Immer wieder stellt Ihr mir die Frage: Wie machst Du das alles zeitlich, wie schaffst Du das?
Das frage ich mich auch manchmal selbst
Aber natürlich gibt es einige Faktoren, die mir mehr Zeit zum stricken geben als anderen Menschen.
- Ich habe außer den Katern keine Familie, d.h. weder ein Mann noch Kinder beanspruchen meine Zeit.
- Ich habe eine Putzfrau. Die kommt einmal die Woche und im Haushalt muss ich nichts weiter tun als ab und zu mal aufzuräumen, die Wäsche zu waschen und die Spülmaschine ein- und auszuräumen. Ivh bügele nie, alles was nicht beim Trocknen glatt wird, bleibt auch so. Kochen tue ich -wenn überhaupt- nur am Wochenende, sonst gibt’s Fertigfraß, da bin ich relativ anspruchslos. Und selbst beim Essen schreibe ich nebenher Blogeinträge oder surfe im Internet. Naja, und so Kleinkram wie Bett neu beziehen, Katzenklo saubermachen etc. mache ich halt zwischendurch, das sind ja immer nur ein paar Minuten.
- Ich verbringe weder Zeit beim shoppen (nur im Internet), noch beim Sport, Friseur, im Nagelstudio oder im Kino. Da ich nie ernsthaft krank bin, muss ich auch nie zum Arzt. Ich treffe mich selten mit Freundinnen und wenn, dann stricken wir gemeinsam
Ich gehe auf keine Feiern und muss keine Verwandten besuchen, höchstens mal meine Vater und seine Frau.
- Ich telefoniere in meiner Freizeit so gut wie nie, ich hasse telefonieren, weil ich im Büro schon mehr als genug sabbeln muss. Zu Hause habe ich nicht mal ein Festnetztelefon angeschlossen.
- Ich habe nur eine Minute Weg ins Büro - das spart enorm Zeit.
- Ich sitze nie nutzlos rum, sondern mache immmer was. Selbst während ich darauf warte, daß das Fertiggericht in der Microwelle heiß wird, nutze ich die Zeit, um z.B. die Spülmaschine auszuräumen. Ich könnte niemals einfach nur dasitzen und Löcher in die Wand starren, auch fernsehen ohne etwas nebenher zu tun geht gar nicht. Wartezeiten jedweder Art nutze ich wann immer möglich zum stricken. Ich hasse Untätigkeit, dann langweile ich mich sehr schnell. Wenn ich nicht schlafe, dann mache ich was, notfalls halt im Kopf Modelle entwerfen oder über Ideen zum bloggen nachdenken. Im allerschlimmsten Fall stelle ich mir selbst Kopfrechenaufgaben
- Was allerdings nie zu kurz kommen darf ist schlafen. 8 Stunden sind absolutes Minimum, wenn’s weniger ist, hole ich das ein oder zwei Tage später nach und penne dann auch schon mal 10 Stunden.
- Ich vermeide ribbeln, wo es nur geht, weil das die größte Strickzeitverschwendung ist. Ich stricke auch nur ganz selten Maschenproben, weil ich weiß, bei welcher Nadelstärke ich auf welche Maschenprobe komme. In 90% der Fälle kommt es hin, die anderen 10% muss ich halt doch ribbeln, habe aber die Zeit bei den anderen 90% locker wieder rausgeholt
Und anstatt auf die MaPro der Anleitung zu kommen (die mir meist eh viel zu locker ist) und womöglich sogar mehrere MaPros stricken zu müssen, bis ich die richtige erreicht habe, rechne ich lieber um, das geht viel schneller.
31 comments
Comments feed for this article
13. January 2013 at 15:50
Bettina
Endlich mal jemand der genauso “bescheuert” lebt wie ich!
Ich habe zwar keine Putzfrau, dafür aber 3 Katzen, 3 Söhne und einen Mann, aber sonst ist alles genauso. Und ist es nicht schön, so zu leben? Ich liebe es!
13. January 2013 at 16:04
Rosenherz
Ja, stimmt, Telefonieren kann eine Menge Zeit fressen. Daher liegt bei mir stets Strickzeug neben dem Teelfon bereit. Freundinnen wundern sich, wenn ich erzähle, wieviel ich alleine in Wartezeiten oder beim Telefonieren an Strickwerken geschafft habe, während sie darüber klagen, dass sie zu nichts kommen.
Danke Tina, für den Einblick in dein wohlorganissiertes Strickerinnendasein!
13. January 2013 at 16:09
tabata
Lustig..ich habe mich in Deiner Beschreibung in 90% der Beschreibungen wiedergefunden…
Ich lebe ähnlich…nur ohne Putzfrau und mit Kind (wenigstens am WE ) :o)))
13. January 2013 at 16:26
christine
Nein, für mich wär das nix.
Ich habe Mann, Hunde& Katzen, ein Haus, einen Garten, ich mache Sport, gehe ab und an unter Menschen, koche gern, lesen tue ich auch.
Und trotzdem habe ich etwa 3 Stunden am Tag Strickzeit.
Allerdings habe ich auch verschiedene Projekte gleichzeitig zu verschiedenen Anlässen: Brainless Strick für Wartezeiten z.B. Kochzeiten abwarten, Fairisle, Aranstrick (Anfänge, Projektplanungen) oder Näharbeiten für Schreibtisch und Kleinteile zum Mitnehmen.
Sind es doch mehr als 3 Stunden???
13. January 2013 at 16:54
Doro
*lach* ich finde das völlig normal die freie Zeit für mich zu organisieren - ich käme sonst zu rein gar nichts!
Denn ich habe einen Mann, Kinder, Haus und Garten, koche, sporte, blogge, telefoniere gern und lang, 40 Minuten Weg zur Arbeit, treffe mich mit Freundinnen, gehe zum Friseur und brauche auch 8 Stunden Schlaf .
LG Doro
13. January 2013 at 17:06
Andrea D.
Interessant! Jetzt weiß ich wo meine Zeitfresser sich verstecken:
Punkt 1 ist bei mir auch so / Putzfrau habe ich leider keine und ich koche meistens ‘richtig’ / Punkt 3 wie bei dir / telefonieren beansprucht gelegentlich schon einige Zeit / einfache Fahrt zur Arbeit 25 Minuten / bei Punkt 6 und 7 stimme ich wieder vollkommen mit dir überein / aber dann kommt’s: ich glaube ich ribbel mehr als ich stricke, weil ich fast immer eigene Ideen austüftele.
Schönen Sonntagabend!
Andrea
13. January 2013 at 18:04
Connie
Tja, dann hab ich wohl verloren - 3 Katzen, 2 Hunde, Mann, Vorschulkind und Vollzeitjob mit 45 - 90 min Pendelei (eine Strecke). Sowie Gemüsegarten, Haus und keine Putzfrau. Aber frau kriegt in öffentlichen Verkehrsmitteln einiges weggestrickt
13. January 2013 at 18:21
Mona NicLeoid
Bei mir sind die größten Zeitfresse für jedes einzelne Hobby die anderen Hobbies
Ich interessiere mich für sehr viele verschiedene Dinge und vieles davon liegt mir am Herzen, so dass ich nicht darauf verzichten möchte. Regelmäßiger Sport ist mir genau so wichtig wie Zeit zum Lesen, zum Sprachenlernen, für diverse wissenschaftliche und politische Projekte, usw.
Der Haushalt wird dabei sowieso vernachlässigt, Schlaf brauche ich auch viel, und stricken tu ich fast nur in der Bahn.
13. January 2013 at 18:26
iris
liebe Martin
wie schön das es Menschen wie dich gibt die wissen was sie wollen und ihnen das genau Spass macht
ich liebe die kreative Strick Art genaus so sehr
und lassen viele zeitverschwendende Schnörkel ebenfalls weg
damit bin ich glücklich, und von vielen unverstanden, was mir aber total wurscht ist
vielen Dank für deine täglichen BLognachrichten es versüsst mir das Leben
liebe Grüsse aus La Palma
sendet dir Iris
13. January 2013 at 18:46
Kitzspitzfan
Es ist eben alles eine Frage der Prioritäten!
13. January 2013 at 18:48
Birgit
Hallo liebe Tina,
Frisör und und und… ohne öfter unter Leute gehen, geht bei mir nicht; habe trotzdem ca. 2-3 Strickstunden am Tag, manchmal auch mehr, meist in den Abendstunden und am Wochende. Und seit wir schnelles Netz haben, ist man auch nicht mehr auf das dämliche TV Programm in den Abendstunden angewiesen (habe lange fast gar kein Tvmehr geguckt, da halt jede Menge Schrott), sondern kann sich hin und wieder gezielt Dinge aus den Mediatheken anschauen, wann und wie man Lust und Zeit hat, und dabei natürlich stricken
Gut, ich brauche nur ca. 7 Stunden Schlaf, das macht 7 Stunden mehr die Woche Zeit, das macht ja schon was aus. Ich möchte es auch nie anders haben als wie es ist, ein Leben ohne stricken und draußen laufen, radeln, mit Freunden treffen, nee, das wäre für mich nix. Ohne Familie natürlich auch nicht 

also, so ganz ohne Sport, nee, auf keinen Fall, geht gar nicht, ich muss jeden Tag Bewegung an frischer Luft haben, und davon ne Menge.
Aber immerhin helfen auch Fingerübungen, um fit zu bleiben und wie es so schön im dem kürzlich von mir gelesenen Büchlein “Keine Zeit und trotzdem fit”steht: Fingerübungen verhindern Parkinson und Demenz. Wer ganz bewusst seine Finger aktiviert, also Klavier spielt, häkelt (ich sag nun mal auch strickt), schnitzt oder andere Geschicklichkeitsübungen macht, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Parkinson, Alzheimer oder andere Demenzerkrankungen erleiden” Na, wenn das mal keine gute Nachricht ist
Ja, ich werde auch oft gefragt, wie ich es mache, woher ich die Zeit nehme für alles; meist kommt dann, nee, Du hast ja soviel Zeit, ja, wenn ich die mal hätte; ja, dann sag ich oft, ihr habt alle Zeit genug, rechnet doch mal aus, wieviel Zeit allein vor dem tv verbracht wird. Dann sagen sie erst mal nix mehr. Und ich muss auch immer was tun, nur rumsitzen geht nicht. 26 Std Job, Sohn, Mann, großes Haus mit Garten, jeden Mittag kochen, ca. 1 bis 2 Stunden mäßigen Sport (oder besser gezielte Bewegung) am Tag, das beinhaltet auch mit Rad ins Büro und zurück(2×6km) bei fast jedem Wetter, außer es regnet stark morgens schon; dann Kegelclub, Strickclübchen, Freundinnen treffen, Kino, Konzerte, Geburtstage, lesen, Schönheitstermine
Ja, allen weiterhin viel Spaß mit unseren FIngerübungen…
Liebe Grüße
Birgit
13. January 2013 at 18:57
Inah
Bis auf die Fertigkost und den absoluten Spochtverzicht hört sich das doch klasse an, liebe Tina
Spocht mach ich daheim. Gleich nach dem aus dem Bett fallen. Entweder Flexibartraining, oder mit den XCO Hanteln, oder Zumba.
Zum Friseur gehe ich auch nicht, denn der Friseur kommt zu mir. (meine Tochter, das ist sehr praktisch) Nagelstudio oder Kosmetikstudio…sowas mach ich auch nicht. Für die Kohle gibts sooo schöne Wolle
Fernsehen ohne stricken geht bei mir auch gar nicht (dabei würde ich einschlafen…..
13. January 2013 at 20:18
Sandra H.
Liebe Tina,
das klingt toll - zumindest mal für eine Woche (oder zwei?) und Hamburg liebe ich sowieso. Wenn du mal tauschen möchtest - ich biete dir dies: Volle Stelle als Lehrerin mit teilzeitbeschäftigtem Hausmann (nicht ganz so gut wie die Putzfrau), 3 bezaubernde Kinder (8, 4, 2), Haus mit kleinem Garten, ab und an ein Stricktreffen. Was meinst du?
13. January 2013 at 21:04
Mifay
wohl keine schlechteste Lebensmöglichkeit
13. January 2013 at 21:12
gundi
Als ich kürzlich ein neus Telefon brauchte, habe ich gezielt nach einem mit Freisprechanlage gesucht;-) - so kann ich beim Telefonieren stricken. Ich habe nämlich 3 Kinder, die ganz gerne mal anrufen……
gundi
13. January 2013 at 23:02
Beate
ja mich fragt man auch immer “wie machst Du das nur….so viele Dinge”???
Ich habe Familie (3 erwachsene Kinder wovon 1,5 noch hier wohnen,seufz) viiiiele Hunde + Katzen (ich züchte) und ein paar Angora Kaninchen.
Im Garten mach ich nur das nötigste. Was wächst ist gut und was nicht…auch gut.
Wenn ich im Garten bin dann sind die Hunde auch dort und ich versorge die Kaninchen + zupfe evtl. etwas Unkraut.
Im Haus wird zumindest der Boden tägl. gewischt (wegen der Tiere)
Essen kochen nur einfache Dinge (wenn die Kinder nicht hier wohnen würden gäb es mehr “Fastfood”)
Arbeiten gehen muß ich auch im Schichtdienst 8 Std. + Hin+Rückweg je 25 min.
Fernsehen ja aber nebenher stricken.
Zwischendurch immer wieder am PC die Mails checken ect.
Wenn wir Welpen bzw. Kitten haben…..steht mehr Arbeit an und stricken schrumpft auf einfachere Dinge.
Verwandte besuchen….immer weniger gerne…ich hasse solche Pflichtbesuche.
Gruß
Beate
13. January 2013 at 23:23
Bostonmama
Endlich mal die Antwort , die mich auch schon seit Entdeckung deines Blogs umtreibt. Ich dachte schon, du würdest im Paralelluniversum leben. Zum Glück nicht.
Putzfrauch hab ich auch, allerdings auch Hunde und Mann….die Hunde sind eindeutig besser erzogen ! Allerdings koche ich sehr gerne und das bedeutet auch viel frisches Futter. Meine Waage verdamme ich dann immer mal wieder sehr, aber so ist das halt. Stricken kommt trotzdem nach den Hunden und dem Mann dran. Die Zeit gönne ich mir jeden Tag. Nicht immer gleich viel, aber jeden Tag etwas. Besser wie nix.
Zum Glück ist mein Mann nicht der Nörgler, wegen meines Wollüberhangs….aber er sagt schon, die nächste Wohnung sollte größer sein, warum nur ?
Bis bald und ich bleibe treu…die Anregungen sind mega gut. Bitte unbedingt die Organisation weiter bei behalten. Damit du auch ja weitermachen kannst.
Liebe Gruesse aus Hessen
Bostenmama
14. January 2013 at 10:51
Chrissi
Super, ich hasse bügeln und habe es immer weiter eingeschränkt. Bin jetzt fast auf null. Das spart viel Zeit. Leider habe ich eine Katzenallergie und dafür zwei Söhne. Denen habe ich waschen und kochen beigebracht und für Taxifahrten (die hoffentlich bald aufhören, Sohn Nr. 1 macht Führerschein) lass ich die Spülmaschine ausräumen. So werden die Beiden selbstständig und ich habe etwas mehr Zeit. Meine Haare schneide ich mir selbst und Sport ist auch nicht mein Ding. Ich glaube, so unterschiedlich sind wir nicht. Wir variieren nur ein bisschen.
14. January 2013 at 13:09
Heidi
Liebe Tina,
deine Schilderung hat mein Herz erfrischt :-). Ähnlich, bis auf Putzfrau und Katzen, lebe auch ich. Es ist einfach richtig nett zu lesen, dass auch andere so – political incorrect – leben und das auch noch frei von der Leber weg zugeben.
Ich freue mich immer über jeden Beitrag von dir.
Liebe Grüße - Heidi
14. January 2013 at 15:46
dajana
Tina , ich beneide dich !!
liebe grüße dajana
14. January 2013 at 18:02
Marita
Ha ha, 90% trifft bei mir auch genau so zu, ich habe zwar Hunde und keine Katzen, bin meine eigene Putzfrau und habe einen Mann, der sich wunderbar alleine beschäftigen kann ;-, die Kinder mußten ihr Leben schon in die eigene Hand nehmen, ich habe nämlich relativ früh angefangen und bin somit relativ früh wieder ich. Familienringelreien mit oder ohne anfassen sind ein Graus und vertane Lebenszeit.
Ansonsten werde ich sehr unruhig wenn ich nichts zu tun habe, Kino ist für mich der Horror, im Dunkel da sitzen und 2 Std. doof auf die Leinwand glotzen. Schlafe auch gerne und viel und bevor ich das tue, lese ich noch schnell und viel.
Also Du siehst Du bist nicht alleine
Liebe Grüße Marita
14. January 2013 at 18:04
Marita
Ach herrje ich habe vergessen den Sport zu erwähnen, also denn, Sport ist Mord, ich geh mit meinen Hunden das muß reichen.
Winke Marita
14. January 2013 at 19:34
Ahtel
Gut zu wissen, dass es auch andere Menschen gibt, die shoppen und telefonieren einfach hassen und für öde Zeitverschwendung halten! Und in der Tat: No sports! Gruß Ahtel
15. January 2013 at 07:54
Patricia
Ich musste laut lachen, kennst DU mich?? Abgesehen von der Putzfrau und den Besuchen bei Eltern (die gibt es bei mir leider nicht mehr) habe ich das gleiche “Zeitmanagement”!
Gruß aus Rheinland-Pfalz
Patricia
15. January 2013 at 08:21
Gerlinde
Es ist immer interessant, wie jeder so seine Zeit verbringt!
Ich bin schon seit Jahren eine leidenschaftliche Strickerin und stricke meistens beim Fernsehen. Jeden Tag Vollzeit-Job mit einfach 25 Min. Fahrtzeit, im Sommer schon mal saisonbedingt 50 Std.-Woche. Im Winter dafür viel Freizeit. Joggen und Zumba sind unverzichtbar (figurbedingt, es hilft nix), außerdem bin ich Musikerin in einer Rockband da ist ein gewisses Zeitvolumen unabdingbar - allerdings kann man da so schön die selbstgestricken, schwarzen, langen Mäntel anziehen…… Das Lesen darf auch nicht zu kurz kommen, dafür opfere ich dann schon mal etwas Schlaf. Tochter ist schon groß und versorgt sich größtenteils selbst. Um dies alles unterzubringen habe ich eine Putzfrau und bügle auch nix. Shoppen ab und zu - Zeit mit Freunden und Famile ist mir sehr wichtig. Telefonieren empfinde ich schon als zeitraubend. Hunde und Garten haben wir auch, darum kümmert sich zum Glück größtenteils meine Schwester :-)) ..
Richtig gut find ich, dass es offensichtlich weitaus mehr Menschen gibt die stricken, als ich dachte….
Schöne Grüße aus Oberbayern - Gerlinde
15. January 2013 at 14:39
Sylvia
Herrlich, wie ehrlich du bist!
Ich habe leider immer das Gefühl, zu wenig Zeit zu haben, ich habe so viele Ideen, die ich gerne umsetzen möchte. Und ich mache auch keinen Sport und esse ungesund
Aber neben Arbeit, Hund, Freund, Garten, stricken, lesen bleibt nicht viel Zeit übrig.
(Ich hasse auch telefonieren und die meisten Verwandtenbesuche, wenn ich das irgendwo erzähle, versteht das kein Mensch, aber ich bin offenbar nicht allein)
Viele Grüße
sylvia
15. January 2013 at 17:58
Couturette
So ähnlich läuft das bei mir auch. Mein zweites Hobby neben Stricken ist Nähen und das nimmt mehr exklusive Zeit in Anspruch, denn während des Nähens kann ich höchstens noch ein Hörbuch hören, sonst geht da kein Multitasking. Stricken hingegen kann ich beim Fernsehen oder wenn ich mich mit meinem Prinzen unterhalte. Und ich kann dabei sogar noch eine Drittfunktion als Katzenmatraze ausüben - ein perfektes Hobby.
Allerdings muss ich mich manchmal am Ohr ziehen und mich daran erinnern, dass es ok ist, wenn ich mal einen Tag lang nichts “Produktives” mache. Nichtstun im Loriot’schen Sinne (”nur so da sitzen”) fällt mir extrem schwer.
15. January 2013 at 18:05
maple syrup
Ich bin zwar immer ein wenig neidisch, ich hätte auch gerne so viel Zeit zum Stricken, aber wenn ich das so lese, versteh ich wo du die Zeit her nimmst.
Allerdings muss ich sagen, da verzichte ich dann durchaus auf Strickzeit und gestalte meinen Punkt 1 etwas anders
Zeit mit meinem Liebsten ist essentiell…
Obwohl Mann & stricken gleichzeitig natürlich das Optimum ist
Aber ein paar der anderen Punkte will ich mir zu Herzen nehmen, vorallem den mit der Putzfrau
Grüße,
Martina
15. January 2013 at 21:16
Dorothee (doireann)
Du bist nicht zufällig Wassermann?
15. January 2013 at 21:59
gerlinde
Hiiilfe, wem oder was ist man nun urploetzlich (plus Du wohl voraus) eigentlich Rechenschaft schuldig bezueglich ‘Wie lebst Du Dein Leben, dass das (oder was immer) alles machbar ist’ ?
Und wenn die Bude hier Kopf steht - weil ich gerade waehrend des Tee Trinkens auch noch blogge - sie wartet (seeehr geduldig) dass ich es nach-/aufhole!
Also Freunde: macht das so wie Euch beliebt, gut duenkt und Eu’re Fam.-Situation dies ermoeglicht. KEINE wird haargenau dasselbe Leben fuehren koennen, wie irgendeine Andere (vielleicht neidvoll Angehimmelte)!
Und denkt dran: …. ein jeder Stand (Beruf) hat seine Freuden - ein jeder Stand hat seine Last!
16. January 2013 at 15:53
Chaluda
@gerlinde
dem ist fast nix hinzuzufügen,
mein Zeitfenster für´s stricken ist kleiner, da zwei kleine Kinder trotzdem Arbeit, Katze (die aber gerne ihre Ruhe hat!), Haushalt nach der Arbeit, wenn Kinder da oder mit den Kinder spielen,
Freunde treffen auf alle Fälle, Sport- muß ich mal wieder, Familienbesuche- logisch, ansonsten Paarpflege, Eishockey gucken, dabei stricken, auch vor der Glotze (da halte ich es wie Birgit), allerdings schlafe ich oft dabei ein, nach ca. einer halben Stunden, weil mir das entspannte Sitzen und stricken wichtiger ist als ausreichender Schlaf (Bedarf bei mir:8 Stunden)
wollige Grüße aus Köln