Ich bin kein Spanner ;-)

Frau Couturette fragte:

Was mir grade so aufgefallen ist: du spannst offensichtlich nicht die einzelnen Teile vor dem Zusammennähen. Wenn du die Jacke jetzt wäschst, legst du sie dann nur in Form zum Trocknen oder spannst du sie richtig auf? Wenn ich ein Teil nicht in Runden stricke, also Einzelteile habe, wasche ich diese, spanne sie auf Mass und nähe dann erst zusammen. Wobei “spannen” eigentlich ein blödes Wort dafür ist, denn dehnen soll man die Teile ja nicht.

Du hast recht, ich spanne die Teile vor dem Zusammennähen nicht. Das steht zwar in fast jedem Lehrbuch, aber so wirklich hat sich mir der Sinn darin nie erschlossen. Oft wird ja auch noch dazu geraten, die Teile zu dämpfen, aber das kommt allein schon wegen meiner ausgeprägten Bügeleisenallergie für mich nicht in Frage :wink: Mich stören rollende Ränder beim Zusammennähen auch überhaupt nicht.

Die Nähte schließe ich immer so schnell wie möglich, dann kann ich nämlich auch schon mal anprobieren. Zum einen weiß ich dann, ob es passen wird (und kann notfalls ribbeln – oder hoffen, daß es das Waschen noch richten wird, was es aber meistens nicht tut) und zum anderen motiviert es ungemein zum Weitermachen. Außerdem hat man dann zum Schluß nicht die ganze Näharbeit auf einmal.

Sobald alles fertig ist, kommt das Stück in die Waschmaschine. Hinterher zupfe ich es in nassem Zustand in die gewünschte Form und lasse es liegend auf einer rutschfreien Unterlage trocknen, entweder auf dem Bett oder auf dem Teppich. Im Bett trocknen kann allerdings zu einem unangenehmen Erwachen führen – ich habe zwar ein großes Doppelbett, aber wenn man nachts “wandert” und mit dem Fuß gegen ein nasses kaltes Etwas kommt, ist das auch nicht schön :shock: Von daher trockne ich im Bett nur, wenn ich morgens wasche, dann ist es abends schon halb trocken.

So richtig spannen mit Stecknadeln tue ich allerhöchstens bei Mustern, die sich auch auf einer nicht rutschenden Unterlage wieder zusammenziehen. Dann aber mit einer Decke drüber, denn ich habe Puhlkater, da sind Stecknadeln extrem gefährlich.

Nachsatz zum Thema dehnen: Da bin ich recht brutal – frei nach dem Motto “und bist Du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt”. Levenwick z.B. ist nach dem Waschen kürzer geworden, aber hat sich dafür auf 56 cm Weite entspannt. Da hilft kräftiges in die Länge ziehen in nassem Zustand – jetzt ist sie wieder 52 cm breit und 58 cm lang, so wie sie sein soll (auch nach dem Trocknen).

Wie haltet Ihr das: Vorher spannen, nachher spannen, nur in Form zupfen oder vielleicht nichts von alledem?

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32 comments for “Ich bin kein Spanner ;-)

  1. 13. September 2012 am 17:23

    Ich spanne nur im äußersten Notfall, so wie neulich, als Vorder- und Rückteil eines Pullis nicht so recht zusammen passen wollten, weil die benutzte Wolle nur 99% gleich war. Aber bei dem großen Merinoanteil war das kein Problem.
    Ansonsten wird gnadenlos zusammengenäht.
    Liebe Grüße
    Petra

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  2. Schrulle
    13. September 2012 am 17:46

    Wo´t nich hinnerecket, ward et hinnestrecket: Gnadenloser Einsatz des Dampfbügeleisens erzeugt mir die richtige Passform. Strukturmuster werden feucht gespannt, sonst sind sie platt. Dazu bietet sich das Gästebett an, da kann alles liegenbleiben, und die Katzen kommen auch nicht dran. Anschließend feierlich zusammennähen.
    lg r.

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  3. 13. September 2012 am 17:53

    Ich spanne auch nie, nicht nur, weil mir dafür der Platz fehlen würde.
    Zusammen nähen tu ich aber erst wenn ich alles fertig gestrickt habe.

    Dann wird das Stück gewaschen und flach liegend auf dem Wäscheständer ausgelegt zum trocknen. Allfällige Formkorrekturen mach ich, falls nötig, mit meinem LauraStar (Bügelstation mit Trockendampf). Ein paar Dampfstösse und dann wird zurecht gezogen. Auf keinen Fall bügeln.

    Hab ich wirklich mal den Fall, dass sich ein Stück beim Waschen zu sehr in die Breite ausdehnt und dann zu kurz wird, schlage ich es aus. Reicht das nicht häng ich es halbtrocken auf einen aufblasbaren Bügel. So kann es sich aushängen und kriegt trotzdem keine hässlichen Beulen vom Bügel.

    Liebe Grüsse
    Alpi

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  4. Navina
    13. September 2012 am 18:13

    Früher hab ich brav alles gespannt. Jetzt dämpfe ich die Teile vorsichtig vor dem Zusammennähen, reicht völlig aus, finde ich. Nur Fair Isle Strickerei wird gespannt.

    Navina

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  5. 13. September 2012 am 18:23

    Bei mir ist es wo wie bei Navina. Und ich stricke eh wenn möglich in Runden und setze Ärmel gleich an, wenn es irgendwie geht. LGs. Petra

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  6. 13. September 2012 am 18:37

    ich spanne auch nicht – mangels Möglichkeit

    winkeeeeeeeeee
    Annette

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  7. 13. September 2012 am 18:56

    Teile für Pulli oder Jacke spannen?? Nein danke :) ich näh auch so schnell wie möglich alles zusammen, so kann ich immer schon mal probieren wie es sitzt und ich habe dann zum Schluss nicht alle Teile einzeln liegen und vielleicht keine Lust mehr alles zusammenzunähen. Meine Tücher spann ich aber alle ganz brav in Form
    liebe Grüsse
    Michaela

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  8. 13. September 2012 am 20:07

    also früher hab ichs immer nach lehrbuch gemacht also alle teile gestrickt – gewaschen oder nicht gewaschen und entweder feucht aufgespannt und alles nach mass festgesteckt oder wenn trocken gespannt dann noch besprüht. danach hab ich dann alles zusammengenäht…

    ja das mach ich jetzt schon länger nicht mehr – einerseits weil das immer soviel nervige arbeit war und sich für mich der sinn nicht mehr erschlossen hat nachdem ichs einmal nicht gemacht hab… also jetzt strick ich entweder schon in einem oder näh die teile gleich zusammen – danach wird gewaschen und auf einem bett oder am boden auf einem handtuch aufgelegt. ich halts da auch so wie du tina – bist du nicht willig so brauch ich gewalt – ich zieh und zerr da auch schonmal kräftig an den stücken rum – was aber bis jetzt immer super funktioniert hat!

    lg gudrun

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  9. Tina/Auch
    13. September 2012 am 20:08

    Da ich auch relativ viel Tücher stricke, ist mir das Spannen nicht fremd (wohl aber das Wort “Bügeleisen” 8) ).

    Pullis und Jacken werden aber nur gespannt, wenn Spitze vorhanden ist, unabhängig davon, ob in Einzelteilen oder Runden gestrickt wurde. Das dann aber auch nach jeder Wäsche. Dämpfen mag ich gar nicht.

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  10. Mona NicLeoid
    13. September 2012 am 20:09

    Ich lasse ein fertiges Kleidungsstück in Wasser (mit etwas Shampoo) einweichen, lege es dann zum Trocknen aus und zupfe es dabei in Form. “Gespannt” im eigentlichen Sinne wird dabei nix. Einzelteile habe ich meistens auch nicht, da ich direkt alles aneinander stricke.
    Bei mir liegen die trocknenden Sachen meistens auf einem Handtuch auf dem Fußboden, weil der Wäscheständer oft schon mit irgendwas anderem belegt ist. Sieht nicht so toll aus, aber hier wohnen ja keine kleinen Kinder oder Tiere, von daher passt das schon. Die meisten Sachen sind ja auch recht schnell trocken.

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  11. Monika
    13. September 2012 am 20:55

    Meine Strickstücke werden nach dem Waschen so gezogen und gezupft wie ich sie brauche
    (da hängt so manches Teil schon mal nass auf dem Wäscheständer und “hängt sich” ab dem Unterarm in die passende Länge).
    Ansonsten lege ich die gewaschenen Strickstücke nur flach auf.

    Wenn es gar nicht anders geht dämpfe ich vor dem Zusammennähen über die zu nähende Kante, aber nur wenn sie sich sehr rollt oder sonst wie unfolgsam ist.

    Liebe Grüße
    Monika

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  12. 13. September 2012 am 21:02

    Grade wenn die Kanten sich dolle rollen, wasche ich einzelne Teile und lass es platt auf so einem Pullovertrockner trocknen. Beim trocknen rollt es sich nicht mehr so sehr und das nähen geht unverkrampfter.
    Spannen oder so tu ich aber gar nix. Bügeln oder dämpfen auch nicht.

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  13. Ursula
    13. September 2012 am 21:06

    Ich spanne, immer, alles, auch rund Gestricktes !

    Mein lieber Mann hat mir extra einen Schubladenschrank gebaut, da sind die beiden unteren Schubladen voll mit Wolle und in der obersten Schublade ist ein fester Teppichboden eingeklebt. So kann ich spannen, ohne auf dem Boden herumzukrabbeln, dann leicht ansprühen mit der Blumenspritze, die Schublade wird geschlossen und nix ist im Weg.

    Warum ? Nun ja, nicht alle stricken so himmlisch gleichmäßig wie Tichiro ! Meine fertigen Strickstücke sehen viel besser aus, wenn sie so einen Tag ein bisschen ausgestreckt verbracht haben. Ich finde das Zusammennähen auch einfacher, wenn die Ränder sich nicht so rollen.

    Ich habe mal ein paar Jahre lang (als Studentin, unendlich lange her !) für einen Strickservice gestrickt, da war genau vorgegeben, wie auf Maß zu spannen war. Ich finde wirklich, dass viele Muster erst so richtig schön aussehen und man das Strickstück so richtig bewundern kann, wenn alles schön glatt und gerade ist. Auch die Fotos (dank Ravelry machen wir ja alle immer Fotos von FOs) werden schöner, wenn der Pulli glatt und gerade da liegt.

    Kann man natürlich mit Waschen und in Form zupfen fast immer auch erreichen !

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  14. 13. September 2012 am 21:40

    Pullover nähe ich immer zusammen und spanne dann. Klappt super und sieht gut aus. Meine Ma macht das auch so, von der habe ich das. Ich bin immer verwundert, wenn ich lese, dass man das alles vor dem Nähen schon spannen soll …
    Lace-Tücher spanne ich natürlich extrem, habe dafür extra einen Spannrahmen.

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  15. Chaluda
    13. September 2012 am 21:41

    Hier laufen zwei kleine Kinder (4 Jahre und 21 1/2 Monate) und eine Katze durch die Wohnung, belegen Betten, Boden und Sofas, wie soll ich denn da spannen?
    Zugegebener Maßen habe ich bisher auch erst ein Strickobjekt VOR dem Zusammennähen gewaschen, damit ich die Einzelteile richtig in Form ziehen konnte, war erfolgreich und die Wolle wurde besser. B-)
    Allerdings will ich ja auch bald mal einen Laceschal stricken, mal sehen wo ich den spannen kann, vielleicht bei Schwiegermutter, die hat zwar auch einen Kater, aber mehr Platz! :-D
    wollige Grüße aus Köln

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  16. 13. September 2012 am 21:42

    Nachtrag: “Spannen” bei Pullovern heißt bei mir übrigens ebenfalls nur ein wenig in Form zupfen.

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  17. 13. September 2012 am 21:58

    Ganz unterschiedlich;) Bei viel Muster spanne ich die Einzelteile und nähe dann zusammen. Oft verziehen sich die Teile bei zu viel unterschiedlichen Mustern und da will ich es vorher grad haben. Sonst nähen, waschen, auflegen, trocknen und feddisch. Und bei seamless kannste eh nicht anders;)

    Bei meinen Lacetüchern bin ich ein ganz extremer Spanner, ich dehne das Teil immer so stark bis es sich vom Boden abhebt. Ich finde, da kommt das Muster besser heraus.
    Ansonsten spanne ich gelegentlich beim Nachbarn…grins

    LG Bettina

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  18. Monilisanne
    13. September 2012 am 22:14

    Ich bin froh zu lesen, dass die meisten von Euch auch nicht spannen. Habe es mitunter versucht, aber keinen Unterschied festgestellt. Tücher werden natürlich gespannt, ansonsten wird auch mal vorsichtig gedämpft (besonders an den Schulter – Ärmelnähten). und in Form gezogen. Nach dem Waschen in der Maschine wird liegend getrocknet, vorher natürlich gut in Form gezogen.
    LG Monilisanne

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  19. 14. September 2012 am 06:20

    Schöne Frage, die mich auch gleichzeitig sehr beruhigt hat. Hab bisher immer gedacht, daß ich die einzige bin, die nicht die fertigen Teile spannt. Ich nähe auch ohne zusammen, was jedoch auch mal Monate dauern kann, denn ich hab Zusammennähallergie, die sich nur auf Strickteile bezieht. Ich hasse das, da ist die Idee mit dem gleich beim stricken super, werd ich beim nächsten Mal probieren.
    Tücher spanne ich natürlich schon.
    LG sternenzauber

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  20. Bea
    14. September 2012 am 06:47

    Ich habe ein einziges handgestricktes Dreieckstuch – das wird mit Stecknadeln gespannt.
    Alles andere – Pullis, Jacken – werden in der Waschmaschine gewaschen, liegend getrocknet und anschließend gnadenlos mit dem Bügeleisen gedämpft (auch Zopfmuster)
    Grüßle, die Bea

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  21. Brigitte W.
    14. September 2012 am 08:36

    Also ich spanne auch nur meine Tücher und ansonsten nichts.
    Wenn es die Wolle zuläßt werden die Sachen auch einfach nur gewaschen und in den Trockner gesteckt.
    LG Brigitte

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  22. Krissi
    14. September 2012 am 08:56

    Ich spanne vor allem Maschenproben von Garnen, die ich vorher noch nicht verarbeitet habe und prinzipiell auch das fertige Strickstück ausser bei Mützen oder anderem “Kleinkram”. Allerdings bin ich “Faul-Spanner” und habe mir für derlei Tätigkeiten mal 1 m Stücke rostfreien Edelstahldraht mit 1,6 mm gekauft. Gerade bei großen Stücken bekommt man mit diesen improvisierten Spanndrähten sehr schöne gerade Linien und muss nicht mit gefühlten 125.000 Nadeln rumwerkeln. Das geht auch super bei Tüchern.

    LG Krissi

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  23. Jubi
    14. September 2012 am 09:01

    Ich gehöre zu den absolut faulen. Bei mir wird nichts gespannt, gezupft, gebügelt oder gedämpft. Nur im absoluten Notfall. Ich halte es wie Brigitte W.

    Schönen Stricktag wünscht
    Jubi

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  24. gundi
    14. September 2012 am 10:02

    Ich spanne auch überhaupt keine Kleidungsstücke, und dämpfen tue ich sie schon garnicht. Die nähe ich fertig zusammen, und dann kommen sie in die Waschmaschine in den für die Wolle passenden Gang, also “Wolle 30°” für Sachen aus superwash-Garnen und “Wolle kalt” für den Rest. Zum Trocknen liegen die Teile dann meist auf dem Wäscheständer.

    Tücher breite ich auf dem Teppich an einer wenig begangenen Stelle aus, wo man auch schon mal ein paar Tage drum herum laufen kann. Wenn sie ein Muster haben, das gespannt werden muss, pinne ich die Nadeln dann in den Teppich.

    gundi

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  25. 14. September 2012 am 10:13

    Bei mir kommt es drauf an…. Wenn ich einen Pullil aus Einzelteilen habe, dann wasche ich die erstmal vor dem zusammen naehen – da sich auch bei mir die Kante immer rollt, und sie danach flacher ist. Getrocknet werden sie dann liegend auf dem Ehebett. Und da ich sowas dann immer auf’s Wochenende (und morgens) verlege, kann ich die Tuer zumachen (und vor Kind und Katzen schuetzen), abends ist es meist trocken.

    Ich habe mir inzwischen auch angewoehnt, alle Stuecke nach der Fertigstellung zu waschen – im Kaltwollprogramm der Waschmaschine, danach kommen sie fuer 5 Minuten in den Trockner (da habe ich auch ein extra Wollprogramm). Dann werden die Teile in Form gezupt / gezogen und liegend getrocknet.

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  26. christine
    14. September 2012 am 11:35

    Ich habe mal Schneiderin gelernt und ich spanne alles, bzw. stecke es auf.
    Es wird dann sacht übergedämpft und kann sich vor dem Zusammennähen schön entspannen.
    Ich mag es einfach schön glatt vor dem Konfektionieren, meist ist es ja auch noch nicht fertig nach dem Zusammennähen.
    Ausschnitte und Kanten rollen nicht mehr und ich kann Maschen viel sauberer aufnehmen, Taschen leichter aufsetzen usw.
    Wenn ich die fertigen Stücke dann kalt im Wollprogramm wasche, muß ich nichts mehr zubbeln, alles schön.
    In der Schneiderei gilt: Gut gebügelt ist halb genäht. ggg

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  27. 14. September 2012 am 12:31

    Ich bin schon ein Spanner! Hab ich ja in meiner Frage schon geschrieben.
    Ich stricke meistens Vintage-Pullis, die ziemlich auf Figur gearbeitet sind und finde, sie sitzen besser, wenn ich sie vor dem Zusammennähen auf Mass spanne – ich hab dafür eine Art “Schnittmuster” auf durchsichtiger Folie, welches ich unter das entsprechende Teil lege. Da ich auch vom Nähen komme, geht’s mir ähnlich wie Christine. Auch wenn es bei Gestrick nicht ganz so wichtig ist, dass die Maße exakt stimmen, kann ich mich doch von der beim Nähen gelernten Exaktheit nicht so ganz freimachen :-)
    Gespannt wird auf auf einer Schaumstoffunterlage, so eine Art Kinderspielteppich aus zusammensteckbaren Schaumfliesen.

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  28. 14. September 2012 am 15:59

    Ich spanne immer.
    Auf einer Schaumstoffunterlage von Prym, die es leider nicht mehr gibt (sie ist dafür so perfekt, dass ich gar nicht weiß, was ich machen werden, sollte sie jemals kaputtgehen – aber das ist eine andere Geschichte). Festpinnen, feuchtes Baumwolltuch drauf, 2 Tage warten. Das Vorderteil trocknet dann, während ich den Rücken stricke. Ärmel spanne ich übereinander, wenn das Garn nicht zu dick ist und das Wetter warm und trocken. Meine Mutter hat nie gespannt, sondern die sich rollenden Kanten vor dem Nähen gedämpft. Ich kann den Geruch von warm-feuchter Wolle aber gar nicht leiden. Das Spannen ist auch ein Weg, sich das Waschen nach dem Stricken zu sparen (Klappt aber nur bei 1-Projekt-Strickern, bei denen die Bearbeitungszeit zum einen übersichtlich bleibt ;-) , und die zum anderen die bereits fertigen Teile staubgeschützt aufbewahren).
    Früher habe ich weder gespannt noch gedämpft,. Allerdings nähte jemand anders mein Gestrick, und ich konnte getrost “ignorieren”, ob sich was rollt. Und außerdem sind meine Ansprüche an die Maschenoptik deutlich gestiegen. Mir war es früher ganz egal, ob die Masche vor dem ersten Tragen nicht ganz perfekt aussieht, heute bin ich da pingeliger ;-)

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  29. 15. September 2012 am 13:43

    spannen… habe ich meist kaum geduld dazu! *lach*

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  30. Daniela
    15. September 2012 am 13:47

    Ich verfahre im wesentlichen wie Tichiro. Nur bei Mustern, die arg zusammenschnurren, und bei Tüchern spanne ich.

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  31. 15. September 2012 am 19:02

    Ich spanne nicht! Mir ist nicht ganz klar wozu das vor dem Nähen gut sein soll. Irgendwann wird das Stück gewaschen und dann? Spannen wie die Einzelteile kann ich es dann nicht mehr.
    Ich stricke mit möglichst wenig Nähten, wenn es fertig ist wird es gewaschen und auf einem Handtuch in Form gezogen und getrocknet. Beim Ersten wie beim Zehnten Mal.
    LG
    Elke

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  32. Nadya
    8. April 2014 am 19:39

    Hallo und sorry wenn ich mich jetzt zu diesem alten Post melde aber:
    habe ich ewig nicht mehr gestrickt
    habe ich aufgegeben, nachdem ich einen Damenpullover (Kuschelfaktor 10) auf Babygröße geschrumpft habe
    habe ich anderen immer frisch gestricktes mit Banderole geachenkt
    nun aber mein Problem: Hand- oder Maschinenwäsche; wenn Maschinenwäsche bei Angabe auf Banderole “Hand” ohne Temperatur im Wollprogramm? Mit Waschmittel für Wolle flüssig oder als Pulver? Trocknen flach auf Wäscheständer immer auf einem Handtuch?
    Ich brauch dringend Antwort, da ich im Bekanntenkreis keine Infomöglichkeit habe und deine Leserschaft immer so ausführlich aber vor allem zahlreich antwortet. Habe einiges fertig und vor Freude schnell mal ausgeführt, möchte aber nun doch mal waschen …
    danke vorab an alle und schönen Feierabend

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