Das Märchen vom Maschenputtel

Es war einmal eine kleine dickliche Frau namens Maschenputtel, die lebte in einer großen, großen Stadt im hohen Norden der Republik. Den Lebensunterhalt für sich und ihre beiden vierpfotigen Gefährten verdingte sie sich, indem sie den Bürgern und Kaufleuten ihrer Heimat dabei behilflich war, daß die Steuereintreiber nicht mehr Taler bekamen, als ihnen nach Recht und Gesetz zustanden. Aber ihre wahre Leidenschaft und Liebe galt dem Stricken, dem sie jede freie Minute widmete.

Nun begab es sich zu einer Zeit, als alle Welt damit begann, in der virtuellen Welt des Internets Tagebuch zu führen. Viele diese Tagebücher wurden auch von strickenden Menschen geschrieben, die auf diese Weise ihre Werke zeigten und ihre Abenteuer in der Welt der Wolle schilderten. Maschenputtel gefiel das so gut, daß sie beschloß, ebenfalls ein solches Tagebuch, in der Sprache des Internets “Blog” genannt, zu beginnen. Sie erinnerte sich daran, daß sie schon als Kind gerne kleine Geschichten geschrieben hatte und stellte fest, daß ihr das Schreiben immer noch große Freude bereitete. Ein Name für das Blog war schnell gefunden; Maschenputtel nahm einfach die ersten Silben von ihrem und den Namen ihrer Gefährten: TiChiRo. Das war unverwechselbar und klang irgendwie exotisch.
Mit der Zeit wurden ihre Tagebucheinträge immer häufiger und immer mehr andere Strickerinnen und Stricker hatten Freude daran zu lesen, was es bei Tichiro Neues gab.

Eines schönen Frühlingstages, man schrieb das Jahr 2007, klingelte bei Maschenputtel plötzlich die Fernsprecheinrichtung. Am anderen Ende der Leitung war König Andrew, der Herrscher des kleinen Königreiches Vikantien höchstselbst. Er verkündete, daß er, seine Königin Anja und sein Hofstaat Maschenputtels Blog gelesen habe und daß man in Vikantien von Maschenputtels wohlgesetzter Wortwahl sehr angetan sei.
Die Vikanter hatten vor kurzer Zeit die beiden Hofgazetten “Anna” und “Verena” des Großmoguls Burdus erworben, an denen dieser keine rechte Freude mehr hatte und sie deshalb schon vom Markt nehmen wollte. Nun waren die Einwohner von Vikantien mit viel Engagement und Leidenschaft dabei, die beiden Gazetten wieder zu neuem Leben zu erwecken und baten Maschenputtel, ihnen dabei behilflich zu sein. Einem solch verlockenden Angebot konnte Maschenputtel natürlich nicht widerstehen und so begann sie in ihrer Freizeit Artikel und Kolumnen zu verfassen, die zunächst in der Anna, später dann in der Verena abgedruckt wurden. König Andrew schlug Maschenputtel sogar mehrfach vor, doch ganz nach Vikantien überzusiedeln, aber Maschenputtel hatte zuviel Furcht vor solch einer tiefgreifenden Veränderung in ihrem beschaulichen Leben.

Etwa eineinhalb Jahre später begab es sich, daß Maschenputtel mit Königin Anja über die nächste Ausgabe der Verena sprach. Die Königin wollte gerne Männersachen im Stil englischer Fischerpullover veröffentlichen, hegte aber Zweifel, ob denn auch genügend Modelle zusammenkämen, die ihren Vorstellungen entsprächen. Da fiel Maschenputtel ein Gewand ein, das sie für einen ehemaligen Liebhaber entworfen hatte. Der Liebhaber gehörte längst der Vergangenheit an, aber ein fotografisches Abbild des Kleidungsstückes existierte noch. Dieses Bild zeigte Maschenputtel der Königin, die an dem Pullover großen Gefallen fand:

Und so strickte Maschenputtel den Pullover aus dem Gedächtnis noch einmal und war höchst stolz, als dieser veröffentlicht wurde (außerdem war das Fotomodell viel hübscher als der ehemalige Liebhaber :mrgreen: ):

Königin Anja war nun davon überzeugt, daß Maschenputtel nicht nur interessante Texte schreiben, sondern auch schöne Stricksachen ersinnen könne und ermutigte sie, weitere Entwürfe einzureichen. In Frühlings-Heft 2010 erschien Maschenputtels nächstes Werk:

Seitdem erscheinen Maschenputtels Designs regelmäßig in der Verena.

Inzwischen ist die Verena auch viel besser als vor ein paar Jahren geworden, so daß Maschenputtel in ihrem Blog kaum noch Anlass zum Lästern hat. Was eigentlich schade ist, denn Maschenputtel lästert ab und zu ganz gerne :wink: Und vielleicht, ja vielleicht ist Maschenputtel auch ein klein wenig milder im ihrem Urteil geworden, weil sie die Einwohner von Vikantien mittlerweile alle persönlich kennt und sehr lieb gewonnen hat.
Bleibt nur zu hoffen, daß der Zauberer von OZ, der seit kurzem großen Einfluss auf das kleine Königreich gewonnen hat, seine Kräfte dort ausschließlich zum Wohlergehen aller einsetzen wird…

42 comments for “Das Märchen vom Maschenputtel

  1. Simone
    13. August 2011 am 12:54

    Was mich als Nerd stört, ist dass du einen Blog als digitales Tagebuch bezeichnest. Das erinnert mich an Internet-Dummies, die auch glauben über Google-Strettview könnten Einbrecher ihr Haus ausspionieren. Von einer Bloggerin, die eben auch keinen Tagebuch-Blog betreibt (weshalb ich ihn überhaupt lese, ich will in einem Strickblog was über stricken lesen und nicht über euren langweiligen Urlaub (mal etwas böse ausgedrückt)), sondern vielmehr auf charmante Weise, das Thema Handarbeit thematisiert, hätte ich das nicht erwartet.

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  2. 13. August 2011 am 12:55

    Müsste es dann nicht eigentlich MaChiRo heißen? :razz:
    Maschenputtel kann wirklich stolz auf sich sein. Was für eine Leistung! Den Weg, das Hobby zum Beruf zu machen gehen ja viele, aber nur wenige wählen diesen Pfad. Ich ziehe meinen Hut vor dir!

    Hochachtungsvoll,
    Lena

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  3. lilabaer
    13. August 2011 am 12:58

    und so lebte und strickte sie glücklich und zufrieden bis ans ende ihrer tage….

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  4. 13. August 2011 am 13:05

    Meine Hochachtung !!!!!!!!!!!!!
    (lilabaer war schneller als ich, wollte das selbe schreiben :roll: )

    auf viele weitere informative und erheiternde Einträge

    ganz viele liebe Grüße in den hohen Norden
    Uschi

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  5. Rösler, Ingrid
    13. August 2011 am 13:08

    ich hoffe Maschenputtel hat noch ganz viele Ideen, die sie mit uns allen teilt, und hoffentlich kommt kein böser Zauberer, der irgendeinen Schaden anrichtet.
    Ich lese jeden Tag, was es Neues gibt, und mir würde echt was fehlen, wenn es nicht mehr so wäre.
    LG Ingrid

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  6. 13. August 2011 am 13:19

    … und auch der große Zauberer von OZ fand an Maschenputtel großen Gefallen. Und so dürfen wir weiterhin ihre Modelle bewundern und ihre erfrischende Kolumne lesen… und so hoffen wir, dass sie noch viele viele Jahre glücklich und zufrieden stricken kann.

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  7. babsi
    13. August 2011 am 13:25

    entzückend!

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  8. 13. August 2011 am 13:30

    DAS ist aber ein schönes Märchen!!! Und mit dem Happy End von Ulli F. bin ich völlig einverstanden.
    Liebe Grüße
    Martine

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  9. monika
    13. August 2011 am 13:30

    hihi….leiwander Beitrag!

    (…mir sind grad die smilies abhanden gekommen…grübel….)

    aber comment #1 versteh ich nicht, bin ich besoffen oder was?….abgesehen davon, dass ich eine Internet-Dummine bin ;-)

    Schönes Wochenende
    Monika

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  10. Simone
    13. August 2011 am 13:50

    Ich nochmal: Spachlich ist das zwar durchaus korrekt einen Blog als Tagebuch zu bezeichnen, aber auch Sprache unterliegt einem Bedeutungswandel. Sicherlich gab und gibt es Blogs, die eigentlich nur ein Tagebuch ersetzten. Aber die meisten Blogs sind doch schon fast eine Form des Jouralismus. Da wäre der altbekannte Fefe, bildblog, die Grimme Online Award-Träger lawblog und Neusprechblog. Das noch als Tagebuch zu bezeichnen, wird der Qualität der Blogs einfach nicht gerecht. Und da es immernoch genug Menschen gibt (meist diejenigen die sich nicht altäglich im Internet bewegen), die glauben Blogger seien so Spinner die ihr Privatleben posten, finde ich sollte man das sprachlich differenziert betrachten.

    Im Übrigen zähle ich wie bereits erwähnt Tichiro zu den Blogs und nicht zu Tagbüchern.

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  11. Anita
    13. August 2011 am 13:52

    … und möge Maschenputtel auch ewig von wollefressenden Flugdrachen verschont bleiben!

    Vielen Danke und liebe Grüße
    Anita

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  12. 13. August 2011 am 14:09

    Hihi, tolles Märchen, Tina :D – und ich darf gern zugeben, dass ich Abonnentin der Verena bin und deine Werke oft bewundere. Mach weiter so! Schön, dass es dein Blog gibt. Nicht selten habe ich mir schon Hilfe und Anregung holen können.

    Fühl dich ganz lieb gedrückt – Sunsy

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  13. 13. August 2011 am 14:19

    Gerade von einer Radtour wieder daheim nun mit Kaffee und selbstgebackenem Brot am Compi sitzend war diese wunderbar ersonnene Mär gerade das richtige.
    Wie gut, dass Märchen manchmal eben doch wahr werden.

    Ich wünsche dem lieben Maschenputtel

    Ihm möge nie die Wolle, nie die Ideen, nie die Inspiration, und nie die geduldigen Worte für uns manchmal unwissende Leser ausgehen .

    Und mir ists wurscht ob Tagebuch, Blog oder whatever….Ich lese hier einfach nur zu gern. (Auch die Reiseberichte :mrgreen: )
    und reiche mal eben einen Kuchen und Kaffee rum

    Liebe Grüße aus UE

    Inah

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  14. Karin
    13. August 2011 am 14:36

    :razz: amüsant zu lesen :razz:

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  15. nadelpoesie
    13. August 2011 am 14:49

    Inah, ich stimme Dir voll und ganz zu!!!!

    Und DANKE Tina für Deine Geschichte. Da kommt man ins Träumen, ob man selbst auch mal soviel Glück hat :)

    Deine ersten Anleitungen sind auch wunderschön!
    (wo krieg ich nur schnell die Verena von 2010 her ….)

    Ich finde Deinen Blog klasse und schaue mehrmals am Tag rein :lol:

    Liebe Grüße
    Petra

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  16. Mona
    13. August 2011 am 16:26

    Wunderschön geschrieben, vielen lieben Dank :wink:
    LG Mona

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  17. 13. August 2011 am 17:23

    Großartig! :mrgreen: Tolles Märchen, liebe Tina und natürlich eine grandiose Arbeit!Ich nutze Deine BLOG-Gedanken (lästernd und nicht) für mich sehr gerne.
    Herzlichen Gruß
    Birgit

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  18. Eira
    13. August 2011 am 19:03

    Hallo Tina!

    Eine wunderschön erzählte Geschichte, gefällt mir bisher am aller-aller-aller-allerbesten! :mrgreen:

    Klasse und weiter so, Maschenputtel!

    Lieben Gruß an Dich in diese wunderschöne Stadt im hohen Norden,

    Eira

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  19. Gudrun
    13. August 2011 am 20:18

    Oh wie schön..ich hab gelacht und konnte fast alles nachvollziehen weil ich den Blog ganz lange mitlese…alleine auf Maschenputtel zu kommen ist doch der Burner…Super
    Und nun gehts zu Elvis dennElvis lebt grad in Bad Nauheim liebe Tina..es ist Elvis-Festival:O)
    LG und danke für diesen Blog..ich glaube ne besser Infoquelle gibt es nicht in Deutschland
    Gudrun

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  20. Flora-
    13. August 2011 am 21:13

    Ich denke, der Zauberer von OZ ist in Wirklichkeit eine gute Fee.

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  21. 13. August 2011 am 21:13

    Ich habe deinen Blog erst vor wenigen Wochen entdeckt – und ich liebe ihn!
    Mir ist es völlig wurscht, wie er genannt wird. Er ist für mich Inspiration und
    Vergnügen in einem und außerdem superinteressant!

    *auch die Verena von 2010 habenwill – grübel*

    Liebe Grüße von Silvia, die keinen Strickblog hat, aber für ihr Leben gern strickt ;-)

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  22. 13. August 2011 am 21:35

    coooooooooooool!

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  23. 13. August 2011 am 22:40

    super Geschichte

    (und das drumherum macht es doch erst aus)

    Gruß

    Renate

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  24. gerlinde
    14. August 2011 am 06:33

    hoerrrrliches Maerchen – eines der besten in meiner Sammlung von Alten und Neuen!
    Bin auch grosser Fan von Deinem Blog, oder wie immer man dieses Dein strickgespicktes Weltweit-Entertainment nennt :grin:
    Wuensche Dir persoenlich weiterhin viiiiiel Glück, Spass und Erfolg. Selbiges – oder hoffentlich wenigstens Teile davon – ebenso dem entschlossenem ‘Königspaar’.

    Freundes-Krauler bitte auch an Deine Stuben-Tiger,

    Liebe Gruesse,
    Gerlinde (zwar aus OZ aber ohne jedwede Zauberkräfte :roll: )

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  25. gerlinde
    14. August 2011 am 07:41

    N.B. von Gerlinde an:

    a) Simone: wenn Dir irgendeiner der Beiträge auf Tichiro’s Blog gerade zuuu entertaining bzw. zuwenig strick-gespickt-informativ sein sollte: bitte Knopf Um-/Ausschalt-Funktion wählen; was glaubst Du, wiiiie oft man sich eine solch gute Erfindung mitunter für einige andere ‘dis-pleasing’ Situationen/Personen/Dinge wünschen würde – zumindest mein Mann für mich; gelegentlich :mrgreen: :eek:

    b) TI chiro: eigentlich sehe ich nicht wirklich eine Notwendigkeit Deinen Tagesjob als ‘Robin Hood’ gänzlich aufzugeben, oder?
    So lange Du nicht zu den ‘Raubrittern’ überwechselst, beschneidet das Deine Sympathie absolut nicht, oder?
    :smile:

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  26. barbara
    14. August 2011 am 09:56

    Möge Maschenputtel uns weiterhin mit Ihrem Gestrick und Geschreibe beglücken.

    Die akademischen Diskussion um die wahren Unterscheidungen in Technik und Methodik seinen dahin verbannt, wo sie hingehören, z.B. an die Universitäten.

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  27. Bernie
    14. August 2011 am 10:42

    Danke, du hast mir grade den Sonntagmorgen versüsst.
    Mein Vorschlag: Der böse Zauberer von OZ ist so bezaubert von Maschenputtel, dass er ihr neben einem Lektorat für fremdsprachige Pamphlete auch die Publikation eines eigenen Werkes anbot.

    Liebe Grüße aus Wien
    Bernie

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  28. 14. August 2011 am 10:56

    Und hier kann man es nach lesen – Märchen können doch wahr werden :wink:

    Herrlich deine Märchenstunde und auch gegen Zauberer ist ein Kraut gewachsen :mrgreen:

    Mir gefällt deine Seite sehr gut und die Verena mag ich auch (wird Zeit, dass es die neue hier endlich gibt)

    Sonnige Grüße aus Wien und bitte, bitte mach weiter

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  29. 14. August 2011 am 11:37

    Herrliche Geschichte :-) – mehr davon! Ganz wunderbar !

    Traurig, dass jemand, der sich im Zusammenhang mit deinem Beitrag mit der Definition deines digitalen Tagebuches auseinandersetzt, dabei mit Begrifflichkeiten wie Internet-Dummie um sich wirft.
    Wenn man nämlich – was Google Street View – ein bisschen weiter denkt, ist das durchaus eine bedenkliche Funktion im Netz und begrenzt schon hilfreich für Personen, die böses im Schilde führen. Es lässt sich nämlich herausfiltern, wo es z.B. etwas bessere Wohngegenden gibt mit z.B. teuren Autos vor der Tür. Bei Firmen lässt sich vielleicht schon per Street View erkennen, ob es da gute gesicherte Türen/Fenster gibt oder einfache, die schnell zu knacken sind. Da hilft, einfach mal um die Ecke zu denken.

    Abgesehen davon finde ich es reichlich daneben, von einem thematischen Blog auch ausschliesslich solche Einträge zu erwarten. Da gab es auch schon entsprechende Diskussionen im Netz.
    “ich will in einem Strickblog was über stricken lesen und nicht über euren langweiligen Urlaub”. Zunächst mal zählt, was der, der seinen Blog führt, will und nicht, was Leser wollen. Tina´s Blog mag da eine Form der Ausnahme sein, weil sie einfach sehr bekannt ist und eine sehr hohe Zahl an Lesern hat. Wenn ich mir vorstelle, was sie schon alles an Wissen kostenlos mit allen geteilt hat … an Anleitungen pp. (ich sage nur Pullover Workshop – fast unbezahlbar) und auch verschenkt hat an Wolle und Büchern, finde ich gerade bei Tina einen solche fast dreiste Anmerkung komplett verfehlt.

    Abgesehen davon – es gibt keine Bloglesepflicht.

    Siehe übrigens die Definition für Blog bei Wikipedia: eine Form von Tagebuch … das, was man früher ggf. ins Tagebuch geschrieben hat nebst eingeklebten Fotos pp. eonfach in digitaler Form – nichts anderes ist ein Blog; eine Form von Tagebuch. Da mag es interessante geben oder journalistische oder wissenschaftliche und ganz sicher auch doofe oder langweilige, trotzdem bleibt ein Blog ein Blog. Punkt. Da helfen auch Wortklaubereien nichts.

    “Und da es immernoch genug Menschen gibt (meist diejenigen die sich nicht altäglich im Internet bewegen), die glauben Blogger seien so Spinner die ihr Privatleben posten, finde ich sollte man das sprachlich differenziert betrachten.”

    Und wo ist das Problem? Es gibt auch reichlich Menschen, die es doof finden, zu handarbeiten? Da helfen auch keine sprachlichen Differenzierungen. Wer ein Interesse hat, sich mehr damit zu beschäftigen, wird das schon tun und wer nicht, der eben nicht.
    Man könnte jetzt natürlich vermuten, dass es da entsprechend eigene Erfahrungen gegeben haben könnte, die entsprechend getroffen haben. Mich und viele andere kratzt es wenig, dass mich jemand für einen Spinner halten könnte – es gibt im Gegenzug auch Menschen, die ich spinnert finde; so tickt das Leben halt einfach.

    Wobei ich mich natürlich frage, ob Simone wirklich Simone heisst oder wer da womöglich hintersteckt – weiß man ja nie ;-) . Dass es gerade bei einem Verfasser solcher Kommentare keinen Link zu einem eigenen Blog gibt, wundert mich jedenfalls nicht wirklich.

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  30. 14. August 2011 am 11:52

    @ Sockenanja

    DANKE :!:
    Ich bewundere deine Sprachgewandtheit.

    Ganz viele Umarmungen und
    liebe Grüße
    Uschi

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  31. Carola
    14. August 2011 am 12:39

    @ Sockenanja

    Wird genauso unterschrieben, ohne auch nur etwas hinzuzufügen!

    Liebe Grüße
    Carola

      zitieren

  32. 14. August 2011 am 14:12

    @ Sockenanja, mal schnell agree und love für Deinen tollen Kommentar anklick. Du hast es auf den Punkt gebracht!

    Liebe Grüße,
    Inah

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  33. 14. August 2011 am 14:49

    ……….. und wenn sie nicht gestorben ist, dann lebt sie noch heute.

    Wundervoll, deine Geschichte, Tina.
    Lass dich durch miesepetriges Geschreibsel nicht entmutigen, das ist der Neid der Bloglosen (behaupte ich jetzt mal)

    Und wer beurteilt, dass bei allem Sprachwandel nicht doch noch ein Fünkchen AlthochDEUTSCH gesprochen / geschrieben werden darf?

    Danke an Sockenanja, du hast es auf den Punkt gebracht!

    Schönen Sonntag an alle BLOGleser, Tagebuchschreiber/innen, Spinnerte mit und ohne… :lol:

    winkeeeeeeeeeeeeee

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  34. Horst H.
    14. August 2011 am 15:32

    Dem Kommentar von Sockenanja ist nichts hinzuzufügen.
    Vielen Dank.

    DER Horst

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  35. Regina
    14. August 2011 am 18:51

    Ab sofort zählt dieses Märchen zu meinen Lieblingsgeschichten – danke, ich habe mich beim Lesen lange nicht mehr so wohl gefühlt.

    Und, das “Märchen” schreit nach mehr………….

    Ich bin gespannt, was von dir noch kommt – ich liebe deine Schreibweise, egal ob du erzählst, einem das Stricken näher bringst oder “nur” von deinen Katzen schwärmst.

    Deine Seite ist für mich ein Muss und das jeden Tag – Danke!

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  36. 14. August 2011 am 23:03

    :smile:
    Ich liebe Märchen (auch wenn ich sie mir nie merken kann) und Deines ist wunderschön!!!
    Hoffentlich erweist sich der oz’sche Zauberer als guter…

    Und ein Dankeschön an Sockenanja: das unterschreib ich so!!!

    Die Ruthy

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  37. 15. August 2011 am 23:12

    … so war das also…
    Danke für die Erzählung!

    Und Simone wird hier gerade etwas übertrieben zum Troll erklärt – ich glaube nicht, dass sie etwas gegen Tichiros Blog hat (im Gegenteil). Sie hat nur leider eine etwas einseitige Vorstellung davon, was Menschen so in ihre Tagebücher schreiben (digital oder papierene). Die Literatur ist voll mit den Vielseitig-belesenen-interessanten-informativen-lehrreichen Tagebüchern berühmter Leute (Humboldt??Casanova??) und schon immer gab es mehr von den (für den nicht familiären Fremdleser) etwas banaleren Erinnerungen… letztere wurden früher halt meist nicht publiziert, nach ersteren muss man im Internet vielleicht etwas tiefer schürfen.
    Die inhaltliche Qualität hängt allerdings nicht an der Bezeichnung sondern am Autor/Autorin (und dem, was ihm/ihr bei Schreiben wichtig ist). Und offenbar haben wir alle unsere Leserschaft (die genau das, was uns beim Schreiben wichtig ist auch gerne lesen möchten).
    Ganz oben natürlich unser Maschenputtel!

      zitieren

  38. gerlinde
    16. August 2011 am 02:00

    Leute, vielleicht ist ‘Simone’ ja auch nur ein gaaanz besonders effektiv arbeitendes/suchendes Lebewesen, welches halt sehr/zuuu (?) strickte Vorstellungen/Wissen hat.
    Ich glaube, dass das womöglich nur ‘ungünstig’ bei einigen von uns ankam aber vermutlich gar nicht so gemeint war.
    Immerhin war sie ehrlich genug zuzugeben, dass sie (= akzeptablere ‘Übersetzung’ ?) halt MANCHE Beiträge hier an manchen Tagen NICHT mag; scheint ja trotzdem hin und wieder voller Hoffnung auf für sie brauchbarere Beiträge bei Tichiro vorbeizugucken.

    Seid doch bitte selbst nicht gar so streng mit Jemanden, der (Aussage einer meiner Freundinnen) im Zuge der Pressefreiheit halt auch mal einen ungünstigen Knopf ‘gepresst’ hat.

    Nachdem Tina’s geschaetzte Leserschaft doch wohl überwiegend aus begeisterten Fans von Ihr besteht, wird sie sich hoffentlich auch nicht über das eine oder andere Negativum verschrecken lassen und uns damit hoffentlich noch lange mit ihrem Blog beglücken.
    Btw.: Zusaetliche Bewunderung hier: Maschenputtel hat ja auch eine ganz gehörige Gewichtsabnahme in diesem ihrem oben beschriebenen Lebenszeitraum zu Wege gebracht. D.h., sie darf stolz auf so gar vieles sein – Hut ab vor Dir, liebe Tina.

    Liebe Gruesse,
    Gerlinde (sorry, Blog-loss; da noch Anfaenger bzw. auch seeehr schlechte Internet-Anbindung in diesem Land)

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  39. 16. August 2011 am 10:06

    Nur noch mal ganz kurz: Ich habe den Beitrag von Simone (mit der ich auch noch gemailt habe) nicht als negativ empfunden, eher als Kompliment, daß mein Blog eben kein langweiliges Tagebuch mit banalen Einträgen ist. Also: Alles gut :smile:

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  40. Simone
    16. August 2011 am 13:39

    Leute ich wollte niemanden beleidigen und lediglich einen Denkanstoß geben. Mit Frau Hees habe ich via emai ein nettes zufriedenstellenden Gespräch dazu geführt und finde auch in einem Strickblog darf man mal über den Tellerrand hinaus schauen.
    Aber falls sich jemand angegriffen fühlt: Ich mag dieses Blog sehr gerne und entschuldige ich heirmit bei allen denen ich unbeabsichtigt auf den Schlips getreten bin- das war sicher nicht meine Absicht.

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  41. gerlinde
    17. August 2011 am 01:31

    @ Simone:

    Dacht’ ich mir schon. ‘Blöd/einfache’ Erklärung dafür von mir: aaaalle Frauen mit dem Namen “Simone”, welche ich kenne, sind ganz umwerfend o.k., aber halt soooo unheimlich praktisch/effektiv, dass es mitunter leicht frostig/beissend auf andere wirken kann. Habe da fast den Verdacht von ‘Nomen est Omen’ :-) !
    Ausserdem glaube ich, ist’s/war’s grade ‘Der Mond’, welcher uns einmal monatlich leicht gereizter macht und wir Frauen sind halt etwas temperamentvoller.*
    Mein ‘Schlips’ steht Dir zumindest immer gerne zur Verfügung – zu ‘was auch immer: drauftreten; einhüllen, Teppich, Handtuch usw.; so lange Du wieder mit uns ‘mitspielst’/redest, bitte.

    Liebe Gruesse,
    Gerlinde
    * Gebrummel meines Mannes hierzu: “im Bett mag das ja ganz gut sein, aaaber ausserhalb …..” Meine Antwort: Oh men :oops:

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  42. Conny
    22. August 2011 am 11:01

    hiya,

    na dann brauch ich mich ja net weiter aufregen – nu ist ja alles wieder grün.
    Muß zugeben, empfand den ersten Beitrag auch sehr befremdlich.

    nun ja… nichtsdestotrotz…
    … die Geschichte ist erfrischend heiter und hat mir gefallen.
    Vielen Dank Tina für den Eindruck, wie man ungewollt eine bekannte Person werden kann.

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