Neko – gebogenes Nadelspiel

Eigentlich sollte man ja meinen, daß im Bereich Strickzubehör schon alles erfunden worden ist. Aber es gibt doch immer mal wieder innovative Neuerungen – ob sinnvoll oder nicht, muss jeder für sich entscheiden.

Ich bin jedenfalls heute bei Country-Creativ auf ein seltsam aussehendes neuartiges Nadelspiel der Firma Neko gestoßen:

neko-gebogenes-strickspiel--25

Hier wird gezeigt, wie man damit strickt:

Grundsätzlich finde ich die Idee ganz pfiffig, allerdings gibt es drei Gründe, aus denen die Nadeln nichts für mich sind:

  • Es sieht so aus, als wenn die Nadeln ziemlich kurz wären. Kurze Nadeln (z.B. auch 40 cm Rundstricknadeln) liegen -zumindest bei mir- total schlecht in der Hand, weil man sie nur mit den Fingerspitzen festhalten kann.
  • Kosima von Country Creativ weist darauf hin, daß die kleinen Nadelstärken nichts für Feststricker sind, weil sie dann leicht brechen. Ich hätte sie also vermutlich nach 5 Minuten geschrottet 😯
  • Stricknadeln aus Plastik mag ich überhaupt nicht. Alle Kunststoffnadeln, die ich bisher ausprobiert habe, waren mir viel zu stumpf und oft auch „quietschig“. Da meine Maschen sehr fest auf der Nadel sitzen, brauche ich eine ganz glatte Oberfläche, damit sie gut drübergleiten.

Was haltet Ihr denn von diesen neuen Nadeln?

45 comments for “Neko – gebogenes Nadelspiel

  1. Karin
    7. November 2015 at 10:28

    Das ist wohl so überflüssig wie ein Kropf!

    • Heidi
      7. November 2015 at 19:53

      Vielleicht ganz interessant, bin immer offen für Neues, werde es sicher mal testen.

  2. Kirstin
    7. November 2015 at 10:28

    Viel zu viel „Gewurschtel“ in den Handflächen. Wäre nichts für mich, wenn man die Nadeln nicht halten kann. Für Fingerarthrosegeplage auch nicht so toll, kann ich mir vorstellen.

    • Steffi aka jogaknitting
      7. November 2015 at 14:40

      Ich weiß nicht, ich habe Arthrose und stricke Handschuhe und Socken mit der Rundstricknadel.
      Durch Variationen mit Nadel und Garn (viele wips 🙂 )sind meine Finger schmerzarm.
      Wenn ich einfach vorhandene Nadeln verbiege könnte man sich doch mal eben die Handhabung erproben.
      Mich persönlich würde das schon interessieren, gerade weil ich Gelenkprobleme habe.
      Allerdings gehöre ich zu der Fraktion der Lockerstricker, vielleicht ist das dann anders.

  3. Heike
    7. November 2015 at 10:38

    Das ist eine tolle Idee! Zuerst konnte ich es mir nicht vorstellen, aber nachdem ich das Video angeschaut habe: ja, das ist machbar. Vor allem, wenn man die Socken mit Bumerangferse strickt.
    Und wenn man schmale Hände hat. Beim Stricken mit dem einen kurzen Ende muss man sich vielleicht etwas umgewöhnen. Und Kunststoffnadeln finde ich auch nicht so toll. Aber es ist einen Versuch wert.

    Schönes Strickwochenende!
    LG
    Heike

  4. 7. November 2015 at 10:48

    Hallo,
    ich mag auch kein Plastik und stricke am liebsten mit Bambus oder Rosenholz, da hat man ein ganz anderes Strickgefühl und die Maschen fallen mir nicht so schnell von der Nadel wie bei Plastik oder Metall.
    Was ich jedoch sehr spannend finde ist, dass diese Nadeln gebogen sind und ich könnte mir vorstellen, dass dadurch die Maschen besser auf der Nadel bleiben.
    Agata

  5. Klaine
    7. November 2015 at 10:59

    Hallo!
    Ich habe mir ein Set zum Ausprobieren gekauft und kann deine Punkte nur bestätigen. Ich habe die Nadeln in 2,5mm und die sind so weich und „labberig“, nichts für mich, die fest strickt. Außerdem finde ich es nicht angenehm damit zu stricken.
    Ganz liebe Grüße!

  6. Katja
    7. November 2015 at 11:23

    Ja , also für mich sind sie auch nicht geeignet. Ich hätte wahrscheinlich direkt am Anfang ein paar Knoten in meinen Fingern.
    LG Katja

  7. 7. November 2015 at 11:33

    Hallo Tina,
    die Nadeln hatte ich neulich auch schon gesehen, als ich mich nach einem neuen dünnen Sockenspiel umgesehen hatte.
    Aber mir geht es auch so, dass mir schon die Nadelspitzen von einer kurzen Rundstricknadel so mies in der Hand liegen, dass ich beim Stricken verkrampfe. In solchen Fällen (z.B. Mützen) stricke ich gleich mit einem richtigen Spiel, im Zweifelsfalle mit 6 Nadeln.
    Meine Hände tun mir schon weh, wenn ich nur diese gebogenen Dinger ansehe.
    Mit dem Material Plastik habe ich kein Problem, aber ich brauche was in der Hand.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese gebogenen Dinger irgendeine Verbesserung gegenüber einem herkömmlichen Spiel bieten, doch im Menschen stecken Neugier und Spieltrieb und so mag das Set seine Käufer finden.
    LG Hummelbrummel

  8. 7. November 2015 at 11:37

    Also, das gehört für mich definitiv in die Kategorie „Muss man nicht haben!“
    Allein schon bei dem Wort Plastiknadeln graut es mir. Und da ich zu den Brettstrickern gehöre, verzichte ich lieber und kauf mir von dem Geld lieber ein Knäul schöne Wolle.

    LG Sabine

  9. Christa
    7. November 2015 at 12:11

    HALLO;
    Ich freue mich immer auf den Newsletter, über Strickmuster und andere Neuheiten darin.Ich stricke auf der Maschine und leider nur sehr ungern mit der Hand (ich verliere wohl zu schnell die Geduld, weil es per Hand viel länger dauert). Häufig programmiere ich Strickmuster, die ich auf Jacken und Pullover im Newsletter sehe und stricke sie dann auf der Maschine nach. Die gebogenen Nadeln (von heute i. Newsletter) sehen tatsächlich sehr ungewöhnlich aus. Ich versuche sie in meiner Gegend zu bekommen um sie auszuprobieren, vielleicht für eine Mütze, die ich für eine Freundin stricken möchte.
    Ein schönes Wochenende wünsche ich.
    LG Christa

  10. Christine
    7. November 2015 at 12:16

    Ne! Für mich sind die Dinger mit Sicherheit nix.

    Mal abgesehen vom Material, das ich auch nicht sonderlich mag, haben auch Form und Größe in meinen Augen gravierende Nachteile:
    1. Man muss sie mit den Fingerspitzen halten. Das ist anstrengend und führt meiner Ansicht nach zu unsauberem Gestrick. 40er Rundnadeln liegen auch in meinen Händen nicht. Die Handhaltung sieht ganz ähnlich aus wie hier.
    2. Bei der Form muss man mit Sicherheit ständig Maschen nachrücken. Bei einem normalen Spiel rutschen die von selber oder die hinteren Finger schieben ganz unbewusst nach.

    Außerdem frage ich mich, wozu man sie brauchen kann. Mit Nadelspielen kann man auch bequem kleine Runden stricken.

    Apropos kurze Nadeln überhaupt:
    Ich benutze bei Spielen meistens 15cm. Dann dachte ich mir, für so ganz winzige Socken könnte ich auch mal 10cm probieren. Das war jedoch nix. Die sind bei mir genau so lang, dass die hintere Spitze mir in die Hand pikst, so ungefähr unter dem kleinen Finger. Vielleicht sind dafür ja nur meiine Hände zu breit, und andere kommen damit zurecht. Bei mir liegen die Nadeln jedenfalls nun im Kasten.

    • 7. November 2015 at 12:23

      Genau die Erfahrung habe ich mit den 10 cm Nadeln auch gemacht – ich hatte sie ursprünglich gekauft, um damit Handschuhfinger zu stricken. Aber das geht auch mit meinen 15 cm Nadeln.

  11. Christiane und Dackel
    7. November 2015 at 13:27

    Moin,
    so ein Quatsch, da hat man sich einmal wieder etwas neues ausgedacht……..
    Socken stricken faellt bei mir sowieso flach!

    Man kann sich ja die Nadeln durch die Ohren ziehen! (Das war ein Witz)!
    Der Dackel schuettelt mit dem Kopf, abgelehnt!!!

    Gruss Christiane

    • Ursula
      7. November 2015 at 23:25

      „Ohrschmuck“ war auch mein erster Gedanke, als ich die gebogenen Teile sah. 🙂

  12. Marianne Diehl
    7. November 2015 at 14:33

    Auf den ersten Blick fand ich die Idee ganz gut. Aber schon beim Ansehen des Video kann ich sagen, das ist nix für mich. Man muss ständig nachschieben, Hat glaube ich auch eine verkrampfte Haltung beim Stricken. Nein das dürfte sich nicht durchsetzten. Schade. Hab mich schon auf eine gute Alternative zum Nadelspiel gefreut.

  13. 7. November 2015 at 16:35

    Neee, nix für Muttern. Ich strick auch Socken gern mit ner Rundstricknadel. Magic Loop machts möglich. Und ansonsten ist mein Nadelspiel immer das Handschuhnadelspiel aus Bambus. Diese kleinen Plastikdinger gehören für mich zur kategorie: Dinge die die Welt nicht braucht (jedenfalls mein persönlicher Strickkosmos nicht 😉 ) Schön dass hier wieder ein wenig Leben einzieht ♥

  14. 7. November 2015 at 16:40

    Aaah, dafür sind diese Nadeln. Ich habe sie irgendwo gesehen und tatsächlich für Zopfnadeln gehalten. Für diesen Zweck hätte ich sie mir auch ganz gut vorstellen können. Aber für Socken nehm ich dann doch lieber ein Nadelspiel.
    LG Brigitte

    • Regina Holtzum
      7. November 2015 at 17:15

      Es gibt auch Zopfnadeln,die sind genauso geformt. Da rutschen dann die Maschen nicht runter. Das klappt auch ziemlich gut, erst recht wenn man komplizierte Muster strickt, z.B. mit einer zweiten Zopfnadel gleichzeitig. Das ist dann wirklich toll,weil die Maschen tatsächlich nicht runter rutschen. Aber ich habe Arthrose in den Händen und mir tun echt die Hände weh, wenn ich damit stricke. Und wenn ich mir vorstelle, ich müsste diese Nadeln die ganze Zeit halten und stricken…..grausig.
      http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_sad.gif

  15. 7. November 2015 at 17:25

    Für mich wärs nichts- Plastik mag ich nicht für Stricknadeln (ich liiebe meine knitpro Novas- die rutschen so schön und ich hab bis jetzt auch die Beschichtung nicht kaputtgekriegt… Alunadeln biegen sich bei mir nach einer Weile an die Handform an, aber nicht so heftig, irgenwann störts. Und zu kurz ist auch nix- 15 cm liegen mir perfekt in der Hand.

  16. 7. November 2015 at 18:06

    Juhuuu, Tina, Du bist wieder da!!! Was ich mich freue – das kannst Du mir wohl glauben! Endlich mal wieder tolle neue Tipps!

    Heute Morgen flatterte die Winter-VERENA in meinen Postkasten, nee, es war eher ein fettes PLUMPS, so schwer und umfangreich, wie sie ist. Und soooo tolle Sachen dieses Mal!
    Und Deine Kolumne (hatte schon befürchtet, die gäbe es nun vielleicht auch nicht mehr) habe ich für meine Strickrunde am Montag schon zum Vorlesen gemarkt. Suuuuper!

    Doch nun zu den gebogenen Stricknadeln. Ãœberflüssig für mich. Meine 5 Nadeln haben sich so sehr an mich gewöhnt, dass sie mir nur so durch die Finger huschen. Vielleicht würde ich die krummen Dinger mal probieren, wenn jemand anders sie hätte. Aber kaufen nicht.

    Wie sagt man immer: Never change a running system.

    In diesem Sinne!
    Mach Dir ein schönes Weekend!
    Und bleib uns treu …
    Ulrike

  17. Gaby
    7. November 2015 at 19:25

    Also probieren würde ich das schon gerne mal, sieht irgendwie interessant aus, aber Plastik – nee.

    LG Gaby

    • Nadelmaid
      7. November 2015 at 21:10

      Hallo!

      Ja, so geht es mir auch: Interessant isses schon und ich bin auch schon drumherum geschlichen, aber mich stößt das Material Plastik ab.
      Ich tu mich ja schon schwer mit Bambus und nehme die laminierten Holznadeln lediglich für helle Wolle, aber da ich bekennender Dunkel-Fan bin, kommen bei mir die üblichen Alu- oder Stahlnadeln zum Einsatz.
      Ich glaub, ich lass das Schleichen und bleibe bei dem, was ich (reichlich) habe.

      LG

      Nadelmaid

  18. Anja
    8. November 2015 at 00:24

    Wer sich mit einem normalen Nadelspiel nicht anfreunden kann, ist mMn mit Magic Loop deutlich besser bedient als damit.

  19. Doris
    8. November 2015 at 07:28

    Also ausprobieren würde ich die Nadeln schon gerne mal, einfach mal in die Hand nehmen wollen und einige Reihen(Runden) damit stricken.
    Aber Plastik? Ich weiß nicht so recht….aber Erfahrung macht klug.
    Allerdings kaufen würde ich sie mir nicht, dafür stricke ich auch zu wenig in Runden.
    Und bei Plastik hätte ich auch das innere Problem: wann brechen sie mir durch?
    Ich stricke zwar eher locker, aber trotzdem…

    Naja, Erfindungen werden viele gemacht, nur ob sie immer etwas taugen?? Dieses hier wohl eher nicht http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_whistle3.gif

  20. Ute
    8. November 2015 at 07:56

    Also ganz klar nein,
    Wo liegt da die Verbesserung zu zwei RUNDSTRICKNADELN, die Frau dann in einer Handbequemen Länge nehmen kann, damit kann ich dann auch die Hälfte der benötigten Maschen auf einer Nadel platzieren und bequem jede Fersenvariante stricken.
    Schön wieder von dir zu hören!
    Ute

  21. 8. November 2015 at 08:13

    Für mich definitiv in die Rubrik „Braucht kein Mensch“ einsortiert. Das sieht komplizierter aus als ein normales Nadelspiel und simuliert irgendwie eine/zwei Rundstricknadel/n. Ich persönlich kann mit kurzen Nadeln einfach nicht stricken, weil die in meinen großen Händen entweder irgendwo pieksen oder weil ich sie nicht sinnvoll greifen kann. Das ist besonders bei den kurzen Nadelspitzen von den kleinen Rundstricknadeln ganz schlimm. Sieht hier genauso aus.

    Frohes Stricken
    Sooza

  22. 8. November 2015 at 08:28

    Ich habe sie ausprobiert, für mich sind sie eher nicht geeignet, da ich mit kurzen Nadeln nicht so gut stricken kann, ich brauche den Widerstand der Nadel in meiner Hand. Wer damit kein Problem hat, kann sie sicher gut nutzen. Sind halt anders. Habe in meinem Blog einen kurzen Bericht dazu geschrieben: http://www.stricktick.de/2015/04/26/nadelexperimente/

  23. Sissi
    8. November 2015 at 09:07

    Liebe Tina!
    Ich finde innovative Ideen erst mal immer spannend – aber damit käme ich wahrscheinlich nicht zurecht, weil ich mit kurzen Nadeln (egal ob Nadelspiel oder Rundstricknadel) schon ziemlich wurschtle; trotzdem glaube ich, dass es StrickerInnen gibt, für die das eine Bereicherung ist;
    glg Sissi

  24. 8. November 2015 at 17:00

    Ich habe zwar das Video noch nicht angeschaut, aber mir tun die Hände schon beim Anblick der gebogenen Nadeln weh – nix für mich.

    Schönen Sonntag!
    Andrea

  25. 8. November 2015 at 17:03

    Hi Tina,
    über die Nadeln wurde bei Ravelry in irgendeinem Thread der 6 Boards diskutiert. Ich finde sie von der Idee her gar nicht soo schlecht und musste sofort an die Stricker denken, die am liebsten mit dem Nadelspiel stricken, denen es aber dann und wann passiert, dass sie versehentlich die falsche Nadel herausziehen.

    Als Manko sehe auch ich das Material und das Maß – sie müssten auf jeden Fall länger sein. Als ich rundes noch mit dem Nadelspiel gestrickt habe, habe ich nur mit 15cm langen Nadeln gestrickt. Jetzt stricke ich rundes egal welcher Art und Größe nur noch mit der Wunderschlinge = Magic Loop.

    Wären die Nadeln länger, würde ich sie aus Neugier aber sicher mal ausprobieren. Gut; man muss die Maschen um den Knick schieben, aber … bei einer 15er Nadel muss man auch immer mal was hin und her schieben – das wäre für mich daher nicht unbedingt ein K.O. Kriterium.

    Liebe Grüße;
    Anja

  26. 8. November 2015 at 20:04

    Hallo Tina,

    schön wieder von dir zu lesen. Nein, solche Nadeln brauche ich auch nicht, die sind nichts für meine Hände.
    Meine Socken stricke ich aber schon eeeeeewig mit nur 3 (geraden) Nadeln 🙂

    LG Marita

    • 10. November 2015 at 01:33

      (4 Nadeln meinte ich natürlich, nicht 3, sorry)

  27. Franziska
    8. November 2015 at 20:15

    Also ich habe die Nadeln und nach etwas Eingewöhnung klappt es gut und ich bin happy.

    Ich habe Athrose und konnte Socken zum Schluss nur noch mit einem uralten 20 cm langen gelbtransparenten Nadelspiel von anno dazumal stricken. Ich habe sie geerbt und sie stammen irgendwann aus der Zeit zwischen 1925 und 1955. Bisher konnte mir keiner sagen, was das für ein Material ist. Die Nadeln sind sehr biegsam, sie würden nur brechen, wenn man sie mit Gewalt verbiegt. Spitzen im Vergleich zu Metallnadelsspielen stumpf.

    Da ich Angst habe, dass ich die geerbten Nadeln kaputt mache, weil sie einfach so alt sind, habe ich Alternativen probiert.

    Nadeln aus Galalith:
    Stricken bei Athrose super. Nachteile: stumpfe Spitzen, nie eine Nadel gedankenverloren in den Mund klemmen, den Geschmack vergisst man nie, nur 22 cm lange Nadeln.

    Pony Pearls:
    Maschen rutschen nicht so gut über die Nadeln, stumpfere Spitzen als Metallnadeln, aber spitzer als die beschriebenen. Da innen biegsamer Draht, war das zumindest für meine Hände Gift, da nicht beweglich genug.

    Neko-Nadeln:
    Von allen hier beschriebenen Nadeln sind die Spitzen an besten. Sie sind so beweglich wie antiken, allerdings merkt man, dass sie schon brechen könnten. Bei den antiken ist das beim normalen Stricken nicht der Fall. Ich strickte vor der Athrose mit 15 cm langen Nadelspielen aus Metall oder Holz. Es war schon ein Umgewöhnen, aber bevor ich gar nicht mehr schmerzfrei Socken stricken kann, nehme ich jetzt die Nekos und hoffe immer, dass ich irgendwo einmal solche Nadeln wie meine antiken finde.

    • 9. November 2015 at 00:12

      Hallo Franziska,
      ich habe ein paar ältere Nadelspiele, wo ich auch nicht ganz sicher bin, was es für ein Material ist. Hast du von deinen vielleicht ein Foto oder so? Falls ja, schick mir doch bitte mal eine Nachricht über Kontakt in meinem Blog (der ist verlinkt und die Kontaktmöglichkeit ist auf der rechten Seite oben) … ich antworte dir dann, so dass du mir mal ein Bild schicken kannst. Wenn ich so ein Spiel habe, kann ich es dir gern abtreten.

      Liebe Grüße;
      Anja

  28. 8. November 2015 at 22:59

    Ja, gesehen habe ich diese Nadeln auch schon. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, damit zu stricken und halte sie für überflüssig – aber ich stricke ja ohnehin nicht gerne Socken.
    LG
    Ingrid

  29. 9. November 2015 at 12:36

    > sieht im video sehr unhandlich und umständlich aus.
    socken werden bei mir (ausser bei einer bandspitze) mit 4 (15cm)-nadeln statt 5 gestrickt, dadurch spare ich mir schon mal einen nadelwechsel (faulheit 😉 ).
    für mich gilt hier: never change a running system

    aber
    ich könnte mir vorstellen, dass dieses spiel für die ein oder andere sockenstrickerin interessant waere. nicht nur für diejenigen, bei denen die finger inzwischen nicht mehr so mitmachen wollen. vielleicht faellt es anfängern auch leichter, wenn sie nicht auf so viele nadeln aufpassen muessen? wenn ich mit den üblichen methoden des sockenstrickens nicht oder schlecht klar kaeme, wuerde ich ganz sicher diese nadeln mal ausprobieren.

  30. 10. November 2015 at 09:11

    Ich halte garnichts davon. Ich komme mit 4 Nadeln wunderbar klar und wenn ich Muster in die Socken stricke, brauche ich die Nadeln zur Orientierung UND mit diesen komischen gebogenen Nadeln dürfte es sicher schwer sein Aran- Flechtmuster hinzubekommen.

    Und wie du weißt/gesehen hast, bin auch ich ein Brettstricker und hätte ebenfalls Schiss daß die Dinger keinen Tag überleben.

    (witzigerweise gehe ich zwar mit deiner Vorliebe für glatter Oberfläche konform, allerdings komm ich trotz meiner Arbeitsweise auch wunderbar mit einer bestimmten Sorte Bambusnadeln klar. Hab die jetzt locker 3 Jahre und arbeite permanent mit denen und sie sind noch nicht gebrochen, wie mein erstes Bambus-Nadelspiel)

  31. 10. November 2015 at 20:14

    also die obigen nadeln wären auch nix für mich, ich komm mit plastik auch nicht klar. aber 40cm zu kurz ?? mmhhh ich stricke meine socken ratzfatz mit der 30cm rundnadel (außer ferse und spitze)

    wer gucken will 😉 https://www.facebook.com/video.php?v=10153149138896643&set=vb.137659206642&type=2&theater

  32. Gerlinde
    11. November 2015 at 13:28

    Ich hab mir vor langer Zeit schon angewöhnt alles runde mit 2 Rundstricknadeln zu stricken… das geht meiner Meinung nach am Besten besonders auch bei Socken. Nichts staut sich, es fallen keine Maschen runter und ich hab auch nur 2 Mal den Nadelwechsel. Bei Musterstrick hat man auch einen guten Ãœberblick. Somit erübrigt es sich für mich, dieses Nadelspiel zu kaufen.

  33. Lila
    11. November 2015 at 16:40

    Liebe Tina,

    ich hab so ein Nadelspiel geschenkt bekommen und bei Socken genau 2 Runden damit gestrickt.
    1. Die Plastiknadeln sind furchtbare Qualität, teilweise Grat an den Spitzen, die Wolle bleibt hängen
    2. Das Plastik ist mir zu weich. Die Dinger verbiegen sich
    3. Stricken ist völlig unkomfortabel. Gerade wenn die Maschen ums Eck der Nadel sollen ist das ein furchtbares Geschiebe. Außerdem sind sie, wie Du schon vermutet hast zu kurz, als dass man sie vernünftig in den Händen haben könnte.

    Liebe Grüße,
    Lila

  34. 11. November 2015 at 22:58

    Ich hatte diese Nadeln ja direkt von der h&h zum Testen mitgenommen.

    Unsere Testerin fürs Forum war jemand, die sonst mit Nadelspielen nicht gut klar kommt und die war völlig begeistert. (Siehe Testbericht hier: http://www.hobbyschneiderin24.net/portal/showthread.php?t=180811)

    Ich habe mir vor der Weitergabe Lochmusterstulpen gestrickt. Glatt rechts hatte ich mich schnell umgewöhnt. Für das Lochmuster hätten sie etwas spitzer sein dürfen (wobei das auf der Messe noch Vorserienmodelle waren, angeblich wären sie danach spitzer geworden) und bei Linksmaschen fand ich sie etwas unbequem. Ich habe dann die Handhaltung mit dem Video auf der Webseite verglichen und festgestellt, daß meine Hände wohl zu klein dafür sind.

    Wofür sie aber unschlagbar waren: in der Straßenbahn stricken und schnell kompakt und ohne rutschende Maschen oder brechende Nadeln (ich stricke sonst am liebsten Holz oder Bambus…) wegpacken.

    Wer also sonst mit Nadelspielen nicht so gut klar kommt oder eben in der Bahn gerne Maschen verliert, für den sind sie aus meiner Sicht einen Versuch wert.

  35. Posimistic
    14. November 2015 at 12:35

    Hallo, ich bin neu hier und heiße Allex (kurz für Alexandra).
    Es ist schon lustig mit diesen Nadeln. Ich habe vorgestern gedacht, man könnte doch gebogene Nadeln zum Sockenstricken entwickeln. Dann schaue ich in diesen übrigens prima blog und sehe, es gibt sie schon. Wie eine geflügelte Erfindung? Ich mag Plastik auch nicht, aber probieren würde ich schon gerne mal.
    Grüße aus Berlin
    Allex

  36. 2. Dezember 2015 at 14:47

    Ich hatte neulich in einer Zeitschrift einen interessanten Artikel über die Urheberin der Nadeln gelesen. Als ich so eine Packung heute im Wolleladen sah, musste ich gleich zugreifen. … und natürlich gleich ausprobieren. Leider sind sie auch für mich nichts. Zu weich, zu kurz. Zwischen den Nadeln ergibt sich eine hässliche Lücke. Nach ein paar qualvollen Runden hab ich wieder mein Nadelspiel eingefummelt. Ich benutze eh immer eine Nadel weniger, da hab ich auch nicht so viele Nadelwechsel und bin schneller unterwegs.
    Der einzige positive Punkt: Die Maschen fallen, dank der Kurve, wirklich nicht herunter.
    Leider hätte ich mir wohl lieber doch ein Knäuel extra Wolle mitnehmen sollen, anstatt der Nadeln. Was muss ich auch immer so neugierig sein und alles (oder fast) ausprobieren wollen?

  37. Bama
    19. April 2016 at 19:24

    Die Idee fand ich – als ich die Nadeln gesehen habe – gut. Deshalb habe ich ein Set in Größe 2,5 gekauft. Es ist aber extrem anstrengend mit ihnen zu stricken, da die Kunststoffnadeln so flexibel sind und beim Stricken nachgeben. Nach mehreren Versuchen nutze ich wieder ein Nadelspiel. Schade!

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