Die verstrickte Dienstagsfrage 41/2012

Ich lese immer wieder von Restedecken, Monstersocken und ähnlichem. Manche Strickerinnen schaffen es anscheinend, auch den letzten Meter Garn noch irgendwie sinnvoll zu verwerten. Wie weit gehst Du da? Welche Mengen verarbeitest Du noch zu irgendetwas? Ab wann (wieviel Gramm, wieviel Meter) ist ein Rest für Dich nicht mehr verwendbar, und Du wirfst ihn ohne Reue weg?

Vielen Dank an Kerstin und das Wollschaf für die heutige Frage!

Schöne Frage :grin:

Da ich kein Kleinteilestricker bin, ist für mich ein Rest alles, was keinen Pullover mehr ergibt und von dem ich auch keine weiteren Farben zum Kombinieren habe. D.h. auch 350 g können für mich schon ein Rest sein :wink:

Ich war noch nie ein sparsamer Mensch und würde im Leben nicht auf die Idee kommen, irgendwelche Restfitzelchen zu irgendetwas zu verarbeiten, nur um nichts zu verschwenden. Alles, wovon ich noch mindestens ein halbes Knäuel habe, hebe ich auf und verschenke es von Zeit zu Zeit an Menschen, die daran Freude haben. Kleinere Mengen behalte ich manchmal, um Material zum Rumexperimentieren zu haben, ansonsten schmeisse ich sie gnadenlos weg. Ein oder zwei Meter von jedem Garn bewahre ich allerdings auf, falls mal was geflickt werden muss.

34 comments for “Die verstrickte Dienstagsfrage 41/2012

  1. 9. Oktober 2012 am 12:54

    Neee, auf Teufel komm raus Reste verwerten tu ich auch nicht. Ich bin ja auch ein Schisser und gerade wenn ich bestelle (womöglich Sonderangebote) dann sind es eher mal 1 2 Knäule mehr. Von meiner Lord (levenwick) habe ich also knapp 3 Knäule übrig. Sollte der Zufall es wollen und mir läuft ein Kleinteil “habenmuss” welches sich damit nadeln lässt über den Weg, dann ist das schön.

    Wenn nicht, dann ist es Pech und ich hätte mir knapp 7 Euro sparen können. Ärgerlich, aber es hinder mich nicht daran, ein neues Großprojekt zu beginnen.

    (wiewohl ich auch zwischendurch gern mal ein Kleinteil stricke… zB habe ich meinen Fichu verschenkt, da ist mal wieder was fällig…. geht aber eben nicht aus der Lord ;-) )

      zitieren

  2. 9. Oktober 2012 am 12:55

    Achja, einfach wegfwerfen kann ich diese 3 Knäule aber auch nicht…..
    Sie kreisen erstmal in der Warteschleife. ….

      zitieren

  3. 9. Oktober 2012 am 13:28

    Oje, oje, da bin ich ja das totale Gegenteil.

    Da scheint ein Kindheitstrauma durchzukommen. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum ich kaum Riesenprojekte in Angriff nehme. Bei einem Knäuel hab ich eher das Gefühl, dass ich daraus, was Sinnvolles machen kann. Ein paar Socken. Und dann noch Kindersocken und dann noch ein Mützchen für die Puppen und dann… kann ich den Rest endlich wegwerfen.

    Vielleicht sollte ich mein Feng-Shui-Buch nochmal genauer lesen…

    Aber: ich hab auch schon Reste verschenkt. Zum Weben im Kindergarten. Aber wegwerfen? Eine Tüte voll? Leider keine Chance.

      zitieren

  4. koffertraum
    9. Oktober 2012 am 14:09

    Ich kann leider auch nicht so gut Reste wegwerfen. Es entstehen daraus dann Babysöckchen, Babymützchen oder eine schöne Borte in einem grösseren Strickstück oder ich stricke sie in Norwegermuster ein…

    Aber es müssen irgendwie schöne Projekte sein, die man auch nachher gebrauchen kann. Ich würde nie kleine Dekosachen (wie Eierwärmer, Flaschenwärmer o.ä. stricken).

    In die “echte” Restetüte (ich hab noch nichts entsorgt) wandern Reste, die definitiv nicht mehr für irgendwas reichen. Allerdings hab ich davon auch noch nicht soviel, dass es mich wirklich nerven würde.

    Ich nehme mir aber schon immer mal wieder vor, erst mal was aus Resten zu stricken, bevor ich etwas neues Großes anfange. Jedenfalls ab und zu für das gute Gewissen.

      zitieren

  5. ConnieM
    9. Oktober 2012 am 14:35

    man kann die Reste ja auch zum Üben verwenden

    ich hab gerade ein hochkomplexes Zopfmuster erstmal in hellem klaren Garn gestrickt, um “es in die Finger zu bekommen”

    oder die Bumerangferse mit diesen doppelfädig-gezogenen Maschen geübt (nichts für mich, Käppchen kann ich), da gingen auch ein paar Resteknäulchen für drauf

      zitieren

  6. Simone
    9. Oktober 2012 am 14:42

    Für fast jeden Rest finde ich noch eine passende Verwendung. Manche Reste lagern allerdings recht lange, bis sie ihrer Bestimmung zugeführt werden, bei manchen habe ich sofort eine Idee. Ich habe z. B. gerade ein Tuch aus einem Multicolorstrang gestrickt, der Rest reichte nicht ganz für eine Mütze, die ich sofort begonnen und mit einer passenden semisoliden Farbe kombiniert habe, der Rest davon wird wohl für Handschuhe reichen und aus dem Rest könnte ich ja noch irgenetwas winziges (z. B. Sterne) stricken :-)
    Und für Restesochen sammle ich auch immer fleissig, da müssen die Reste aber auch richtig gut zusammen passen, sonst bleiben sie erstmal liegen. Halbherzig stricke ich keine Restesocken, nur weil die Reste ja verwendet werden müssen.
    Ich vermute fast, dass die Resteverwertung bei Leuten, die viele Kleinteile stricken, höher ist als bei Leuten, die überwiegend Großprojekte stricken. Bei ganz kleinen Teilchen reichen ja oft schon ein paar Gramm, dafür scheue ich mich irgenwie ein neues Knäuel anzubrechen und greife nur zu gern in die Restekiste.

      zitieren

  7. Waltraud
    9. Oktober 2012 am 14:51

    Man sollte seine Restewollehaufen nicht so groß werden lassen. Irgendwann kommen die kleinen Fliegtierchen und fressen die schönen Restknäule auf.
    Bei mir wird nur SoWo aufgehoben, weil sich daraus noch Tragbares stricken läßt, bei hellen Farben z.B. Babysachen oder Kinderpullunder. Probleme gibt es nur bei Knäule aus edlen Materialien, deren Geschwister zu einem schönen Pulli verarbeitet wurden, die sind für Kindersachen nicht strapazierfähig genug und für Baby-Sachen ist es meist nicht die richtige Farbe. Diese Knäuelchen ergänze ich manchmal zu einem nächsten Projekt. Aber zu 80% verschenke ich die Wolle oder …Altkleidersack. Dort wandern sie in den Reißwolf und wir können sie wieder bei Aldi oder Lidl kaufen.

      zitieren

  8. Martina aus W.
    9. Oktober 2012 am 15:05

    Hallo! Ich hebe Reste auf, weil ich sie nützlich finde, um gelegentlich ein paar Ringel oder andere Muster einzustricken. Bei Socken braucht man für solche Effekte nur wenige Meter. In der Praxis sieht es so aus, dass der Beutel mit Resten irgendwann fast platzt. In genau diesem Augenblick kam bisher immer jemand um die Ecke mit den Worten “Ich stricke/häkle eine Restedecke. Hast DU vielleicht noch Reste für mich?” Und schwupps ist mein Beutel leer, bis auf eine Notreserve von vielleicht 5 Miniresten für o.g. Sockenmuster. Wenn es ein Knäuel oder mehr ist hebe ich es auf. Für eine Mütze oder so etwas ist es immer gut. Wäre ich kein Kleinteilestricker würde ich vermutlich nur ganze Knäuel aufbewaren, oder so wie Tina einen kleinen Rest für Reparaturen. LG Martina

      zitieren

  9. Chaluda
    9. Oktober 2012 am 15:08

    Wieso klappt das nicht, wenn ich da “tauchen”eingebe?
    “Eishockey” klappt irgendwie auch nicht!;-) ;-)
    Nene, stricken ist schon mein liebstes Hobby, aber ich bin nun mal vielseitig!
    Früher, also bis noch vor einer Woche ;-) , habe ich gerne und auch ganz viel Restposten gekauft, ein Knäuel hiervon, vier davon, acht von denen dort, etc., weil ich nun mal eine Restpostenkäuferin bin. Bei Restposten sind nun mal leider nicht immer genügend Knäuel für ein großes Projekt, von einer Qualität vor Ort.
    Ich lege nun mal Wert auf Qualität, aber meine Geldbörse läßt nicht immer einen Großeinkauf zu.
    Deshalb kombiniere ich auch gerne mal verschiedene Farben oder auch Qualitäten. Auch was von Großprojekten übrigbleibt wird ein Schal, Handstulpen, Mütze oder die Blende von einer anderen Jacke, etc.
    Ein Rest ist bei mir nur ca. 10g von einer Qalität und Farbe, aber auch nur dann, wenn ich nicht noch ein aktuelles Kleidungsstück aus diesem Garn habe, denn dann könnte ich ja den Rest moch evtl. gebrauchen um irgendetwas zu nähen, etc. ;-)
    Anders, ganz anders bin ich da bei Qualitäten die mich geärgert haben!
    Also irgendwelcher Wollschrott, ganz viel Polytierchen, Billigscheiß. Dieser Wollschrott wird entsorgt, komplett!
    Also entweder geht er an den Kindergarten zum Pompom basteln oder was immer die damit tun (Kinder im Keller fest binden ;-) ) oder er geht an andere Strickerinnen oder Stricker.
    Wirklich Reste habe ich nicht, aber immer tausend Ideen, was damit alles gestrickt werden kann. :-D
    wollige Grüße aus Köln

      zitieren

  10. Chaluda
    9. Oktober 2012 am 15:09

    Ich reiche noch ein Komma für Zeile 18 nach!
    Qualitäten, die mich geärgert haben!
    ;-)
    wollige Grüße aus Köln

      zitieren

  11. Claudia
    9. Oktober 2012 am 15:37

    Mich machen meine Reste fertig! Ich habe zwei Schubladen voll mit Wolle, die ich im Discounter gekauft habe und die a) keine dolle Qualität haben und b) meist nicht reichen für einen Pullover oder eine Weste. Dann befinden sich dort noch Tüten mit Resten (meist weniger als 1 Knäuel), die ich einfach nicht guten Gewissens wegwerfen kann. Ach ja, Sockenwolle befindet sich auch noch darin (ich hasse Socken stricken!). Diese beiden Schubladen nerven! Ich fühle mich verpflichtet, meinen Wollvorrat aufzubrauchen, aber entweder fällt mir nix Gescheites für die Reste ein oder ich hab keine Lust, die Billig-Wolle zu verarbeiten. Lieber möchte ich neue, schöne Wolle für neue Projekte kaufen. Das tue ich aber nur mit schlechtem Gewissen. Ich beneide Dich darum, Tina, dass Du guten Gewissens wegwerfen kannst!

      zitieren

  12. Eva
    9. Oktober 2012 am 16:03

    Ich werfe nur wirkliche Reste weg, also die letzten Meter, die vom Knäuel übrigbleiben. Alles andere wird aufbewahrt, bis hin zu der Gobelinwolle, die ich vor 10 Jahren von meiner Großmutter geerbt habe. Irgendwann mache ich schon noch was damit. :-)
    Allerdings stricke ich auch gern Kleinkram oder häklte Granny-Decken oder Amigurumi. Aus zwei alten Knäueln in blau und weiß habe ich neulich für meinen Bruder eine Klorollenpuppe behäkelt (nicht mal aus Rache, er hat sich das gewünscht).
    Einzige Ausnahme ist altes, üsseliges Garn, das mir von der Qualität her nicht mehr gefällt, das ist komplett rausgeflogen. Aber sonst halte ich unsere alte Familientradition der Jäger und Sammler hoch.
    LG, Eva

      zitieren

  13. 9. Oktober 2012 am 16:09

    Hallo,

    ich verarbeite meine hellen Reste immer für die Kleidung für Sternenkinder. Hier mal ein Link dazu – falls es wen interessiert, beantworte ich auch gerne Fragen dazu. Da reichen oftmals schon wenige Gramm.

    http://www.klinikaktion-der-schmetterlingskinder.de/html/aktive_hilfe.html
    (liebe Tina, falls Du diesen Link hier nicht haben möchtest, bitte löschen)

    Im Moment habe ich eine Restejacke auf den Nadeln im Wabenmuster – Hauptfarbe hellgrau (Waben) und die Zwischenreihen immer in einer anderen dunklen, kräftigen Farbe. Kleinste Reste kann ich auch nicht wegwerfen – verwende sie immer noch als Füllmaterial für kleine Figuren, die auch für die o.g. Aktion verwendet werden.

      zitieren

  14. maroni
    9. Oktober 2012 am 17:11

    Ich habe keine Babies in der Nähe, und stricke nichts, was ich nicht irgendwieam Körper tragen kann. Gegen krotzelbunte Restedecken habe ich eine schwere Allergie…………..wenn es nichts sinnvolles mehr gibt ( also 3 Knäuel die noch in einem Pullover verrringrlt werden können) werfe ich weg.
    Ich hatte mal eine Riesentasche mit Restknäueln ohne ( für mich) sinnvolle Verwendungsmöglichkeit. Als ich die kurzerhand entsorgt habe….was für ein befreiungsschlag :-) und Platz hatte ich auch wieder

      zitieren

  15. 9. Oktober 2012 am 17:20

    Was mich bei dieser Frage besonders fasziniert, sind weniger die Antworten als die Tatsache, dass sie gestellt wurde, denn sie ist eine “Zeitgeist”-typische Frage. Vor 30 Jahren hätte sie sich nicht gestellt: Die kleinen Reste hatte man schnell zu einem Restepulli verwertet … oder aber, und es war meistens der Fall: Es gab die Möglichkeit, ganze Knäuel da zurückzugeben, wo man sie gekauft hatte. In den netteren (meistens auch besseren) Geschäften bekam man sein Geld zurück, in den weniger kundenfreundlichen einen Gutschein über den entsprechenden Betrag. Mit dem Online-Kauf ist uns diese Praxis verloren gegangen …

      zitieren

  16. Silke
    9. Oktober 2012 am 17:28

    Meine Wollreste gebe ich immer an die hiesige kath. Grundschule und dem Kindergarten zum basteln ,bzw. zum Handarbeitsunterricht. Den Link mit den Schmetterlingskindern find ich gut. Werde ich mir merken. Hab auch mal irgendwo was von “Frühchenstricken” gelesen. Immer noch besser als wegwerfen. Sicher liegts daran, das ich einfach nichts wegwerfen kann.

      zitieren

  17. 9. Oktober 2012 am 17:37

    @ Martine:
    Das mit dem Restknäuel zurückgeben machen die Wollgeschäfte auch heutzutage noch. Zumindest in einem vernünftigen Zeitrahmen.
    Wenn man natürlich so wie ich erstmal auf Vorrat kauft und das Garn erst nach Jahren verarbeitet, nützt das nichts.
    Aber davon kennst Du ja nichts, Du stashloser Sonderling *duckundrenn* :-D

    Ich habe aber früher auch schon kleine Reste entsorgt.

    Was heute schöner ist: Durch die Online-Kontakte findet sich immer jemand, dem man mit Einzelknäulen noch eine Freude machen kann. Bianca hat z.B. aus meinen Resten noch einen tollen Kinderpullover gezaubert: http://forum.junghanswolle.de/viewtopic.php?f=9&t=41746

    Liebe Grüße
    Tina

      zitieren

  18. 9. Oktober 2012 am 18:07

    @Nee-nee, musst Dich nicht ducken. Und rennen auch nicht :-D .
    Ihr in Hamburg habt es gut. Bei uns in der Region sind Wollgeschäfte einfach nur Mangelware, schnüf …

      zitieren

  19. 9. Oktober 2012 am 19:55

    Lustige Frage und interessant dazu, denn irgendwie habe ich so gut wie nie Reste übrig. Und das liegt nicht daran, dass ich am laufenden Band Miniteilchen fabriziere, denn je kleiner das Strickteil, umso nerviger… Jedenfalls für mich.
    Vermutlich habe ich einen Millimeterzähler in den Fingern eingebaut, so dass ich verblüffend genau abschätzen kann, wie viel Garn ich verbrauchen werde. Allerdings suche ich mir immer das Modell nach vorhandenem Garn aus, würde also nicht unbedingt ein Top aus einer Haspelseide stricken wollen, von der ich 400 Gramm herumliegen habe. Von den richtig teuren Garnen lasse ich auch einen Meter übrig, falls doch mal was zu flicken wäre. Aber irgendwie ist das kein Rest, sondern mentale Sicherung.
    Nur beim Sockenstricken bleibt mal was übrig, vor allem, wenn ich weniger als 200 Gramm von einer Farbe gekauft habe, denn die reichen exakt für 3 Paar Damensocken. Aber diese Restchen füllen kaum ein Häkelkörbchen und können – selten! – für kleinere Musterproben oder Experimente herhalten. Und dürfen danach auch gern auf Nimmerwiedersehen verschwinden.

      zitieren

  20. 9. Oktober 2012 am 20:02

    da ich ja unter dem motto reduse, reuse, recycle etc. lebe – wuerde ich es nicht wegwerfen. ich verwahre kleinmengen, wenn ich denke, ich kann sie noch brauchen, fuer socken etc. – aber wegwerfen finde ich schlimm! die sachen werden muehevoll und unter energieaufwand irgendwo produziert – und meiner erfahrung nach findet man immer irgendwen, der sich auch ueber kleine reste oder sogar polytierchen freut! bisher bin ich so noch alles losgeworden und irgendwer macht dann noch etwas damit, das finde ich wichtig. das hat weniger was mit dem geld zu tun, das ich mal dafuer ausgegeben habe – als mit der tatsache, dass ich versuche, moeglichst wenig wegzuwerfen. auch, wenn ich zugeben muss, dass mir klorollenverstecker usw. ziemlich sinnfrei vorkommen – aber ich muss sie ja auch nicht stricken oder haekeln:)
    mit dem liebsten hobby hab ich allerdings nun ein problem – entweder ich flunkere – oder ich kann mit “spinnen” nicht mehr kommentieren:)

      zitieren

  21. 9. Oktober 2012 am 20:20

    Also, den find ich schön…
    http://www.ravelry.com/projects/jettshin/27-leftover-stripey-cardi-autumn
    wollmeise kann man eben nicht so leicht in den Müll werfen, denk ich.

      zitieren

  22. Monilisanne
    9. Oktober 2012 am 20:23

    Ich versuche so wenig Reste wie möglich zu bekommen, was natürlich nicht immer möglich ist. Kleine Reste werfe ich auch schon mal weg und größere habe ich bewusst so gekauft, dass ich mal kombinieren kann. Bei den aktuellen Garnen kann ich meistens , was ich nicht mehr brauche in meinem LYS zurückgeben. Das ist dann eine prima Anzahlung für neues Garn:-) Und ein paar Meter hebe ich auch auf, falls ich mal was flicken muss.
    Und was noch zu mehr taugt, verschenke ich auch schon mal.
    LG Monilisanne

      zitieren

  23. Mona NicLeoid
    9. Oktober 2012 am 21:12

    Mich nerven Reste ein bisschen, weil ich einerseits ungern Sachen wegwerfe, andererseits Stricken nicht als Beschäftigungstherapie betreibe und mir nicht irgendwelche mehr oder weniger sinnlosen Resteverwertungsprojekte antun will.
    (Okay, ich habe eine Tüte mit allerlei Resten in Grau. Das soll irgendwann mal ein verrückter Schal werden… aber das ist auch das einzige, was ich so geplant aufhebe.)

    Ein bisschen von größeren Projekten bewahre ich immer auf zum Reparieren/Flicken. Bleibt darüber hinaus etwas übrig, verschenke, verkaufe oder tausche ich es ganz gern, oder bisweilen gebe ich auch überzählige Knäuel im Laden zurück.
    (Es verwundert mich zu lesen, dass manche Leute meinen, so was gäbe es heutzutage nicht mehr ^^ ich finde das völlig normal und würde nicht bei einem Wollgeschäft kaufen, bei dem das nicht ginge.)

    Manchmal ergibt es sich auch, dass aus einem Pulloverrest noch eine Mütze oder Handschuhe werden können. Aber ich stricke eigentlich nicht so gern mehrmals hintereinander mit dem gleichen Garn, das finde ich langweilig ;)

    Das eine oder andere Resteknäuel habe ich allerdings immer ganz gern zur Hand zum Vorführen bei Kursen oder auch einfach zum Ausprobieren/Testen von Mustern und Techniken.

      zitieren

  24. katrinle
    9. Oktober 2012 am 22:23

    Ehrlich – wegwerfen ist die schlechteste Methode. Wenn ichs nicht mehr will, gehts in einen Charity-Laden hier vor Ort oder wir tauschen im Freundeskreis. Es findet sich immer jemand, der genau dieses braucht. Alles, was nicht Polytierchen sind, nutze ich auch gerne für Färbeexperimente.

    Da ich gerne Kleinteile wie Handwärmer oder Mützen stricke, gibt es bei mir ein Regal mit Kästen mit farblich sortierten Wollresten. Die kann ich wie einen Malkasten verwenden, wenn ich etwas zusammenstellen möchte.

      zitieren

  25. Mechtild
    9. Oktober 2012 am 23:10

    Tja, was tue ich mit Resten? Ich habe das Gefühl, dass ich immer ferngesteuerter auf “alles muss mit der selben Qualität gestrickt werden” geeicht bin. Möglicherweise haben Verena und Co. da eine Mitschuld. Als Kind habe ich noch munter verschiedene Wollen drauflos kombiniert, da waren Reste kein Problem (und ich hab ja auch alles selbst entworfen und nicht gesehen, was die Anleitung von mir verlangt). Inzwischen bin ich da sehr ausgespitzt und kombiniere nur unter Qualen, oder lieber gar nicht. Und deshalb habe ich immer mehr Reste – ganz zu schweigen von den Einzelknäulen exklusiver Garne im Ausverkauf… Deshalb, und weil mir das Großteilstricken immer noch viel mehr Freude macht als Mützen und Socken spiele ich mit dem Gedanken, mich mal etwas mehr mit Horst Schulz und Co. zu beschäftigen. Warum nicht? Ist quietschbuntes nur schick, wenn Missoni draufsteht? Nur bei enttäuschender Wolle wie der Qui von Lana Grossa, bei der das Pilling schon während des Strickens einsetzte, kommt Wegwerfen in Frage – ansonsten allenfalls weggeben. Übrigens: Auch Weben kommt wieder in Mode….

      zitieren

  26. Sabine
    10. Oktober 2012 am 07:25

    Reste??? :-O…gibts garnicht. Auch wenn sie mal eine Weile in der Warteschleife liegen ergeben gerade die kleinen Restknäule nette Geschenke und Mitbringsel die tolle Unikate sind. Weggeschmissen wird nichts…und schon garnicht von meiner mühsam selbstgefärbten Wolle. Ferner kriegen sich meine zwei Kater vor Glückseeligkeit kaum mehr ein wenn es eine neue selbstgenadelte Merinodecke fürs Körbchen gibt…also ihr seht, Irgendjemanden kriegt mann immer glücklich damit ;-) .

      zitieren

  27. Ara
    10. Oktober 2012 am 09:37

    Ich finde es schade, daß Resteverwertung oft mit Sparsamkeit (oder Geiz) und mit “nicht Wegwerfenkönnen” – also nagativ belegt wird.
    Reste bedeuten für mich kreativ sein. Meine ersten Erfahrungen mit Wolle war die Restekiste meiner Mutter, da konnte ich nach Herzenslut wühlen und sortieren, flechten, knoten und später auch Puppenkleidung stricken.
    Da ich überwiegend Sockenwolle verarbeite, passen die Reste zumindet was Stärke und Qualität angeht immer zusammen und ich liebe es bunt und einzigartig. Aus einem Knäuel stricken kann schließlich (fast) jede(r)!

      zitieren

  28. Waltraud
    10. Oktober 2012 am 10:49

    Reste zu Pullover verstricken finde ich nur dann gut, wenn die Garne zusammenpassen. Ich mag schon nicht an einem Pulli einen Abschluss mit Fransengarn. Meine Kindheit lag in den 50ern, meine Jugend in den 60ern. Da trugen wir manchml so zusammengestpoppelte Kleidung. In den 8oern hat man die fetten Motive aus den Pullis oft mit verschiedenen Garnen genadelt, was ich damals und heute einfach scheußlich finde. Puppenkleidung und Kleinteile (Stulpen ,Handschuhe, Mützen ,Schals ) dürfen zusammengewürfelt sein, aber Pullover oder Jacken nicht.
    Ich finde es gut Restwolle in den Kindergarten zu bringen. oder sonstwohin, wo Kinder noch etwas Kreatives damit machen können. Werde mir das nächstemal, wenn ich Wolle in den Rote Kreuz-Sack stecken will, überlegen, sie doch in eine solche Einrichtung abzugeben.

      zitieren

  29. michaela
    10. Oktober 2012 am 12:42

    Im Resteverwerten bin ich auch sehr schlecht. Leider kaufe ich auch meistens zu großzügig Wolle (könnte ja knapp werden;-) ). Weggeworfen wird aber selten was. Ich arbeite in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung, da sammelt immer mal wieder jemand Wolle für ein Projekt. Ansonsten gehen die Reste an einen der Kindergärten hier oder die Grundschule oder wie grad neulich an eine Praxis für Ergotherapie. Seltene oder sehr teure Reste habe ich auch schon bei E-bay eingestellt. Da kam dann meist die Anzahlung für neue Wolle raus.

      zitieren

  30. 10. Oktober 2012 am 13:00

    Reste wegwerfen ist nicht.
    Entweder wird es ein Resteprojekt oder, wenn mir so gar nichts einfällt, ein Restepaket fürs Auktionshaus.

    winkeeeeeeeeeeeeeeee
    Annette

      zitieren

  31. 10. Oktober 2012 am 21:37

    Letztes Jahr sind sicher viele Knäuel in deine Tombola gewandert, oder?

      zitieren

  32. SingingSanja
    10. Oktober 2012 am 22:54

    Ich versuche, möglichst alles zu verwenden. Das liegt neben den Gedanken, die ich mir über Recycling und Nachhaltigkeit mache, vor allem daran, dass ich hauptsächlich eigene Garne verwende – also entweder selbstgesponnen, oder Sockenwolle selbstgefärbt. Das schmeiße ich echt ungern weg. Zum Glück mag ich Kleinteile, und mein Umfeld ist in den letzten Jahren äußerst vermehrungsfreudig – und Babysachen stricke ich total gern. Außerdem werde ich immer besser in FairIsle, meiner Ansicht nach die schönste Verwendung für kleine Mengen in bunt. :-) Und seiteiniger Zeit stricke ich aus SoWoResten total gerne kleine Hexipuffs:
    http://www.ravelry.com/patterns/library/the-beekeepers-quilt
    Eine kleine Katzendecke gibt’s schon, und gerade ensteht ein Bezug für mein Sitzkissen, Ton in Ton in Blau und grau, und gar nicht bunt und unruhig. Für mich ist das eine schöne Art, meine liebevoll handgefärbten Garne so zu verwenden, dass ich wirklich was vonihnen habe.
    Richtige Decken stricken würde ich aber nicht – sowas wird in diesem Hause gewebt. Zwei Quadratmeter Wolle habe ich lieber auf dem Webstuhl als auf den Nadeln. ;-)

      zitieren

  33. 11. Oktober 2012 am 13:00

    oh doch doch, ich mach gern streifenhosen oder streifenschlüttli.

    und wenn ich erwachsenenmützen stricke und mehrere stück von einer farbe, hebe ich die reste auch auf und mache am ende dann eine zusätzliche.

    auch kindermützen zb aus noro kureyon, da hebe ich die reste auf und mache eine ganz bunte scrappy mütze draus – das sind doch die ganz besonderen stücke (meine abnehmer geben mir recht ;-) )

    bunte socken mag ich auch gern, allerdings dann RICHTIG bunt, aus eh schon melierten garnen.

    was ich allerdings hasse ist patchwork-werke. also, anschauen und haben mag ich sie gern, aber ich hasse kleine stückchen stricken, die ich dann aneinander nähen muss – dafür reicht meine geduld und mein enthusiasmus dann (leider doch) nie aus…

    liebe grüße,
    daria

      zitieren

  34. marylou
    12. Oktober 2012 am 16:55

    Also ich bin eine “Kleinteilstrickerin” :-) – hauptsächlich Socken u. bekenne mich auch dazu (habe sehr viele begeisterte Abnehmer).
    Ich hebe alle, auch die kleinsten Reste auf u. stricke daraus Kindersocken u. sehr viele Mützen + Söckchen für Frühchen; geht schnell und macht wirklich Spaß.
    Aus den ganz kleinen Resten fertige ich bunte Decken, meist in Kombi mit einfarbigem Garn – je 2 Reihen rechts uni, 2 Reihen bunt, sehen wirklich super aus (mag diese Patchworkteile u. dann zusammennähen auch nicht).

    viele Grüße
    marylou

      zitieren

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


+ 8 = zehn

http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif 
mehr...