Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 23/2009

Was mich schon immer mal interessiert hat – wie alt ist eigentlich euer ältestes Strickteil, das ihr noch immer im täglichen Leben (also nicht nur bei der Gartenarbeit!) tragt?

Herzlichen Dank an Angi für die heutige Frage!

Ergänzend dazu würde das Wollschaf dabei interessieren warum du das Teil magst bzw. was das Besondere daran ist?

Also das wirklich allerälteste Teil, das noch am Leben ist (außer meiner Kamelhaar-Patentjacke, die aber wirklich schon sehr schäbig und nicht mehr strassentauglich ist), ist dieser hier:

Ich weiß nicht mehr genau, wann ich ihn gestrickt habe, das muß vor knapp 20 Jahren gewesen sein. Die Anleitung und das Garn waren damals von Bergere de France und das Ding ist irre dick. Bei Temperaturen, die deutlich unter 0 Grad liegen, ziehe ich ihn ab und zu immer noch an – deswegen mag ich ihn auch, darin friere ich garantiert nicht.

Noch häufiger zum Einsatz kommt dieser hier:

Das war das erste Teil, das ich nach der Strickpause (die wir seltsamerweise fast alle kollektiv in den 90ern hatten) gemacht habe, muß so um 1999 gewesen sein. Irgendwann überkam mich der unwiderstehliche Drang, wieder mal was zu stricken und ich habe festgestellt, daß man stricken nicht verlernt.
Die Anleitung war aus irgendeinem deutschen Heft, damals hatte ich ja noch keine Ahnung, was jenseits des beschränkten deutschen Stricktellerrandes für unendliche Möglichkeiten liegen. Das habe ich erst durch die Yahoo-Group Strickliesl erfahren und seitdem hat sich mein Strickleben unendlich bereichert.

Das Garn hat ein Fitzelchen was Glitzeriges drin – keine Ahnung, was mich damals geritten hat, sowas zu kaufen, aber die Farbe steht mir recht gut. Ohne T-Shirt drunter piekst es ordentlich, aber es schaut ganz hübsch aus:

6 comments for “Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 23/2009

  1. birthe
    30. Juni 2009 am 19:24

    hallo tina,

    also er zopfpulli, der ist aus ner echt alten verena, ich habe den auch gestrickt. ich bin mir da ziemlich sicher. gruß birthe

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  2. Ruth
    30. Juni 2009 am 20:48

    Hallo Tina,

    schön sind die!
    Bergere de France war damals eine der edelsten Wollmarken, wenn ich mich recht erinnere; da hat sich der Preis für die Wolle ja wirklich gelohnt.

    Und mit der damals obligatorischen nicht vorhandenen Armkugel, das ist das Echtheitszertifikat ;-)
    Ich habe noch alte Brigitte-Anleitungen hier, die Pullis waren wirklich fast alle ohne Armkugel, heute gar nicht mehr vorstellbar.

    Liebe Grüße

    Ruth

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  3. marta
    30. Juni 2009 am 20:56

    das ist echt witzig. ich habe mitte der 80er angefangen zu stricken, habe in den 90ern überhaupt nicht mehr gestrickt und erst im jahr….mmmh, glaube 2002 wieder angefangen. woran liegt es???

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  4. 30. Juni 2009 am 21:14

    Also bei mir lag es daran, daß ich Anfang der 90er angefangen habe, mich intensiv mit Computern zu beschäftigen – das ging irgendwann so weit, daß mir Leute ihre PCs zwecks Neueinrichtung oder Einbau von irgendwelchen Teilen gebracht haben. Ich hab’ mir damals fast jedes Jahr das neueste und schnellste Modell gekauft, Berge an PC-Zeitschriften gelesen usw.
    Mittlerweile ist mir das alles nicht mehr so wichtig – aber immerhin hat es mir tausende von € gespart, weil ich das komplette Netzwerk im Büro selbst installiert habe und keinen teuren Computerfuzzi kommen lassen muß, wenn mal was nicht funktioniert oder neue Software zu installieren ist :grin:

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  5. Ruth
    30. Juni 2009 am 21:22

    Bei mir weiß ich, woran es lag: Zunächst das Studium in Berlin und da gab es unendlich viele Ablenkungen sowie einen gewissen Unmut bei den Profs, wenn man in der Vorlesung stricken wollte… Und danach genau wie bei Tina – Computer :cool:
    Mich hat dann 2005 eine Kollegin wieder aufs Stricken gebracht.
    Allerdings bin ich außerdem bei den PCs geblieben und versuche nun mühsam, Computerspielen und Stricken unter einen Hut zu kriegen (das Basteln und Programmieren ist ins Berufliche übergewechselt :wink: )

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  6. Christel Neumann
    1. Juli 2009 am 07:40

    rrHallo Tina,

    Also mein ältestes Strickstück das noch immer im Einsatz ist, ist sozusagen mit meiner Tochter mittlerweile 24 ausgezogen (weil ganz viel Mama dran). Es handelt sich um eine sehr schöne Jacke aus reiner Schafwolle mit Zöpfen gestrickt und Perlmuster so ein bischen im Irischen Stiel wärmt es jetzt das Kind in ihrer kühlen Studentenbude. Gestrickt 1980, damals hat mir noch meine Schwiegermutter mit Tipps zur Seite gestanden. In den 90 er habe ich auch so gut wie gar nicht gestrickt, weil meine Mutter da immer für mich und die Kinder gestrickt hat. Für mich übrigens auch diesen Pullover aus der Verena. Bei mir leider nur aus Polytierchen und schon ziemlich abgeliebt (taugt nur noch für zu Hause) Angefangen habe ich dann wieder mit Sockenstricken 2005 und bin irgendwie dabei hängen geblieben. Meine Schwägerin ist übrigens auch so ein Computerfreak und wird als Gegenleistung von mir mit warmen Socken versorgt. So nun einen schönen Tag für Dich. Bei diesen Schwitzetemperaturen brauchen wir weder Socken noch Pulli.

    Tschau Christel

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