TV Tip - heute 18.32 Uhr

Die rbb Reporter - Die große Woll-Lust (nein, die erwähnte Tina bin nicht ich :grin: )
Nachgereicht: Die Sendung ist jetzt auch in der Mediathek abrufbar.

Danke für den Tipp! Da freu ich mich drauf. Ich wünsche dir noch ein schönes Wochenende!
LG, Jule

silvia s.aus v.

Lust auf Wolle habe und hatte ich immer,seit fast 50 Jahren.LG Silvia

Was ist denn rbb-Fernsehen? Den Sender haben wir garnicht…Kopf kratz.
Astrid

Klasse, danke für den Tipp! rbb habe ich auch nicht, aber ab morgen müsste man die Sendung eigentlich in der Mediathek sehen können…
LG, Michaela

Schon einprogrammiert :-)) um die Zeit will die Familie was essen - ich muss es dann wohl später gucken…

Also, 40 strickende Frauen beim IKEA jagen mir Angst ein ;-)

Fand ja den strickenden Mann in der Strickgruppe und den DJ to - dein Geschäft möchte ich sehr gerne mal besuchen.

lege toll - und “s”ein Geschäft nach …

und ich hab´s natürlich verpasst. Kann man die Sendung irgendwo nochmals sehen, oder wird sie wiederholt?

LG Ingrid

irgendwie kam da der Eindruck rüber Stricker/innen wären entweder fett, schwul, kaufsüchtig oder hätten den Drang Bäume zu bestricken :-(
Anfänger müssen auch mit Baumstämmen stricken. :-(

Einzig und allein der Typ mit dem Strickladen ( und der dicken Katze ) kam irgendwie normal rüber, der war nu allerdings schwul ….

Wo waren denn die ganz normalen Typen ???

Lieber fett als Proll :-).

Toll! Danke für den Link :)
Liebe Grüße
Katja

wer die Sendung verpasst hat:
http://mediathek.rbb-online.de/rbb-fernsehen/dokumentation-und-reportage/die-rbb-reporter-die-grosse-woll-lust?documentId=13101302
Mir hat es gut gefallen und mir fehlt die Heimat! Vielen Dank für’s bescheid sagen liebe Tina!

Hi Tina …
die Sendung hat mir gut gefallen - ein schöner Querschnitt und es zeigt sich, dass alle möglichen Typen stricken … wie doch sehr unschwer z.B. bei Ikea zu sehen war oder auch bei der anderen Tina zu Hause oder auch bei der Gruppe von Frauen, die sich zu Hause treffen.
Richtig cool fand ich den strickenden DJ und dass er wie ich (und viele andere sicher auch) überlegt, ob er sein Strickzeug mitnehmen kann *g*. Und dieser Armstrickschal hat mir erst nicht gefallen, aber als sein Mann den dann so um hatte, sah das gar nicht mal so schlecht aus.
Einzig irritiert hat mich, dass Stricken lernen heute (teils wohl zumindest) über so dicke Nadeln geht - völlig unverständlich.
Und viele schöne Strickprojekte hat man gesehen; am meisten im Gedächtnis geblieben ist mir das tolle (ich glaube Revontuli) von der herrlich lebenslustigen und fröhlichen Kerstin - von dieser Lebenslust und Fröhlichkeit können manche Menschen so bitter etwas brauchen ;).
Ich hätte weiter gucken können und weiter und weiter. Bis auf das Graffiti - das ist einfach nicht mein Ding. Wobei mir die Idee mit den Handschuhen von der Kreativität und dem Gedanken dahinter gefallen hat.

Liebe Grüße;
Anja

Ich muss ja zugeben, ich habe beim ersten Satz schon gleich wieder die Krise gekriegt, weil ich diese Koketterie mit dem Suchtbegriff ja hasse wie die Pest. Und ja, ich halte so manche strickende bzw. wollsammelnde Menschen für kaufsüchtig, während andere eher in die Kategorie konsumgeil oder protzig fallen, aber so oder so finde ich das abstoßend und es ist für mich kein essentieller Bestandteil des Strickens.

Nee, also diese hyperventilierenden Damen konnte ich echt nicht so ganz nachvollziehen (dann auch noch “mein Mann ist Anwalt”, joa, war klar). Der Rest war ja recht normal.

Ich bin auch strick- und wollsüchtig! :-))) Die Sendung hat mir gut gefallen, besonders die strickenden Frauen bei Ikea fand ich toll. Von den Graffiti-Stricksachen habe ich auch schon in Zeitschriften gelesen - ich find das wirklich klasse. Es braucht schon Mut um so etwas zu tun, und das ganz uneigennützig - einfach, damit andere sich auch daran freuen können und eine Stadt schöner wird, vor allem im grauen Winteralltag. Wolle macht glücklich ♥

Kennt ihr das schon? Ist auch super, und viele werden sich wiedererkennen :-)))

http://www.youtube.com/watch?v=KSjsOeC6OcE

Schöne Sendung, vor allem der strickende DJ, super Kombination!

Das Einzige, was mich irritiert, ist die wiederholt auftauchende Bemerkung von Zeiten, wo kaum noch jemand zu stricken schien. Diese Zeit ging so dermaßen spurlos an mir vorbei, sprich: Ich habe immer gestrickt - daß Stricken mal richtig out war, habe ich kaum mitbekommen. Heute erinnere ich mich an manche abfälligen Bemerkungen aus diesen Zeiten und schüttele nur noch den Kopf darüber - ich war halt immer in meinem Strickelement - 40 Jahre, and counting! :-)

Der Bericht zeigt mir, dass anscheinend immer noch nicht mit Klischees aufgeräumt wurde und dem Thema gegenüber noch immer mit wenig Respekt und Wertschätzung begegnet wird.

Es ist eine Riesenbranche, in der -genauso wie etwa im Möbeldesign oder im Modedesign - hart gearbeitet wird und Fachkenntnisse gefragt sind, ohne die das Geschäft nicht florieren würde.

Gezeigt werden “Baumstammnadeln” und kitschige Zimmer, überdrehte Damen.

Wo bleibt der “Stil” und das Können?

Ausnahme war die Dame mit den Handschuhen an der Haltestelle - Impulse schaffen, Neues anbieten - das war wirklich schön.

Und der strickende Geschäftsinhaber.

Für mich bleibt der Eindruck, dass die zwar berichten, aber auch nur, weil sie ihr Programm füllen müssen und an den Thema nicht mehr vorbei kommen.

Warum kommt da nicht z.B. ein Hinweis auf einen Herrn Fassett oder eine Frau Hargreaves oder oder oder … um dem Thema eine andere Richtung zu geben?

Fand den Bericht nur teilweise interessant und gelungen, da wie gesagt immer noch auf die besagten Klischees rumgeriten wurde…. gähn. Meiner Meinung nach hätte man mehr auf das eingehen sollen, was da auch entsteht…. Projekte, Technik. Den Querschnitt der Leute fand ich allerdings ziemlich treffend (siehe die Besucher auf der Creativa ….:-)) , zähle mich auch dazu).
Nur bei manchen frage ich mich immer, ob deren Hobbby Wolle sammeln und ausstellen oder tatsächlich das Stricken ist. Man kommt sich ja komisch vor, wenn man versucht seinen Stash auf ein bis zwei Klarsichtkisten (allerdings groß) von Aldi zu beschränken……da man auch noch andere Hobby`s hat.

mac

Habs mir eben reingezogen am Sonntag morgen. War besser als manch anderer Beitrag über Stricken, die immerzu dicken Nadeln fielen mir auch auch auf, aber ok wenn Anfänger damit lernen…
Zu Ikea-Stricktreffs konnte ich mich noch nicht aufraffen, die gibts hier auch. Aber 40 Frauen bei Ikea…ich weiß nicht ob ich das will.
Den strickenden DJ fand ich super.
Bei der Dame mit dem Strickzimmer (war ja fast ein kleiner Laden) wurde die Tochter wohl gezwungen auf dem Sofa in Familie mit fern zu gucken hihi…so wie ihr Gesicht war…
Na gut @maroni wenn ich so zu Stricktreffen gehe oder zu anderen Kreativtreffen (Perlen oder so) dann merkt man schon daß stricken nicht grad Kalorien verbraucht..ich hab mir auch schon oft Gedanken gemacht darüber und im Film ist es mir auch wieder aufgefallen.Aber vielleicht täuscht das , die Menschheit wird ja an sich dicker. Sie hatte ja vile Lebensmut die eine Dame, erinnerte mich an Beth Dito.
Ansonsten wars doch recht hübsch oder..
Schönen Sonntag
Gudrun

Man muss ja auch mal die Außenwirkung eines solche Filmes bedenken.
War das jetzt ein Anreiz sich Wolle und Nadeln zu holen ?
Ich finde nein.
Ich hätte auch gerne ein Wollzimmer, aber ich stricke ja auch, für andere ist sowas grenzwertig, wenn sie sich die Wollmenge angucken.
Auch der Satz……stricken ist fast so schön wie essen………..von der richtig dicken Frau ( ja ich weiß, es gibt viele Gewichtsklassen und alle sind normal, nur magersüchtig und vollfett fallen da aus dem Rahmen, das ist nicht mehr normal, das ist krank)…………die Kommentare , die in dem Moment gemacht wurden hätte ich mal hören wollen.
Der Einzige, bei dem wirklich etwas von der Faszination des Strickens rüber kam , war der Typ mit dem Wollladen, ein schwuler Mann.
Der Satz, der Dame mit dem Wollzimmer…..Stricken ist besser als Yoga, total entspannend…………….der ging sauber unter. Nichts über den Stolz, wenn man etwas mit eigenen Händen hergestellt hat, nichts darüber, dass Stricken ein Handwerk mit Tradition ist……..Wer immer den Film hergestellt hat…………..der wollte eher eine Freakshow und keinen Film über das Stricken und das Hobby Stricken.
Man muss mal gucken wenn ein Film über ‘Männerhobbies’ gezeigt wird, wie freundlich da mit den Probanden umgegangen wird…

Hallo Tina, vielen Dank für den Hinweis. Ich habe mir gerade (Sonntagmorgen) die Sendung angesehen. In der relativ kurzen Zeit ist es gar nicht möglich, alle Fassetten der Strickerei zeigen. Gut finde ich jedenfalls, dass die Strickerei wieder in den Vordergund gebracht wird.
Solche Stricktreffs sagen mir gar nichts. Wenn ich beim Stricken vorwärts kommen will, bin ich lieber alleine zuhause :-)
LG, Inge

Mein Fazit: mindestens 5 Tage in Berlin verbringen, damit ich alle 20 Wollläden besuchen kann.
Und sonst: hey, einfach mal durch die Hose atmen meine Damen, kann doch nicht immer alles so dargestellt werden daß wir alle uns da zu 100% wiederfinden. Und ja, es stricken dicke, dünne, dumme, schlaue, arme und reiche Menschen, häßliche und hübsche Menschen habe ich noch vergessen. Warum sollen denn nicht die dargestellt werden, die vor Ort sind und sagen was ihre Meinung zum Thema ist? Manchmal macht mir die leichte Arroganz die Stricker/innen an den Tag legen schon ein bisschen Angst.

Mir hat der Film sehr gut gefallen. Zeigt, wie unterschiedlich die Leute sind, die stricken. Was der Film allerdings nicht zeigt: Stricken zählt offenbar nicht mehr zu den Dingen, die man im Leben braucht. Meine Tochter ist in der vierten Klasse und hatte noch nie Stricken im Unterricht. Das ist sehr schade. Ich konnte nach der Grundschule wenigstens rechte und linke Maschen.

wo sind denn alle die strickenden menschen, wenn man solidarität braucht?? :)

meine tochter hat den wettbewerb “wer hat die peinlichste mutter??” gewonnen mit der aussage: “meine mutter strickt socken im bus.” ich gelte damit als durchgeknallte exotin…

was den eindruck unterstützt: in unserer innenstadt gibt es kein einziges wollgeschäft. eines, das es früher gab, habe ich nicht gerne aufgesucht - es lagen da kleine karten an der kasse mit der aufschrift: “wir sprechen gerne mit ihren verstorbenen”. das hat mich ein wenig verunsichert und wohl auch nicht gerade zu dessen erfolg beigetragen.

und eines muss ich leider auch sagen: ein wenig verschroben ist ein großteil der strickerinnengemeinde schon, denn manchmal ist es schwierig, sich als einfach kleine sockenstrickerin im kreise der freizeitspinnerinnen, liebhaberinnen der mundgefärbten oder fußgezwirnten wolle oder den anhängerinnen von windhundunterfell zu behaupten. :D

*kicher*

Das ernenne ich hiermit zum bisher lustigsten Kommentar in diesem Jahr :-D
Jetzt hätte ich aber gerne einen Link zum Vertreiber von fußgezwirntem, mundgefärbten Handstrickgarn aus Windhundunterfell - das MUSS ich haben! ;-)

@niko. Wunderbar! Manchmal gehts mir auch so. Besser kann man es kaum ausdrücken!

Willkommen im 21. Jahrhundert, Frau Maroni, in dem Schwule und Lesben oftmals ein stinkbürgerliches Leben führen und genauso “normal” sind wie andere auch. Und auch Dicke dürfen sich straffrei in der Öffentlichkeit zeigen, ohne sich ihrer Pfunde zu schämen, Gottseidank! Ich hab die meisten Strickerinnen (und auch ein paar Stricker waren dabei) als eine bunte, sehr tolerante, oftmals etwas durchgeknallte Spezies Menschen kennengelernt, die einfach nur gemeinsam haben, dass sie in ihrer Freizeit gern die Nadeln schwingen. Und ich finde das toll, dass es diese Vielfalt gibt, die auch diejenigen integriert, die anderswo ausgegrenzt werden. Kommentare dieser Art finde ich einfach nur diskriminierend und zum Kotzen.

Meine Meinung teile ich mit Sockenanja, Martina und niko!!!!!
Ansonsten fand´ich den Beitrag ganz lustig!!!
Ein Mann sucht ein Hobby und fängt an zu stricken, wunderbar, ein anderer begleitet seine Frau zum Stricktreff und fängt jetzt selber an zu stricken, auch wunderbar!!!
Zwei Frauen fahren durch die Innenstadt und besuchen alle Wollläden, sollte ich hier auch mal tun, wer kommt mit???? ;-)
Haben sich ein Limit gesetzt und überschreiten dieses, kommt vor!!!!!
Eine von Beiden hat zuhause ein Strickzimmer, als Trost und weil sie jetzt Platz hat. Hätte ich auch gerne, wo ich dann auch nähen könnte und dabei Hörbuch oder Radio hören und nicht drei Stunden “Ritter Rost”!!!!
Ja, ich habe hier auch Wolle auf Lager, weil es sie gerade günstig im Angebot gab, sie mir gefiel oder es sie gerade nur gab und ich auch weiß, was ich damit stricken werde, natürlich verstricke ich noch alles und ich werde weiter Wolle kaufen, wenn ich dazu Geld habe. Mir bringt sie Wolle Lust, bzw. Vorfreude und nicht nur der Kauf. Kaufsüchtig ist jemand der irgend etwas kauft, aber das kaufobjekt nicht nutzt!!!!
GuerillaKnitting, finde ich z.T. ganz schön, auch wenn es nach einigen Tagen schäbbich aussieht, die Festhaltestelle gefiel mir gut!!! Aber leider wirken diese Strickwerke nur ein paar Tage, dann müssen, evtl irgendwelche Reperaturen durchgeführt werden, irgendwelche Deppen zerstören eh alles.
Gesellige, fröhliche Frauen treffen sich zum stricken, schön!!!
Anfänger fangen meist mit dicken Nadeln an, habe ich auch, da ich die einzelne Masche besser erkennen konnte und das Projekt schneller fertig war, ok, ja ich weiß, es liegt an der Wolle nicht an der NS!!!
Mehr habe ICH in diesem Bericht nicht gesehen, keine FETTEN Frauen, keine KAUFSÜCHTIGEN Leute, SCHWULE Männer…………..ja und, halt Strickerwelt!
Ich achte eher auf Ausstrahlung und ähnlichem, als auf sonstiges!
Danke für den link, ich habe ihn genossen!
wollige Grüße aus Köln

Strickzicke……………….man kann alles falsch verstehen wenn man will, nicht wahr ?
Ich fand den Film so für mich auch nett, aber als Werbung oder Empfehlung sich mal mit Stricken zu beschäftigen völlig ungeeignet.
Mehr hab ich nicht geschrieben.

>Einzig und allein der Typ mit dem Strickladen ( und der dicken Katze ) kam >irgendwie normal rüber, der war nu allerdings schwul ….

>Wo waren denn die ganz normalen Typen ???

Was gibt es da falsch zu verstehen? Schwul sein (und dick sein) ist also nicht normal Deiner Meinung nach. Und das ist meiner Meinung nach diskriminierend.

Ich möchte mich Strickzicke u. Chaluda voll u. ganz anschließen. Man sollte es doch einfach genießen, dass es zum Thema Stricken mal wieder eine Sendung gibt - ist ja eh selten genug. Außerdem gehört ja auch schon etwas Mut dazu sich vor der Kamera zu präsentieren.
Die ewigen Nörgler gehen mir ehrlich gesagt auf den Geist. Wen interessiert es ob jemand dick oder dünn, schwarz oder weiß, hetero oder schwul, Christ, Jude, Moslem etc. ist - es sind Menschen!!!!!!!!!! Und wenn sie dann noch stricken - ist es doch wunderbar!
Wenn ich könnte, würde ich ein Strickgarn mit 5% Toleranzanteil erfinden - bei Bedarf auch gerne mehr.

In diesem Sinne hoffe ich auf vieeeeeeeeeel mehr Sendungen zu unserem Lieblingshobby.

Man bedenke, dass die “Nörgler”auch nur ihre Meinung sagen. Die Diskussionen um deren Aussage führen daraufhin die Anderen, die die “Nörglermeinung” nicht vertreten und so gibt es mal wieder einen Sündenbock, weil die Denkweise nicht der “Norm” entspricht.

Wann ist die 500 voll und es gibt einen Gewinn …

die “normalen” Typen, sind für mich die, die einfach zum Vergnügen stricken, und sich Wolle kaufen weil sie damit irgendein Projekt anfertigen wollen.

Was schwul/ lesbisch und/ oder dick angeht…………………ich mag auch Beth Ditto, genau so wie sie ist, um damit den Menschen die Freude an Schokolade nahe zu bringen ist sie aber irgendwie nicht geeignet.

Ich bleibe dabei, mir, als strickender Mensch hat die Sendung gefallen, für alle anderen war sie eher eine Ansammlung von Menschen mit Merkwürdigkeiten die sich ein komisches Hobby teilen, und von daher kein ‘gutes’ Aushängeschild

……STRICKEN MACHT SPASS…..und das hat diese erfrischende Sendung bei mir hinterlassen….dicke Nadeln…und Menschen ….und sonstige Einstellungen hin und her……UM WAS GEHTS…….ewige BESSERWISSER ???? man muss nicht immer alles und jedes werten……danke Ina und.. und… und..mit gleicher Meinung !!!!!!

Ruth

Ja, aber “normal” sind sie nur, wenn sie heterosexuell, weiß, normalgewichtig und weiblich sind. Schwulsein per se ist keine Merkwürdigkeit, und Dicksein auch nicht - die Zeiten sind zum Glück vorbei.

Aber gut, ich will mich Deiner Argumentation nicht komplett entziehen. Ich weiß, wie Du das meinst und stimme trotzdem nicht zu. Gerade sogenannte “Randgruppen” wie eben Schwule und Lesben meinen oft, besonders “normal” und unauffällig sein zu müssen, um die heterosexuelle Mehrheit nicht zu verschrecken. Durch Anpassung gewinnt man aber keinen Blumentopf und wird krank. Manche Homosexuelle sind spießiger als Else aus der Reihenhaussiedlung, andere tanzen in pinken Stringtangas und Federboa durch die Straßen, sogar die Kombination aus beidem ist denkbar. Sie sind manchmal auch intolerant gegenüber Andersdenkenden oder Andersliebenden - leider - und tummeln sich in den unterschiedlichsten sozialen Klassen und Körperformen, die es gibt.
Wer nun aber denkt, alle Schwulen hüpfen nackig durch Köln und lebt promisk, der ist ein Idiot.
Das gleiche gilt für jemanden, der sich so einen Film übers Stricken anguckt und nun meint, alle Stricker/innen sind so. Was der dann über mich denkt, ist mir aber sowas von herzlich egal. Denn wer mich von vornherein in eine Schublade packt statt mich als Mensch zu sehen, der soll sich erst mal an die eigene Nase fassen.

@ Mona NicLeoid: Die Dame hat mitnichten gesagt “mein Mann ist Anwalt”, sondern in berlinerisch-verschliffenem Dialekt “mein Mann ist einjeweiht”.

Ich habe mit die Sendung eben nochmal in Ruhe angeschaut, nachdem ich gestern in erster Linie drauf fixiert war, jemand mir Bekannten zu entdecken.

Ich fand es eine für Eingeweihte schöne Sendung, befürchte allerdings auch, daß unser Hobby für Außenstehende recht durchgeknallt rüberkommt. Nicht zuletzt auch dadurch, daß vorwiegend in sehr edlen Umgebungen gedreht wurde, so als ob alle in schicken Altbauwohnungen in Berlin wohnen und nicht wissen, wohin mit dem Geld. Was natürlich nicht der Fall ist.

Dennoch eine nette Sendung, mir hat sie gefallen :-)

Liebe Grüße
Ruth/Berophar

Hallo Tina,
hier noch ein paar Berichterstattungen des RBB’s:

Frau Wolle (28.1.12) http://mediathek.rbb-online.de/rbb-fernsehen/abendschau/gleich-nebenan-vom-28-01-2012-frau-wolle?documentId=11104160
Kurz- und Modewaren (23.6.12) http://mediathek.rbb-online.de/rbb-fernsehen/abendschau/gleich-nebenan-vom-23-06-2012-kurz-und-modewaren-boehme?documentId=11104026
Woll-Boutique (10.12.12) http://mediathek.rbb-online.de/rbb-fernsehen/abendschau/gleich-nebenan-woll-boutique?documentId=12413024
Bouclé und Café (19.1.13) http://mediathek.rbb-online.de/rbb-fernsehen/abendschau/boucl-und-caf?documentId=13102440

wie man/frau sehen kann, haben die sich im letzten Jahr viel mit Wolle, stricken und Handarbeiten beschäftigt.

Ich habe diese Sendung immer gerne angeschaut, weil mir dieses kleinen Fachgeschäfte sooooo gut gefielen. Heute hilft es etwas bei Heimweh, *lach*!!

Grüße von der Sommerseite
isar12

Ganz vergessen:
noch habe ich das Filmchen nicht gesehen. Geht währscheinlich morgen früh besser mit der Übertagung (abends zickt es immer :( :( ). Ich glaube, dass es mehr als 20 Wollgeschäfte in Berlin gibt und 5 Tage reichen garantiert nicht aus. Die liegen teilweise sehr weit auseinander und die Fahrzeiten sollte man nicht unterschätzen :).

Allen eine schöne Woche………………….

Also ich finds auch immer mal wieder bezeichnend, wie engstirnig manche bei solchen Beiträgen sind. Wie lang war dieser Beitrag, 20 min?

Da wird sich echauffiert, dass nur “fette, kaufsüchtige Hausfrauen” gezeigt werden. Wäre es ein Beitrag mit lauter hippen Mittzwanzigern gewesen, die sich Schlauchtops und Stiefelschoner aus der InStyle nachstricken und von Julia Roberts erzählen, wäre die nächste Fraktion aufgesprungen, die erstmal erzählt hätte, dass SIE ja schon gestrickt haben, als die Dinosaurier noch die Erde bevölkerten und diese ganzen Modetussis doch nur kurz dem Trend hinterherhecheln und das wars dann. Keine WAHREN Stricker also

Leute die mit dicken Nadeln stricken sind keine wahren Stricker, wer mit Plastikgarn strickt ist auch kein wahrer Stricker, wer zu viel Luxusgarne anhäuft und sich darüber auch noch freut anstatt mit saurer Miene dem Geld nachzuweinen ist auch verdammt. Und jetzt mal ehrlich Hand hoch, wer nicht schon mal 80€ im Wollgeschäft gelassen hat. Um einen solchen Betrag gings da nämlich und nicht um hunderte Euro.

Man solle das traditionelle Handwerk mehr beleuchten. Da ist man aber ganz schnell wieder bei irgendwelchen alten Damen die im örtlichen Landfrauenverein nach irgendeiner Keilschrift stricken. Interessant ja, aber hat ja mit der heutigen Realität aus Internet etc. nix mehr zu tun.

Ein Beitrag der alle zufrieden stellt hätte gut 3 Stunden dauern können. Vielleicht kommen wir ja mal da hin. Ansonsten sollte man mal darüber nachdenken, dass JEDES Hobby befremdlich auf Außenstehende wirkt, sobald man sich da etwas in die Untiefen der Szene begibt. Ich glaube nicht, dass irgendein Hobby in solchen Fernsehberichten wirklich gut recherchiert und umfassend dargestellt wird. Ich fand dass der Beitrag Stricken und Strickende sehr sympatisch dargestellt hat und nicht als irgendeine Freakshow. Da sind wir aus dem Fernsehen mittlerweile anderes gewöhnt.

Dieser Beitrag setzt zumindest keine stumpfen Vorurteile. Weder werden die schwulen Männer als tuntig dargestellt, noch wird bei der fülligen Dame ein Ding draus gemacht, dass sie füllig ist. Wer das hier so prompt rausliest hat schon vorher reichlich Vorurteile gehabt.

Moin,
mundgefärbt, Keilschrift - kreisch!! Beharken Sie sich gerne weiter, meine Damen, ich gehe kichernd in den Tag und besorge mir Voltarengel für meine schmerzenden Handgelenke (gemütliche Stricksonntage haben eben ihren Preis).
lg r.

KREISCH

Okay, die Keilschrift hat jetzt gerade den Vogal abgeschossen. :-D
Mein Eindruck ist, dass Medienberichte über Hobbies grundsätzlich mit Klischees arbeiten (und machen wir uns nichts vor, die gezeiegten Klischees haben alle einen wahren Kern, worauf ja einige schon hingewiesen haben, auch wenn nichts je für alle zutrifft). Zum einen haben die etwas “schrilleren” Typen einfach einen höheren Unterhaltungswert, und zum anderen wirken offen ausgesprochene Leidenschaften (für was auch immer) für jene, die sie nicht teilen, oft mehr oder weniger spleenig. Das liegt, glaube ich, einfach in der Natur der Sache. Ich habe und hatte schon einige mehr oder weniger “schräge” Hobbies, angefangen mit LiveRollenspiel über Orientalischen Tanz bis hin zu Yoga und eben Stricken/Spinnen/Handarbeiten. Ich habe schon viele Berichte über all diese Dinge in diversen Medien gesehen/gelesen/gehört, und nicht ein einziger davon wäre ohne Klischees ausgekommen oder hätte gar alle Gruppen/Strömungen/Individuen repräsentiert, die dieses Hobby teilen. Yoga zur Entspannung? Ich mache Ashtanga, das ist Hochleistungssport, wenn man es richtig macht, da wird geackert wie ein Pferd, und die Entspannung kommt, wenn ich nach zwei Stunden platt und glücklich auf meiner Matte liege, als schöner Nebeneffekt. Bei den meisten Berichten über Orientalischen Tanz kriege ich Kitschallergie. Ich habe noch nie in einem Wollgeschäft 80 Euro ausgegeben, sondern gehöre zu den “Freaks”, die sich ihr Garn selbst machen, weil’s mir Spaß macht. Ich bin in vieler Hinsicht sehr anders als die Leute in den Film, genau wie wir alle hier - und trotzdem kann ich mich in vielen Aspekten auch wiederfinden.
Und noch meine letzten 5 Cent zu den Anfängern mit Baumstämmen: Als ich mit sechs oder sieben Stricken lernen wollte, bekam ich zwei Nadelspiel-Nadeln und Sockenwolle, und das hat absolut keinen Spaß gemacht. Dickes Garn und große Nadeln sind einfach besser sichtbar. Das heißt nicht, dass ich das für ein erstes Projekt empfehlen würde, aber für die ersten Schritte, wo man so viel gucken und erkennen und lernen muss, ist sowas einfach pragmatisch.
Soviel von mir. Ich habe mich gestern morgen mit meinem Cappuccino, Strickzeug und dem Bericht jedenfalls gut amüsiert. Om! :-)

Also mir ist was ganz anderes noch aufgefallen und das fand ich schlimm..und das muß ich noch mal loswerden..obwohl hier die Diskussion schon auslabert aber ich habs mir eben noch mal angesehen……außer der Tochter die im trauten Familienheim beschämt nach unten guckt und die Tina vom gesenkten Blutdruck erzählt sacht der Gatte : “Sie hat ja noch bis 7 oder 8 zu tun in der Küche und dementsprechend kommt sie dann runter und strickt unten…vorm Fernseher….Während er und Zwangs-TV-Tochter da schon sitzen…Alice Schwarzer…herzlichen Glühstrumpf zum 70., ehrlich da standen mir mehr Haare zu Berge als ich habe

Hallo, die Sendung hat mir gut gefallen, es wurde einfach mal in die Runde geschaut - wer oder was strickt heute. Genau das wurde gezeigt und wer, wie ich, bei den Dreharbeiten bei Ikea dabei war, der kann beurteilen was da gesendet wurde.
Leider ist eine halbe Stunde nur 30 Minuten lang ! Bei Ikea alleine wurde fast 4 Stunden gedreht, es wurde gezoomt und tolle Sachen gedreht z.B. auch wie man Wolle spinnt… war alles nicht zu sehen, weil in 30 Minuten die ganze Vielfalt gezeigt werden sollte.
Es war unterhaltsam und wird bei dem einen oder der anderen die Stricklust hervorkitzeln und ich glaube: ” mehr war nicht gewollt ”
L.G.

@Gudrun,
habe ich auch mitbekommen……………..auweia!!!!!!
wollige Grüße aus Köln

@Isar12 - toll! Danke für die Links - viele schöne Beiträge!

LG; Anja

Guten Morgen :-)

Ich wurde eben auf das Posting von Tina aufmerksam gemacht und habe die vielen Kommentare jetzt mehr oder weniger “überflogen”.
Ich möchte einiges dazu sagen, zumindest das, was mich und meine Familie betrifft.

Ich bin keinesfalls kaufsüchtig und sammle nur Wolle! Ja, ich habe viel davon, das ergibt sich aber zwangsweise, wenn man seit 38 Jahren strickt und nicht immer schön geordnet eins nach dem anderen, sondern UFO’s anlegt, weil man schon wieder verführt wird von anderen schönen gestrickten Dingen, die man auch UNBEDINGT haben möchte.
Teilweise finde ich die Kommentare hier daneben, völlig … und zwar die, die auf meine Freundin Kerstin abgehen. Es ging um unser Hobby, um Wolle und alles, was uns in diesem Zusammenhang Freude bereitet, es war keine Reportage “wer ist die Schönste im ganzen Land”. Ich kann Euch nur sagen, wären auch nur wenige Menschen so wie Kerstin, wäre die Welt um einiges schöner und harmonischer. Denn die Energie und Lebenslust, die diese Frau verbreitet, steckt an !!!
Des weiteren wurde so einiges im Film geschnitten und erweckt daher einen anderen Eindruck auf den Zuschauer. Ich bin z.B. nicht bis 20 Uhr in der Küche angekettet und darf dann erst stricken ;-) Die einzelnen Umstände möchte ich hier nicht genau erklären, weils einfach den Rahmen sprengen würde. Aus vielen, vielen Stunden Drehzeit wurden halt ein paar Minuten gemacht, mehr ging nicht. Es sollte eine kurze, aber lustige und unterhaltsame Reportage zu unserem Hobby sein, die dem Zuschauer zeigt, dass das Klischee der strickenden Oma schon lange Geschichte ist.
Ich liebe übrigens mein Strickzimmer und halte mich dort SEHR gern auf … kitschig oder nicht …. mir gefällts. Jedem das Seine, oder?
In diesem Sinne …. liebe Grüße aus der Hauptstadt, Tina.

Hahaha … hab eben nochmal gelesen …. hätte mich wohl mehr bemühen müssen hochdeutsch zu sprechen, mein Mann ist KEIN Anwalt ;-) Aber lustig finde ich das schon, was so daraus gemacht wird, wenn man den Berliner Dialekt nicht wirklich versteht oder was interpretiert wird aus einzelnen Sätzen ;-)

Hallo,
die Kommentare hier, sehr unterhaltsam… könnte eine Radiosendung füllen zum Thema “Wie beurteile ich Reportagen über mein Hobby im Fernsehen”…
Ich würde mir wünschen, dass es mehr Menschen gibt, egal ob mit oder ohne Hobby, die eine solche Lebensfreude, Kreativität und Fröhlichkeit an den Tag legen wie meine Freundin Kerstin in dem Beitrag, das würde die Welt im Allgmeinen fröhlicher machen..
Ich bin stolz solche Freunde wie Kerstin und Tina zu haben… Ich hätte wahrscheinlich vor der Kamera gar nicht erst meinen Mund aufbekommen geschweige denn mehrere Tage von einem Kamerateam begleitet zu werden.
In diesem Hut ab vor jedem der an einer Reportage teilnimmt, egal mit welchem Inhalt.

Grüße aus Kassel

Mir hat die Sendung gut gefallen, ist ja klar, dass man in 20 oder 30 Minuten nicht alles reinpacken kann. Es war ein bunter Querschnitt, in dem sich viele wiederfinden können.
Und wer bin ich denn, dass ich mich über andere mokieren dürfte, die gerade nicht dem Schlankheitsideal oder was auch immer entsprechen.
Die Lust am Stricken eint uns alle, die Könnerin mit hauchdünnen Nadeln, sowie die Anfänger, die erstmal die einfachsten Maschen lernen.
Ich finde schon, dass die Sendung zum Stricken animieren kann, denn eins kam super gut rüber: alle hatten sehr viel Spaß bei dem was sie da taten!
Übrigens, ein Wollezimmer hätte ich auch gerne mal - irgendwann.

Liebe Grüße
Moni

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