Die verstrickte Dienstagsfrage 13/2012

Sieht man eigentlich euren Händen an, dass ihr strickt? Habt ihr z.B. Schwielen, oder Hornhaut an den Fingern? Oder gar schon “verbogene” Finger? Und was macht ihr dagegen? Wie pflegt ihr eure Hände?

Vielen Dank an Connie für die heutige Wollschaf-Frage!

Verbogen? Jo, der hier :mrgreen: :

Nee, im Ernst jetzt, das erste Glied meines linken Mittelfinger hat durch das Stricken einen gewaltigen Knick und zudem ein verdicktes Gelenk bekommen. Liegt vermutlich daran, daß ich die linke Nadel zum Halten mit dem Daumen gegen den Mittelfinger drücke, nach einigen hundertausend Maschen hat der dann beschlossen, daß er der Klügere ist und nachgegeben:

Den gleichen Knick habe ich auch im rechten Zeigefinger, der kommt aber vom Schreiben.
Was ich dagegen mache? Nichts, was sollte man gegen krumme Finger tun können?

Ansonsten habe ich halt die übliche Hornhaut an der rechten Zeigefingerkuppe. Die feile ich glatt, wenn sie rissig wird.
Im übrigen pflege ich meine Hände nicht besonders, die werden mehrfach täglich eingecremt und gut is’. Ich finde sie eh nicht besonders schön (zu breit, zu kurze Finger, halt komische kleine Patschehände), sie müssen halt nur einigermaßen ordentliche Fingernägel und keine rissigen Stellen haben. Früher habe ich mir immer künstliche Nägel machen lassen, das sah natürlich nett aus, aber irgendwann habe ich dagegen eine Allergie entwickelt. Witzigerweise sind die Nägel seitdem aber knallhart und brechen oder reissen selten ein.

17 comments for “Die verstrickte Dienstagsfrage 13/2012

  1. 27. März 2012 am 17:50

    Cool! Ein Strick-Knick-Stinkefinger! :wink:

    LG Andrea

      zitieren

  2. Ahtel
    27. März 2012 am 18:02

    Ich gucke sprachlos auf meinen am oberen Ende verbogenen linken Mittelfinger – ich nehme an, dass Frau Tichiro Rechtshänderin ist wie ich?! Der rechte Mittelfinger ist gerade. Ich fass es nicht. Ich hab einen Strickfinger.
    Wäre ich nie drauf gekommen! Gruß Ahtel

      zitieren

  3. 27. März 2012 am 18:06

    Ich bin Linkshänderin, aber umerzogen, d.h. ich schreibe mit rechts und stricke auch wie ein Rechtshänder.

      zitieren

  4. Mona NicLeoid
    27. März 2012 am 18:22

    Da ich viel mit sehr dünnem Garn stricke, habe ich oft auf dem linken Zeigefinger einen Abdruck davon (so eine eingedrückte Linie in der Haut, die schräg über das untere Glied des Fingers läuft). Das ist aber nur selten so deutlich sichtbar, dass es anderen Leuten auffällt.

    Ansonsten aber keine bleibenden Spuren, das fände ich auch etwas störend ;)
    Was mich oft ärgert, ist, dass der Nagellack an bestimmten Stellen schneller absplittert – z.B. an der Kante des linken Daumens, da dort immer die Nadel anstößt. Lang wachsen lassen kann ich den daher auch nicht.
    (Ich habe keine künstlichen Fingernägel, aber meine eigenen wachsen sehr gut und ich lackiere sie meistens auch.)

      zitieren

  5. Irene
    27. März 2012 am 18:30

    Ich bin ebenfalls Linkshänderin und auch schon etwas älter (Jahrgang 62) als Tina, allerdings durfte man an unserer Schule nicht mehr “umerziehen”. In der Grundschule haben wir das Stricken erlernen müssen für Rechtshänder, weil die Lehrerin es nicht anders konnte. Es war krampfig und anstrengend. Ich habe das Stricken zur damaligen Zeit gehasst, weil es mir so schwer fiel.
    Ich glaube auch, dass echte Rechtshänder schneller stricken können als
    “umerzogene Rechtshänderstrickerinnen”, jedenfalls diejenigen, die schon viele Jahre stricken.

      zitieren

  6. 27. März 2012 am 18:37

    Also bisher sind meine Finger trotz vielen Strickens absolut gerade.
    Ich creme gaaanz wenig, alle paar Tage mal.
    Mach alles in allem sehr wenig Handpflege, das ist einer der Parts die mir an mir wirklich gut gefallen, ich bin mit kleinen zierlichen Händen mit schönen runden Nägeln gesegnet, die im übrigen immer unklackiert sind.

    Karin

      zitieren

  7. 27. März 2012 am 18:37

    Bei mir waren es meine Eltern, die darauf geachtet haben, daß ich mit rechts schreiben lerne. Aber nur so nach dem Motto “guck mal, ob Du das auch mit rechts kannst”, ohne Druck. Konnte ich, also bin ich dabei geblieben. Heute bin ich sehr froh über die “Umerziehung”, so kann ich nämlich vieles beidhändig. Ich bin glaube ich auch nicht so extrem linkshändig wie manch anderer, es fällt mir relativ leicht, etwas mit rechts zu lernen.

    Und ich habe mir mit Absicht Rechtshänderstricken beigebracht, weil ich mir gedacht habe, daß mir sonst nie jemand helfen kann, wenn ich seitenverkehrt stricke. Dafür habe ich den Faden halt nicht über dem linken Zeigefinger, sondern schmeisse ihn.

      zitieren

  8. Mona
    27. März 2012 am 19:12

    Hi Tina,
    also ich habe am linken Handgelenk ein Ganglion http://de.wikipedia.org/wiki/Ganglion_(%C3%9Cberbein) und am linken Zeigefinger eine deutliche Rille vom Wollfaden.
    Damit kann ich aber “leben” zumal das Ganglion nicht schmerzt (der Orthopäde hat zwar angeboten es “auszudrücken” aber solange es mich nicht “weh tut”, bleibt es da).
    Meine Fingernägel trage ich kurz, mich würden längere Nägel beim stricken und “Ball werfen spielen” mit dem Hund stören.
    Ich habe eine trockene und empfindliche Haut, daher verwende ich viel Nivea für sensible Haut und bin damit zufrieden!
    LG Mona

      zitieren

  9. 27. März 2012 am 19:25

    Ich bin Linkshänderin und stricke auch so, habe aber schon von jeher einen Knick im ersten Mittelfingerglied der Linken ;-) Es ist zwar nicht so schlimm wie bei dir, aber ich seh das schon kommen… Umschulen war bei mir (Wendekind, haha) nie ein Thema, ich würde aber gern rechtshändig stricken können, um mir das Wenden zu ersparen.
    Mir das ganze gespiegelt beizubringen war nicht schwer und ich komme auch gut klar. Nur meine Mutter kriegt immer Zustände, wenn sie mir zusieht :D

      zitieren

  10. Marianne
    27. März 2012 am 20:21

    Ich hatte ein kleines Überbein am linken Zeigefinger, wo immer der Faden rüberläuft.

      zitieren

  11. 27. März 2012 am 20:48

    Soso, du zeigst uns deinen Stinke- äähm ich mein natürlich Strickfinger. *g*
    Ist dir der echt vom Stricken so krumm geworden? :-o

    Wahnsinn, ich hätte nie gedacht dass sowas möglich ist. Da kann ich direkt dankbar sein dass meine langen Finger immer noch alle gerade sind. Bis auf einen, aber den hab ich mit einem scharfen Messer verkrümmt, da sind die Stricknadeln unschuldig. ;-)

    Liebe Grüsse
    Alpi

      zitieren

  12. Chaluda
    27. März 2012 am 22:03

    Noch sind meine Finger alle schön gerade, aber Hornhaut und Schwielen an den Händen habe ich, da bleibe ich mit meinem aktuellem Strickgarn (Fragola von Lana Grossa) regelmäßig hängen :-( , obwohl ich jeden Abend meine Hände eincreme. (Hausfrauenhände halt)

      zitieren

  13. Tini
    28. März 2012 am 06:47

    Ohja, manchmal sind da auch “Spuren” :-) Zeitweise auf der re Zeigefingerkuppe Hornhaut, die manchmal auch einplatzt. Tut Sch….. weh :-( Und am li Zeigefinger “Garnrille”.
    Pflegen – gute Handcreme, sonst nix.

      zitieren

  14. Bettina
    28. März 2012 am 07:08

    Ach was bin ich froh, dass Du dieses Thema ansprichst. Wenn ich mir meine Hände angucke, nach über 40 Jahren stricken, muss ich auch feststellen, dass ich eine deutliche Rille vom Faden am linken Zeigefinger habe und dieser Finger hat sich schon etwas gedreht, nach innen, oder wie man das so nennt. :-) Genau wie mein rechter Zeigefinger….die Hornhaut muss ich auch glatt feilen.
    Tja wie sagt man so schön? Nichts bleibt in den Kleidern stecken. :-)
    LG Bettina

    PS. Vielen Dank für die schönen Fotos und die Berichte von der Messe.

      zitieren

  15. Heike
    28. März 2012 am 09:22

    Hallo, ich stelle fest, dass ich sowohl Strick-, Häkel- und Schreibfinger habe ?. Heißt: Beide Mittelfinger driften mittlerweile nach links und rechts außen. Schwielen habe ich immer am linken Zeigefinger und rechten und linken Mittelfinger. Das kommt vom dauernden Stricken mit dem Nadelspiel. Ich sehe immer zu, dass meine Nägel möglichst kurz gehalten, poliert und lackiert sind, so dass weder etwas splittert noch dran hängen bleiben kann. Also mehrmals täglich eincremen. So lässt sich besser tippen und auch stricken.
    Ich danke auch für die schönen Messeberichte. Sehr aufschlussreich! Ich freue mich schon auf “Nadel und Faden 2012″, ist zwar noch lange hin, aber ich träume schon mal ein bisschen….

      zitieren

  16. 29. März 2012 am 11:47

    Ich bin Rechtshänder, habe aber den gleichen Knick am linken Mittelfinger. Nicht ganz so stark, aber sichtbar. Ob das wirklich vom exzessiven Stricken kommt? Das wäre mir ohne Deinen Beitrag auch gar nicht aufgefallen!

      zitieren

  17. 2. April 2012 am 13:28

    Ich hab den Knick, bzw eine starke verhornung am linken Ringfingerseitlich am ersten Glied. Dort, wo bei mir die Nadel halt draufliegt. Ab und zu feil ich das mal ein bisserl flacher. Die Stelle ist inzwischen schon richtig taub.

      zitieren

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


8 − = sechs

http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif 
mehr...