Maschenteilungslochvermeidungstechniktip :-)

Das Problem kennt Ihr bestimmt auch: Wenn man die Maschen teilt, um z.B. einen V-Ausschnitt zu stricken, wird der Querfaden an der Teilungsstelle gedehnt und es gibt ein Loch, wenn man das so lässt. Ich habe mich bisher immer damit beholfen, daß ich das Loch beim Vernähen des Fadens, den man ja ohnehin vom Neuansetzen des Garns hat, geschlossen habe.

Nun ist mir aber ein alter Artikel im TECHknitting-Blog über den Weg gelaufen, der eine elegantere Lösung zeigt: Man braucht nur die beiden Maschen an der Teilungsstelle in der Vorreihe zu verkreuzen und schon ist die Teilungsstelle viel stabiler.

Mal wieder eine clevere Idee, bei der man sich fragt, warum man nicht von selbst drauf gekommen ist… 🙄

28 comments for “Maschenteilungslochvermeidungstechniktip :-)

  1. Waltraud
    4. Juli 2013 at 23:37

    Auch eine Möglichkeit. Ich teile völlig anders, nämlich mitten aus einer Masche.Mich hat das Loch auch immer geärgert, wenn ich meinem Mann einen V-Pullover strickte. Irgendwannhatte ich eine ungerade Maschenzahl auf der Nadel und überlegte wie ich das, ohne alles wieder aufribbeln zu müssen, hinbekomme. Da hatte ich die Idee aus der mittleren Masche eine neue Masche herauszustricken und schon war meine Maschenzahl durch zwei teilbar. Erst später beim Bündchenanstricken fiel mir auf, dass die Spitze wesentlich besser aussah. Ich muss häufig V-Ausschnitte für Pullunder und Pullover meine Enkelsöhne stricken und bin immer in Ãœbung. Einen Zopf darf man aber nicht in der Mitte eines Pullover haben, da ist die Kreuzungsmethode notwendig. Danke für den Hinweis. Nächstens werden Zopfpullover und Pullunder gestrickt. Hoffentlich finden meine pubertierenden Enkel Zöpfe nicht zu weiblich. Der Stress mit der Garnfarbe reicht mir schon. Die Jugend von heute ist konservativ 🙄

  2. 5. Juli 2013 at 00:31

    Wow, ich habe mich schon immer gefragt, ob es dafür nicht eine Lösung gibt. Bisher habe ich auch vernäht. So einfach und doch so genial. Ãœbrigens toller Titel. 😉 wann entscheidest Du mit wem Du die Pulloverteilungsstrickhäkelarbeit machst? LG

  3. Dula
    5. Juli 2013 at 06:20

    Ich stricke gerade den Grand Foulard von der Designerin von Hinterm Stein – und da wird auch das Verkreuzen angewandt. Die Lösung gefällt mir echt gut.

  4. 5. Juli 2013 at 06:20

    genial einfach – einfach genial !
    stimmt, warum kommt man da nicht von selbst drauf?
    danke fürs posten, wieder was gelernt
    liebe Grüße
    manu

  5. 5. Juli 2013 at 07:19

    *vordenKopfklatsch* … wie simpel … aber meistens sind ja gerade diese Lösungen die Besten.

    Grüßle Steffi

  6. Heike
    5. Juli 2013 at 08:42

    Ich will mich ja nicht loben, aber das habe ich vor 30 Jahren schon selbst herausgefunden :mrgreen: aber ich hab’s keinem verraten (wem auch) :mrgreen:

    Liebe Grüße
    Heike

  7. 5. Juli 2013 at 09:14

    Einfach, aber einfach genial!

    LG

    Sylvia

  8. 5. Juli 2013 at 09:41

    Oh, eine klasse Idee. Und wenn ich das letzte Woche schon gewusst hätte, dann hätte ich sicher das Loch bei meinem aktuellen Pulli vermeiden können. 😯

    Zum Ribbeln bin ich aber nu zu faul. Also mal sehen, was bei raus kommt :mrgreen:

    Liebe Grüße
    Iris

  9. 5. Juli 2013 at 10:22

    Der Tip ist genial, vielen Dank dafür 🙂

  10. Chaluda
    5. Juli 2013 at 10:36

    so simpel 😎 , aber super Lösung 😀
    Das Problem hatte ich nämlich bisher immer. 🙄
    wollige Grüße aus Köln

  11. 5. Juli 2013 at 10:36

    Danke fuer den Tip – den werde ich gleich beim naechsten Paar Socken anwenden!

    Allerdings schreibt TECHknitter, dass die Methode fuer einen V-Ausschnitt nicht ganz so gut geeignet ist, weil eine deutliche sichtbare Falte entsteht….

    TECHknitting ist sowieso eine Fundgrube fuer Tips und Tricks!

    LG
    Connie

  12. 5. Juli 2013 at 12:17

    Ich stand noch nie vor diesem Problem, aber diese einfache Lösung ist ja echt mal clever. Die TECHknitter-Seite werde ich mir mal markieren. Danke fürs Vorstellen. Das erspart mir mal wieder eine stundenlange Internetrecherche. LG bjmonitas

  13. Mona NicLeoid
    5. Juli 2013 at 13:01

    Ich kenne es eigentlich so, dass man da eine Mittelmasche stehen lässt und links und rechts davon teilt. Die Mittelmasche kann man dann beim Anstricken des Bündchens oder Randes verwenden.

  14. 5. Juli 2013 at 13:21

    @mona – vielleicht solltest du mal einen Blog aufmachen – die Stricktips, -knifffe und – geheimnisse der Mona. Du bist ja auch eine Fundgrube fuer viele Infos

  15. Gabi
    5. Juli 2013 at 13:54

    Ach so…na klar 💡 …manchmal kommt man von selbst nicht auf die einfachsten Sachen…werde ich beim nächsten Pulli gleich mal ausprobieren. 😀

    LG Gabi

  16. Waltraud
    5. Juli 2013 at 13:57

    Die Methode Mona NicLeoid ist super, wenn man beim Bündchen die Zusammenführung der Seitenteile mit einer hervorgehobenen Maschenreihe betonen will.
    Es ist einfach spannend hier zu lesen, um zu erfahren, dass tausend Wege nach Rom führen 😀

  17. Waltraud
    5. Juli 2013 at 14:05

    Wann wird Techknitting lies Techstricken auf deutsch übersetzt? Für meine rutimentären Englischkenntnisse sehr zeitintensiv zu lesen Das heißt, bis ich eine Problemlösung dort richtig herausgelesen habe, habe ich geribbelt und neugestrickt oder eine eigene Lösung gefunden.
    Das heißt auch, um heute gut stricken zu können, muss man sehr gute Englischkenntnisse besitzen. 👿

  18. Wiesensalat
    5. Juli 2013 at 14:51

    Danke, für diesen so einfachen wie genialen Tipp.
    Das ist doch das Wunderbare an uns Menschen, dass wir gemeinsam unheimlich schlau sind. Gräm dich also nicht, dass du die Idee nicht selbst hattest. Du trägst so viel zu unserer gemeinsamen Schlauheit bei… Dank dir dafür.

    LG
    Margit

  19. Martina aus W.
    5. Juli 2013 at 14:57

    Ich schüttel Heike die Hand 😀
    LG Martina

  20. 5. Juli 2013 at 15:48

    Boah , was für ein Wort in deiner Ãœberschrift 😀
    Danke für den Tip , ich hoffe , wenn ich ihn brauche , ihn nicht wieder vergessen zu haben !?
    liebe grüße dajana

  21. 5. Juli 2013 at 17:25

    Die Seite kannte ich noch gar nicht. Sieht so aus, als ob man da gute Tipps finden kann.

  22. Jule S.
    5. Juli 2013 at 18:01

    Danke für diesen tollen Tipp! Dazu fällt mir ein: Man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen wo es steht.
    Und seit ich bei dir lese, habe ich einiges gefunden, was ich noch nicht wusste!
    Liebe Grüße!

  23. Rosenherz
    5. Juli 2013 at 20:26

    Furchtbar! Bisher habe ich dieses Problem gar nicht gehabt. Jetzt, wo ich deinen Beitrag lese, schaue ich bei dem selbstgestrickten Leinenshirt mit V-Ausschnitt nach, das ich gerade anhabe. Und was sehe ich? Da ist tatsächlich ein (kleines) Loch! Bisher sind mir diese Löcher noch nie störend aufgefallen.

    Zerknirschte Grüße
    Rosenherz

  24. Marianne Beitz
    5. Juli 2013 at 20:35

    Super Tipp Tina, danke 🙂
    LG und ein schönes Wochenende
    Marianne

  25. Barbara
    6. Juli 2013 at 08:48

    Ein super Tipp 😀
    Vielen Dank Tina!

    Das müsste doch auch bei dem Maschen-abketten für die Armlöchern (also direkt unter der Achsel) funktionieren, oder?
    Ich habe nämlich ganz oft diese furchtbaren Löcher an der ersten und letzten Masche der Abkett-Reihe, wo sich Armloch und Ärmel zusammenfinden. Ich stricke die Ärmel meistens direkt ein, da ich überhaupt nicht gut zusammennähen kann. Aber egal, ob ich diese Achsel-Maschen auf eine Hilfsnadel lege oder abkette, irgendwie habe ich immer ein Loch an den Seiten.

    Ich werde es ausprobieren! 🙂
    LG und schönes Wochenende
    Barbara

  26. Mona NicLeoid
    6. Juli 2013 at 19:24

    @ Connie: Ich bin leider nicht so die richtige Person fürs Bloggen… ich habe es ein paar mal probiert (zu anderen Themen, nicht zum Stricken), und habe es nie länger als ein paar Wochen durchgehalten.
    Ich unterhalte mich lieber bei Ravelry und beantworte dort Fragen 🙂

  27. Marianne
    8. Juli 2013 at 15:59

    Ich will ja nicht angeben, aber ich freu mich schon, dass ich das schon ziemlich lange so mache.HIHI 😉 :mrgreen:

  28. 8. Juli 2013 at 23:15

    Den Trick, liebe Tina, habe ich schon mal irgendwo gelesen.
    Was mich aber an diesem Artikel so zum Lachen brachte, war der Mammutbegriff in Deiner Ãœberschrift. Und das hat einen ganz persönlichen Grund:
    Mein Vater-selig arbeitete derzeit in einem Kunststoff verarbeitenden Betrieb. Eines Tages kam er mit dem aberwitzigsten Begriff von der Arbeit, den ich jemals gehört habe. Es handelte sich um ein real existierendes Spezialteil aus der Kunststoffindustrie. Ich hatte damals den Ehrgeiz, mir den Begriff zu merken und kann ihn Dir aus diesem Grund heute nennen:
    Zierleistenhaltelochabdeckungswasserdurchtrittsverhinderungsstopfen.
    Diesen Begriff kriegt keiner mehr aus meinem Kopf – nur mit Kopfschuss (anderer Ausdruck für Demenz *g*).

    Liebe Grüße und immer wieder toll, was Du hier veranstaltest!
    Ulrike

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