Elsebeth Lavold Book 23: The Come Closer Collection

Elsebeth Lavold gehört zu meinen Lieblingsdesignerinnen. Ich habe alle Bücher von ihr, bis auf das Accessoire- und das Kinderbuch. Aber das hier, nee, das mag ich nicht:

Welche Modehirni hat bloß beschlossen, daß monsterdicke Garne jetzt “in” zu sein haben? Und wieso machen da alle mit? Ich würde nach Ende der Wintersaison 2011/2012 wirklich gerne mal wissen, ob sich das Zeug tatsächlich so gut verkauft, wie alle offenbar annehmen. Und wievielen der Strickanfänger, denen man das brühwarm andreht, dadurch wieder komplett die Lust am Stricken vergeht, weil man Klamotten daraus nur tragen kann, wenn man gleichzeitig Großabnehmer-Konditionen bei einem Deohersteller bekommt.

Im Hause Lavold setzt man jedenfalls auch auf Schwitz-Strick und kreiert Modelle, die sogar zierliche Asiatinnen moppelig wirken lassen:

Dieser junge Mann war offensichtlich auf der Reeperbahn (sorry, den Kalauer konnte ich mir nicht verkneifen :mrgreen: ):

Nun könnte man die Designs natürlich auch problemlos aus dünneren Garnen arbeiten, aber die meisten Sachen würden mir selbst dann nicht sonderlich gefallen, die Modelle wirken auf mich irgendwie einfallslos und lieblos. Sorry, Frau Lavold, aber ich bin mir sicher, Sie hatten da nur eine schlechte Phase und warten bald wieder mit deutlich schöneren Sachen auf.

Einzig diese Jacke würde mir in dünnerem Garn richtig gut gefallen, aber die kann ich notfalls auch nach dem Bild stricken:

Alle Modelle kann man hier betrachten. Wer’s trotzdem mag oder vielleicht eines der älteren Lavold-Bücher haben möchte, guckt bei Martina (noch hat sie Nr. 23 nicht im Shop, aber das kommt bestimmt bald).

Naja, ich lehne mich mal ganz entspannt zurück, warte auf bessere Zeiten und schöpfe so lange aus meinen Stash voller wunderschöner dünner Garne :wink:

32 comments for “Elsebeth Lavold Book 23: The Come Closer Collection

  1. Dani
    29. August 2011 am 18:49

    Hallo Tina,

    bei mir gibt es auch nur Garne bis Nadelstärke 4,5. Die meisten Pullis oder

    Jacken werden in 3,5 – 4,0 er Nadeln gestrickt. Ich glaube, daß bei den

    richtigen Garnen die Nadelstärke bei unseren Gefilden völlig ausreichend ist.n

    Ich bin auch gespannt, ob die dicken Garne überhaupt gekauft werden.

    Dani

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  2. Monika
    29. August 2011 am 19:13

    Hallo Tina,
    da kann ich deine Meinung nur teilen, dass gefällt mir auch nicht.

    Da kann mal mal sehen, wie gut es ist, einen ‘ausreichenden?’ :oops: Wollvorrat zu haben, da kann man dann jederzeit drauf zurückgreifen wenn schlechte Zeiten anbrechen. :lol:
    Also mit den dicken Garnen kann ich auch fast nichts anfangen, vielleicht für Taschen und Kissen oder halt Filzwolle aber sonst…… :?: Nein, danke.

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  3. Bea
    29. August 2011 am 19:17

    die Modelle gucken auch ganz traurig ….

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  4. Monika
    29. August 2011 am 19:59

    Also, ich habe im Winter eine Raumtemperatur von ca. 18 bis 19 Grad…..ich trage auch gerne dickes Strickzeugs,….allerdings eher draußen….aber: mein Besuch braucht meine Jacken und Pullis manchmal…im Haus… :mrgreen:
    (Dick ist bei mir Nadelstärke 5mm, max. 6mm, darüber verweigere ich :shock:)

    So, und nun seh ich mir nochmals in Ruhe die Modelle an.
    Lg
    Monika

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  5. 29. August 2011 am 20:12

    Ich habe im neuesten Junghanskatalog sogar ein Garn gefunden, was mit Nadelstaerke 25 (!!!!!) verstrickt werden soll, sowie mehrere Garne fuer Nadelstaerke 12 – 15. Das sind doch fast Baumstaemme, die frau fuer’s stricken braucht.

    Ich stricke auch am liebsten 2.5 – 4, 6-8 nehme ich fuer’s strickfilzen. Das stricken mit den dicken Nadeln empfinde ich als anstrengender.

    LG
    Connie

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  6. 29. August 2011 am 20:12

    Oh, der Pullover an der Asiatin finde ich toll. Ein echter Schlapper-Wohlfühl-Pullover für Zuhause muss einen einfach dick aussehen lassen :mrgreen: So einen woll ich auch, aber in weiß!

    Liebe Grüße,
    Lena

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  7. 29. August 2011 am 20:15

    :shock: Wo habe ich denn heute meine Rechtschreibmanieren gelassen? :roll:

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  8. 29. August 2011 am 20:16

    Ich kann mit diesen dicken Garnen auch nichts anfangen. Meine liebste Stärke ist so bei 3 – 3,5 – das reicht bei mir völlig aus.

    liebe Tina,

    heute ist per Post mein Strick-Schnick-Schnack-Set vom Blogburzeltag angekommen. Vielen lieben Dank nochmals – ich kann alles gut gebrauchen – da haben das alte Maßband und die kurzen Stecknadeln ausgedient….

    lieben Gruss
    Wischel

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  9. 29. August 2011 am 20:44

    Tina ich muss dir recht geben, dieses Heft ist wirklich eine Enttäuschung. Ich war schon von den letzten beiden Büchern nicht sonderlich begeistert, aber dieses hier ist das mit Abstand schlechteste. Der Herrenpullover ist ein Witz! Und was soll eigentlich dieses komische Modell “Edina” darstellen? Sabberlätzchen für große Mädels? Nein danke!

    Frau Lavold, das können sie aber entschieden besser. :evil:

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  10. 29. August 2011 am 20:54

    Puuuh, zuerst war ich über deine vernichtende Kritik etwas irritiert. Aber dann habe ich mir die ganzen Modelle mal angeschaut. Und was soll ich sagen? Ich stimme dir voll und ganz zu. Die Modelle sind wirklich alles andere als schön, sitzen überhaupt nicht, völlig unweiblich – einfach nur grauselig.
    Ich muss gestehen – hin und wieder stricke ich gerne mit dicken Garn. Aber nur Wollmützen, Poncho oder dicke Fäustlinge. Für eine Freundin auch mal einen sehr langen stylischen Schal. Also alles Dinge, die man bei längeren Aufenthalten im Freien (z. B. Spaziergang, Weihnachtsmarkt) bei eiskalten Temperaturen anzieht (die wir neuerdings ja auch in Deutschland zu haben scheinen). Aber eine Jacke oder gar einen Pulli??? Selbst, wenn die aus 100% Merino oder anderen 100%igen Naturmaterialien ist, geht man im Winter ja regelrecht in diesen Dingern ein. Ne, ich glaub das mit dem Trend nicht…

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  11. Karin
    29. August 2011 am 21:21

    Diesmal sind wir doch tatsächlich einer Meinung. :twisted:
    Mir hat schon das letzte Heft nicht so gefallen, oder wars gar das vorletzte, egal.
    Von den grandiosen ersten Ausgaben jedenfalls weit entfernt.
    Karin

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  12. 29. August 2011 am 21:55

    Oh nein, da ist wirklich nichts ansprechendes dabei.

    Ist das eigentlich immer so dass Anfängerinnen die aktuellsten Sachen angedreht werden? Meine Mutter wollte mir Wolle mitbringen als ich anfing zu stricken und ich bekam Bändchengarn. Natürlich sieht man damit schnell einen Fortschritt doch ich finde es für Anfänger nicht so leicht zu verarbeiten wie mir gesagt wurde.
    Na ja man lernt dazu :wink:

    Liebe Grüße
    Jenny

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  13. Eira
    29. August 2011 am 22:35

    Also, mal davon abgesehen, daß die Modelle zum Teil Geschmackssache sind… ich verstricke für Winterpullover Garne mit Nadelstärken ab 4,5 bis ca. 10/12. Und ich bin froh darum, weil ich zu den schmaleren Gestalten gehöre und im Winter furchtbar friere (auch in geheizten Räumen), wenn der Pullover zu dünn ist. Ich bin auch froh, wenn das Stricken mal schneller von der Hand geht wegen des dicken Garns.

    So verschieden sind Meinungen und Bedürfnisse. :cool:

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  14. nadelpoesie
    30. August 2011 am 01:09

    Stricken ist im Kommen, das weiß man (die Allgemeinheit) schon lange.

    Aber WIR (die Erfahreneren, wenn ich so sagen darf) wissen auch, dass Stricken nichts mit schnell zu tun hat. Leider wollen die EinsteigerInnen gerne schnell ein Ergebnis haben. Und da es ja Trend ist, will man stricken, allerdings ohne lange auch das Ergebnis warten zu wollen, als greift man zu dickem Garn und dicken Nadeln – und das möglichst bei jedem Projekt, das sich dann zu den anderen in der untersten Schublade oder dem hintersten Eck im Schrank gesellt. Grund: Sind ja viel zu warm/unförmig etc. Live erlebt im Freundeskreis und leider auch – zu Anfangs – bei mir selbst. Dadurch verliert man dann die Lust am Stricken und kommt gar nicht auf die Idee, sich vielleicht mal an dünnerem Garn zu versuchen.

    Das ist MEINE Theorie, warum es diese MONSTERGARNE immer wieder in den Vordergrund schaffen.

    Zum Glück habe ich den Frust darüber überwunden (meine Freundin leider nicht), und habe eine Sinneswandlung durchgemacht. Meine dickste Stärke liegt derzeit bei 4,5 und am liebsten sind mir alle 3er.

    Diese Stärken liegen mit besser und ich kann die Nadeln besser halten. Alles dickere ist mir zu anstrengend.

    Die gezeigten Modelle würde ich auch nicht gerade als Knüller bezeichnen. Ein oder zwei sind eine nette Anregung, manch andere sind wahre Gruseler.

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  15. gerlinde
    30. August 2011 am 01:19

    Also, ALLE Modelle hier zu verdonnern braucht’s eigentlich nicht; manche gefallen mir doch recht passabel. Noch dazu, wenn man sich – so wie ich – gerne etwas auf der ‘Zelt-artigen’ Seite kleidet.
    Die Staerke der Garne ist mir allerdings auch ein bisschen ‘zuviel des Guten’! Noch schärfer finde ich allerdings die dicken Garne gewertet als ‘spezielle Tauglichkeit’ für Anfänger !?
    Aus meiner Sicht NUR 1 Strickgut ‘lang'; während sie noch Masche für Masche einzeln hochkonzentriert überwachend, äh, ‘spazierenheben’/bearbeiten.
    Später – mit auch nur einem Fuzelchen mehr Sicherheit in der Tätigkeit – sind diese Fatties eigentlich eher hinderlich. Anstrengend zu stricken finde ich sie eigentlich für beide Parteien; Anfänger wie Könner.
    Von der Nutzbarkeit des daraus gewonnen Strickgutes – bis auf ‘Eira & Co.’ – für die Mehrheit vielleicht doch eher zu wenig interessant aufgrund eingeschränkter Nutzbarkeit.
    Diese Fett-Garn-Mode ist halt wohl auch eine Art ‘ueber’s Kraut hinaus geschossen'; warten wir auf Besserung.

    Liebe Gruesse,
    Gerlinde

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  16. Eira
    30. August 2011 am 07:29

    ‘Eira & Co.’ sind genauso wertvolle Strickkundinnen wie die nicht so frierende Mehrheit. Gibt es nicht genug Anleitungen für dünnere Wintergarne? Hier geht es bislang um ein Heft *kopfschüttel*. Ich empfinde den Ton hier gerade nicht nur als (berechtigt aus eurer Sicht) kritisch, sondern fast als ausgrenzend.

    Mal davon abgesehen, daß ich hohe Temperaturen nicht nur gut vertrage, sondern auch brauche, lebe ich z. B. in einer Gegend mit durchaus knackigen Wintern, und mir nützen diese dickeren Garne, auch wenn sie auf Dauer beim Stricken anstrengen können (und auch ich stricke nicht mit Nadeln 15 oder 20). Und dicke Garne können sehr schön in Lochmustern verstrickt werden, das ist für mich ein reizvoller Gegensatz – und immer noch wärmend.

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  17. 30. August 2011 am 08:01

    Wer gerne mit dickeren Nadeln strickt, kann das von mir aus gerne machen, für mich ist das allerdings auch nichts (5,5 ist das Äußerste, was ich beim Stricken als bequem empfinde) und ich finde es auch schwierig, daß das wirklich gerne an Strickneulinge empfohlen wird. Und auch bei einem dünneren Garn sehe ich doch schnell ein (Teil-)Ergebnis…

    Ich habe übrigens zwei Pullover aus dünnerem Garn (irgendwas um 4-4,5 gestrickt) die ziemlich warm sind. Beim Inishmore würde ich allerdings eh noch was darunter tragen, mit dem kann man fein ‘zwiebeln’.

    Winteranleitungen mit dünnerem Garn (sprich unter meiner Grenze) sind nach meinem Empfinden aber wirklich nicht so leicht zu finden, ich muß da wirklich sorgfältig die Hefte durchschauen. Dieses Buch würde ich mir also auf keinen Fall zulegen, danke für die Warnung.

    Liebe Grüße
    Bianca

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  18. rita
    30. August 2011 am 09:07

    Zwei Pullover mit dickem Garn liegen bei mir im Schrank. Sie werden für “schlechte Zeiten” aufgehoben, aber nie getragen.
    Ein dicker Pulli unter dem Anorak oder Mantel geht gar nicht und nur der Pulli, das ist mir zu kalt.
    Ja Schößchen sind für etwas beleibtere Menschen wie ich auch unmöglich.
    Einzig der rote Pulli mit den Zöpfen gefällt mir.
    Aber ich habe im Moment genug Strickarbeit. Das reicht bis Weihnachten.
    Gruß Rita

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  19. Kay (hansifritz)
    30. August 2011 am 09:21

    Ich mag ja gern “dickeres” Garn… :mrgreen:
    Am häufigsten stricke ich wohl so mit Nadelgrösse 5-6.

    Hat vielleicht auch etwas mit dem Geschlechterunterschied zu tun…wer weiss?

    Allerdings trage ich auch lieber Jacken als Pullover…damit kann man die eigene “Wohlfühltemperatur” dann auch besser der Umgebung anpassen :wink:

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  20. Kay (hansifritz)
    30. August 2011 am 09:36

    Nachtrag:

    Äh….das Männermodell mit dem Seil…das ist doch wohl wieder mal ein Witz…oder?

    :roll:

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  21. Rosenherz
    30. August 2011 am 09:49

    So schlecht finde ich die Modelle nun auch wieder nicht.
    Mit dickem Garn gestrickt? Was ich sehe, sind sie aus jenem Garn, das auch in den bisherigen Lavold Büchern verwendet wird, wie etwa Silky Wool oder Favorite Wool. Aber vielleicht liegt es auch am Fotografieren, dass die Modelle dicker erscheinen als in anderen Ausgaben? Anderer Fotograf?

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  22. 30. August 2011 am 10:02

    Soweit ich das beim Durchklicken gesehen habe, wird die Silky Wool für 6er Nadeln empfohlen, dann wird die Silky Wool XL genommen, Nadelstärke 7 – 10 und die SensuAI, Nadelstärke 5-5,5. Einzige die Favorite Wool hat mit 4 – 4,5 eine gemäßigte Nadelstärke.
    Rosenherz, Du hast recht, die Garne wurden auch schon in früheren Büchern verwendet, aber da ist es mir nicht aufgefallen, vielleicht weil mir die Design besser gefallen haben?

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  23. maroni
    30. August 2011 am 10:22

    ich bin ja nun auch verfroren, aber was zuviel ist ist zuviel.

    Ein ordentlicher Wollpullover mit maximal 4er Nadeln gestrickt, T-Shirt drunter und man ist gegen 80 % aller Frieranfälle gerüstet. Die restlichen 20 % werden mit einer zusätzlichen ( auch eher dünnen ) Strickjacke bekämpft.
    Damit sieht man dann trotzdem nicht aus wie das Michelinmännchen.

    Von den ganzen Ungetümen gefällt mir nicht eines, wie sowas an Frauen aussieht die nicht gerade eine Modelfigur haben, will ich mir garnicht erst vorstellen.
    Das wird man im kommenden Winter leider oft genug sehen können :-(

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  24. 30. August 2011 am 11:10

    Ich stricke ja am liebsten nach Anleitungen der 3oer und 40er-Jahre und damals wurde fast alles mit richtig dünnen Garnen gestrickt. Nadelstärke 4 war schon extradick.
    Entsprechend will ich natürlich auch dünne Garne kaufen und mir kommt dieser Trend mit überseekabeldicker Wolle zu stricken gar nicht gelegen, weil es im Moment dünne Garne fast nur in drögen “Sockenfarben” gibt.
    Die braune Jacke gefällt mir allerdings sogar mit dem dicken Garn recht gut und schell fertig ist man mit so einem Teil bestimmt allemal. Aber Figurschmeichler sind die Dinger sicher nicht.

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  25. Conny
    30. August 2011 am 12:49

    Karita und Sally, diese beiden Modelle würden mir noch gefallen.
    Obwohl bei Sally finde ich die Idee mit dem Kragen ganz witzig.
    Die beiden Herrenmodelle gehen gar nicht. Ein Mann in so einem Weinblattgeranke.. oh Gott, ich stelle mir meinen Liebsten darin vor.
    Hülfe!!

    Dickes Garn ist für mich sowieso ein Tabu, doch ich mag es auch ganz gerne bis zu einer bestimmten Nadelstärke…und Schlanke können das auch teilweise ganz gut tragen.

    Allerdings finde ich Modelle wie dieses hier> http://www.filati.cc/lana-grossa-strickhefte/lana-grossa-strickanleitung-filati-42-winter-2011-12-id_200.html

    doch sehr extrem. Und sowas gibt es noch größer.

    Gott sei Dank muß frau nicht alles mitmachen.
    Auch die Farbtrends dieses Jahr. Das sind nicht meine Farben. Camel, Zimt, Grau, Grau und nochmal Grau… ein büschen Rot noch. Okay Grau geht noch.
    Warum designt man eigentlich immer zum Winter hin die Farben nach dem Wetter? Ist doch sowieso schon dunkel genug.. da sollten man doch fröhliche, kräftige, hellere Farben tragen,oder?

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  26. 30. August 2011 am 13:23

    Mir gefallen die Modelle diesmal auch nicht besonders gut. Ihre Viking Patterns sind meine Favoriten.
    Ich liebe die Abwechslung: mal dickes Garn, mal dünnes Garn
    Zum Glück haben wir ja alle eine Wahl :lol:

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  27. 30. August 2011 am 14:56

    Obwohl ich manche superdicke Garn mag, muss ich daraus doch keine Klamotten stricken.
    Lieblos ist wohl der richtige Ausdruck dafür – irgendwie *hingeklatscht* sehen die teilweise aus.
    Selbst das *Reep*… witzig ist auch anders.
    Ich sag mal eben, was ich spontan denke beim Betrachten der Modellbilder:
    Edina – Sofadecke mit Loch, wo man den Kopf durchziehen kann,
    Cecily – da fehl noch etwas Tüll am Saum
    Ed – Hilfe, die Mütze kratzt!
    Lea – ist das jetzt Mütze oder tasche oder was ist was?
    Loren Spats – wer denkt sich so einen Schwachsinn aus? Am Besten wenns vor 3 Stunden geschneit hat und der Schnee schon grau und eklig aussieht – solche Gamaschen in Weiß überziehen!
    Deborah – bisschen schwanger gibt es nicht

    soll ich weitermachen?
    bin ja echt bös, wie ich so feststelle…

    winkeeeeeeeeeeeeee

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  28. mediwiz
    30. August 2011 am 15:01

    Ich habe nichts gegen dickere Garne, bis zu einem gewissen Grad. Ich trage Wollpullis eh nur im Winter, und da friere ich permanent, gerade unter der Winterjacke!…mit dünnen Garnen komme ich da nicht weit, die taugen allenfalls im Herbst wenns noch halbwegs warm ist. Aber es muss halt immer noch einigermassen schick sein. Ich mags sportlich und bequem ohne irgendwelchen Schnickschnack, aber es muss eben gefallen. Die Modelle hier gefallen mir gar nicht.

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  29. gerlinde
    31. August 2011 am 00:26

    @ ‘Eira & Co.':

    Guteste Frau, natuerlich hast Du alles Recht der Welt was auch immer zu mögen; incl. dickeres Strickgarn/Strickgut.
    Wollte Dir absolut nicht auf den seelischen Schlips treten und ja, knackige Winter haben wirklich einen anderen Bedarf.

    ABER (Traenendruesen-Drueck hier von mir) : DU plus ‘Co.’ (und es gibt etliche ‘Co.’ und ich mag ‘meine’ sehr gerne – sind auch nur Menschen!) können notfalls dünnere Garne doppelt und/oder dreifach genommen verstricken; das schon ‘mollige’ Garn auf dünnere Stärke zu kriegen geht üblicherweise nicht – seufz

    Eira, Du bist ja ausserdem noch extrem gut drann mit ‘verfroren’ sein, denn DAgegen kann man immer (noch) was machen.
    Schlimmer ist das eigentlich für jemanden, der die Hitze nicht verknusen kann – und dann die Haut nicht (auch noch) ausziehen kann.
    Wie dem auch sei: Du Glückliche hast z.Zt. dann vielleicht gerade paradiesische Zeiten bezüglich Wolle vor Dir: auf geht’s und ‘gut klappern’ (mit Nadeln; nicht mit Zähnen :-) !)

    Liebe Grüße (und in der Hoffnung auf einen gelegentlichen geistigen Eimer Kälte zum Mixen zu mir geschickt, BITTE ?)

    Gerlinde

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  30. gerlinde
    31. August 2011 am 00:53

    @ Kay (hansifritz):

    Ui, ein strickender Mann – oh wie schoen!!!

    Ich meine, es gibt davon ja zwar doch einige – GsD – aber die meisten gehören/benehmen sich doch eher gemaess dem Rating einer meiner Freundinnen: seeeehr schweig, da zum ‘Genus not talks muchos’ gehörend.

    Mein eigener Mann ist stricktechnisch ja zwar nicht ‘ungebildet’, leider bleibt’s bei uns aus finanziellen Gründen (er verdient viiiel mehr) beim uralt gender-technischen Job-Sharing.
    ABER: ich liebe es, dass er wirklich sooo viel Ahnung hat, dass er a) mitunter MEINE stricktechnischen Fehler entdeckt b) er dadurch eine gewisse respektvolle Behandlung jedweden handgearbeiteten Werkgutes an den Tag legt.
    Z.B.: als ich ihn kennenlernte, war ich TOTAL von den Socks, als ich sah, dass dieser Mann einen handgestrickten Pullover doch tatsächlich per Hand wusch und auch hinterher ‘auf Handtuch’ trocknete!!!

    In diesem Sinne: weiter “gut Klapper” und liebe Grüße,
    Gerlinde

    PS: fand ‘Das Seil’ auf dem Männermodel nicht abwegig – nur ein wenig sehr wulstig.
    Wie waer’s mit ‘verbessertem Seil-Trick': besagtes ‘Seil’ irgendwo sooo auslaufen/enden lassen, dass man einen Rest davon einfach lose als Deko herumbaumeln lassen kann bzw. auch unterstecken/verstecken, wenn man NICHT ‘geangelt’/angeflirtet werden moechte?

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  31. sis
    31. August 2011 am 03:23

    Soweit ich das bisher mitbekommen habe, wird im deutschen Raum eh nicht mit 100% Wolle gestrickt, sondern es ist immer noch irgendeine Kunstfaser bei den Garnen dabei, das heisst, dass der Schweißgeruch schwerer herauszukriegen ist, und dass die Sachen auch nicht so sehr wärmen. Ich kann mir also nicht vorstellen, dass ein Pullover mit Wolle+Kunstfasergemisch in großer Nadelstärke jetzt so viel wärmer sein soll, als ein dünner, mit 100% Schurwolle gestrickter. Davon abgesehen, dass dicke Wolle dick macht, finde ich es schwierig sich darin zu bewegen. Bei dem ersten Pullover hier ist wohl auch das Problem, dass er an den Armen quergerippt (und nicht vernünftig geblockt) ist – das sieht immer doof aus.
    Ich glaube da sollten alle Urstrickerinnen doch auf ihre Anleitungssammlungen zurückgreifen, oder umrechnen, wenn jetzt aufgrund der dicken Nadelstärke in einem Buch schlechte Zeiten anbrechen :wink:
    (Ich stricke auch nur bis Nadelstärke 5)

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  32. gerlinde
    1. September 2011 am 01:30

    @ Sis
    ooops, das ist aber ordentlich ‘Bopsch’, wenn gar keine original Naturfaser mehr erhältlich ist!!!
    Werde da die Schafe in meiner Umgebung zukünftig wohl mit ‘wertvolleren’ Augen ansehen!
    Das mit dem ‘Duft-Herauskriegen/-waschen’ ist so eine eigene Sache: Ich habe manchmal den Eindruck, dass aaaalle ‘Waschmittel’ (incl. Dusch-Gels) vor laaaauter ‘grün’ oder Pflege-Beiwerk ihren eigentlichen Job gar nicht mehr vollbringen. Steh’ ich hier alleine mit meiner Feststellung da?

    Erschwerend kommt noch die mitunter verdammt (zuuu) lange Haltbarkeit mancher fuer’s teure Geld gekaufter ‘Duefte’ hinzu. Manche mag ich gar nicht mehr kaufen, weil ich sie (anscheinend) niiie wieder wegwaschen kann!!!

    Btw.: Strickgut gegen Kälte ist nur so lange gut, wie kein Wind geht – msM.
    Das Verfilzen war da mitunter die einzige Rettung.

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