Knit Vintage – Madeline Weston & Rita Taylor

Heute habe ich was ganz Feines für alle, die den Stil der 30er bis 50er Jahre lieben:

144 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, Format  25,5 x 21,5 cm

Die insgesamt 24 Modelle gefallen mir so gut, daß ich sie am liebsten alle einscannen würde :grin:

Jedes Design basiert auf einer alten Vorlage:

Ein Eldorado für alle, die gerne mit dünnen Nadeln stricken, denn die meisten Modelle werden mit 2,5er – 3,75er Nadeln gearbeitet. Alle Sachen sind jeweils in drei Größen angegeben, allerdings ist spätestens bei etwas über 100 cm Brustumfang Schluß, also nur für die schlankere Figur gedacht.

Zu jedem Design gibt es ein “angezogenes” Foto, ein auf dem Bügel hängendes und eine Nahaufnahme des Musters.

Die Models sind zeitgemäß frisiert und gestylt – die Blondine hier ist allerdings überhaupt nicht mein Typ…

Was ich wirklich sehr schade finde und was viele vermutlich auch von einem Kauf abhalten wird, ist die Tatsache, daß es keinerlei Schnittzeichnungen (es sind nur ein paar rudimentäre Maße angegeben) und auch keine Strickschriften gibt. Gut, die gab es bei den Originalmodellen auch nicht, aber wenn man sich schon die Mühe macht, die alten Anleitungen zu überarbeiten und für andere Größen zu berechnen, dann gehört das auch dazu, finde ich, zumal der Preis des Buches relativ hoch ist.

Erhältlich z.B. bei Amazon für 24,60 € oder bei Book Depository für 22,51 €.

25 comments for “Knit Vintage – Madeline Weston & Rita Taylor

  1. Charity38
    18. Oktober 2012 am 20:50

    Von den Grössen her liegen mit die 80er deutlich näher….
    aber die Herzchen Knöpfe sind niedlich.

  2. Irene
    18. Oktober 2012 am 20:52

    Ich brauch ne Brust-OP!

    Irene

  3. Monika
    18. Oktober 2012 am 21:52

    Ich auch!

    Das blaue Westerl mit dem hohen Strickbündchen und dem angeschnittenen Kragen, genau meins ;-) .

    Monika

  4. Michaela
    18. Oktober 2012 am 22:03

    Es ist so toll!Ich liebe 30-Jahre!
    …und ich brauche auch eine Brust-Op…

  5. Waltraud
    18. Oktober 2012 am 22:09

    Statt Brust-OP einfach ein paar Maschen hinzuschmuckeln :)
    Oder doch den neckischen Strickmantel aus den 80ern wählen.

  6. madamsel
    18. Oktober 2012 am 22:43

    Den ersten, fünften und vorletzten würde ich am liebsten sofort anschlagen. Sehr schöne Modelle.

  7. 19. Oktober 2012 am 01:10

    ich weiss schon, warum ich vintage fast nie mag: zu eng, zu kurz, der ganze stil ist einfach nicht meins…. von der oberweite mal ganz abgesehen:) bloss gut, dass mode inzwischen ein bisschen vielfaeltiger geworden ist! (oder mein ich das nur, weil ich mich nicht mehr wirklich so drum schere???) das mit den fehlenden masszeichnungen findet man allerdings leider oefter mal – wie grad wieder bei einer neuen kaufanleitung (fletta) festgestellt:( sehr nervig….

  8. Bea
    19. Oktober 2012 am 06:31

    Wenn ich mal Gr. 38 oder kleiner haben sollte, kauf ich mir das Buch. Also nie.

  9. 19. Oktober 2012 am 07:00

    Also mir persönlich fehlt da bei allen Modellen so’n bisschen der letzte Pfiff. Nett, aber mehr nicht.

    Ich wollte mich nur fix für den Tipp mit dem Trödelladen bei der Maxstr. bedanken – war gestern da und er hat mir gut gefallen. Sortiert, sauber, schön. Danke :D

  10. Bianca
    19. Oktober 2012 am 07:42

    Ach Mensch, das ist ja blöd. Die Modelle gefallen mir gut und ich könnte auf Anhieb so einige nachstricken wollen, vor allem auch wegen der Nadelstärke – aber ohne Schnittzeichnung und erst recht ohne Strickschrift… das hält mich tatsächlich eher davon ab, das Buch auf den Zettel zu legen, obwohl ich mich auf Deine Rezension gefreut habe.

    In der Knitter, die ich mir letztes Wochenende in London gekauft habe, war ein Modell daraus drin.

  11. Mona NicLeoid
    19. Oktober 2012 am 08:01

    Ich muss sagen, ich finde die Silhouetten der 30er bis 60er Jahre (und teilweise noch der 70er) wesentlich schöner als was dann an wandelnden Säcken in den 80ern kam.
    Die meisten Modelle hier sind mir in den Details zu verspielt, aber diese breiten Rippenbündchen, hach…! Ich denke ja auch immer, gerade wenn man etwas kräftiger gebaut ist, sieht zu weite Kleidung eher nach Zelt aus, aber das ist wohl alles Geschmackssache :)

  12. Sabine
    19. Oktober 2012 am 08:37

    Mir gefällt nur der letzte Pullover wirklich gut. Die Lochmusterpullover finde ich eher etwas omamäßig, da gibt es mittlerweile Modelle mit mehr Pfiff. Am liebsten ist mir glatt rechts Gestricktes mit netten Details, alles andere ist mir meistens zu überladen.

  13. Charity38
    19. Oktober 2012 am 08:45

    Naja – aber wenn sich die Röllchen durch die schmalen Siluetten “abzeichnen”, macht sich das auch nicht so viel besser. Da kann man im Zelt etwas leichter verstecken.
    Wobei – das Ideal steckt wohl eher zwischen beiden Welten.
    Mir gefällt z. B. das blaue Pullöverchen mit der passenden Jacke – aber ich müsste es komplett umbasteln – nicht so eng am Hals, beides eine gute Nummer grösser und auch länger.

    …und fürs Model einen andern Visagisten…

  14. griseldis
    19. Oktober 2012 am 09:33

    Hmm, “zeitgemäss gestylt”????
    Wenn ich mir die Köpfe so anschaue, würde ich ehr auf 80er tippen…Farrah Fawcett-Locken und Folklore-Ohrringe…
    Da finde ich das Styling be den “a stich in time”-Büchern viel schöner gemacht, das sind ja auch Muster aus den 30ern – 50ern.
    Und komischerweise sehen die neu gestrickten Modelle nie so gut aus wie die auf den Original-Fotos…waren die Frauen damals überhaupt schlanker und sorgfältiger frisiert und geschminkt? An der Wolle kann es wohl kaum liegen, die ist ja ehr besser geworden…
    Aber trotzdem ein interessantes Buch, vielen Dank für die detaillierte Info…das kommt wohl auf meine Weihnachts-Wunschliste!

  15. Claudia
    19. Oktober 2012 am 09:51

    Also das trifft ja dann schon eher meinen Geschmack :-) . Ich hab zwar auch ein paar Röllchen, die nicht sein müssten, aber ich finde, im weiten Sack sehe ich erheblich unvorteilhafter aus.

    Danke für´s Vorstellen !!

  16. Nell
    19. Oktober 2012 am 10:06

    Sehr schöne Modelle, aber nur in kleinen Größen? Wirklich schade, denn das umrechnen ist mir zu mühsam…

  17. Chaluda
    19. Oktober 2012 am 11:31

    Das grüne Oberteil gefällt mir gut, sowie der letzte vorgestellte Pulli.
    Könnte ich mir für mich gut vorstellen. :-)
    Was das mit den großen Größen angeht, Körpernah heißt ja nicht wie eine Pelle tragen, sondern 5-10 cm mehr als die körpermasse sind.
    “Achtung Kurven” bietet da wirklich sehr wertvolle Tipps!
    Füllige Frauen, Rubensfrauen, wie immer Ihr sie auch nennen wollt, sehen in drei Kleidergrößen zu großen, knielangen Pullis nicht vorteilhaft aus! Das ist und bleibt dann ein Zelt! 8-)
    (Auch wenn meine beiden Mütter bei mir Zelt vorteilhafter finden!) :-(
    @Griseldis, stimmt, ich meine auch das die Mannequins früher ordentlicher frisiert waren, da lag KEIN Härchen falsch oder KEINE Locke fiel aus der Frisur! Das waren alles Betonfrisuren, auch bei den Jungs. :-)
    liebe Tina, danke für´s vorstellen und zeigen, ich weiß nicht ob ich es wirklich brauche.
    wollige Grüße aus Köln

  18. Karin
    19. Oktober 2012 am 12:55

    Ich finds schön, dass man heute geschmacklich so viele Möglichkeiten hat.

    Die Betonfrisuren finde ich sowas von grauenvoll. Ordentlich ja, trotzdem …. Allein schon den Haarspray den das braucht. Grübel
    Ausserdem macht das dauernd bearbeiten nur die Haare kaputt.

    Mir gehts wie Bettina, Vintage ist mir häufig zu eng, und zu kurz
    Ich denke die Frauen waren damals schon relativ schlank und zudem trug man Mieder.
    Einiges ganz nett ( der letzte Pulli z.B), aber mir insgesamt zu bieder

  19. Chaluda
    19. Oktober 2012 am 13:23

    Körpermaße und nicht Körpermasse, obwohl es irgendwie zusammen hängt! ;-)
    Stimmt schon, ordentlich frisiert waren sie, etwas “wilder” finde ich auch besser, aber die Frisuren hier gefallen mir auch nicht!
    Das ist weder Fisch noch Fleisch!
    wollige Grüße aus Köln

  20. 19. Oktober 2012 am 14:11

    Früher haben sich auch die Damen mit Pomade frisiert – deshalb der Glanz und die Ordnung in der Frisur. Haarspray kam erst später!

    Und die Damen waren kleiner und sicherlich [dank Mieder] auch wespentailliger, aber das sollte niemanden abhalten.

    Aber ich bin da bei griseldis: Ich himmel auch “A Stitch in Time” an :D

  21. Debbie
    20. Oktober 2012 am 09:34

    Liebe Tina,

    superheißen Dank für´s Vorstellen! ; ))
    Ich merke immer mehr wie sehr mir Teile (bei Gott nicht alles) des Vintage Designs gefallen – die waren einfach an manchen Stellen sehr viel femininer alles manches was danach kam.

    Ich seh das auch so: herrlich das man heute die Wahl zwischen soviel Stilen hat: 30-er Silhouette, Space-Look, 80iger-Sack (jaaa, die hatte ich auch), Folk-Style etctetc.

    Das Buch kommt auf die Wishlist: einzigster Minus-Punkt, sehe ich wie Du: eine Strickschrift gehört einfach dazu, diese Reihenweise Listung von irgendwelchen Mustern (UK & USA heutzutage) sind für mich ein echte Hürde, endlich mal eine meiner UK-Anleitung zu machen.
    Ich habe mich durchgerungen, es mal mit Selbsterstellen einer Strickschrift zum gewünschten Muster zu versuchen – hat da jemand Tips bzw einen Link u einem Blogpost der sichd amit befasst?
    Würde mich freuen!

  22. JoyAnna
    20. Oktober 2012 am 10:01

    Oi, ja die Blonde – naja ich will ja den Pulli und nicht das Model ; ))))))

    Olles Styling hat man bei Themenheften öfter mal – man denke nur an die (total geniale) Jane-Austen Heftreihe von Interweave.
    Heft 1 war noch sehr inspiriert produziert, 2 ging auch noch, aber Heft 3: hübsche Modelle, aber die Models! Laufen alle meist in weißen Nachthemden rum, und sind z.T noch blass wie die Wand.

    Das IK nicht in englischen errensitzen knipsen läßt ist völlig nachvollziehbar, ist ja auch kein historisches Stricken, sondern eine liebevolle Hommage an einen Stil, eine Interpretation.

    Aber auch in USA gibt es sehr viele Regency-Reenactors, so das das ein oder andere schlichte Empire-Style ageskelid sicher aufgetrieben werden kann.

    ENDE RANT ; ) – Habt ein sonniges WE!

  23. Couturette
    23. Oktober 2012 am 13:54

    @Debbie: du könntest dir den KauriKnits Font für Word runterladen
    https://sites.google.com/site/kauriknitsfont/home
    Wenn du die Strickschrift nicht kommerziell verwenden willst, ist der Font kostenlos. Ich habe mir mit dem auch schon Strickschriften erstellt, weil ich dieses Zeile für Zeile Text abstricken hasse.

    Es ist eine Tabelle dabei, welche Buchstaben welche Symbole ergeben und auch Vorschläge, wie man die Symbole am besten einsetzt.

    Du beginnst in der ersten Reihe von rechts nach links, dann die zweite von links nach rechts usw. usw.

    Aber leider sind nicht alle Muster einfach in Strickschriften umzusetzen. Manchmal musst du “Leerfelder” einbauen und oft ist es hilfreich, das Muster trotzdem erstmal nach dem Text zu stricken, damit man das richtige Gefühl dafür kriegt.

  24. Couturette
    23. Oktober 2012 am 14:03

    Aber jetzt würde mich doch mal was interessieren: viele Leute scheinen vor dem Anpassen von Strickanleitungen zurückzuschrecken. Versucht ihr wirklich immer, genau die Maschenprobe zu treffen und strickt dann genau nach Anleitung? Umrechnen ist doch gar nicht schwierig, wenn es nicht ein super-ausgefallenes Modell ist. Und Tina hat ja dazu auch das schöne pdf zum runterladen – danke übrigens dafür, das wird bei mir sehr häufig genutzt.

    Ich stricke fast ausschliesslich nach Original-Anleitungen aus den 30ern und 40ern und dass da mal die Grösse und/oder die Maschenprobe passen würde, kann ich ohnehin vergessen, also rechne ich mir die Pullis immer selber aus. Wenn man das einmal durchblickt hat, hat man doch viel mehr Möglichkeiten, dann kann man ja praktisch alles stricken, was einem gefällt.

    Die Modelle oben sind hübsch (am besten gefällt mir der grüne Pulli ganz am Anfang), aber ich brauche das Buch wohl doch nicht. Ich habe die beiden “A Stitch in Time”-Bände, aber auch daraus habe ich bisher nichts gestrickt – es gibt einfach zuviele Originalanleitungen, die ich gerne noch stricken möchte – QBLE (Queue beyond life expectancy) ….

  25. Debbie
    24. Oktober 2012 am 10:02

    @Couturette: heißen Dank für den Tip mit dem Kauriknitsfont!! *freu* – damit werde ich mein Glück mal probieren!
    Ich finde (zumal ich mit Charts eben Stricken gelernt habe) das ein Muster-Chart auf den ersten Blick einem einen sehr viel besseren Eindruck gibt, wo es Mustermäßig ingehen soll. Kürzere egschriebene Anleitungen sind ja fein, aber ein ganzer Lace-Pulli….öm…nö.

    Die Stitch-in-Time Bände stehen auf meiner Weihnachtsliste! ; )

    Aber ich finde auch immer in den Vorstellungen von Tina etwas – nicht immer iste s das eingescannte Muster (muss es ja auch nicht ; )- aber dannn sehe ich etwas anderes, und frage mich wo ich es her bekommen könnte (außer auf den Ebay-Jagdgründen und mehr Papier will ich an sich auch gar nicht)) – kennst Du eine gute Online-PDF-Bibliothek (free oder payment) zu alten Anleitungen?

    Danke nochmal f. Deine Hilfe! (Wenn Du magst schreibe mir direkt an epylion (at) aol (dot) com )

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