Einfach mal drauflos stricken… Teil 1

MelanieP, hierzu hast Du den Anstoß gegeben 🙂

Einfach drauflos zu stricken ist gar nicht so schwer. Mittlerweile stricke ich nur noch ganz selten nach Anleitung. Und wenn, dann ändere ich sowieso so viel ab, daß die Anleitung oft nur noch als grober Anhaltspunkt dient.

Wenn ich eine Idee habe, exitiert zunächst nur ein ungefähres Bild in meinem Kopf, dann suche ich mir ggf. in meinen Musterbüchern die Muster zusammen, die ich verwenden will, aber die genauen Details incl. Formgebung ergeben sich erst beim Stricken.

Mein aktuelles Projekt ist auch gerade wieder so ein „designing by knitting“-Teil. Vielleicht ist es ja ganz interessant und hilfreich, wenn ich den Werdegang mal dokumentiere. Obwohl es hier kein echtes „designing“ ist, denn ich habe mich an einem bereits existierenden Modell orientiert.

Ausgangspunkt und Inspiration war diese wunderschöne Jacke namens City Trip von Hinterm Stein (deren Designs ich sowieso fast alle toll finde, genau mein Beuteschema).

Das Manko für mich: Sie ist nahtlos von oben gearbeitet, eine Vorgehensweise, mit der ich einfach nicht richtig warm werde. Ich mag Nähte und ich hasse es, Ärmel in Runden zu stricken. Eine Konstruktion von unten finde ich außerdem viel leichter nachzuvollziehen und zu ändern. Vermutlich spielt da aber auch einfach die Gewohnheit eine ganz große Rolle.
Ach ja, und sie wäre mir auch viel zu dick, sie ist mit worsted weight-Garn (95-100 m auf 50 g), 4,5er Nadeln und 20 M auf 10 cm gearbeitet. Eine Yeti-Jacke reicht 😉

Die Anleitung kann ich mir also sparen, da ich sowieso fast alles neu berechnet und die Konstruktion auf Einzelteile von unten umgestellt hätte.

Zweite Inspiration war ein Garn, das ich in einer Schublade wiederentdeckt hatte, als ich eigenlich etwas ganz anderes gesucht habe (das passiert mir übrigens ständig…Euch auch?). Von der Super Yak von Monika Design (50% Super Yak, 50% Merino, LL 115 m auf 25 g) hatte ich von einem anderen Projekt noch knapp 225 g in weinrot übrig, dazu kommen 300 g in grau/karamelgelb-meliert, die ich vor längerer Zeit von einer Leserin günstig erwerben konnte.

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Keine der beiden Farben würde für ein komplettes Oberteil ausreichen, also werde ich sie kombinieren – den Körper in grau/karamelgelb-meliert, die Ärmel in weinrot. Klingt erstmal komisch, passt aber wirklich wunderbar zusammen.

Ich habe den Vorteil, daß ich so gut wie nie eine Maschenprobe brauche und deswegen wirklich einfach drauflos stricken kann. Dadurch, daß ich so fest stricke, ändert sich meine Maschenprobe nach dem Waschen nur sehr, sehr selten, und wenn, dann so minimal, daß es sich auf die Passform nicht negativ auswirkt (außer bei Garnen mit Seidenanteil, die wachsen auch bei mir).
Zum anderen weiß ich aus Erfahrung, welche Maschenprobe ich bei welcher Nadelstärke haben werde. Das haut in 95% der Fäll hin, die anderen 5% muss ich dann eben nach 5 cm ribbeln.

Die Super Yak ist für mich ein Garn für 3 mm-Nadeln, was eine Maschenprobe von 28 cm in glatt rechts bedeutet. Die ganze Vorarbeit besteht bei mir daher tatsächlich nur aus wenigen Sekunden rechnen, wieviele Maschen ich -ggf. unter Berücksichtigung von Mustersätzen- anschlagen muss.

Angeschlagen habe ich hier für das Rückenteil 161 M, was rechnerisch einer Breite von 57,5 cm entspricht (ja, ich bin wieder reichlich moppelig geworden in den letzten Jahren 😕 ). Nachgemessen am großen Strickstück kommt das auch exakt hin.

Als Muster habe ich eine Art erweitertes Perlmuster gewählt, das ich beim Autumn Rain Cardigan abgeguckt habe. Die rechten und linken Maschen werden hier nur in den Hinreihen versetzt, die Rückreihen werden durchgängig links gestrickt. Wenn ich mir jetzt im Nachhinein die Projektfotos von City Trip angucke, hat Jutta dieses Muster auch benutzt, bei mir wirkt es bloß etwas anders, weil meine Maschen kleiner sind.

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Das Muster habe ich so weit hoch gestrickt, bis es mir breit genug erschien, letztlich sind es 11,5 cm geworden. Als optischer Abschluß dient eine Hinreihe linker Maschen.Während ich daran gearbeitet habe, habe ich darüber nachgedacht, wie ich den doch recht kontrastreichen Farbunterschied zwischen Körper und Ärmel etwas abmildern könnte. Zuerst wollte ich nach dem Blendenmuster eine schmale Biese in weinrot einarbeiten (an den Ärmel dann genau umgekehrt), aber das sah irgendwie blöd aus.

Also habe ich einfach 5 Reihen glatt rechts gestrickt und nochmal eine Linksmaschenreihe in der Hauptfarbe als Trennung vom darauf folgenden glatt rechts-Gestrick. Die Taschenbeutel sollen später auch weinrot werden, das blitzt dann beim Tragen leicht hervor und düfte ganz hübsch aussehen. Falls ich es mir später doch noch anders überlege, kann ich aus dem Streifen immer noch eine Biese nähen.

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Danach war es auch höchste Zeit, mit der Taillierung zu beginnen, damit diese später nicht zu weit oben sitzt. Da ich erst nach dem Muster Abnahmen arbeiten wollte, muss ich nun relativ schnell abnehmen, hier 5x in jeder 4. Reihe beidseitig je 1 M. Die Zunahmen mache ich danach aber nur noch in jeder 8. Reihe. Das passt auch zu meiner Körperform, die Kurve Hüfte/Taille ist bei mir ausgeprägter als der Ãœbergang Taille/Brust.

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Jetzt kann ich erstmal entspannt weiterstricken, bis ich meine Standardhöhe bis zum Armausschnitt von 39 cm ab Abschlag erreicht habe (Gesamtlänge ab hchstem Schulterpunkt später um die 62 cm). Sobald ich dort angekommen bin, werde ich messen, wieviele Maschen ich für die Armausschnitte wegnehmen muss, damit ich auf meine Schulterbreite von 39 cm komme. Rein rechnerisch müssten das 52 M, also 26 pro Seite sein, aber ich messe und zähle das vorsichtshalber immer nochmal am Strickstück nach.

Wie ich die Armausschnitte formen werde, erzähle ich Euch dann, wenn ich soweit bin.

31 comments for “Einfach mal drauflos stricken… Teil 1

  1. Gianna
    22. November 2015 at 16:08

    Superspannend, hilf- und lehrreich Dir beim Stricken zusehen zu können. Danke!

  2. 22. November 2015 at 16:23

    Hallo,
    ich stricke mit so einer Leidendchaft, Geduld, Freude und Ausdauer.
    Und habe eigentlich nicht gedacht, dass ich noch so schön und vor allem sooo ausführlich(!) eines Besseren belehrt werde.
    Finde es große Klasse, dass ich dabei sein darf und dass Du uns so detailliert Deine „Projekte“ beschreibst.

  3. Charlotte
    22. November 2015 at 16:24

    Liebe Tina,
    ich finde es auch total spannend, Dir bei Deinen Ãœberlegungenüber die Schulter schauen zu können. Auch wenn ich selbst auch schon so meine Strategien entwickelt habe, ist es einfach schön zu sehen, wie der Profi arbeitet- und toll wenn ich merke- ich mache es genauso. Ich freue mich schon sehr auf Deine fertige Jacke.
    LG, Charlotte

  4. Hilde
    22. November 2015 at 16:31

    Du nadelst einfach drauflos … Und jede Jacke schaut so toll aus.

    Ja, lass uns daran teilhaben. Du strickst das „große Perlmuster“, so steht es in alten Musterheften. Bin gespannt auf die neue Jacke.

    Weiterhin viel Spaß und einen gemütlichen Sonntag

    Hilde

    • Tina Hees
      22. November 2015 at 17:06

      Großes Perlmuster kenne ich anders:

      Reihe 1: 1 re 1 li
      Reihe 2: M stricken, wie sie erscheinen
      Reihe 3: 1 li 1 re
      Reihe 4: M stricken, wie sie erscheinen

      Dieses hier ist aber:

      Reihe 1: 1 re 1 li
      Reihe 2: alle M li
      Reihe 3: 1 li 1 re
      Reihe 4: alle M li

  5. Huhnpopuhn
    22. November 2015 at 16:39

    Toll, dass du das dokumentierst! =) Ich habe auch schon einmal nach deiner Anleitung eine Cardigan gestrickt; aber das von der Meisterin selbst zu sehen + zu begleiten ist nochmal etwas ganz anderes =)

  6. Martina aus W.
    22. November 2015 at 17:43

    Hallo Tina,
    mal eine ganz andere Frage: existiert dein Shop noch?
    Liebe Grüße
    Martina

  7. 22. November 2015 at 18:38

    Liebe Tina,
    es kommt glaube ich nicht häufig vor, dass jemand sagt: “ Ich liebe Nähte und hasse es, Ärmel in Runden zu stricken“. Ich verstehe Dich! Mir geht es ganz genau so. Zur Zeit stricke ich eine Jacke von oben nach unten, einfach, weil ich das Modell schön finde und ich es mal probieren möchte mit der Technik, aber ich glaube auch nicht, dass ich daran Gefallen finden werde. Jedenfalls wird Deine Jacke super. Bin gespannt auf das fertige Projekt!
    Liebe Grüße,
    Anneli

  8. Susl
    22. November 2015 at 19:57

    zuerst dachte ich: die farben gehen gar nicht, aber als ich das strickteil sah, bin ich schnell zurückgerudert. es geht sehr wohl.

    was ich bisher gesehen habe, find ich ganz ganz toll und ich bin schon gespannt, wie es weitergeht.

    und was mich auch freut: sie schreibt wieder……

  9. Barbara H.
    22. November 2015 at 20:06

    Die Jacke wird ja wunderschön !! Und ich freue mich, dass du wieder da bist….hast mir gefehlt !

  10. Sissi
    22. November 2015 at 21:00

    Liebe Tina!
    Schööööön, dass Du doch wieder bloggst :))) Also bei meinen Garnen erlebe ich keine Ãœberraschungen, aber: habe vor kurzem mal in meiner angestauten Literatur geblättert – ich muss ein Methusalem werden, wenn ich das alles noch schaffen will :)))
    und mitzuverfolgen, wie bei Dir ein Projekt entsteht, ist sehr lehr- und hilfreich! Danke!
    Ãœbrigens: die beiden Farben passen super zusammen – bin schon sehr gespannt auf das fertige Teil.
    glg Sissi

  11. yara
    22. November 2015 at 21:43

    Liebe Tina,
    das ist spannend und lehrreich. Ich habe schonmal nach Deinem Pullover- Lehrgang einen Pullunder gestrickt. Aber mit gefühlten 20 Maschenproben vorher. Gut, ich musste das Muster, das ich im Kopf hatte, irgendwie in die Nadeln bringen, das war schwieriger als ich dachte. Und habe ich längst nicht die Erfahrung, mit welchen Nadeln/Garnen ich welche MaPro erreiche. Einfach drauf los, da bin ich längst noch nicht.
    Danke, dass Du uns an Deinem Projekt teilhaben lässt!
    Liebe Grüße
    yara

  12. 22. November 2015 at 23:48

    sehr interessant wie du uns am Entstehungsprozess teilhaben läßt. LG bjmonitas

  13. Doris
    23. November 2015 at 05:36

    Guten Morgen,
    toll, dass du dieses Thema aufgreifst! Danke 🙂
    Aber ich neige auch dazu, Nähte zu machen. Auch wenn dann das lästige ZUsammennähen gemacht werden muß. Aber was sagte meine Wollladenbesitzerin mal: Alles mit Nähten sitzt besser und man kann auch noch etwas „mogeln“, wenn man merkt, dass das Rückenteil nicht so sitzt wie geplant. 😉

    Allerdings möchte ich zumindest einmal einen Pulli von oben in Runden stricken. Mal schauen, ob ich es nochmals machen werde.
    Und so kann ich mir besser vorstellen, mit den jeweiligen Längen(Rücken,Ärmeln) spielen zu können auch wegen Garnmengen

    Gruß Doris

  14. Inge
    23. November 2015 at 05:54

    Danke, für den interessanten Bericht. Solche lese ich wahnsinnig gerne. Ich stricke allerdings nur im Winter, wenn mein großer Garten ruht. Aber, dann geht’s los!
    Und dann liebe ich Nadeln zwischen 2,5 bis 4 mm,wahrscheinlich – lach – weil ich im Sommer mit Schaufel und Hacke hantiere…..
    Ich notiere mir immer in meinem Stricknotizbuch Maße und sonstige Details, damit ich in der langen Pause nichts vergesse, das erspart manche Mapro usw.
    Lieben Gruß aus dem Schwarzwald,
    Inge alias Mayan (Ravelry)

  15. Monika21
    23. November 2015 at 07:23

    Hallo Tina,
    danke für Deine Ausführungen! Das macht richtig Mut, es wieder mal zu probieren. Früher habe ich auch immer gerechnet, aber seit ravelry gibt es so viele schöne Anleitungen, da bin ich faul geworden und ändere immer seltener ab. –
    Schön, dass Du die Lust zum Schreiben wieder gefunden hast!
    Viele liebe Grüße, auch an die „Herren“,
    Monika

  16. Elke J.
    23. November 2015 at 11:50

    Liebe Tina,
    wie schön, Ãœbereinstimmungen zu finden. Ich mach das nämlich inzwischen genauso, außerdem nur noch Naturfasern, wenn ich mir schon die viele Arbeit mache und meine Schultern strapaziere. Auch schön, dass du meine „Standard“-Abmessungen bestätigst. In Runden stricke ich auch nicht gern: flach strickt sich besser und man kann auch besser messen und ggf. korrigieren.
    LG Elke

  17. Monika M.
    23. November 2015 at 12:56

    Einfach drauf los stricken, genau mein Ding ;-).
    Anleitungen, die ich mir sehr gerne anschaue, dienen mir überwiegend nur zur Insperation.
    Ich suche mir meine Farben aus und fange erst mit dem Rückenteil an. Wie ich die Farben anordne und was für eine Art des Bündchen ich mache, entscheidet sich erst nach dem Anschlag.
    Wenn dann das Rückenteil fertig ist ( wobei ich auch zu denjenigen gehöre die Einzelteile lieber strickt ) entscheide ich dann ob es Jacke oder Pulover wird, auch die Auschnitlösung entscheide ich dann nach Gusto.
    All das kann man nicht wenn man von oben nach unten strickt. 😉

  18. Uta
    23. November 2015 at 13:45

    Liebe Tina,

    ich lese mit Begeisterung Deinen Blog, wenn ich Zeit dazu finde. Im Gegensatz zu Dir bin ich eine Strickerin, die immer von oben nach unten und ohne Nähte arbeiten möchte. Das bietet den Vorteil, dass man das Kleidungsstück, was gerade in Arbeit ist gut anprobieren kann. Außerdem hasse ich Wiederholungen, was bei Socken dazu geführt hat, dass ich nur Toe up Socken und 2 zugleich stricke, da es mir viel zu anstrengend ist, die 2 Socke separat zu stricken. Anleitungen benutze ich im wesentlichen als Ideenpool oder um eine bestimmte Stricktechnik zu erlernen, wie die Contingeous Methode. Ansonsten suche ich mir die Form und das Muster und ganz oft ändert sich das Kleidungsstück während des Strickens. Was man bei einigen meiner Projekte in Ravelry sehen kann (moorena12). Wenn ich mal Teile stricken muss, passt es meistens nicht, was aber nur an fehlender Ãœbung liegt, da bin ich sicher. Manchmal muss auch von unten anfangen, wegen des gewählten Musters. Mache ich aber nicht gerne. Wenn man nicht so locker strickt (ich stricke auch eher fest) gibt eine Naht aber oft eine bessere Passform.

  19. Bine von der Spree
    23. November 2015 at 14:11

    Liebe Tina,
    danke für den Hinweis auf die City-Trip Jacke. Die ist einfach super, genau so, wie es seit einem halben Jahr in meinem Kopf herumspuckt. Schlicht, aber durch das untere abgesetzte Muster nicht zu schlich, ein super Kragen, ich freue mich richtig. Toll, wenn man die eigenen Ideen plötzlich gesammelt und sortiert vor sich sieht. Ja, genauso soll meine Jacke aussehen.

    Natürlich werde auch ich dir weiter bei deinem Projekt über die Schulter schauen. Ich liebe deine feinen Kniffe, die den Strickstücken immer einen gewissen Pfiff geben. Und ich lerne immer noch gerne dazu.

    Danke für deine zahlreichen Hinweise und Tipps.

    Liebe Grüße aus Berlin, natürlich auch an die Fellnasen,
    Bine

    • Klara
      24. November 2015 at 00:48

      Die Jacke ist wirklich wunderschön! Der Kragen sieht toll aus. Ich liebe ja das „Alles-in-einem-Aufwasch“ Prinzip des nahtlos Strickens. Aber Vorsicht: bei dieser Jacke hast Du was zu tun. Viele viele Maschen, viel Zählen, und auch gut aufpassen.

      Ich bin im Teststrick nicht weitergekommen, weil meine Hände plötzlich nicht mehr konnten. Ich bin aber auch reichlich wegen der Abgabetermine der Studienarbeiten okkupiert, und meine freie Zeit -also Strickzeit- ist momentan bedauerlicherweise recht klein. Umso mehr freue ich mich auf die Fertigstellung gleich nach Neujahr!

      • Bine von der Spree
        24. November 2015 at 10:48

        Danke für die Info. Ich bin zäh und kann mich in Strickprojekte richtig verbeißen, je komplizierter, umso größer die Glücksgefühle, wenn man es alles hinbekommen hat. Jetzt bin ich so angepiekst von der Jacke, dass ich mich gar nicht für eine Farbe entscheiden kann.

  20. nicolezh
    23. November 2015 at 22:16

    Liebe Tina,
    schaut super aus und so sauber gestrickt, eine Masche wie die andere. Schön, dass du wieder da bist, wegen _dir_ hab ich mittlerweile 3 Pullis gestrickt statt immer nur Socken und Gedöns!

    Freu mich drauf, jetzt noch mehr von dir lernen zu können, so als Neu-Oberteilestrickerin zu Oberteile-AlteHäsin… 🙂
    LG Nicole

  21. 23. November 2015 at 23:01

    Hi Tina,
    tolle Sache, die Entstehung des Pullovers in Serie zu bloggen :-)!

    Die Farben finde ich toll! Was ich gern mal sehen würde: eine farbliche „Abgrenzung“ bzw. Ergänzung zu den Ärmeln längs gestrickt und nicht wie meist quer. Fände ich mal spannend wie sowas wirken würde.

    In jedem Fall wird das wieder eine schöne Jacke!

    Liebe Grüße;
    Anja

    PS: Yetica finde ich übrigens als Basicteil ganz wunderbar, aber das Garn finde ich schaurig und wäre auch ein bisschen Bange, ob es nach einer Weile nicht vielleicht noch filzt.

  22. 23. November 2015 at 23:38

    Hallo Tina, http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif
    also Dein Projekt sieht mal wieder sehr interessant aus! Und die Farben harmonieren wunderbar. Ich bin schon sehr gespannt auf dass Ergebnis. Und nun werde ich mal lesen gehen, was sonst noch hier passiert ist, da ich schon lange nicht mehr selbst gebloggt und auch nicht mehr meine Blogroll durchgegangen bin…

  23. Katrin
    24. November 2015 at 09:56

    Hallo Tina,

    gerade letzte Woche habe ich den Plan, doch auch mal einen RVO zu stricken, aufgegeben: ich wollte den vorderen Ausschnitt etwas tiefer als den hinteren haben und dachte, verkürzte Reihen sind die Lösung. An flachgestrickten Teilen gelingen sie mir auch gut – aber nicht an rundgestrickten …. Vielleicht, weil man in Runden teilweise aus anderen Richtungen an die Wendemaschen kommt?!
    Jedenfalls war ich nach etlichem Ausprobieren der verschiedenen Arten, verkürzte Reihen zu stricken, dann doch genervt, ribbelte die ganze Sache auf, rechnete wie gewohnt und ähnlich wie Du ein wenig herum ( ich mache mir am Anfang immer eine Skizze mit allen Maßen, die ich bei dem jeweiligen Modell haben will) und strickte los.
    Jetzt habe ich das Rückenteil fertig und bin wieder froh! 🙂

    Dein weinroter Streifen, eingerahmt in den beiden Links-Reihen gefällt mir und wird sehr gut mit den Taschenbeuteln harmonieren!
    Das „erweiterte Perlmuster “ ist mir auch vor einiger Zeit positiv aufgefallen – gut, daß Du mich wieder daran erinnert hast ! 🙂

    Liebe Grüße
    Katrin

  24. 24. November 2015 at 18:39

    Das wird wieder ein richtig schönes Teil. Ich stricke immer dann nach Anleitung, wenn ich eine Strickart erstmalig ausprobiere (z.B RVO, Contigous) – wenn ich dann weiß, wie es geht, stricke ich auch meist einfach drauflos. Wenn man meist die gleiche Garnstärke strickt, weiß man ja, wie viele Maschen man wo braucht, dann kann man Maschenprobe und große Rechnereien auch gleich lassen.
    LG
    Ingrid

  25. Sabine
    25. November 2015 at 10:05

    Du bist eine Schwester im Geiste! Ich mag auch lieber dünne Garne (28 – 36 M pro 10 cm) und in Teilen stricken. Wegen dieser Vorliebe finde ich sowieso keine passenden Anleitungen, die ich ohne Umrechnen stricken könnte, und da kann ich mein Modell auch gleich selber entwerfen. In einem Stück von oben hat man, je mehr das Teil wächst, ein ziemlich unhandliches Ding auf dem Schoß. Manche Garne neigen ohne Nähte auch zum Ausleiern.

    Bei City Trip könnte ich allerdings mal schwach werden. Die Jacke ist einfach fantastisch. Nur die Garnfrage ist noch nicht geklärt. Ich würde hier eher ein Sommergarn nehmen, damit das Gestrick mit dieser Maschenprobe nicht zu warm wird. Nur verarbeite ich dickere Sommergarne wegen der Leiergefahr ungern ohne Nähte.

  26. Sybille
    25. November 2015 at 10:22

    Die Jacke ist von der Sorte Brauch ich auch. Ich hab mir die Anleitung jetzt runtergeladen, aber bei längerem Meditieren darüber bin ich irgendwie doch für Nähte. Mein Problem ist sauberes Fädenvernähen und ich zieh sie immer in die Nähte rein, nur im Gestrick vernäht sieht man das immer bei mir. Nur was mach ich dann, wenn ich keine habe? Ich bin sehr gespannt, wie es bei dir jetzt weiter geht, wie man den Kragen macht z.b.

    Viele Grüße Sybille

  27. MelanieP
    25. November 2015 at 21:05

    Hallo liebe Tina,

    schön, dass ich Dir einen kleinen Anreiz gegeben habe, zum Schreibenhttp://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_smile.gif. Ich habe den Text mit Begeisterung gelesen und freue mich schon auf die Fortsetzung.

    LG MelanieP

  28. HintermStein
    26. November 2015 at 16:08

    Schön, dass du wieder so fleissig am bloggen bist, Tina – das hatten wir doch alle schon vermisst!

    …und wie geehrt ich mich fühle, hier wieder einmal erwähnt zu werden 🙂

    bin gespannt, wie es weitergeht! jedenfalls finde ich die Farbkombination sehr schön 🙂
    warum ist mir das bloß nicht eingefallen???

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