Leserfragen: Wie entstehen Tichiros Designs?

Kürzlich fragte Melanie in einem Kommentar zur aktuellen Verena:

Ich wollte schon immer wissen, wie entstehen deine Designs für z.B. Verena?
Bekommst du ein Thema vorgegeben und du überlegst dir etwas passendes oder gibst du ein fertiges Strickstück / einen Entwurf an Verena und es wird in die Zeitschrift genommen wenn es thematisch passt?
Hast du weiterhin die Rechte an der Anleitung usw. oder “gehört? das Design nun der Zeitschrift?
Bist du eine “feste? Designerin und musst eine bestimmte Anzahl an Stücken pro z.B. Jahr liefern oder geschieht das auf Anfrage bzw. wenn du eine gute Idee hast?

Aaaaalso das ist so *tieflufthol* :wink:

Für die Verena gibt es für jedes Heft einen Themenplan. Der wird knapp ein halbes Jahr vor Erscheinungstermin des Heftes erstellt und an die Designer, mit denen die Verena zusammenarbeitet, gemailt. Die meisten Designer arbeiten für bestimmte Garnhersteller, es gibt aber auch ein paar freie, so wie mich. Meistens sind es ungefähr acht Themen (incl. der Kindermodelle).

Die Themen sehen so aus (Beispiele aus dem Themenplan für die Verena Winter 2011)

Nicht immer landen die Themen auch so im Heft, oft wird der Titel noch geändert oder ein Thema fällt weg, weil zu wenig passende Entwürfe eingereicht werden. Manche Entwürfe werden auch kurzerhand einem anderen Thema zugeordnet, weil sie da besser reinpassen.

Die Stilbeispiele sind eine feine Sache, weil man damit eine Vorstellung bekommt, wie die Chefredakteurin sich das Thema vorstellt. Andererseits sind sie auch gefährlich, wenn man nämlich ein Modell besonders schön findet (ich fand z.B. das mittlere bei “sanfte Kontraste” ganz toll), neigt man dazu, einen sehr ähnlichen Entwurf zu machen, was natürlich nicht im Sinne des Erfinders ist.

Manchen Themen liegen mir auf Anhieb und ich habe sofort Ideen dazu. Zu anderen fällt mir rein gar nichts ein, das sind dann meistens auch die Themen, wo die gewünschten Modelle nicht mein Stil sind. Aber ich muss ja auch nicht zu jedem Thema was einreichen. Andere Themen erschließen sich mir erst nach ein paar Tagen. Das Gartenthema, zu dem ich ja die Latzhose gemacht habe, war zuerst rein gar nichts für mich. Und plötzlich hatte ich die Vorstellung von einer Frau, die in einer Latzhose im Garten rumpusselt :grin:

Sobald ich den neuen Themenplan habe, geht mein Gehirn auf “Designmodus” und dann können mich alle Sachen, die ich sehe, plötzlich auf Ideen bringen. Ich liege im Bett und sehe Pullover vor mir (und stehe wieder auf, um sie schnell zu zeichnen).

Meine Entwürfe entstehen fast vollständig nur vor meinem inneren Auge. Oft habe ich auch Ideen, wenn ich meine Musterbücher durchblättere. Erst wenn ich das Modell relativ klar und deutlich im Kopf habe, zeichne ich es und das ist auch der schwierigste Teil, denn im Zeichnen bin ich eine absolute Niete. Es ist ein bisschen besser geworden, seitdem ich das übe, aber professionell werden meine Entwurfszeichnungen wohl nie aussehen *seufz*, da fehlt mir einfach das Talent. Aber bis jetzt hat es gereicht um verständlich darzustellen, was ich mir vorstelle.

Gerne baue ich auch Techniken ein, mit denen ich mich gerade beschäftigt habe, z.B. die Braids für die Rapunzel-Jacke hatte ich damals gerade für ein Skript für einen Kurs bearbeitet und in meinem nächsten Verena-Modell werden Smokmaschen eine Rolle spielen…

Manchmal hat man auch ganz großartige Ideen, nur um dann beim genaueren Durchdenken festzustellen, daß das stricktechnisch gar nicht oder nur sehr kompliziert machbar ist. Und andere Ideen muss man wieder verwerfen, weil sie zeitlich nicht zu schaffen sind. Einen kompletten Fair Isle-Pullover oder eine Jacke mit vielen aufwendigen Zopfmustern schaffe ich in sechs Wochen einfach nicht, da muss man realistisch bleiben.

Und wenn es mal richtig gut läuft, vergehen von der Idee bis zur fertigen Zeichnung nur Minuten. Das Kleid (das eigentlich eine Tunika sein sollte) z.B. ist entstanden, als ich eigentlich schon alle Entwürfe für die Frühjahrs-Verena abgeschickt hatte. Und plötzlich war das Modell einfach da, fix und fertig in meinem Kopf und wollte unbedingt raus – ich musste es nur noch abmalen :grin:

Nun hat man also zu einem oder mehreren Themen einen oder mehrere Entwürfe und reicht diese bei der Verena ein. Das geht per Post oder auch per Mail. Die Profis schicken in der Regel auch noch eine gestrickte Musterprobe mit, die bekommen von “ihren” Herstellern ja immer Muster der neuesten Garne. Bei mir ist es so, daß ich mein Wunschgarn vorschlage und dann mit der Chefredakteurin abkläre, ob das auch genommen werden kann. Manchmal läuft z.B. das Garn oder meine Wahlfarbe aus und wäre zum Erscheinungstermin des Heftes gar nicht mehr erhältlich oder von dem Hersteller sind schon genug andere Modelle im Heft, dann muss ich umdisponieren. Aus diesen Gründen hätte es auch wenig Sinn, ein fertiges Stück einzureichen.
Für die Modelle im letzten Heft hat mich z. B. Frau Schulz “gebucht”, da nehme ich dann natürlich auch Garne, die mein Auftraggeber herstellt bzw. vertreibt.

Zeitlich sieht es so aus, daß man für die Erstellung der Entwürfe ungefähr drei Wochen hat. Ein paar Tage nach der “Entwurfs-Deadline” erfährt man dann, ob ein oder mehrere Modelle angenommen wurden und kann mit dem Stricken loslegen, sobald man das Garn bekommen hat (das wird in der Regel vom Hersteller gestellt). Für die Anfertigung aller Modelle hat man insgesamt ungefähr sechs Wochen Zeit. Deswegen habe ich auch allerhöchstens zwei Modelle in einem Heft, mehr schaffe ich einfach nicht. Die Profis haben dafür natürlich ihre Strickerinnen. Der Fertigstellungstermin muss zwingend eingehalten werden, denn die Modelle gehen schon wenige Tage später auf die Reise zum Fotoshooting (da muss man halt manchmal auch mit schmerzenden Händen stricken :wink: ).
Natürlich kann es immer mal passieren, daß man nicht fertig wird, weil man krank geworden ist o.ä., dann muss die Chefredakteurin sehen, wie sie die für das Modell vorgesehene Seite füllt. Zuverlässigkeit ist hier aber wirklich das oberste Gebot, wenn man mehrfach Termine nicht einhält, kann man davon ausgehen, daß man keine Aufträge mehr bekommt.

Die Anleitung hat ein paar Tage länger Zeit und muss glücklicherweise nur in der Größe geschrieben werden, in der man gestrickt hat. Die Umrechnung in andere Größen und die Anpassung an einen einheitlichen Verena-Sil machen professionelle Anleitungsschreiberinnen.

Das Urheberrecht am Design und an der ursprünglichen Anleitung verbleibt natürlich (zumindest nach deutschem Recht) immer bei mir. Das Verwertungsrecht habe ich aber an die Verena abgegeben bzw. an meinen Auftraggeber verkauft, so daß ich selbst mit dem Design und der Anleitung nichts mehr machen kann, ohne das mit dem Inhaber des Verwertungsrechtes abgeklärt zu haben. Ich dürfte also die Anleitung z.B. nicht mehr selbst via Ravelry verkaufen.

Wenn ich direkt für die Verena arbeite, darf ich das Modell anschließend behalten. Arbeite ich für einen anderen Auftraggeber, muss ich meine “Babies” schweren Herzens zur Adoption freigeben. Die werden dann in der Regel zu Ausstellungstücken, viele Garnfirmen stellen die Modelle z.B. den Wollgeschäften leihweise zur Verfügung.

Eine “feste” Designerin in dem Sinne, daß ich eine bestimmte Anzahl von Designs für die Verena abliefern muss, bin ich nicht. Ich bekomme zwar immer den Themenplan, kann aber selbst bestimmen, ob und wieviele Modelle ich machen möchte. Ich muss ja zum Glück auch nicht davon leben (das wäre ein ziemlich hartes Brot und ohne Strickerinnen sowieso gar nicht möglich).

Ich bin sozusagen eine “Designerhure” :mrgreen: – ich verkaufe mich an jeden, der ein Modell von mir haben möchte. Vorausgesetzt, ich kann meinen Stil treu bleiben und das Garn, das ich verwenden soll, gefällt mir. Ich würde nie etwas entwerfen, was ich selbst nicht tragen würde (ob ich es figurmäßig könnte, steht auf einem anderen Blatt :wink: ) Und natürlich muss ich gerade Zeit dafür haben und der Preis sollte auch stimmen.

Wie das bei anderen Strickpublikationen, z.B. der Stricktrends läuft, weiß ich nicht, aber ich denke, das wird von den Abläufen her ähnlich sein. Ich weiß allerdings nicht, ob es da auch Themenpläne gibt. Bei dem ANNA-Kinderheft war es z.B. so, daß die Redakteurin mich gefragt hat, ob ich ein paar Entwürfe machen möchte, da war ich in der Gestaltung völlig frei, wichtig war nur, daß ich ein Garn von Lang Yarns verwende (die waren in dem Fall mein “Freier” :mrgreen: ).

Mittlerweile habe ich auch schon einen ganzen Sack voller Entwürfe “auf Halde”, ich reiche ja immer mehr ein, als genommen werden und die bekommt dann auch kein anderer mehr. Da habe ich einfach den Ehrgeiz, daß jeder Auftraggeber ganz frische Ideen bekommt, die noch kein anderer gesehen hat. Ich nehme mir immer vor, die anderen Modelle nach und nach abzuarbeiten und zu veröffentlichen, aber irgendwie kommt immer wieder was dazwischen. Naja, dann kann ich damit später vielleicht meine Rente aufbessern… :wink:

23 comments for “Leserfragen: Wie entstehen Tichiros Designs?

  1. 11. Februar 2012 am 22:41

    Danke für die Hintergrund-Info. ;) Genau das wollte ich Dich auch schon fragen. :mrgreen:

    Das heißt aber auch, dass Du jetzt auf den neuen Themenplan wartest, richtig? Spuken schon Ideen im Kopf rum? Ist ja dann für den Herbst, da kann man sich im Moment bestimmt gut “reinfühlen”. ;D

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  2. 11. Februar 2012 am 22:46

    Ja, der neue Themenplan kommt wahrscheinlich Ende Februar.
    Über Ideen mache ich mir aber erst einen Kopf, wenn er da ist.
    Jetzt habe ich gerade einen neuen Nicht-Verena-Auftrag angenommen, nächste Woche bekomme ich das Garn dafür.
    Das Modell wird dann spätestens auf der H + H Premiere haben.

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  3. 11. Februar 2012 am 22:59

    Ich habe noch eine ergänzende Frage. Hast du eine Vorgabe bei den Größe der Stricksachen? Ich erinnere mich irgendwie daran, dass du mal sagtest, dass du Modelle in Größe 36/38 strickst. Und da das (damals) nicht deine Größe war, hast du die Sachen an Christina(?) weitergegeben. Ist das immer noch so? Dann könnten quasi Frauen mit besonders großen Größen und besonders kleinen gar nicht für die Verena stricken, oder?

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  4. 11. Februar 2012 am 23:05

    Ja, Standard für jede Strickzeitschrift ist Größe 36/38.
    Das muss man auch einheitlich machen, sonst müsste ja für jede Größe ein anderes Model gebucht werden, das würde viel zu teuer.
    Zumal es nicht so viele Models in größeren Größen gibt.

    Frauen mit anderen Größen können natürlich auch für die Verena stricken, sie können dann bloß die Modelle nicht selbst anziehen ;-)

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  5. 11. Februar 2012 am 23:53

    Was ich wirklich schade finden würde! Und für mich daher ein Ausschlussgrund ist für eine Zeitschrift zu stricken. Wenn ich wochenlang an einem Modell stricke, dann will ich es hinterher auch tragen und nicht verschenken… :)

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  6. Bea
    12. Februar 2012 am 06:27

    Das sehe ich genauso wie Lena.

    Ich stricke in erster Linie für mich selbst. Und wenn das, was ich stricke, ein eigenes Modell ist, dann schreibe ich auf was ich gemacht habe und es können dann Andere gerne “meinen” Pulli, Socken oder was auch immer nachstricken. Aber ich würde nie in Gr. 36 stricken, wenn ich Größe 44 habe.

    Da behalte ich doch lieber alle Rechte für mein Design und verkaufe via Ravelry. Da habe ich dann Topps und Flops, eine Anleitung verkauft sich gar nicht und eine andere verkauft sich wie wild, aber insgesamt lohnt sich die Mühe, das Design in eine Anleitung zu schreiben. Vielleicht bin ich aber auch einfach zu langsam. Ich brauche für das Schreiben einer Sockenanleitung mindestens 10 – 20 Stunden, stricke die Ferse oft 3-mal, bis das Muster und die Passform zusammenpassen und meine Teststrickerinnen finden dann immer noch einen oder zwei Fehler, die es auszubügeln gibt. Blödsinnigerweise habe ich auch meistens Ideen, für die man nicht eine bereits geschriebene Anleitung einfach mit einer anderen Strickschrift versehen kann. Die Deadline, die ich da oben bei dir lese könnte ich nie und nimmer einhalten.

    Ich plane auch wieder einen Pulli und nächstes Mal auch in mehreren Größen. Aber selbst stricke ich Größe 44. Punkt.

    Außerdem brauche ich für einen Pulli oft ein halbes Jahr, bis er gestrickt ist. Schließlich stricke ich nur nach Feierabend und mit dünnen Nadeln.

    Grüßle, die Bea

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  7. 12. Februar 2012 am 10:11

    Hihi :D wenn Du die Designerhure bist, dann mache ich Designerpornos: ich arbeite erst und verkaufe es dann jedem der es haben will :D

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  8. Marianne
    12. Februar 2012 am 10:45

    Wow – ich bin ehrlich beeindruckt !

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  9. 12. Februar 2012 am 12:38

    Wow, total spannend Deine Insider-Infos! Mich hat das auch schon lange interessiert, wie die Zusammenstellung für die Verena zB funktioniert.

    Ich finde es immer total spannend zu erfahren, was “backstage” alles passiert bzw. nötig ist für das Endresultat, das dann der Kunde/Normalinteressierte sieht.

    Vielen Dank,
    Elvira

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  10. Eva
    12. Februar 2012 am 12:56

    Was ist denn das für ein Modell unten in der Mitte? Das sieht ja klasse aus…

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  11. Defne
    12. Februar 2012 am 14:05

    Danke fuer die Information. Das ist ja wirklich interessant.
    Nun eine Frage dazu: Es gab ja in der Verena die Rubrik fuer die nicht ganz so schlanken. Da wurde doch sicher in einer groesseren Groesse gestrickt.
    Es muss im Heft nicht unbedingt einen Sonderteil fuer groessere Groessen geben aber es koennten ungefaehr die Healfte der Modelle in groesseren Grossen gezeigt werden. Die Anleitung soll es moeglichst in allen Groessen also auch in 36/38 geben. Fuer ein Heft braucht man dann genau 2 Modells und nicht mehr.

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  12. Kitzspitzfan
    12. Februar 2012 am 16:08

    Sehr interessant!

    Weiterin viele gute Ideen wünscht dir Kitzspitzfan!

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  13. katrinle
    12. Februar 2012 am 18:08

    Danke für die ausführliche Info – sehr spannend. Vor allem die Themenauswahl und Vorgabe. Auf Deine Schublade mit Restdesigns bin ich jetzt ja besonders neugierig, aber ich versteh nur bestens, wenn man neben Beruf nicht noch viel zum Schreiben kommt…. ;)

    lg
    katrinle

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  14. kelli
    12. Februar 2012 am 18:25

    Liebe Tina,

    das war ja toll zu lesen. Dankeschön.
    So ausführlich dazu.

    Mit dem Wort Designerh*** hast Du sicher ein paar Treffer mit goo***,
    hihihi.

    Liebe Grüsse
    kelli

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  15. 13. Februar 2012 am 08:28

    Das war jetzt wirklich sehr interessant zu lesen. :-D

    Wünsch dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Designs und natürlich vor allem viel Spass dabei und möglichst nie dermassen Zeitdruck dass du Stricken musst bis beinahe die Finger abfallen.

    Dankeschön für deinen Bericht. :-D

    Liebe Grüsse
    Alpi

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  16. Ute
    13. Februar 2012 am 08:45

    Vielen Dank für die interessanten Infos!

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  17. 13. Februar 2012 am 10:23

    Hallo Tina,
    vielen Dank für diesen interessanten Artikel. Ich finde ihn sehr informativ. Eine Frage ist mir dabei noch eingefallen. Hast du dich bei z.B. bei der Verena oder anderen anderen Auftraggebern als freie Designerin beworben oder ist die Verena auf dich zugekommen? Also ist jetzt etwas komplziert geschrieben- was ich meine ist- wie bist du in den Verteiler gekommen, der dir dann die Themen zu der nächsten Zeitrschrift schickt?

    Ich wünsche dir weiterhin viele schöne Ideen.
    Alles Liebe
    Janine

      zitieren

  18. Anke
    13. Februar 2012 am 10:25

    Könntest Du bitte, falls Du das hast, von dem Modell unten in der Mitte ein größeres Foto einstellen, bei dem man das Muster besser sieht und ggf. so ähnlich nachstricken kann? Wenn man nicht für eine Zeitschrift designt, darf man das ja :-)

    Liebe Grüße
    Anke

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  19. Katharina
    13. Februar 2012 am 10:39

    Wenn ich den mittleren Pullover aus der Rubrik ‘sanfte Kontraste’ mit dem Verena-Modell ‘Aricia’ aus dem Winter 2011 Heft vergleiche, bin ich ziemlich geschockt! Wäre dieser Pullover aus der Vorgabe des Verlages von einer Otto-Normal-Strickerin nachgestrickt worden, würden wohl viele über ein Plagiat nachdenken!
    Kauft die Verena-Redaktion die Rechte an den Stricksachen, die sie in die Vorlage stelt, so dass die ‘Designerinnen’ diese auch deckungsgleich nacharbeiten dürfen?
    Grüsse Katharina

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  20. 13. Februar 2012 am 13:04

    Liebe Tina,

    erstmal tausend Dank für die Mühe, die Du Dir bei der Beantwortung der gestellten Fragen gemacht hast. Du schreibst sehr interessant, recht packend und ich bin nun um einiges klüger geworden.

    Schreibst du auch einen Fortsetzungsroman?

    Mich würde nämlich ganz besonders interessieren, wie Du gelernt hast, aus einer Idee im Kopf ein fertiges Strickstück zu fabrizieren.
    Bist Du Autodidakt?
    Hast Du immer und immer wieder probiert?
    Wie oft bist Du an der Ausführung gescheitert?
    Hast Du Lehrgänge, Workshops oder ähnliches besucht?
    Hast Du Dein Wissen aus Büchern?
    Oder bist Du einfach ein Naturtalent, das gar nicht erklären kann, wie es von der Idee zum fertigen Strickstück kommt?

    Wenn ich mir z. B. eine tolle Jacke mit aufwändigen Mustern und interessanten Schnittdetails im Kopf vorstelle, würde die Umsetzung bei mir schon daran scheitern, dass ich viel zu viele einzelne Musterproben machen müsste, von denen ich dann ja noch lange nicht wüsste, wie sie in einen Schnitt zu bringen sind.
    Kannst Du uns dazu Tipps geben, wie man so etwas – vielleicht erstmal an einfacher geschnittenen Stücken, lernt?
    Benutzt Du auch den PC für Deine Entwürfe (wenn es z. B. um Farkompositionen geht)?

    Falls Du einen solchen Fortsetzungsroman mal schreiben solltest, lass Dir ruhig Zeit – bis zum Ruhestand sind’s bei mir noch ein paar Jahre. ;-)

    Ganz liebe Grüße und weiter so!
    Dein Blog ist mein tägliches Lesezimmerchen …
    ULL-Rike

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  21. 13. Februar 2012 am 21:41

    Ein wirklich interessanter Bericht, jetzt hab ich so die Spur einer Ahnung wie soetwas abläuft :) Nicht dass ich Lust auf sowas hätte, aber interessant ists schon :)

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  22. 13. Februar 2012 am 22:54

    Vielen Dank für den interessanten Bericht!

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  23. Melanie
    14. Februar 2012 am 10:18

    Hi Tina!
    Wow :shock: Das ist mal ausführlich!
    Vielen lieben Dank für die vielen interessanten Infos zu meinen Fragen.
    Liebe Grüße aus dem Ruhrpott!
    Melanie

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