Leserfrage: Ribbelgarn

Katharina fragt:

Aufziehen ist ja auch ein nettes Thema…
Wie wickelst du denn? Perfekt per Hand wie hier?
Oder in Minutenschnelle mit einem Wollwickler wie hier? Das ist mein Favorit, der bei mir im Einsatz ist.

Wickelst du beim Aufziehen erst auf die Wollhaspel, wäscht den Strang dann, um schließlich neu zu wickeln? Oder sparst du dir das Waschen, wickelst und wartest einfach, bis das Garn vergessen hat, was es mal werden sollte?

Bevor ich’s wieder vergesse: Die Jacke, die das Garn mal werden sollte, ist aus diesem Buch - ist leider schon längst OOP, einen Anbieter, der auch ins Ausland versendet, habe ich beim japanischen Amazon entdeckt - das für 780 Yen. Möglicherweise gib’s die Anleitung auch einzeln hier zum Download, ich habe aber gerade keinen Nerv, alle 3277 Bilder duchzugucken… Wer nur das Gnubbelmuster braucht, findet die Erklärung hier.

Nun aber zur eigentlich Frage: Wie behandle ich geribbeltes Garn? Die Antwort ist einfach: Ich mache nichts damit, ich wickele einfach einen Kullerball.

Ich habe keinen Wollwickler, brauche ich auch nicht, so oft verstricke ich keine Strangwolle. Diese “Wollküchlein” sind nett anzusehen und bestimmt auch praktisch, wirklich notwendig sind sie für mich nicht. Ich stricke Knäuel immer von aussen ab. Damit es nicht kullert, habe ich einen Knäuelhalter. Meistens benutze ich den aber gar nicht (geht bei so einem Ball ohnehin nicht), das Knäuel liegt in der Sofaecke, da entfleucht es selten. Und wenn,dann habe ich wenigstens mal ein bisschen Bewegung :wink: Die Kater finden kullernde Knäuel auch nur spannend, wenn sie Mausgröße nicht überschreiten.

Und den ganzen Tamtam mit Strang wickeln, waschen etc. tue ich mir auch nicht an, wozu auch? Das Garn wird beim Wickeln schon ziemlich glatt und den Rest erledigt meine hohe Fadenspannung beim Stricken, da haben Locken keine Chance :grin:

Passend zum Thema hier noch ein Videofundstück - so geht’s natürlich auch :mrgreen:

Da ich gerade einen Pulli “neu” gestrickt habe aus einem Garn von dem ich mich einfach nicht trennen wollte (Debbie Bliss Luxury Tweed Aran) habe ich Übung lol .
Ich ribbele, wickele erstmal lose einen Ball und ziehe das Garn dann vorsichtig unter dem Dampfbügeleisen glatt während ich es neu wickele.
Das Eisen aber nicht auf das Garn halten sondern nur drüber.
Das ist mühsam aber so wird der Faden nicht plattgedrückt und trotzdem glatt.
LG
Christine

Ich mach’s genauso wie Du, Tina. Es kommt auch nicht so oft vor, dass ich ganze Werke aufribbel. Und wenn, dann einfach einen Kullerball wickeln, da geht schon eine Menge an Wellen raus. Mein Kullerwollball oder auch das Knäul liegt ziemlich sicher links neben mir in der Sofaecke. Einen Strang habe ich bisher auch noch nicht verstrickt, eben aus dem Grund, dass ich vor dem Stricken erst einmal wickeln müßte. Da bin ich viel zu faul dazu. Aber mit dem Video sollte das zu schaffen sein. Ich werd’s mir in Zukunft überlegen.
Schönen Strickabend noch wünscht
Jubi

Ich musste auch direkt an Deinen süssen Wollehalter denken. Ich mache auch einfach einen Ball und da ich auch fest stricke, kommt’s auch nicht zu Wellen. LG

Wickeln? Mit dieser Jack-Daniels-Technik? Da würde ich ja bei meinem Aufziehbedarf niemals fertig werden! Strickkuchen liebe ich ausserdem ungemein. Das liegt bestimmt daran, dass ich statt Katzen gelegentlich Wollmäuse in den Ecken habe, in die sich die runden Knäule gerne verkrümeln… In diesem Sinne hat mich die Aufziehmaschine wirklich begeistert! Vielen Dank für das Video Tina!
Katharina

Ich mache es wie Tina, einfach aufwickeln. Nachdem es wieder gestrickt ist und dann gewaschen, weiss die Wolle nichts mehr davon. Ich benutze eine Schuessel, damit der Ball nicht abhaut. Klappt ganz gut.

Grundsätzlich stricke ich äußerst (und ich meine äußerst!) ungern mit aufgeribbelter Wolle. Viel schöner finde ich es, wenn ich noch nicht weiß, wie sich die neue Wolle beim Stricken anfühlt, wie sie über die Nadeln geht, wie sie im gestrickten Stück aussieht… Aber, wenn ich denn doch mal ribbele und noch was mit der Wolle anfangen will, wickle ich sie über eine große, leere PET-Flasche (zwar relativ fest, aber ohne daran zu ziehen) und fülle diese dann mit heißem Wasser. Bei Bedarf leere ich sie auch nochmal aus und fülle erneut heißes Wasser ein. Nach dem kompletten Abkühlen wickle ich dann auch einen Kullerball, aber ganz locker (immer zwei Finger dazwischen halten). So wird die Wolle wieder wie neu, und das neue Gestrick schön gleichmäßig. Da ich locker stricke, sieht man sofort, wenn ich geribbelte Wolle ohne diese “Behandlung” verstrickt habe. Ob das nach dem Waschen dann nicht mehr auffällt, weiß ich nicht. Einen Wollwickler habe ich zwar, wickle selbst individuelle Garne aus Konenware, aber ich finde, dass die Wolle dabei relativ fest gewickelt wird. Zwar gleicht sich das wieder ein wenig aus, wenn man den Wollkuchen abnimmt, aber trotzdem hätte ich die Befürchtung, dass geribbelte und wieder geglättete Wolle vielleicht überdehnt wird. Gerade bei sehr weichem Garn täte mir das in der Seele weh…

Tina,

wie Chinesen wickeln, kannst du in meinem Beitrag auf Wockensolle.de sehen: Chinesen stricken (und wickeln) anders

Die im Video gezeigte Methode hat ja schon fast vom “Lauf der Dinge” der zwei Schweizer Fischli und Weiss

hab einen guten Tag, Connie

Ich habe bei meiner Mama gelernt, dass man gerippelte Wolle unbedingt vor der nächsten Verarbeitung waschen muss. Also erst rippeln und auf ein Knäuel wickeln, dann mit Hilfe einer Stuhllehne in Lagen wickeln, waschen und wieder auf ein Knäuel wickeln. Dann erst darf man stricken. Hatte man früher mehr Zeit ?
Ich mache es nicht immer so, aber sehr oft, wenn ich rippeln muss.
Liebe Grüße
Christine

Dazu gabs letztens bei Techknitting einen Beitrag mit Video - http://techknitting.blogspot.de/2012/12/dekink-yarn-with-steam-instant-results.html#links

Bei 100% Wolle kriegt man das wohl gut mit dem Bügeleisen hin und der optische Effekt ist ja schon schön anzuschauen :D

Ich wickle auch stramm, wenn ich rippeln muss und gut ist. Einen Wollwickler besitze ich nicht. Ich wickle dennoch alles mit der Hand vom Strang oder Industrieknäul um, weil ich es mag wenn der Faden gleichmäßig läuft. LG bjmonitas

Ich bin da auch eher faul und wickle einfach Kullerbaelle. Die lassen sich auf dem Sofa (trotz Katzen) einigermassen gut zaehmen - fuer die oeffentlichen Verkehrsmittel sind sie allerdings weniger geeignet ;-)

Die Methode mit dem Wasserkocher und dem Fahrrad ist natürlich die Beste! :wink: Super Idee!

Aber mangels Platz und technischer Hilfsmittel, halte ich es auch so wie du, Tina, einfach einen Ball wickeln.

LG Andrea

So, nach all diesen erbaulichen Kommentaren und Hilfestellungen habe ich es: Beim nächsten Mal, wenn ich im großen Stil aufziehen muss, nehme ich meine Haspel und drehe alles darauf. In einer Hand das Strickstück mit der anderen drehe ich die Haspel. Dann setze ich einige gezielte Dampfstöße auf das aufgehaspelte Garn. Warte kurz, bis es sich entspannt hat und spulte das Ganze um auf meinen Garnwickler. Fertig!

Was ich nicht verstehe ist, dass manche hier Knäule wickeln und das mit Faulheit gleichsetzen!?! Für mich ist das eine mühevolle Aufgabe, verglichen mit einem Garnwickler. Beim Garnwickler hat man in der einen Hand das Strickstück und mit der anderen dreht man die Kurbel. Das geht ruckzuck! Der fertige Kuchen sieht gut aus und der Strickfaden kommt später aus der Mitte des Garns!
Katharina

Wenn ich mal ribbeln sollte, entsteht bei mir auch ein kleiner Ball. - Ohne irgendwelche Behandlung. Falls ich nicht sowieso gleich “vom Strickstück” her abstricke. Der Ball kullert dann entweder auf dem Sofa rum oder ruht in einem etwas größeren Teebecher, während ich ihn abstricke. In der Bahn oder beim Arzt stricke ich “aus der Tasche”.
Für neue Stränge hat mir mein Mann eine Haspel aus Holz gebaut, auf die auch nicht mehr verzichten möchte. Ich habe auch einen Wollwicker geliehen bekommen, bin aber zu blöd ihn zu bedienen. Bei mir produziert er oben einen Wollberg, der irgendwann umkippt und dann muss ich diesen Wust doch zu einem Ball formen. - Mittlerweile habe ich es aufgegeben und produziere wieder nur Bälle; - obwohl ich diese Marterpfahlmethode auch mal ausprobieren werde.
LG
Andrea

Martina aus W.

Die Frau im Vidoe bügelt sicher auch ihre Froteehandtücher und kämmt ihre Teppichfransen ;-)
LG vom Lästermaul Martina

Hallo zusammen,
das sind ja viele interessante Ideen hier! Die mit der PET-Flasche und dem heißen Wasser von Christel finde ich besonders klasse. Ich wickele meine Stränge immer mit einer Haspel und einer Nostepinne - die hat die richtige Stärke und liegt gut in der Hand (so ähnlich wie in dem Video von der Fadenwirkerin). Das gibt schöne Knäuel, die man nach Lust und Laune von innen oder von außen abstricken kann - und die Fadenspannung lässt sich ganz individuell regulieren, anders als beim Wollwickler. Allerdings ist es mir bei empfindlicher Wolle schon passiert, dass die Wolle beim Abwickeln von der Haspel reisst, weil die Spannung zu groß wird (gerade eben nervt das bei der Shilasdair Luxury 4ply…). In diesem Fall nimmt man abends beim Fernsehen am Besten ein Opfer (Kinder, Ehemänner, …) her, das den Strang hält… :-)
LG, Petra

aufgeribbelte wolle machts mir nicht all zu leicht sie wieder zu verstricken, würde sie wohl erstmal baden und trocken lassen in der hoffnung sie wieder glatt zu bekommen!

lg Mifay

Ich mache auch Kullerbälle , leider öfter´s zur Zeit …
Das Gnubbelmuster sieht gut aus !
liebe grüße dajana

Hm, Wolle ribbeln und WASCHEN?!?!?!?!?!?
Habe ich ja vorher noch nie gehört!!!! Dabei gefällt mir die Idee mit der PET-Flasche am besten!
Bei fertig gekauften Knäulen hole ich den Faden grundsätzlich den Faden aus der Mitte des Knäuels, dann rollen die auch nicht!!!! Wickel ich ein Knäuel selber, bzw. wieder nach ribbeln, lasse ich auch den Inneren Faden etwas heraus hängen, dass das Knäuel von innen läuft. Bei Strängen mit kurzer Länge wickel ich gerne per Hand, allerdings habe ich auch schon ein Lacestrang gewickelt und gewickelt und gewickelt…………., das dauerte ewig!!!!!! Da gehe ich lieber in den Wollladen meines Vertrauens, frage freundlich ob ich wickeln darf und wickel dort mit dem Wollwickler. (Vielleicht sollte ich mir doch noch einen Wollwickler zulegen ;-) )
Einen Wollabwickler braucht´s aber auch, da manche Sommerwollen auf einer Papprolle gewickelt sind, die kann man nur von außen abwickeln. :-(
Grundsätzlich habe ich kaum was gegen geribbeltes Garn (Notiz an mich, demnächst geribbelte Wolle, auf eine PET-Flasche wickeln und diese dann zweimal mit heißem Wasser befüllen!!!), aber ich habe etwas gegen Wolle die sich kein zweites mal verstricken läßt, weil sie dann bei zweiten mal stricken reißt……………. :-(
wollige Grüße aus Köln

Ich wusste gar nicht, dass es einen Wollwickler gibt.

Ich habe weder Wollwickler noch Haspel. Aber einen lebendigen Wollwickler: meinen Mann. Der ist langsam geübt darin und so sitzen wir gemeinsam abends aufm Sofa und wickeln Stränge zu kugeligen Knäuelen. :-)
Zur Hochzeit haben wir einen MEGA-Knäuel bekommen. 8 Sorten Wolle hintereinander. Dafür haben wir dann 1 1/2 Stunden gebraucht. Aber es hat wohl Tage gedauert ihn “herzustellen” - vor allem dass er auch rund wird!
Ich habe gerade das erste Mal geribbelt. Reine Baumwolle. Ich habe das zu einem lockeren Strang gebunden, den dann naß gemacht und danach war die Wolle wieder wunderbar glatt! Jetzt muss ich sie wieder zu einem Ball wickeln.
Beim stricken mache ich es wie viele von euch: einfach in die Ecke legen. Meist liegt eh ein Kater davor, so dass das Knäuel keine Chance hat zu entkommen!
LG Michaela

Die fahrradgetriebene Wollfadenglättungsmaschine finde ich super. Herzlichen Dank für diese kreative Anregung. :)

Ich wickle auch einfach auf und verstricke die Wolle ungewaschen wieder. Ich wasche das fertige Strickstück ja und spanne auch meist. Also kein Problem:)
Knäuel werden auch von außen abgestrickt und Strangwolle wickle ich von Hand. Mir macht das so viel Spaß ( ich weiß, das ist etwas schräg lol) dass ich mein Knäuel so perfektioniert habe, das sie wie von der Maschine aussehen. Eine schöne Tulpenform:)

LG Bettina

Na, wie ich es mache, daß weiß ja jetzt nun jeder. *grins*

@Martina aus W.: Falls Du mich meinst mit dem Frotteehandtücher-Bügeln: Dafür habe ich leider keine Zeit mehr. Muß doch perfekte Knäuel wickeln!
Im Übrigen muß ich richtig stellen, daß das Video nicht von mir stammt. Habe es auch gerade aus meinem Blog entfernt. Will mich ja nicht mit fremden Federn schmücken.

Wenn ich was ribbele mache ich den Faden niemals glatt. Ich verstricke ihn so krinkelig wie er ist. Spätestens beim Entspannungsbad des Strickstückes wird er wieder glatt.

LG von Juliane

Kommt drauf an.
Ich habe schon Pullis aufgezogen, die mehrfach gewaschen waren. Gutes Garn verträgt das.
An zwei Maschenproben habe ich es ausprobiert: einmal ungefeuchtet gestrickt und einmal geglättet. Der Unterschied war auch nach dem Waschen noch sichtbar. Das geglättete Garn lässt sich auch angenehmer verstricken.
Bei der Strickmaschine verändert kringeliges Garn die Fadenspannung, das erzeugt mal festeres, mal lockeres Gestrick, das bekommt man auch nicht mit Waschen raus.

Ein aufgetrennter Pulli bestand aus einer Seide-Viscose-Mischung. Das Zeug überstand sogar eine Nacht Einweichen im Waschbecken kringelig. Da habe ich die Stränge auf Bügel gehängt und mit Gewichten beschwert.

Ich wickle mit meiner vor 30 Jahren selbst gebauten Haspel und einem Kurbelwickler und verstricke von innen. Beim Kurbelwickler kann man die Festigkeit des Knäuels gut von Hand steuern.
Wer 10-12 kg Wolle jährlich wickelt, will das nicht von Hand tun. Diese Zeit verbringe ich lieber mit stricken als mit wickeln. Kommt hinzu: das Garn für die Strickmaschine muss paraffiniert und somit ohnehin in Törtchen oder auf Konen gewickelt werden, damit es sich gleichmäßig abstrickt, siehe oben.
Bei gekauften Knäueln, die von Hand verstrickt werden, wickle ich auch nicht, verstricke sie aber von innen.

Ich wickle dann immer so wie hier http://alpistrickbuch.blogspot.de/2012/01/knauel-von-hand-wickeln.html bei Alpi s beschrieben. Wenn ich aber ein ganzes Teil ribble, dann wir das Garn komplett gewaschen und gespannt und sieht wieder aus wie neu, wie hier bei Ingrid beschrieben http://strickpraxis.wordpress.com/2010/03/24/wolle-recyclen/

Bei mir kommt’s drauf an, ob ich nur einen Teil ribbel und dann wieder weiterstricke. Da wird einfach von Hand ein Knäuel gewickelt und gleich wieder losgestrickt. Das Garn war ja auch noch nicht so lange im verstrickten Zusatnd, die “Locken” sind also eher locker und stören nicht beim Stricken. Wenn ich allerdings ein Projekt komplett ribbel und das Garn erstmal wieder lagere, werden Stränge gewickelt und dann auch gewaschen - das Format passt perfekt in meine Boxen, und glatt nimmt das Garn weniger Platz ein. Haspel, Garnwinde und Wollwickler habe ich als Handspinnerin sowieso und möchte sie auch ganz sicher nicht mehr missen - 2 Kilo für ein Webprojekt möchte ich nicht von Hand wickeln, und mit Kullerbällen möchte ich vor allem ganz bestimmt keine Kette schäre!… ;-D

Da ich nicht gerne mit geribbelter Wolle stricke mache ich nen Strang, wasche und wickle mit dem Wollwickler wieder um.
Wer das dafür benötigte Equipment bereits besitzt, für den ist das nicht viel Aufhebens.
Ist bei mir bereits vorhanden, durch die Spinnerei, meine bevorzugten Industriegarne sind ebenfals fast alles Stränge ;-)
Ich wickle alles zu Knäuel bevor ich stricke.
Die handgewickelten Bälle sind mir ein Graus.

Ach ja ich bügle auch Handtücher und Unterwäsche ;-)
Karin

Iiiks, bei so einem Knäul könnte ich das Garn auch gleich wegwerfen.
Nein, bei mir muss es zumindest den Anschein von *neu* haben, um wieder Interesse zu wecken. Deshalb wird gleich auf den Niddynoddy geribbelt, dann die Stränge gewaschen und nach dem Trocknen werden sie mit dem Wollwickler zu hübschen Kuchen gewickelt. Und dann bekomme ich sofort Lust und Ideen, was draus zu stricken.
Je nach Lust und Knäulform wird von innen verstrickt oder auf einen Knäulhalter gespannt oder ein Schüsselchen benutzt. Da bin ich nicht so stur. @Karin: Ich bügle so gerne Baumwolleinkaufstaschen….

Hi Tina,

bei dem “Imogen Hedges”-Video fiel mir ein, man kann doch die Wolle auch auf die Wollhaspel wickeln, die dann drehen und dabei das Dampfbügeleisen ein bisschen drüberdampfen lassen. Dann trocknen lassen, auf den Wollwickler wickeln und fertig is …

Muss ich dazu erst ein Fahrrad umfunktionieren und mir einen Campingkocher zulegen? Och nöö …

LG und ein schönes Wochenende Dir!
Ulrike

Huhu Petra, ich auch :-)

witzig, die Wollwickler sehen noch haargenau aus wie vor dreißig Jahren! Das mit dem Waschen nach dem Auftrennen habe ich auch nicht verstanden - ich wasche das aufzutrennende Teil einfach vorher. Und mach dann schöne Kullerbälle :)
Die Stöckchenmethode nehm ich dann, wenn ich ein Knäuel beidseitig abstricken/-häkeln will. z.B. bei Restesocken.
Die Auftrennmaschine is ja lustig - nimmt nur leider bissl viel Platz weg :)

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