Die I-Cord-Randmasche

Bei meinem aktuellen Projekt „Clayton“ habe ich etwas Neues gelernt – die I-Cord-Randmasche:

Gestrickt wird sie ähnlich wie ein Kettrand, gefällt mir aber viel besser als dieser.

Soll der I-Cord-Rand an der rechten Seite des Strickstücks sein, hebt man in der Hinreihe am Reihenanfang die ersten beiden M wie zum links stricken ab, der Faden liegt dabei vor der Arbeit. In der Rückreihe werden die beiden Randmaschen am Reihenende rechts abgestrickt.

Soll der I-Cord-Rand an der linken Seite des Strickstücks sein, werden in der Hinreihe die beiden M am Reihenende links gestrickt. Am Reihenanfang der Rückreihe hebt man die ersten beiden M nacheinander wie zum rechts stricken ab, der Faden liegt dabei hinter der Arbeit.

Auch die Rückseite zeigt eine schöne, ordentliche Kante:

Ich könnte mir vorstellen, daß das auch mit 3 oder 4 M funktioniert und dann einen noch markanteren I-Cord ergibt.

Eine hübsche Lösung für Kanten, die offen bleiben sollen, finde ich.

29 comments for “Die I-Cord-Randmasche

  1. Mona NicLeoid
    7. März 2013 at 20:55

    Ja, ich habe das z.B. hier http://www.ravelry.com/patterns/library/recipe-for-a-rustic-jacket an der Kapuze verwendet, und zwar mit vier Maschen, das gibt einen sehr schönen soliden Rand.

    Je nach Festigkeit des Gestricks sollte man alle paar Reihen eine Extrareihe im i-cord einfügen, da der sonst im Vergleich zum restlichen Gestrick zu wenig Reihen hat (man strickt da ja de facto nur jede zweite Reihe).

    • Elisabeth Magdalene
      6. Mai 2014 at 12:22

      Danke für diesen zusätzlichen Hinweis. Hab mich schon gewundert.

  2. 7. März 2013 at 20:59

    Ja, das ist cool – danke für’s Zeigen! Grüße, Petra

  3. 7. März 2013 at 21:01

    Cool, ich glaub, das ist genau der Rand, den meine Oma gestrickt hatte…danke

  4. 7. März 2013 at 21:02

    Netter Abschluss! Danke fürs Demonstrieren! LG bjmonitas

  5. 7. März 2013 at 21:36

    Kannte ich noch nicht, danke fürs Zeigen!

  6. 7. März 2013 at 21:45

    Toll, vielen Dank!
    ach, Tichiro – was ist eigentlich aus dem „Streifenhörnchen“ geworden? Ist die Jacke fertig und kriegen wir die auch noch mal zu sehen? Würde mich freuen 🙂

  7. Gabi
    7. März 2013 at 21:59

    Das glaube ich jetzt nicht – termingerecht!!! für mein aktuelles Strickobjekt – absolut, find ich mal wieder hier, was ich schon mal im www irgendwo gesehen habe – aber nicht abgespeichert!! …..hier wie immer / allerdings wesentlich besser erklärt!!

    Tina, du bist einfach klasse!

  8. Martina S.
    7. März 2013 at 22:59

    Ich nehme meistens drei Maschen und finde die Ränder sehen damit richtig schön „ordentlich“ aus.

  9. 7. März 2013 at 23:04

    Bei dir sieht das wunderbar aus! Ich hab den I-cord-Rand schon mal mit 3 Maschen versucht und da hat er leider sehr zum Einrollen geneigt. Danach hatte ich ihn schon aufgegeben. Du machst mir Mut es noch einmal versuchen! 😉

  10. Marianne Beitz
    8. März 2013 at 02:56

    Danke liebe Tina, das kannte ich noch nicht,
    liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Marianne

  11. Dani
    8. März 2013 at 06:57

    Hallo Tina,

    danke fürs Vorstellen, endlich mal anständige Randmaschen =)

    Ich habe bisher fast immer nur den Knötchenrand gemacht, alles andere war mir entweder zu locker oder zu unschön. Gut, Knötchenrand ist jetzt auch nicht so schön, aber besser als so ein loser Kettmaschenrand.

    Aber der I-Cord sieht ja mal echt anständig aus.

    Jetzt kann ich ja alles im I-Cord stricken, Anschlag- und Abkettkante und noch die Randmaschen =)

    Liebe Grüße
    Dani

  12. 8. März 2013 at 06:58

    Liebe Tina,

    den Rand habe ich auch des Öfteren schon gemacht – ist wirklich toll.

    Die ausgesuchte Jacke ist total schön – und müsste schon in meinem Schrank liegen. Ein Stück der Extraklasse, weil schlicht und perfekt gemacht.

    Liebe Grüsse
    Anupa Gabriele

  13. Eira
    8. März 2013 at 07:58

    Ich kenne diese Randmasche vom Schalstricken. Sehr schön.

  14. 8. März 2013 at 08:26

    Vielen Dank fürs Zeigen! Den muss ich unbedingt mal ausprobieren.

    LG Claudia

  15. Sabine
    8. März 2013 at 08:53

    Vielen Dank, das habe ich mir gleich abgespeichert.

  16. 8. März 2013 at 10:23

    Nicht nur für Kanten, die offen bleiben sollen. Ich denke, diese Kanten lassen sich auch einfacher zusammennähen, oder?

  17. 8. März 2013 at 11:22

    Nee, zum Nähen ist das nix, weil sich die beiden Randmaschen ja einrollen.
    Zum Nähen ist der Nahtrand (nomen est omen ;-)) am besten:
    Die Randmaschen in der Hinreihe re, in der Rückreihe li stricken.

  18. monika
    8. März 2013 at 14:05

    Danke für´s Zeigen!
    Diese Kante hatte ich mal bei einem Tuch (ich weiß natürlich nicht mehr bei welcher Anleitung), sieht jedenfalls sehr sauber aus.

    LG
    Monika

  19. Chaluda
    8. März 2013 at 14:50

    Habe ich auch schon woanders gesehen, allerdings viel komplizierter erklärt.
    Deine Erklärung ist einfach und verständlich, bei der nächsten Jacke wird dieser Rand angewand!
    Ansonsten stricke ich Nahtmaschen.
    vielen Dank für die Erklärung
    wollige Grüße aus Köln

  20. 8. März 2013 at 15:36

    So ähnlich wurde der Rand der quer gestrickten Passe bei der Harvest Moon Jacke gestrickt. Dort wurde allerdings in Art von verkürzten Reihen gearbeitet, so dass das Teil an dieser Seite kürzer wurde. Sieht auf jeden Fall gut aus, so ein I-Cord-Rand.

  21. 8. März 2013 at 15:38

    Diese Randlösung ist übrigens bei Lochmustern (zum Beispiel bei einem Schal oder einer Stola) besonders praktisch. Einfach 2 Maschen als Randmaschen dazu rechnen … 🙂
    Viele Grüße
    Martine

  22. 8. März 2013 at 16:46

    Daaas werde ich mir mal gleich aufschreiben und hoffentlich wieder finden …
    Vielen Dank !!
    Was nimmst du denn gerade für eine Wolle ? Die sieht so pieksig aus ? öhhhmmmm…
    liebe grüße dajana

  23. Sybille
    8. März 2013 at 17:25

    Tina, hast du nicht auch das Buch von Oberle, Knitted Jackets? Die Jacke „Puzzle Me This“ ist an der Blende so gestrickt. Als ich die Jacke gestrickt habe, war ich total begeistert von diesem Abschluss, die wuchtigen Ärmel habe ich dagegen abgeändert. 😉

    LG Sybille

  24. Silke
    8. März 2013 at 19:40

    Den Rand mache ich gerne bei Jacken, die einen Reißverschluss bekommen sollen, die Kante wirkt sehr sauber und sieht toll aus ohne viel Aufwand.

  25. Beate
    9. März 2013 at 10:12

    Mich verwirrt, dass der Faden vor der Arbeit, also auf der „Sichtseite“ langlaufen soll. Ist er beim I-Cord nicht hinter der abhebenden Masche?

  26. 9. März 2013 at 10:17

    Der Faden muss in diesem Fall auf der „Sichtseite“ sein. Da die Vorderseite glatt links ist, zieht der Faden die rechten Maschen von der Rückseite um die Kante herum nach vorne.

  27. Elisabeth Magdalene
    6. Mai 2014 at 12:25

    Danke für diesen wundervollen Tipp. Hab den I-cord bisher immer erst anschließend drangestrickt.

  28. Bea
    8. Januar 2015 at 16:17

    LIEBEN Dank für den I Cord Rand. Ich kämpfe mich seit einiger Zeit durch englischsprachige Strickmuster und diese Variante konnte ich bis zu diesem Eintrag nicht lösen.
    Jetzt kann ich den ‚Yellow Wall Cardigan‘ stricken!
    LG aus Köln
    Bea

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