Die erste Masche

Ich beschäftige mich gerade mit verschiedenen Methoden des Maschenanschlags. Dabei ist mir aufgefallen, daß es sogar für die erste Masche unterschiedliche Methoden gibt.

Die Amerikaner machen einen Slip Knot – entweder so oder so.

Dann gibt’s eine Methode, die ich bei Lana Grossa gefunden habe, da hat man gleich zwei Maschen auf der Nadel.

Eine andere Möglichkeit findet sich bei Teddys Handarbeiten.

Ich mache es noch anders:

Dann Daumen und Zeigefinger spreizen, Handgelenk nach aussen drehen:

Jetzt wie beim ganz normalen Kreuzanschlag eine Masche bilden.

Vermutlich gibt es noch etliche andere Methoden, wie macht Ihr das?

26 comments for “Die erste Masche

  1. 18. Januar 2009 at 22:59

    Äääääh, anders?

    Ah, ich sehe gerade: Ich mache das zweite amerikanische ’so‘. 🙂

    Liebe Grüsse von der

    Garnprinzessin

  2. 18. Januar 2009 at 23:49

    Ich mache es so aehnlich wie bei Lana Grossa gezeigt, nur dass ich die Nadeln beim 1. Schritt von oben „auf den Faden druecke“. Und eigentlich mache ich das nur so, weil’s meine Mutter und meine Omas mir so gezeigt haben.

    Liebe Gruesse aus Calgary,
    Anne

  3. 19. Januar 2009 at 00:10

    Ich mache meine erste Masche wie bei Teddy’s Handarbeiten beschrieben. Hab das damals so in der Schule gelernt und auch von meiner Mum so gezeigt bekommen

    LG Tina

  4. 19. Januar 2009 at 00:58

    Lustig, aber da das am weiteren Anschlag nichts ausmacht, ist das „nur“ interessant, aber eigentlich egal, wie man es macht.

    Ich habe es von meine Mami so gelernt, wie du das machst, Tina. Ab und zu mache ich es aber auch wie bei der zweiten amerikanischen Methode.
    Ich weiß nicht wann und warum, ist aber so. 😀

    Ãœbrigens, das Schaf ist da – wenn ich mal wieder Zeit habe, bekommst du es auch zu sehen.

    Gruß die alpenfee

  5. 19. Januar 2009 at 01:31

    Hmm, ich mach das ganz anders. Ich nehme den Faden doppelt, halte beide Fäden mit Daumen und Zeigefinger der linken Hand, fasse mit Zeigefinger und Daumen der rechten Hand (ein bisschen auseinander gespreizt) von unten nach oben durch, stülpe das nach links so über (von oben nach unten), dabei entsteht sowohl auf dem Zeigefinger als auch dem Daumen eine Schlaufe, die lege ich beide rüber auf den Zeigefinger und von dort auf die Nadel und hab somit meine ersten beiden Maschen.

    Also wenn ich das jetzt hier so lese, was ich grad geschrieben hab, hört sich das ja ziemlich unverständlich an 🙄

    Liebe Grüße
    Andrea

  6. Gudrun
    19. Januar 2009 at 05:24

    Ich mache das so wie in Lana Grossa beschrieben, ich habe zwei Maschen dann. Auch ich habs so gelernt, ich weiß gar nicht ob von Mutter, im Handarbeitsunterricht oder aus ner Anleitung, damals…viele Jahre her 🙂
    LG
    Gudrun
    Mich würde mal die Rangestaltung der Strickstücke interessieren, meine Ränder werden immer zu laberig finde ich.

  7. 19. Januar 2009 at 07:38

    … interessant, wie viele verschiedene Möglichkeiten es gibt – ich mach das ähnlich wie bei Lana Grossa gezeigt – nur steche ich die Nadel nicht wie gezeigt so von hinten, sondern von vorn ein.

    LG; Anja

  8. 19. Januar 2009 at 08:22

    Ich habe es von meiner Omi so gelernt, wie Du es auf Deinen Bildern zeigst und es ehrlich noch nie anders versucht 😳

    LG von Netty

  9. 19. Januar 2009 at 08:22

    Das kommt ganz darauf an, welchen Anschlag ich benutze 🙄
    Meistens mache ich es aber so wie du.

    Liebe Grüße vom staubkoernchen*

  10. Irene D.
    19. Januar 2009 at 08:31

    Hallo Tina!

    Ich habe in der Schule damals die Methode, die bei Teddy’s Handarbeiten gezeigt wird, gelernt – und bin bisher nicht einmal auf die Idee gekommen, dass es da eine andere Möglichkeit geben könnte! Soviel zum Thema Ignoranz…
    😳

    Liebe Grüße aus Österreich

    Irene

  11. 19. Januar 2009 at 09:17

    Hallo Tina,

    ich machs komplett wie bei Teddy Handarbeiten beschrieben – gelernt in der Schule bzw. von Muttern…

    LG ~ Mandala

  12. Oskar
    19. Januar 2009 at 09:42

    Also für den „offenen MA“ mache ich das zweite amerikanische „so“, und sonst wie bei Teddy Handarbeiten.
    Aber, um das jetzt fest zu stellen, da musste ich tatsächlich erst mal Wolle holen und probieren 🙂
    LG Tini

  13. 19. Januar 2009 at 10:11

    ich hab den Anschlag so gelernt,wie du ihn zeigst.Aber mittlerweile mach ich es wie beim 2. amerikanischen Anschlag,weils irgendwie schneller geht.

    lG Astrid

  14. 19. Januar 2009 at 11:14

    Ich mache es genau so wie bei Lana Grossa gezeigt. Meine Mama hat es mir so begebracht. Allerdings nehme ich immer zwei Nadeln zum Anschlagen, so wird das Bündchen elastischer und die erste Reihe gleichmäßiger, sie läßt sich auch einfacher abstricken.

    Liebe Grüße,
    Thea

  15. Anja
    19. Januar 2009 at 12:05

    Ich mache es jetzt auch wie bei der 2. amerikanischen Variante. Gelernt habe ich es von meiner Mutter anders, ich weiß gar nicht mehr wie. Aber da ich von ihr auch den gestrickten Anschlag gelernt habe, der total unelastisch und deshalb sehr unpraktisch ist, habe ich mir irgendwann mal den Kreuzanschlag beigebracht, aus einer Verena glaube ich und dabei auch die Variante für die erste Schlinge. Ansonsten benutze ich die Methoden wie vom Muster vorgegeben, z.b. italienische Anschläge etc. Ist zwar anfangs etwas mühselig, aber man kann was Neues ausprobieren und ist viel flexibler.

  16. 19. Januar 2009 at 13:17

    Ich nutze zwei Arten des Maschenanschlags. Einmal die http://www.viruscreativus.com/cms_view_article.php?aid=9 oder den aufgestrickten Anschlag: http://www.viruscreativus.com/cms_view_article.php?aid=11

    Als Kind konnte ich noch einen Dritten. Da ich den aber nicht sonderlich mochte, habe ich ihn im Laufe der Jahre vollkommen verdrängt. *gg

  17. Stern
    19. Januar 2009 at 13:19

    Ich mache auch die zweite amerikanische Variante… ich glaub, das muss meine Mutter mir so gezeigt haben, denn als ich letztes Jahr wieder angefangen habe, war der motorische Ablauf sofort klar…
    LG
    *

  18. Christine G
    19. Januar 2009 at 14:24

    Deine Methode ist absolut genial. Das Fadenende ist vorne, ja?
    Ich mache es so, wie meine Mutter es mir gezeigt hat: Fast genau wie bei Teddys Handarbeiten, nur dass ich interessanterweise den Faden von vorne nach hinten zwischen Kleinfinger und Ringfinger führe, dann von hinten nach vorne zwischen Zeige- und Mittelfinger, dann einmal um den Zeigefinger herum und um den Daumen wie bei Teddy.
    LG aus Österreich
    Christine

  19. 19. Januar 2009 at 14:40

    Wenn ich das so lesen, mache ich es, glaube ich, wie Andrea. Beim ersten Anschlag sind dann 2 Maschen auf der Nadel UND ich schlage die maschen mit zwei Nadeln an, nicht nur mit einer

    Leeve Jrööß
    Schnulli

  20. 19. Januar 2009 at 16:23

    Danke für die vielen verschiedenen ersten Maschen! Ich mach’s wie bei Lana Grossa, weil ich es irgendwann mal so gelernt habe. Allerdings werde ich jetzt mal andere erste Maschen ausprobieren. Mal gucken, ob das Zur-Runde-schließen bei Socken dann schöner aussieht…
    Liebe Grüße
    Jana

  21. PiaPessoa
    19. Januar 2009 at 17:22

    Ich mache auch das zweite amerikanische „so“ (wird das jetzt in Strickkreisen zum Fachbegriff?), allerdings ärgere ich mich immer über den in der ersten Masche enthaltenen Knoten. Aber nun habe ich ja ein paar
    Varianten zum Ausprobieren, die mir knotenlos aussehen. Vielen Dank!

    Woher? Wohl auch von Muttern so, jedenfalls so gelernt als Anfang zum Häkeln. Muss Muttern direkt mal fragen, ob sie beim Stricken nen anderen Anfang benutzt.

    LG, Pia Pessoa

  22. Nanika
    19. Januar 2009 at 19:32

    Hi Tina,

    ist nicht der zweite amerikanische Anschlag mit dem bei Teddy identisch?Wenn mans genau nachvollzieht, ist das die immer gleiche Knotenschlaufe. Ich benutze sie zum

    – Stricken
    – Häkeln
    – Pakete Verknoten
    – Geschenke Verzieren

    kurz: bei allem, wo man eine flexibel verstellbare Schlaufe braucht. Hat mir Muttern beigebracht und es war eigentlich immer hilfreich.

    Ich hab schon alle möglichen Anschlagsvarianten durch, kann aber keine so richtig wirklich, weil die alle zu fest oder zu locker werden oder so Gebimsel zwischen den Maschen produzieren. Ich kann auch nicht mit zwei Nadeln anschlagen, da wird etwas fürchterlich Labbriges draus. Genauso ist es mit dem Abketten, ich hab mal Elisabeth Zimmermanns Variante probiert und hatte dann ziemlich Mühe, das Gefuddel wieder aufzukriegen *grmpf War aber auch ein Denkfehler dabei, ich gebs zu…

    Herzliche Grüße
    Nanika
    – die sonst mehr so still mitliest und sich an dem wunderbar informativen Blog freut –

  23. PiaPessoa
    19. Januar 2009 at 21:14

    Genau, auch dein Anfang Tina ist dieselbe Knotenschlaufe (oder eben das zweite amerikanische „so“). Habe es eben ausprobiert.
    Also mehr Wege als unterschiedliche Anfänge.

  24. 20. Januar 2009 at 10:53

    Hallo >Tina,

    ich mache es genau so, wie auf der Seite “ TEddys Handarbeiten “

    LG
    Iris

  25. 20. Januar 2009 at 13:48

    Na dann schließe ich mich mal an. Meine Mama hat mir in meiner Schulzeit, als die erste Strickwelle kam und meine Mutter hinfort spülte 😆 den „Slip Knot“ gezeigt und zwar in der zweiten Variante.

    So fängt bei mir jetzt jedes Strickstück an.

    LG Jule

  26. ELisa
    30. Januar 2009 at 13:25

    vom prinzip her mach ich auch den zweiten amerikanischen – allerdings ohne Nadel, nur mit den Fingern. (wusste garnicht, daß das nen Namen hat – habs von meiner fast 90jährigen Oma mal gelernt als ich häkeln gelernt habe vor gefühlt 15 Jahren)

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