Bericht vom Stricktreffen

Am vergangenen Wochenende fand das Thüringer Stricktreffen statt und der persönlichen Einladung von Angela folgend, machte ich mich am Samstag morgens in aller Frühe auf den Weg. Die meisten Fahrer hatten meine Verkehrswarnung befolgt und so wäre die Fahrt sicherlich sehr angenehm gewesen, wenn es nicht stundenlang geregnet hätte. Ich hasse Autobahnfahren bei Regen und die wirklich wunderschöne Landschaft im Harz und in Thüringen wäre bei Sonnenschein sicher noch viel schöner gewesen. Dafür habe ich ganz viel “brennenden” Wald gesehen :wink: (Insider für Springe-Teilnehmerinnen). Dann bin ich auf der A38 auch noch zu weit gefahren (man sollte doch den Routenplaner richtig lesen), wollte ganz schlau sein (verfahren ist ja nicht schlimm, aber umdrehen ist uncool), die nächste Ausfahrt runter und über Landstrasse weiter, Straßenkarte hatte ich ja. Dummerweise gab’s da eine Umleitung und auf einmal war ich auf dem Kyffhäuser :shock: Die Strecke ist wirklich toll (sicherlich traumhaft für Motorradfahrer) und ich war schwer in Versuchung, mir die berühmte Barbarossa-Höhle anzuschauen. Habe ich mir dann aber verkniffen, weil ich eh schon so spät dran war.

Nach 5 1/4 Stunden kam ich endlich in Vieselbach an, wo mich ein ganzer Haufen netter Strickerinnen, wollige und andere Versuchungen (hierzu später mehr) erwarteten. Leider mussten wir nach kurzer Zeit vom Garten ins Haus umziehen, da sich zum Regen auch noch ein heftiger Wind gesellte. Der geplante Besuch bei den Alpakas fiel aufgrund der Witterungsverhältnisse auch aus :cry: Schade, denn das süße Fohlen, das ich später auf Fotos gesehen habe, hätte ich zu gerne mal geknuddelt.

Besonders zu erwähnen sei hier Simones Mann Georg, der mit bewunderswerter Geduld kilometerweise Stränge zu Knäueln wickelte :lol:

Am Nachmittag war es dann endlich wieder trocken, so daß wir Kaffee und Kuchen draussen zu uns nehmen konnten. Sehr zu empfehlen ist sächsische Eierschecke, die ich als unwissende Norddeutsche doch glatt zuerst für profanen Käsekuchen gehalten hatte. Ausgesprochen lecker!

Meine Befürchtungen ob regional geprägter Sprachbarrieren haben sich übrigens glücklicherweise nicht bewahrheitet :mrgreen: Und trotz des von Astrid mitgebrachten Spinnrades und des angebotenen “Unterrichts” bin ich auch diesmal nicht dem Spinnvirus verfallen – es reizt mich einfach nicht. Dafür habe ich zwei Strickbücher gesichtet, die ich für meine Sammlung noch unbedingt brauche (sind schon bestellt) und ein japanisches Heft mit ganz wundervollen Sachen – muß ich haben!

Beim abendlichen Grillen durfte ich original Thüringer Würstchen verkosten, die tatsächlich anders (und besser) schmecken als die Dinger, die sie bei uns verkaufen.

Der Abend klang in gemütlicher und lustiger Runde aus:

Am nächsten Morgen (nachdem ich doch tatsächlich von Pferdewiehern geweckt wurde) gab’s noch lecker Frühstück und dann begab ich mich wieder gen Norden.

Schön war’s – der weite Weg hat sich gelohnt!

 

Beitrags-Navigation

2 comments for “Bericht vom Stricktreffen

  1. Anke
    30. Juli 2007 am 10:09

    Hallo Tinaline!

    Freut mich,dass das Stricktreffen so ein Erfolg war.
    Ich mußte Samstag immer an Dich denken.
    Hier hats nämlich auch geschüttet wie aus Eimern.
    Gut,dass Du heile wieder im Norden gelandet bist.

    Liebe Grüße,Knuddelz für Dich,Krauler für die Jungs!

    Anke

      zitieren

  2. 30. Juli 2007 am 22:29

    Hallo,

    ohhh, sächsische Eierschecke ist sowas von lecker :smile:

    lg simone

      zitieren

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

siebzehn − = dreizehn

http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif 
mehr...