Die verstrickte Dienstagsfrage 47/2012

Bist Du regelmäßig auf Garn-Schäppchen-Jagd im Internet und wenn ja: Wie oft, und wie viel Zeit wendest Du im Durchschnitt pro “Jagd” auf?

Vielen Dank an Martine und das Wollschaf für die heutige Frage!

Alpi hat das in ihrer Antwort so schön formuliert, das klaue ich mir:  “Ich bin kein Jäger, ich bin Sammler”.
Kerstins Kosten/Nutzen-Rechnung finde ich auch sehr gut – sie hat vollkommen recht damit.

Ich jage also nicht bewusst Schnäppchen, aber wenn sie mir zufällig über den Weg laufen, dann fange ich sie ein. Meistens sind das aber Sonderangebote vor Ort (mein LYS hat z.B. fatalerweise immer mehrere große Angebotsständer vor der Tür).
Im Internet gerate ich ab und zu mal bei der Wollemaus in Versuchung, deswegen lösche ich den Newsletter in der Regel schnell wieder, denn langsam weiß ich nicht mehr, wohin mit dem ganzen Garn. Aus dem gleichen Grund mache ich auch um die Woll-Insel einen großen Bogen – virtuelle Besuche dort haben meist fatale Folgen… :wink: (die King Cole Merino Blend z.B. ist toll)

Allerdings bin ich in den letzten Jahren auch deutlich wählerischer geworden. Denn ich habe festgestellt, daß ich zwar extrem für Sonderangebote anfällig bin, daß ich aber auch zu unüberlegten Spontankäufen neige und mich später frage, warum in aller Welt ich dieses oder jenes Garn überhaupt gekauft habe: Farben, die mir gar nicht stehen, Fasern, die ich gar nicht gerne verstricke oder trage – alles schon vorgekommen. Meine Leser freut’s, denn irgendwann haue ich diese Garne bei irgendwelchen Aktionen wie z.B. dem Adventskalender wieder raus.

Die beiden heftigsten Schnäppchenkaufaktionen hatte ich vor ca. 10 Jahren:
Der allererste Besuch in der Hamburger Wollfabrik bescherte mir knapp 10 kg Lammella, von denen ich immer noch ein paar Farben habe. Die werde ich aber sicherlich noch nach und nach verstricken, das ist wirklich ein hochwertiges und kuscheliges Garn. Und mal ehrlich: 1,50 € für reine Lambswool? Da musste ich doch zuschlagen! Und es ist im Gegensatz zu den meisten anderen Garnen der HWF verzwirnt – mit gefachten Garnen mag ich nicht stricken.

Auch von der zweiten Schnäppchenjagd habe ich noch einen gut abgelagerten Restbestand:

Damals hat bei mir um die Ecke ein Wollgeschäft zugemacht und es gab täglich mehr Nachlass. Ich war glaube ich dreimal da und habe jedes Mal vier oder sechs Tüten voll nach Hause geschleppt.

Aber auch wenn ich nicht gezielt nach Schnäppchen jage, gehe ich bei Wolle doch nach dem Motto: “Sparst Du in der Zeit, so hast Du in der Not”. Sollte ich jemals in die unglückliche Lage geraten, mir keine Wolle mehr leisten zu können, habe ich immer noch genug Reserven, um mich über die nächsten sieben Jahre zu retten (und Wollvorräte sind für Insolvenzverwalter glücklicherweise völlig uninteressant :wink:Martine, dieses Argument zur Stashbildung ist doch wirklich unwiderlegbar, oder? :mrgreen: )

Von daher musste das hier beim letzten Mylys-Besuch auch unbedingt mit – man weiß ja nie, was die Zukunft bringt… :

26 comments for “Die verstrickte Dienstagsfrage 47/2012

  1. Ulrike Dill
    20. November 2012 am 18:47

    Apropos liebe TINA bei Wollmaus gibts eines deiner Lieblingsgarne YAK von Lang für 5,95 im Angebot schau schnell und kaufkaufkaufkauf…..

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  2. 20. November 2012 am 18:54

    Pfuipfuipfui – Du bist gaaaanz böse!!!! :shock:

    Ich geh da nicht gucken, ich geh da nicht gucken…

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  3. 20. November 2012 am 18:57

    Danke fürs Schmunzeln lassen (unwiderlegbar, pfff….) ;-)

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  4. 20. November 2012 am 19:11

    frueher hab ich das auch gemacht – in wolle grabbeln, was guenstig finden und mitnehmen. hier kann ich das nicht, mangels wollgeschaeft. das kann nervig sein, aber es ist schon ein vorteil, wenn man nicht dauernd was neues nach hause schleppt:) inzwischen spinne ich das meiste selber, und online ueberleg ich mir einfach besser, ob ich etwas unbedingt brauche oder nicht. immerhin hab ich so selten schaetzkes, die ich eigentlich garnicht wirklich brauchen kann:) zumal, wenn ich genau ueberlegen muss, ob ich wirklich soviel porto fuer etwas zahlen sollte, das nicht meine farbe ist oder ein material, das ich mag… es hat also auch vorteile am a…., ehm, ende der welt zu wohnen:)

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  5. Silke
    20. November 2012 am 20:36

    Ich kaufe mir Wolle erst, wenn ich was bestimmtes stricken will. Wolle auf Vorrat habe ich nur für Socken und Handschuhe. Ich muss erst die Anleitung haben, dann die Wolle, sonst wird das bei mir nichts. Das geht mir beim nähen genau so.
    Die Wolle kaufe ich beim Woll- SB Markt in Oldenburg , weil ich da die Wolle auch anfassen kann. Dort gibts auch recht viel Auswahl und die Preise sind vertretbar.
    Viele Grüsse von Silke

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  6. Jubi
    20. November 2012 am 22:04

    Im I-Net kaufe ich eigentlich gar nichts. Ich muß die Dinge sehen und anfassen können bevor ich sie kaufe.
    Wir haben hier für über 180.000 Einwohnern nur ein (1!) Wollgeschäft. Und wenn ich dann im Laden mal eine Wolle zu einem Super-Sonder-Netto-Preis sehe, welche mir gefällt und ich auch sofort eine Idee habe, was ich daraus stricke, dann schlage ich natürlich zu. Da ich zu den Schissern gehöre, dürfen es auch gern mal ein paar Knäule mehr sein. Und dann schleiche ich mich mit schlechtem Gewissen nach Hause. Gott sei Dank haben meine Leute keine Ahnung von stricken und Wolle.

    @Tina (Admin.): Du sollst nicht dahin gehen und gucken, sondern in den Laden reingehen und kaufen!

    Schönen Strickabend wünscht Euch
    Jubi

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  7. Mona NicLeoid
    20. November 2012 am 22:20

    Ich bin da, wie bei allem, eher pragmatisch: Ich kaufe nicht gern Sachen, für die ich keine konkrete Verwendung habe, da mögen sie noch so reduziert sein. Wenn ich die Sache in dem Moment nicht benötige und ohne das Sonderangebot auch nicht gekauft hätte, dann ist das kein Schnäppchen, sondern eine unnötige Ausgabe.

    Bei Garn bin ich ziemlich wählerisch und beschäftige mich bei der Planung eines Projekts durchaus manchmal recht ausführlich mit der Materialauswahl. Dabei kommt es mir weniger auf den Preis an, sondern vielmehr auf die Qualität und dass es zu meiner Vorstellung passt.
    Wenn man nämlich kein Geld für “Schnäppchen” und ungeplanten Kram hier und da ausgibt, kann man sich andererseits auch teures Garn für ein konkretes Projekt leisten :) Das finde ich weitaus befriedigender.

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  8. Marion Nadamavie
    20. November 2012 am 22:41

    Ach jeh! Und jemineh!

    Dann bin ich die einzige Unvernünftige hier.

    Ich muss den ganzen Tag vernünftig und pflichtbewusst sein…….. da genieße ich es, in meinem Hobby zu schwelgen.

    Mit meiner Freundin in die nächstgelegene Stadt zu fahren zum Stöbern, schwelgen und kaufen.

    Bei einem Glas Rotwein nachts vor dem Rechner ziellos zu stöbern und eine wunderschöne Nuance Silk Blend finden………

    Wollfest, ravelry Treffen oder Kaffee trinken bei Elisabeth in Willich…….

    Der Plausch im Lys, wenn die Inhaberin “ganz zufällig, ganz genau meine Farben hinten liegen hat………..”

    Ein Schnäppchen bei ebay……. oder bei der Wollemaus oder sonst wo….

    Ich genieße diese Inseln der Lust, der Unvernunft, der Farben, des Guckens, des Kennenlernens anderer Verrückter.

    Nein, bei Wolle bin ich nicht pragmatisch.

    Ich horte keine Massen.
    Ich sammel Schätze.
    Und streichel alle.

    In meinem Büro steht ein Schrank.
    Da passt alles rein und es ist noch Platz für einige Ordner und Büromaterial.
    Gut, wenn ich ehrlich bin hab ich den Schrank schon öfter umgeräumt und Ordner raus gestellt.

    Ich liebe es auch, wenn ich ein Projekt abgeschlossen habe, meinen Schrank wieder umzuräumen und neu zu sortieren.

    Gerade heute habe ich alle Merinoreste rausgekramt, weil mir Kristin Nicholas wieder in die Hände gefallen ist.

    Meine “Sammlung” begann, als im Nachbardorf Rosemarie Kaufmann (WolleundDesign) ihren Laden mit einem Rausverkauf schloss. Seitdem habe ich immer einen guten Bestand…….. der für ca. 3 Jahre reichen würde.

    Ich find das schön.

    Bei einigen Garnen weiß ich genau, was sie werden, andere veraten mir erst später was sie sind.

    Manchmal muss ein Garn bei mir reifen.

    Wir – meine Garne und ich – sind auch wählerisch, bis wir genau das richtige Projekt füreinander gefunden haben. Und bis dahin freuen wir uns aneinander. Und es ist immer genug da, um das aktuelle Strickprojekt meiner Lust und Laune und dem plötzlich vor mir liegenden Muster oder der Jahreszeit anzupassen.

    Ich liebe es auch, diese Päckchen zu kriegen.
    Aufmachen und Staunen!

    Wie Weihnachten.

    So, und jetzt guck ich mir Tinas Link zu der Wollinsel an, den kannte ich noch nicht.

    Und dann geh ich schlafen.

    Gute Nacht und träumt schön!

    Marion

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  9. Mona NicLeoid
    21. November 2012 am 07:55

    @ Marion: So was muss man sich aber auch erst mal leisten können. Das, was du “Unvernunft” nennst, ist eine finanziell sehr privilegierte Situation.

    Ich habe für Garn ein begrenztes Budget (genauer gesagt sind Näh- und Strickmaterialien Teil meines Klamottenbudgets). Wenn ich es hier und da für Zufallskäufe ausgeben würde, dann würde es nicht reichen, um die Dinge zu kaufen, die ich konkret benötige.

    Ich muss immer grinsen, wenn ich bei Ravelry Leute sehe, die auf den Foren herumfragen: “Was könnte ich denn bloß aus dieser Wolle machen? Mir fällt nichts ein!” oder “Hach, ich würde soooo gern dieses oder jenes Projekt stricken, aber ich darf mir kein neues Garn kaufen und aus meinem ‘stash’ passt nichts dazu.”

    Da finde ich meine “vernünftige” Vorgehensweise doch stressfreier, denn ich kaufe erst, wenn ich Design *und* Garn klar habe. Dann kann das auch gern mal Kaschmir oder Öko-Wolle für 100 € sein, denn ich weiß, dass ich es auf jeden Fall verwenden werde und was dabei herauskommen wird.

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  10. Monilisanne
    21. November 2012 am 09:10

    Ich stöbere eigentlich nur in meinem LYS nach Schnäppchen und kaufe da auch nicht alles, was mir in die Hand kommt. Im Internet gucke da eher nicht, weil ich das Garn auch sehen und fühlen möchte. Außerdem kommen im Netz die Farben ganz anders raus als sie in echt sind.
    Ich liebe die Schnäppchen ganz besonders, wenn ich ein Lieblingsgarn preiswert ergattern kann oder längst nicht mehr produzierte Garne nochmal entdecke!
    Also manchmal lasse ich mich dann gerne verführen und erweitere meinen Stash:-)
    LG Monilisanne

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  11. 21. November 2012 am 10:22

    @Marion:

    schöner kann man es nicht formulieren!
    Du schreibst ganz genau das was ich fühle – dankeschön!!

    Herzliche Grüße von Heike

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  12. Edith
    21. November 2012 am 10:30

    Bevor ich Ravelry kennenlernte, wäre es mir im Traum nicht eingefallen, größere Mengen Wolle auf Vorrat zu haben, nur etwas Sockenwolle hatte ich zu Hause. Aber das Stöbern in den verschiedenen Onlineshops, besonders bei handgefärbten Qualitäten, ist zu verlockend. Immerhin schwebt mir schon ein bestimmtes Projekt vor, ich kaufe keine Wolle, weil ich z. B. die Farbe gerade so schön finde und ich habe mir pro Monat ein finanzielles Limit gesetzt, das ich auch einhalte. Wir haben außerdem hier vor Ort (obwohl nur 17.000 Einwohner) ein gutes Handarbeitsgeschäft, Schnäppchen finde ich dort allerdings nur selten. Für Einzelknäuel in schrillen Farben, mit Glitzer oder Pompons oder für Nadelstärken 8 aufwärts finde ich doch keine Verwendung.

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  13. Sabine
    21. November 2012 am 11:56

    Meine Seelenverwandte ist Mona, denn ich kaufe auch nur Garne, für die ich konkret Verwendung habe. An einem Projekt plane ich recht lange und informiere mich im Internet, was für Garne dafür in Frage kommen. Meistens kaufe ich aber doch im Wollgeschäft, weil ich dort die Knäuel befühlen kann. Für meine paar Projekte (ein langärmliges Oberteil und ein Kleinteil pro Jahr) darf es dann auch mal etwas teurer sein.
    Es würde mir nicht im Traum einfallen, kiloweise Wolle zu horten oder dauernd auf Schnäppchenjagd zu gehen. Ich wüsste gar nicht, wo ich solche Riesenmengen aufbewahren sollte.

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  14. Chaluda
    21. November 2012 am 16:23

    Bei uns ist die Sammelleidenschaft erblich! ;-)
    Das kam so:
    Vom ehemaligem Lieblingsladen zum stricken wieder inspiriert, kaufte ich früher auch nur Wolle für Einzelprojekte, außerdem hatte ich damals auch keinen Platz zum horten!
    Der Platz wurde größer und ich bekam Wolle geschenkt, entdeckte den Wollversand in der ehemaligen Kaiserstadt, tja und auf einmal hatte ich ein bißchen mehr Wolle als für ein momentanes Projekt. Da der Platz jetzt größer war, konnte ich mir auch mal ein paar Knäuel von diesem oder jenem Garn kaufen!
    Der Lieblingsladen schloß, weil sie nach Ostfriesland auswanderten, da kaufte ich nochmal Wolle ein, da die Wolle nur noch halb so teuer war.
    Auf der Suche nach anderen Wollläden in dieser Stadt entdeckte ich einen Wollladen im Süden, die auch ganz viel Angebote hatten, kaufte dort und das ein oder andere Schnäppchen im Internet. Kaufte Wolle aus dieser oder jener Woll-, Restekiste, tja und jetzt habe ich ca. 50-70 kg (mas ó menos) Wolle hier liegen und wenn ich für alles zu angespannt bin (auch zum stricken), räume ich meine Wolle von links nach rechts und es geht mir super!
    Allerdings gibt es dann doch auch Wollen, mit denen ich nichts mehr anfangen kann. So kam die bestellte Wolle aus der Kaiserstadt vom Wollversand zu Schwiegermutter oder einer Bekannten (die Sockenwolle von denen mag ich, den Rest bäh, nein!), Fehlkäufe (falsche Farbe oder Faser) werden weitergegeben!
    Fremde Qualitäten oder Wollfirmen probiere ich erst mal mit einem Probegarn, ob wir Freunde werden können. *winke@Martine*
    Jetzt kaufe ich keine Sammelsorien (4 Knäuel davon, 6 hiervon,etc.) mehr, nur wirklich soviel wie ich brauche, aber ich freue mich immer wieder an meinem stash, wie ich die Wolle verstricken will, was es werden soll, weiß ich auch.
    Trotz und alle dem stöbere ich gerne im Internet, in den Wollläden und träume vor mich hin und denke dabei an meinen Wollschrank, -koffer, -kisten und -schublade und lasse es im Geschäft dann doch liegen.
    Alles muß ich nicht haben und kann ich mir auch nicht leisten!
    Wenn der stash geschrumpft ist, habe ich mir erst wieder den nächsten Großeinkauf erlaubt! :-)

    wollige Grüße aus Köln

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  15. Karin
    21. November 2012 am 17:35

    Bei Industriewollen bin ich da relativ schnäppchenresistent , wenn ich ehrlich bin.
    Nichtsdestotrotz horte ich leider Kiloweise Wolle.
    Allerdings spinne ich fast meine gesammte Wolle selber.

    Ich seh das etwas wie Mona, im Grunde ist das eher ein Luxusproblem.

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  16. Katharina
    21. November 2012 am 21:06

    2012 habe ich zum Jahr des Abbaus erkoren, als ich Anfang des Jahres eine Kone der frueheren Wollhalle (Hamburg) entdeckte, die ein bisschen von einer Motte angeknabbert worden war. Nun riecht es in meinem Schrank nach Lavendel und ich kaufe statt Garn tapfer Anleitungen…

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  17. Mechtild
    21. November 2012 am 22:32

    Ich dachte, ich erlebe einen Gottesbeweis, als ich vor etwa zwei Jahren zufällig auf den Verkauf der Insolvenzmasse eines Wollladens stieß. Es war just der Wollladen, der nicht nur Lana Grossa und die üblichen Verdächtigen, sondern eben auch Noro, Rowan, Debbie Bliss und wie sie alle heißen hatte. Ich schneite zufällig rein und begann, in Kaschmir, Seide und Merino zu baden. Alles fürn Euro – wer bleibt da standhaft? Seither schlafe ich auf Wolle, neben und vor Wolle (man kann sie nicht sehen, aber sie ist da, in der Unterbettkommode, im Schrank etc.) und entwerfe im Geiste immer wieder neue Projekte dafür, bevorzugt nachts vorm Einschlafen. Das finde ich wundervoll…
    Das war übrigens das Ende meiner Schnäppchenjagd in der analogen Realität; in der digitalen werde ich noch gelegentlich schwach, doch das ist nur eine Phase. Je öfter ich im Auktionsportal reinschaue, desto klarer wird mir, dass ich davon nix brauche. Wirklich gefährlich sind hier eher die Fälle, die Mona NicLeoid beschreibt – teueres Material, das ich im Paket mit genauem Plan bestelle, J&S-Shetlandwolle, Isager-Garne oder Modellpakete gar. Allerdings wird das dann auch wirklich zeitnah verstrickt und getragen…

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  18. 21. November 2012 am 23:17

    @Marion
    Besser kann ich es auch nicht ausdrücken! Es ist einfach eine Leidenschaft die auch viel mit Lust zu tun hat

    @Mona
    Sicher ist das ein Privileg sich einfach nur so Wolle kaufen zu können, aber ich denke niemand sollte sich dafür entschuldigen müssen. Wenn es bei dir nicht anders geht ist das völlig in Ordnung. Ich kann es mir leisten, ist eben so und ich mag mich dafür einfach nicht rechtfertigen. Leider kommt das bei dir etwas so rüber.

    LG Bettina

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  19. Petra
    22. November 2012 am 08:01

    @ Zwitscherhexe: Neid und Armut ist sicher nicht der Grund, warum Mona das Horten von Dingen, für die Sie keine direkte Verwendung hat, ablehnt. Das hast du ihr lediglich unterstellt.

    Möglicherweise ist die Woll(kauf)leidenschaft auch eine Leidenschaft, die Leiden schafft? Mal alle darüber nachdenken.

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  20. Janet
    22. November 2012 am 13:46

    wie war das bei Harry Potter als die Wahrsagerin (Mrs Trelawny) meinte: “er wird fürchterlich leiden und darüber glücklich sein.”

    Marion, du erzählst aus meinem Leben :-)

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  21. 22. November 2012 am 16:56

    Irgendwie kommt mir das ganz dolle bekannt vor…

    Fröhliche Grüße

    Anke

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  22. Chaluda
    22. November 2012 am 18:29

    Hm, es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem lieben Nachbarn nicht gefällt.
    Oder:
    Was ist Luxus?
    Luxus ist, wenn man sich Dinge kauft,
    die man nicht braucht,
    von dem Geld das man nicht hat,
    um Leuten damit zu imponieren,
    die man nicht mag!

    .
    Wolle erst wegstricken und dann neue kaufen, kann ich verstehen, aber das bin ich nicht.

    Mehr Platz bietet mehr Lagermöglichkeit, so ist es bei mir, seit dem ich für Wolle einen eigenen Schrank habe, wird er auch ausgenutzt, weil er voll ist wird momentan auch kein großer Wollkauf gestartet. Hätte ich ein Strickzimmer, wäre dieses voll von oben bis unten mit Wolle, hätte ich nur eine kleine Schrankecke wäre auch nur diese gefüllt!
    Ich habe genügend Messiewohnungen gesehen, um zu sagen, dass ich davon noch weit entfernt bin, da ich auch immer wieder ausmiste!
    Interessant finde ich , dass die meisten Sammelkäufe erst enstanden sind, als irgendwelche Wollläden schlossen
    Eine Leidenschaft die Leiden schafft, ist es bei mir auch nicht, es ist eine Freude, sollte ich nur noch mit schlechtem Gewissen nachhause gehen, weil ich Wolle gekauft habe, habe ich ein Problem.

    wollige Grüße aus Köln

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  23. Kitzspitzfan
    24. November 2012 am 18:07

    Bei mir gibt’s kein Wollgeschäft in der Nähe. Leider.
    Ich kaufe meistens Wolle bei Ebay. Habe dort einen Suchagenten eingerichtet – was heißt einen!?! Einige… *pfff*
    Langsam hab ich aber auch schon zu viel Wolle angesammelt, komme mit dem Stricken kaum hinterher. Aber manchmal hat man bei Ebay eben einfach Glück, wäre doof, da nicht zuzuschlagen! :)

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  24. Debbie
    25. November 2012 am 10:21

    Oioioi,

    der erste Kommentar ganz oben von Ulrike und ich dachte: “Danke Universum!” ; ))) oder
    @Ulrike: Danke f. den YAL-Wollmaus Tip!!!

    Den just planen wir gerade den COBBLESTONE-Herrenpulli (v. Jared Flood) f. den Herrn des Hausesn und der sollte aus der YAK sein ; )))
    Da ich ohnehin f. ein anderes Projekt mein geliebtes Petrolblau dieses Garns (das mein örtlicher, etwas zickiger -(leider, seufz) – nicht mehr hat – kam der Tip mit dem Angebot wie gerufen ; ))) *Freu*.

    Klar habe ich zugeschlagen: nun freut sich das gemeinsames Wollbudget, ich freu mich auf Stricken mit der YAK und der Pulloverempfänger auf das Tragen desselben freuen.

    Zur Hauptfrage:
    Nutze ich Schnäppchen ja sicher! Jage ich speziell danach: nein, das macht mir keinen Spass. Allerdings schaue ich im Netz meist nach dem besten Preisen,, weil ich ohnehin das meiste an Woll im Netz kaufen (muss), da ich trotz 3 Wollgeschäfte in der Stadt, bestenfalls eines wirklich frequentiere, da die anderen einfach nicht das anbieten was mir gefällt, und dieser 3. ist dann auch noch zickig- von Zeit zu Zeit.

    Ich fasse auch gerne Sachen an, habe es aber (auch dank Bildern auf Ravelry, sehr gut raus, eine Farb- und Qualitäteinschätzung zu bekommen. Überraschungen erlebe ich da nicht mehr.

    Aber ja, leiber hätte ich einen tollen LYS vor Ort.

    Horten, wieviel, warum und wie, oh Gott ,das soll jede(r) halten wie will/kann. So lange der eiegene Ansatz Freude und Zufriedenheit bereitet und nicht zur Last wird, ist doc alles in Ordnung.

    Neben der natürlich Auslese durch Platzgenzen uund andere Interessen, sind f. mich persönlich am meisten verführerisch die handgefärbten Stränge – hmmm, die sind tw. soo schön, da wüde ich am liebsten eine kleine Stele mit glaskasten drauf haben, Strang rein, anschauen….mich überkommt da nicht gleich immer der Strickdrang, aber die Faaarben……. aber da reicht auch oft das Bewundern von Ferne (Monitor). Und wenn er denn doch da ist der Strang: manchmal ist es schön zu warten is das passende Projekt sich regelrecht offenbart ; ))
    @ Marion: Garn muss reifen, dass ist gut gesagt ; )).

    Und solange nix aus dem Strang geworden ist, bewundere ich eben die Schönheit des Materials, die Kunstfertigkeit der Färberin, u. gehe auf Gedankenreise…erhalte manchmal ganz neue Inspirationen , )))

    Habt einen schönen Sonntag, cheers , Debbie

      zitieren

  25. Debbie
    25. November 2012 am 10:23

    Um, sorry f. die vielen Typos eben, ich mach mir noch einen weiteren Kaffee
    ; )))

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  26. 13. Januar 2013 am 23:35

    @ Marion: du sprichst mir aus dem Herzen :-)

    WOLLE MACHT GLÜCKLICH!!!

    Sie zu sehen, zu fühlen, zu riechen … Wolle streichelnd die Augen schließen, auf Reisen gehen zu den Alpakas nach Peru ….. oder in “Maschenzauber” und “Maschenspiele” blättern, sich davon inspirieren lassen und träumend in Gedanken viele viele neue Modelle herstellen …..

    die Wolle hervorholen nach einem anstrengenden Tag, die schönen Farben bewundern, die wundervolle Weichheit spüren, hauchzartes Alpaka fine, glänzende Seide, kühle Baumwolle …. sie nebeneinander aufreihen oder neu zusammenstellen zu immer wieder anderen Kombinationen …..

    die Dinge schon vor sich sehen, die daraus entstehen könnten, auch wenn sie vielleicht nie gemacht werden …..
    Schubladen aufmachen und meine Schätze bewundern dürfen ….

    Und Stricken!!! Wieviel Freude schafft es, wieviel Glücksgefühle löst es aus!
    Ich liebe meine Wolle ♥ Und weil ich welche haben kann, bin ich eine glückliche Frau :-)

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