aber mehr Schwierigkeiten an der linken Seite. Da sind immer die Hinreihen (rechts) zu eng, und die Rückreihen (links) zu weit. Ich habe mich da auch schon mit Combined Knitting versucht, hilft ein bisschen, aber nicht wirklich befriedigend.
    Hat da noch jemand einen Tipp?

  8. Laura
    28. April 2015 at 00:59

    In dem Video von Patty Lions welches du gestern empfohlen hast (Danke!) gehts um Minute 25 aufwärts ja auch um die Ränder – auch wenns bei ihr eher um die erste als die zweite Masche geht – hast du ihre Methode mal ausprobiert? Die Maschen hängen ja zusammen 🙂 Oder deine Lösung lässt sich kombinieren 🙂

  9. Doris
    28. April 2015 at 06:14

    Das Problem kenne ich auch, wie wohl wirklich alle.
    Ich muß das mal ausprobieren. Gerade am vorderen Rand einer Jacke wäre das natürlich die optimale Lösung, damit der gestrickte Rand dann auch schön aussieht.
    Das werde ich mal mit deinem Vorschlag am PC ausprobieren, ob ich das verstanden habe 😉

    Danke

  10. Heidi
    28. April 2015 at 07:27

    Hey Tina
    Seit du die Combined Methode vorgestellt hast, hab ich die letzte M vor Randmasche immer so gestrickt.
    Im Moment hab ich einen Lace-Schal auf der Nadel, bei dem die letzten M so gestrickt werden

    RM r U \ –

    wobei die rechte Masche vor der Randmasche absolut grenzwertig ausschaut – trotz combined.
    Da hab ich mir auch schon überlegt für das nächste mal mindestens 2, wenn nicht gar drei rechte Maschen vor der Randmasche zu stricken.

    Jedenfalls werden seit deinem Lehrgang mit der combined-Methode meine Maschen allgemein viel schöner 🙂

    DANKE

  11. 28. April 2015 at 09:30

    Huhu Tina,
    wow, ich mag es, mit welchem Geist du an solche Probleme herangehst. Analytisch, gut dokumentiert, bis es passt!

    Das beschriebene Problem habe ich auch, nur tritt es äußerst selten auf, da ich in der Regel Pullover top down in Runden stricke. Bei meinen letzten Jacken allerdings hatte ich dies auch bemerkt, beidseitig. Da ich aber immer am Ende Maschen aufstricke um ein Knopfband anzusetzen, hat sich das immer relativiert und ich habe dem nicht so viel Beachtung geschenkt.

  12. Eli
    28. April 2015 at 10:00

    Ich kann nur vielen,vielen Dank sagen.
    Trotz mehrmaligen Nachfragen bei Strickerinnen und Fachpersonal ,nie eine befriedigende Lösung erhalten.
    vielen Dank

  13. Susanne H.
    28. April 2015 at 11:02

    Liebe Tina, tausend Dank für diesen Hinweis. Werde ich auf jeden Fall probieren. Habe wie so viele andere genau dasselbe Problem.

  14. 28. April 2015 at 11:09

    Hallo
    Ich stricke meistens rund, da taucht das Problem nicht auf, aber wenn ich offen stricke, dann kenne ich das auch, ich werde das nächste mal diese Tips ausprobieren, danke dafür
    Viele Grüße
    Solveig

  15. Wolldiele
    28. April 2015 at 11:46

    Das Problem ist wohlbekannt. Allerdings tritt er bei meinem Knötchenrand nicht so extrem auf. Bei Stricken von Rippen wende ich deine Methode immer an, da damit die Rippen schöner aussehen. Die Methode mit dem fester stricken würde bei mir nie funktionieren, weil ich spätestens nach drei Reihen nicht mehr daran denke. Ich werde beim nächsten Mal für den Rand auch die Kombinationsmethode versuchen, bin mir sicher, dass es besser wird.
    Ein Lob an dich, durch deine Beiträge habe ich schon viel dazu gelernt, obwohl ich mich als erfahrene Strickerin sehe. Oft macht man etwas und weiß gar nicht, warum. Durch dich hat vieles einen Namen bekommen. Du erklärst auch sehr strukturiert, ich glaube, da kommt der Steuerberater durch. Mach bitte noch recht lange weiter so. Ein dickes Lob aus der Pfalz!!!!!!

  16. 28. April 2015 at 12:02

    Hallo liebe Tina,

    vielen Dank für die große Mühe, die du dir immer machst und deine Erklärungen und Bilder,
    das werde ich nächstens unbedingt so ausprobieren!

    Noch eine Frage dazu: Wie strickst du in diesem Fall die Randmaschen?

    Lieben Gruß
    Gabriele

    • Tina Hees
      28. April 2015 at 14:29

      Die Randmaschen stricke ich (wie fast immer) als Nahtrand, also in Hinreihen rechts, in Rückreihen links.

  17. 28. April 2015 at 12:39

    Liebe Tina,

    woher wußtest Du, dass ich dieses Problem habe? 😉

    Das muss ich unbedingt ausprobieren, sobald meine Schulter wieder besser ist. Danke fürs Zeigen.

    Lieben Gruß
    Angie

  18. Rita
    28. April 2015 at 13:35

    Liebe Tina!

    Das Problem hab ich auch. Nach längerer Beobachtung, meine ich, nach der ersten Wäsche normalisiert sich das.
    Nach mehrmaligem Waschen fällt es mir nicht mehr auf.
    Aber Deine Methode probier ich aus.

    Sei gegrüßt
    Rita

  19. Waltraud
    28. April 2015 at 14:01

    Wieder einmal eine sehr gute Lösung für mein altes Problem.
    Ich stricke , weil mir dieser lose rechte Rand nicht gefällt, seit etwa einem Jahr einen Knötchenrand, d.h.die letzte und die erste Masche srricke ich immer rechts. Bei diesen Randmaschen habe ich das Problem nicht. Allerdings gefällt mir nicht immer dieser Rand.
    Jetzt habe ich erfolgreich die combined knitting Methode getestet und ein wunderbares Ergebnis erzielt.
    Wie oben schon erwähnt, nervt der lose Rand bei Jacken, da wird das rechte Vordeteil plötzlich länger bei gleicher Reihenzahl und bei Socken möchte man am liebsten beide am linken Fuß tragen, damit man die ungleichmäßigen Maschen nicht so tolle sieht.
    Vielen Dank für diesen genialen Tipp.

    • Tina Hees
      28. April 2015 at 14:07

      Super, danke für die Rückmeldung!
      Denn was bei mir funktioniert, muss ja bei anderen noch lange nicht klappen, von daher freue ich mich sehr, daß es bei Dir genauso gut funktioniert.

  20. 28. April 2015 at 16:04

    Liebe Tina,
    vielen Dank für die tolle Erklärung und Problemlösung!
    Habe auch immer das selbe Problem, was mich optisch auch immer stört.
    Ich hoffe, dass ich es mit deiner Anleitung in Zukunft auch so lösen kann.
    LG Irene

  21. Sissi
    28. April 2015 at 17:18

    Hallo Tina!
    Dieses Problem kenne ich auch nur zu gut – die zu lockeren Maschen am Reihenende kriege ich mit noch fester stricken ganz gut hin, aber am Reihenanfang hatte ich bis heute ( :D) keinen Erfolg: die combined Methode, die Du da vorstellst, ist ja genial!!! Muss ich sofort ausprobieren – bin dann mal stricken…
    glg und Danke
    Sissi

  22. Dani
    28. April 2015 at 17:49

    Welch simple Lösung, der Wahnsinn!

    Ich habe mit Combined nur ein Problem: Früher oder später sitz ich vor meinen linken Maschen, egal ob nun Eastern oder Western gewickelt, und frag mich ‚verdammt wie rum denn nun wickeln?‘. Also im selber verwirren bin ich ungeschlagener Meister in allen Klassen.

    So begab es sich das ich nach über 10 Jahren Strickpraxis ein Grundlagenbuch dazu befragen musste http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wacko.gif

    Liebe Grüße
    Dani

    • Klara
      28. April 2015 at 22:58

      Möchtest Du verraten, welches Grundlagenbuch Du heranziehst?

      • Dani
        29. April 2015 at 18:59

        Also in ‚Knitting the old way‘ ist eine tolle Grafik drin über die unterschiedlichen Möglichkeiten Maschen abzustricken. Das kopiert und bunt angemalt.

        Für das klassische Continental habe ich das Buch von Betty Barnden und noch ein stino Basisbuch aus dem OZ-Verlag. Das von Vogue Knitting steht seit einer Ewigkeit auf meiner Liste, aber irgendwie kam mir immer ein anderes dazwischen…und extra bestellen, och nee…

        Liebe Grüße
        Dani

        • Klara
          30. April 2015 at 10:43

          Betty Barnden werde ich mir sicher mal anschauen. Jetzt bin ich neugierig geworden…
          Das Vogue Grundlagenbuch ist sehr zu empfehlen. Aber Vorsicht: es ist wirklich gründlich, es erschöpft sich nicht bei dem Üblichen – vielmehr geht es da erst richtig los!

          Eines Tages werde ich mir den Quickguide von Vogue leisten, wegen der besseren Handlichkeit. Trotzdem mag ich das große ausführliche Werk sehr gern.

  23. Iva Wei
    28. April 2015 at 20:45

    Vielen, vielen Dank für diesen sensationellen Tipp! Ich habe es direkt ausprobiert und es funktioniert super!!!http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/bf-knittingsmiley.gif

  24. Barbara H.
    28. April 2015 at 21:23

    Danke, danke, danke. Werde ich gleich anwenden !! Hab mich schon so was von geärgert über diese Lommelmaschen.

    Liebe Grüße

  25. 28. April 2015 at 22:00

    Liebe Tina
    Danke für diesen wertvollen Tipp und deine Bemühungen, das werde ich ganz bestimmt ausprobieren.

    Das Problem am Reihenanfang kenne ich auch, seit ich aber die ersten 5 bis 7 Maschen sehr fest stricke, werden die Maschen regelmässiger, am Reihenende habe ich das Problem nicht.

    Deine Methode könnte ich mir auch gut bei mehrfarbigem Gestrick vorstellen, denn genau das Problem mit der lockeren (End)Masche hatte ich bei meinem aktuellen Projekt. Fast bei jedem Farbwechsel, obwohl immer sehr fest gestrickt, gab es leider eine lockere Endmasche (:

    Liebe Grüsse
    Sema

  26. Karin.f.
    29. April 2015 at 16:55

    Hallo Tina,

    Dasselbe problem habe ich auch und nun habe ich es ausprobiert-es funktioniert.
    Bin ganz begeistert- nur habe ich das erst am 2.Aermel ausprobiert….. Und alles andere ist bereits fertig. Also in Zukunft nur noch so. Vielen Dank fuer das genaue Erklaeren. Gruss aus dem Schwabenland Karin f.

  27. Barbara
    29. April 2015 at 17:44

    Liebe Tina…..DU BIST DIE GRÖßTE!!!

    Habe es eben ausprobiert, da ich gerade mit dem Rückenteil für einen Pulli begonnen habe.

    Es klappt SUPER! Bin ganz glücklich, denn so ordentliche Randmaschen hatte ich noch nie!! Das mache ich jetzt immer sohttp://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yes.gif

    Vielen lieben Dank für deinen Tipp http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif

    Dir einen schönen Abend,
    Barbara

  28. 29. April 2015 at 19:50

    SUPER! Vielen Dank für die Lösung des Problems. Mich hat das auch immer sehr geärgert und hab alles mögliche ausprobiert. Nix hat gefruchtet. Habe deine Tips ausprobiert und mit deiner Methode werden die Maschen ganz gleichmäßig und eben. Toll!
    LG Bettina

  29. Irene K.
    29. April 2015 at 22:29

    Ich habe es direkt an meinem neu angeschlagenen Rückenteil angewandt. Sieht total klasse aus! Wird beibehalten! Danke!

    Irene

  30. Erika
    30. April 2015 at 09:56

    Ich hatte das gleiche Problem und arbeite nach dieser Methode jetzt seit ca. 2 Jahren.

  31. 30. April 2015 at 12:50

    Vielen Dank für diesen super Tipp! 🙂
    Ich habe es gerade bei einer Sockenfersenwand ausprobiert. Funktioniert prima.

    LG Andrea

  32. isolde
    30. April 2015 at 20:42

    Superperfekt!
    Stricke gerade mit einem Baumwollgarn und es klappt wunderbar! Du bist und bleibst mein „Strick-Guru“! So schòne „zweit- und vorletzte Maschen hatte ich in meinem Leben noch nie! Vielen vielen Dank!

  33. Gloria
    30. April 2015 at 21:49

    Hallo zusammen, ich bevorzuge die folgende Randmasche. Ich hab leider keine Ahnung wie die heißt, macht aber nen super strammen Randhttp://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif

    Bei ärmellosen Pullis oder Tops benötigt man einen Rand, der auch ohne Blende oder umhäkelt schön aussieht. Hierfür nimmt man in der rechten Reihe aus dem Querfaden vor der letzten Masche einen Umschlag und schiebt ihn auf die rechte Nadel. Die Randmasche wird wie zum Rechtsstricken abgehoben. Arbeit wenden. Die Randmasche zusammen mit dem Umschlag links zusammenstricken. Bei der linken Reihe nimmt man auch wieder einen Umschlag aus dem Querfaden vor der letzten Masche und hebt die Randmasche wie zum Rechtsstricken ab.Arbeit wenden. Die Randmasche mit dem Umschlag rechts verschränkt abstricken.

  34. Bine
    1. Mai 2015 at 11:07

    Hallo, meine Methode habe ich mal bei Debbie Stoller gelesen, sie ist ganz unkompliziert und funktioniert bei mir gut: Nach der 1. Masche steche ich die Nadelspitze in die 2., halte inne, ziehe den Faden so fest an wie ich kann, und stricke dann weiter „als wenn der Teufel hinter mir her wäre“ oder so ähnlich, ich finde das Zitat grad nicht. Debbies Schreibstil ist vielleicht nicht jedermanns Sache, ich finds witzig und ich habe viel aus ihren Stich´n´Bitch Büchern gelernt. LG Bine

  35. Arete Ky
    2. Mai 2015 at 11:40

    Vielen Dank für die Lösung eines lange schon bestehenden Problems!

    Und wo wir gerade dabei sind: Gibt es auch „was“ für breit werdende 1re-1li-Rippen, womit die re-Rippen gemeint sind, die linken verschwinden einfach…
    Verschränktes Abstricken (aller oder auch nur der rechten Maschen) hilft hier (mir) nicht wirklich, dann ergeben sich irgendwie Spannfäden zwischen den einzelnen Maschen – sieht nicht so toll aus und das ganze Gestrick wird unelastisch.
    Könnte da die combined-Methode auch (Wunder) wirken? – werd ich direkt mal ausprobieren…

    Vielen Dank für Deine Gründlichkeit und für’s Teilen
    Arete

  36. Chaluda
    6. Mai 2015 at 15:04

    Liebe Tina,
    vielen herzlichen Dank für diesen Tipp, allerdings kenne ich auch die lockeren vorletzten Maschen.(jetzt mußte ich tatsächlich überlegen, welche denn nun zu locker ist)
    Bei einem meiner aktuellen Strickprojekte (einen Zopfpulli für meinen Mann) wählte ich extra schon eine Nadelstärke kleiner, als auf der Banderole angegeben, trotzdem hatte ich löchrige, unschöne Maschen nach den Zöpfen und beim re – li Wechsel. 🙁
    Die Norwegian purl Version finde ich bei großflächigen Projekten etwas umständlich, allerdings gewöhnt man sich dran (bereitet bei Brettstrickerei, aber nicht wirklich Spaß), dann Deine combined Variante, wunderbar, keine Löcher, allerdings habe ich (trotz) Maschenprobe, das aktuelle Problem, nochmal von vorne anzufangen, da dieser Pulli eher meiner Tochter (6 3/4) als meinem Mann paßt……………. 😉
    Aber eine Frage hätte ich doch noch, wie stricke ich denn bei Socken mit Zopfmuster? Dahabe ich noch keine passende Lösung gefunden oder doch lieber den „norwegian purl“?
    wollige Grüße aus Köln

  37. Sofasitzer
    8. Mai 2015 at 10:32

    Eine genial einfache Lösung für altes Problem – einfach nur andersrum wickeln!
    Ich stricke gerade mit Lana Grossa Secondo, da sind man sowas ja extrem. Knötchenrand hat zwar auch geholfen, aber so sieht es noch besser aus.
    Danke fürs Zeigen!

  38. ik7
    15. Mai 2015 at 11:58

    Hey, DAAAAAAnke für die supertolle Erklärung in Wort und Bild! Beides ist mit nichts anderem in der Qualität zu vergleichen. Ich habe da aber noch mal eine Frage zu den von dir gebildeten eigentlichen Rand-Maschen: Wie strickst du sie in der Hin- bzw. Rückreihe und wie am Anfang bzw. Ende einer Reihe? Sooo unauffällig wie du möchte auch ich sie – in Verbindung mit den beiden combined Maschen – stricken! Danke im Voraus für deine Mühe mit einer Antwort! ik7

  39. Barbara
    24. Juni 2015 at 12:23

    Ich stricke meine Randmaschen so:

    letzte Masche der Nadel (immer!) re verschr. abstricken,

    erste M der Nadel: Faden nach der ersten M. nach hinten legen(!)
    und in die erste M wie
    in eine Li.M. einstechen, also vorne in die Masche von re nach links und einfach
    abheben.
    Diese Randmasche eignet sich besonders gut für Krausstricken.

  40. Strickliesel
    25. August 2015 at 13:44

    Ich bin dazu übergegangen, die erste Masche überzogen, wie bei verkürzten Reihen, zu stricken. Als letzte Masche in der Reihe, also die Doppelte, zusammen abstricken. Seither ist bei mir das Maschenbild besser geworden:-)

  41. 7. September 2015 at 07:45

    Den Tipp versuche ich mal. Ist zwar eine Umstellung wenn es klappt aber die macht man doch gern.

  42. DetailVerliebt
    4. Juni 2016 at 22:04

    Ich bin begeistert! Ich kämpfe seit Jahren mit einem ungleichmäßigen Strickrand und habe schon einiges ausprobiert. Deine Methode ist super! So gleichmäßig habe ich die Ränder noch nie hinbekommen! HERVORRAGEND!http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_smile.gif

  43. selma abalı
    18. Januar 2017 at 10:07

    hallo, ich bin selma aus ankara türkei. hast du nicht ein video über diese maschen habe es nicht ganz verstanden.besten dank im voraus

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