Von unten nahtlos mitgestrickte Armkugel – so geht’s

Fertig 😀

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Tragefotos am lebendigen Objekt reiche ich noch nach, wenn ich die Anleitung für die Jacke komplett geschrieben habe. Aber hier schon mal an der wilden Hilde:

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Die Armkugel sitzt wirklich so gut, wie ich das gehofft hatte – im Prinzip genau so wie eine eingenähte auch. Die kleine senkrechte Falte kommt davon, daß ich sie liegend getrocket habe, die geht beim Tragen weg, denke ich (und wenn nicht, gehe ich mit dem Bügeleisen drüber):

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Übrigens habe ich im Eifer des Gefechts völlig vergessen, eine Schulterschrägung und einen rückwärtigen Halsausschnitt einzubauen. Die Jacke sitzt trotzdem gut, aber das kommt auf die „Methoden-Verbesserungsliste“.

Nein, Hilde hat keine schlechte Haltung – nur die Fotografin kann offensichtlich nicht gerade gucken:

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Von den Knöpfen hatte ich von keiner Farbe genug – da aber alle drei Farben, die ich davon hatte, gut gepasst haben, habe ich einfach von jeder Farbe  welche angenäht. Ist mal was anderes, finde ich, und passt gut zu den Streifen:

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Aber nun zur Frage aller Fragen: Wie macht man das?

Gudrun hatte mich darauf hingewiesen, daß in Elizabeth Zimmermanns Knitting Workshop ebenfalls eine von unten nahtlos mitgestrickte Armkugel drin ist (also nix mit Patent anmelden ;-)).
Nachem ich mir das angeguckt hatte, fiel mir auch wieder an, daß ich das vor Jahren schon mal gelesen hatte. Es ist also gut möglich, daß ich mir das im Unterbewusstsein gemerkt habe.

Meine Armkugel ist aber trotzdem noch etwas anders, denn sie bildet eine gerundete Armkugel genau nach.

Der Schnitt eines Modells mit Armkugeln sieht in der Regel in etwa so aus:

Damit die Rundung stufenlos wird, nimmt man beidseitig immer nur eine Masche pro Reihe ab – idealerweise ein bis zwei Maschen vom Rand entfernt (= betonte Abnahmen), dann lässt es sich später einfacher zusammennähen.

Mein Standardarmkugel für eine Maschenprobe von 27- 30 M x 38 – 42 R (3er Nadeln) wird beispielsweise so gestrickt:

Armausschnitt (für mich 19 – 20 cm hoch)
Beidseitig 7 – 9 M (je nach MaPro) abketten.
Ab der nächste Hinreihe 5 – 9 x in jeder Reihe, 3 x in jeder 2. Reihe und 2 x in jeder 4. Reihe beidseitig je 1 M betont abnehmen.

Armkugel
Ausgangsmaschenzahl (für meinen Oberarmumfang) zwischen 96 und 106, je nach Maschenprobe
Beidseitig 7 – 9 M (wie beim Armausschnitt) abketten.
Ab der nächsten Hinreihe beidseitig je 1 M wie folgt betont abnehmen:
5 x in jeder Reihe
2 x in jeder 2. Reihe
6 – 7 x in jeder 4. Reihe
in jeder 2. Reihe, bis 44-45 M übrig sind (je nachdem, ob man eine gerade oder ungerade Ausgangsmaschenzahl hat)
5 x in jeder Reihe (34 – 35 M verbleiben)
Zu Beginn der nächsten 4 Reihen je 4 Maschen abketten
die verbleibenden 18-19 M abketten

Das Schema der Reihenabstände funktioniert übrigens für jede Größe und Maschenprobe, nur die Anzahl der jeweiligen Abnahmen variiert natürlich.

Bei der nahtlos mitgestrickten Armkugel habe ich erstmal nichts anderes gemacht. Im nachfolgenden Beispiel nehme ich die Maschenzahlen der zuvor beschriebenen Armkugel. Die müsst Ihr natürlich entsprechend Eurer eigenen Maschenprobe anpassen.

Zuerst habe ich Rücken- und Vorderteile am Stück bis zu den Armausschnitten hochgestrickt und in der letzten Hinreihe die Unterarmmaschen abgekettet:

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Die Maschen auf dem Seil oder auf der Nadel stillegen (das Arbeitsknäuel dranlassen, damit arbeiten wir später über alle Teile weiter) und nun erstmal beide Ärmel bis zum Beginn der Armkugel stricken. ich habe sie flach gestrickt, weil ich lieber nähe als kleine Umfänge rundzustricken, aber man kann natürlich die Ärmel auch genauso gut rundstricken.

Da ich den Faden sowieso abschneiden muss, kann ich ausnahmsweise beide Seiten in der gleichen Reihe abketten, d.h. hat der Ärmel die gewünschte Länge, werden in der nächsten Hinreihe 7 – 9 M abgekettet, dann die Reihe weiterstricken, bis noch 7 – 9 M übrig sind und die verbleibenden M wieder abketten. Faden abschneiden (beim Rundstricken kettet Ihr dann eben am Rundenanfang und am Rundenende ab) und die Maschen stillegen (wieder auf dem Seil oder einer gleich großen oder kleineren Nadel, damit Ihr sie später bequem gleich wieder abstricken könnt).

Jetzt kommt alles auf eine Nadel – wir beginnen mit einer Rückreihe:
Die Maschen des linken Vorderteils bis zur ersten „Lücke“ stricken. Maschenmarkierer setzen. Mit der gleichen Nadel und dem gleichen Faden die Maschen des ersten Ärmels abstricken. Maschenmarkierer setzen. Die Maschen des Rückenteils bis zur zweiten „Lücke stricken“. Maschenmarkierer setzen. Die Maschen des zweiten Ärmels abstricken. Maschenmarkierer setzen. Die Maschen des rechten Vorderteils abstricken.

Jetzt wird am Körperteil und an den Ärmeln genauso oft und in den gleichen Abständen abgenommen, als wenn man in Eintelteilen strickt. Um den Überblick zu behalten, nehmt Ihr am besten zwei Reihenzähler oder macht Euch zwei Strichlisten.

Die Abnahmen werden jeweils mit einer Masche Abstand von den Maschenmarkierern gemacht.
Vor dem Markierer strickt Ihr eine nach rechts geneigte Abnahme (bei glatt rechts also in Hinreihen 2 M re zus.str., in Rückreihen SSP)
Nach dem Maschenmarkierer strickt Ihr eine nach links geneigte Abnahme (bei glatt rechts in Hinreihen SSK, in Rückreihen 2 M li zus.str.)

Wenn alle Körperteilabnahmen erledigt sind, wird nur noch an den Ärmeln weiter abgenommen.

Wenn alle Ärmelabnahmen erledigt sind und bei einer separat gestrickten Armkugel als nächstes der Teil mit dem Abketten zu Beginn der nächsten 4 Reihen käme (d.h. in vorgenanntem Beispiel, wenn noch 34 bzw. 35 Ärmelmaschen übrig sind), kommt der spannende Teil.

Bisher haben wir ja nichts anderes gemacht, als Reihe mit Reihe 1 zu 1 zu verbinden.
So mache ich das beim Einnähen einer Armkugel auch: Der Part mit den Abnahmen wird im Verhältnis 1 zu 1 an das Körperteil genäht.
Im oberen Teil der Armkugel dagegen, also in dem Teil, wo nicht abgenommen, sondern abgekettet wird, werden Maschen an Reihen genäht.
Wie Ihr ja wisst, sind Maschen jedoch breiter als Reihen hoch sind. In der Regel liegt das Verhältnis bei glatt rechts zwischen 2 zu 3 und 3 zu 4. D.h. daß 2 Maschen so breit sind wie 3 Reihen hoch oder 3 M so breit wie 4 Reihen hoch sind.
Aus diesem Grund kann man z.B. auch beim Anstricken von Blenden nicht aus jeder Reihe eine Masche aufnehmen, sondern muss jede 3. bzw. 4. Reihe überspringen, sonst wird die Blende zu breit und wellt sich.

Achtung, Mathephobiker: Bitte den nächsten Absatz überspringen! 😉

Habt Ihr z.B. eine Maschenprobe von 26 M x 39 M, ist das Verhältnis 2 zu 3, bei einer Maschenprobe von 27 M x 36 R ist das Verhältnis genau 3 zu 4.
Wenn Ihr das Verhältnis ausrechnen wollt, teilt Ihr die Maschenzahl durch die Reihenzahl und wandelt das Ergebnis in einen Bruch um.
Beispiel: Ihr habt eine Maschenprobe von 24 M x 36 M. 24 geteilt durch 36 ergibt 0,75. 0,75 als Bruch sind 3/4, also ist das ein Verhältnis von 3 zu vier.

Deswegen kann man im oberen Teil der Armkugel nicht einfach eine Masche an eine Reihe nähen, das gibt Falten. Ich nähe normalerweise 3 M an 4 Reihen, überspringe also jede 4. Reihe am Körperteil:

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Ich habe mir also überlegt, wie ich diese Verbindung auch am Stück hinkriegen könnte. Das geht nur mit verkürzten Reihen, denn während das Körperteil jetzt ja noch ein ganzes Stück in die Höhe wachsen muss, fehlen an der Armkugel nur noch 5 Reihen.

Mein Lösungansatz sieht folgendermaßen aus:

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Teil 1 rechtes Vorderteil

Reihe 1 (Hinreihe): Bis zum ersten MM stricken, 1 M re, SSK, wenden (ohne Wickelmasche o.ä.)
Reihe 2 (Rückreihe): Die erste M auf der rechten Nadel zurück auf die linke Nadel geben. SSP, li M bis zum Reihenende.
Reihe 3: Bis zum ersten MM stricken, 1 M re, SSK, wickeln & wenden
Reihe 4: alle M li (ohne Abnahme)

Teil 2 Rückenteil

Reihe 5: Bis zum ersten MM stricken, 1 M re, SSK (dabei gleichzeitig die Wicklung mit abstricken), bis 3 M vor den zweiten MM stricken (hier wird also wieder eine Reihe am Ärmel gestrickt), 2 M re zus.str., bis zum dritten MM stricken, 1 M re, SSK, wenden (ohne wickeln)
Reihe 6: Die erste M auf der rechten Nadel zurück auf die linke Nadel geben. SSP, li M bis zum zweiten MM, 1 M li, 2 M li zus.str., wickeln & wenden
Reihe 7: Bis zum dritten MM stricken (keine Abnahme am rechten Ärmel), 1 M re, SSK, wickeln & wenden
Reihe 8: li M bis zum zweiten MM (keine Abnahme am linken Ärmel), 1 M li, 2 M li zus.str. (dabei gleichzeitig die Wicklung mit abstricken), wickeln & wenden

Teil 3 linkes Vorderteil

Reihe 9: Bis zum dritten MM stricken, 1 M re, SSK, bis 3 M vor den vierten MM stricken, 2 M re.zus.str., re M bis zum Reihenende
Reihe 10: Bis zum vierten MM stricken, 1 M li, 2 M li zus.str., wickeln & wenden
Reihe 11: re M bis zum Reihenende (ohne Abnahme)
Reihe 12: li M bis zum vierten MM, 1 M li, 2 M li zus.str. (dabei gleichzeitig die Wicklung mit abstricken), wickeln & wenden
Reihe 13: re M bis zum Reihenende (ohne Abnahme)

zurück auf Los 🙂

Reihe 14: Bis zum vierten MM stricken, 1 M li, 2 M li zus.str. (dabei gleichzeitig die Wicklung mit abstricken), bis zum zweiten MM stricken, 1 M li, 2 M li zus.str. (dabei gleichzeitig die Wicklung mit abstricken), Reihe zu Ende stricken.

Jetzt haben wir an den Körperteilen jeweils 6 Reihen gestrickt, an den Ärmeln aber nur 2 Reihen und an jedem Ärmel wurden beidseitig je 4 M abgenommen, jeder Ärmel hat also noch 26 bzw. 27 M.

Nun die Reihen 1 – 14 noch einmal stricken. Danach verbleiben pro Ärmel 18 bzw. 19 M, zwischen den „Abnahmelinien“ liegen 14 bzw. 15 M.

Diese letzten Maschen werden nun nach dem gleichen Prinzip abgenommen:

Teil 1 Vorderteil

Die Reihen 1 – 4  so oft wiederholen, bis die Hälfte der Ärmelmaschen des rechten Ärmels zwischen den Abnahmelinien minus 1 (in unserem Beispiel 6 bei gerade Maschenzahl, 7 bei ungerader Maschenzahl) „aufgebraucht“ sind.

Teil 2 Rückenteil

Reihe 5 einmal stricken. Dann wieder zwischen den MM 2 und 3 so lange hin- und her „pendeln“ (und dabei in jeder 4. Reihe nicht abnehmen), bis am rechten Ärmel alle Ärmelmaschen zwischen den Abnahmelinien aufgebraucht sind, enden mit einer Rückreihe. Wenden, ohne zu wickeln.

Nun das rechte Vorderteil so umklappen, daß die glatt rechts Seiten aufeinander liegen, also die Rückseiten des Gestricks außen sind. Die Maschen des rechte Vorderteils mit den Rückenteilmaschen zusammenstricken und dabei abketten. Die beim Abketten verbleibende Masche auf die linke Nadel nehmen.

Jetzt die Rückenteilmaschen, die zum Halsausschnitt gehören, auch abketten. Achtung, nicht im Eifer des Gefechts zu weit abketten, die Masche, die zur linken Schulter gehören, müssen noch auf der Nadel bleiben.

Teil 3 linkes Vorderteil

Reihe 9 einmal stricken. Die Reihen 10 – 13 so oft wiederholen, bis am linken Ärmel alle Ärmelmaschen zwischen den Abnahmelinien aufgebraucht sind. Ob Ihr hier mit einer Hinreihe oder einer Rückreihe endet, ist egal.

Nun das linke Vorderteil so umklappen, daß die glatt rechts Seiten aufeinander liegen, also die Rückseiten des Gestricks außen sind. Die Maschen des linken Vorderteils mit den Rückenteilmaschen zusammenstricken und dabei abketten.

Fertig – uff 🙂

Klingt auf den ersten Blick total kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach, wenn man es strickt.

Wer gut aufgepasst hat, wird bemerkt haben, daß zum Schluß die zwei Maschen am Rand jeden Ärmels letztendlich in den Körperteilen landen. Bei meiner Jacke macht das nicht viel aus, da habe ich 29 M auf 10 cm, die 2 Maschen machen also nur einen guten halben Zentimeter mehr Breite aus. Bei einer MaPro mit weniger Maschen sollte man das aber vorher bei der Berechnung der Schulterbreite berücksichtigen.

Nun bleibt an dieser Methode noch zu verbessern:

  • die bisher fehlende Schulterschrägung
  • der Einbau eines rückwärtigen Halsausschnitts

Darüber werde ich mir dann beim nächsten Modell Gedanken machen.

Eine komplette Anleitung für die Jacke schreibe ich noch, aber erstmal ist Halva dran, auf die ja einige von Euch auch schon warten.

40 comments for “Von unten nahtlos mitgestrickte Armkugel – so geht’s

  1. 25. Januar 2014 at 14:26

    Endcool! Die nächste Jacke von unten wird nach deiner Anleitung gemacht. Das ist so toll von dir,
    dir diese Mühe zu machen und die Idee zu verschenken. Viele Grüße, Petra

    • Sissi
      25. Januar 2014 at 22:25

      bin ganz Deiner Meinung – Danke Tina! Daaaaaaanke!!!!
      glg Sissi

  2. KIKI
    25. Januar 2014 at 14:28

    Hallo Tina,
    sollte ich die 1. sein? das ist mir noch nie gelungen….
    Das ist eine ganz tolle Methode, passt wunderbar, sieht richtig schön aus.
    Das wichtigste wenn auch die Seitennähte wegfallen würden, kann man sich das so unbeliebte
    zusammennähen ersparen und man hat auch die Streifen farblich passend, zwar durch die grosse Maschenzahl etwas schmale, sieht aber bestimmt sehr harmonisch aus.
    Das ist Dir wirklich gut gelungen, ja der Mensch sucht immer neue Herausforderungen… und wenn noch das Resultat so schön ist!
    schönes Wochenende

    • Tina Hees
      25. Januar 2014 at 14:35

      Es gibt ja keine Seitennähte, ich habe am Stück gestrickt.
      Deswegen habe ich in der Zeichnung Seiten“nähte“ in Anführungszeichen geschrieben, die „Nähte“ sind nur gedacht.

  3. Gabi Th.
    25. Januar 2014 at 14:32

    Das sieht super gut aus – absolut – und super gut – inklusive der kreativ, fetzigen Blenden-, Knopflösung, die ich einfach klasse finde und in jeder Beziehung passend.
    Eine wirklich gelungene, super schöne Jacke.
    Meine Bewunderung ohne wenn und aber!

    http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/c015.gif

    In 20 Jahren werde ich dann vermutlich auch diese sehr interessante Technik verstehen!!… aber seit heute, dank der dargestellten Einzelschritte zumindest halbwegs den Weg.

    Herzliche Grüße
    Gabi

  4. 25. Januar 2014 at 14:35

    Danke fürs zeigen! Nun weiss ich, dass meine Theorie im Kopf auch praktisch funktioniert.
    Eine schön gerundete Armkugel hab ich bereits von oben gestrickt, den umgekehrten Weg werd ich beim nächsten Teil (was das am Stück stricken sinnvoll macht) auch mal austesten.

    Ich finds toll, dass du es hier frei zeigst. Der Patentwahnsinn der Amis muss wirklich nicht noch weiter ausgedehnt werden. Danke!

    Liebe Grüsse
    Alpi

  5. 25. Januar 2014 at 14:49

    Tolle Jacke, so eine hätte ich auch gerne 🙂 Vielen Dank für die Anleitung, liebe Tina, damit hast du ganz vielen Strickerinnen eine riesen Freude gemacht http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_heart.gif

    LG und ein schönes Wochenende
    Marita

  6. 25. Januar 2014 at 14:55

    ich hab Schwierigkeiten, den Beitrag zu sehen. Zu viele viel zu große Bilder. 🙁 Wärs vielleicht möglich – gerade bei vielbebilderten Beiträge – diese in Kleinformat reinzusetzen (max (!) 100 kb) und evtl.die Originalgröße des Bildes für Detailansichten dahinter zu verlinken?

    Weil ich kann mir leider immer noch nicht vorstellen, wie das mit der Armkugel funktionieren soll und hoffe auf erleuchtende Bilder… 🙂

  7. Christine
    25. Januar 2014 at 14:57

    Vielen Dank für die tolle Anleitung.
    Der Tweedpullover ist fast fertig, aber für die nächste Jacke, ich habe Holstgarn bestellt, nehme ich Deine Anleitung.
    Wahrscheinlich ist dann Deine gesamte Anleitung im Netz, mein Garn kommt erst Mitte Februar.
    Ich tue mich mit dem Zahlenwerk etwas schwer, da ich nach dem Motto „guckst Du“
    stricke. Für einen eingestrickten Ärmel werde ich mich mit den Zahlen beschäftigen.
    Liebe Grüße
    Christine

  8. Daniela
    25. Januar 2014 at 15:35

    Tina, du bist ein absolutes Strickgenie !!!

    Ganz großen Dank fürs Teilen !

  9. manati
    25. Januar 2014 at 16:07

    Das ist dann also Raglan ohne „lan“ *gg*. Da ich ’ne faule Socke bin, würde ich bis zu den letzten 5 Ärmelreihen genau so arbeiten, dann aber zur guten alten Methode zurückkehren und statt der Aufpasserei mit den verkürzten Reihen normal weiter stricken und das Restchen Armkugel einnähen. Kein Denken und meiner Meinung nach mindestens genau so schnell. Und da ich, wie Du, keine Nähphobie habe, für MICH akzeptabler. Denn ICH würde das oben verpfuscheln mit den verkürzten Reihen, das weiß ich aus jahrzehntelanger Strickerfahrung. Und wie Du ja schon selbst festgestellt hast, muss auch der hintere Halsausschnitt und die Schulterschrägung noch mit eingerechnet werden – das wird mir dann bei den vielen Modifikationen, die ich bei meiner Statur vornehmen muss, endgültig zu viel.
    Aber schick isses scho – und ich anerkenne wie immer Deine saubere Arbeit.

  10. Claudia St.
    25. Januar 2014 at 16:11

    Wow, was für eine tolle Jacke und was für eine Arbeit, die Du Dir mit uns machst!
    Waaahnsinn, also das werde ich bestimmt als nächstes ausprobieren.
    Das passende Garn hätte ich auch schon…

    Vielen lieben Dank für’s Vorstellen

    Schönes Wochenende

    Claudia

  11. Tina Hees
    25. Januar 2014 at 16:12

    manati:
    würde ich bis zu den letzten 5 Ärmelreihen genau so arbeiten, dann aber zur guten alten Methode zurückkehren und statt der Aufpasserei mit den verkürzten Reihen normal weiter stricken und das Restchen Armkugel einnähen.

    Das ist natürlich auch noch eine Idee und auf jeden Fall deutlich einfacher (und schneller, schätze ich) – das behalte ich mal im Hinterkopf. Das sind ja quasi zwei Fliegen mit einer Klappe 😀

    • beate
      25. Januar 2014 at 18:31

      Oder statt zusammennähen die Vorder- und Rückenteile bis zum Ende stricken, zusammen abketten und aus den Seiten so viele Maschen aufnehmen, wie von den Ärmelmaschen noch übrig sind und diese dann zusammenabketten (klingt das nachvollziehbar?).

      Ich dachte übrigens immer, dass die Ärmel und die Körperteil im Armausschnitt identisch abgekettet werden.

  12. 25. Januar 2014 at 16:28

    Sehr interessante Technik, wird ausprobiert.
    Die Knopflösung gefällt mir auch sehr gut.

    Sind die „Flanken“ kraus gestrickt?

    LG chatts

    • Tina Hees
      25. Januar 2014 at 16:41

      Ja, das ist kraus.

  13. Renate
    25. Januar 2014 at 16:32

    Einfach nur großartig! Danke!

  14. 25. Januar 2014 at 16:34

    Super sieht deine Jacke aus! Die unterschiedlich farbigen Knöpfe passen perfekt – tolle Idee! 🙂

    LG Andrea

  15. Linda
    25. Januar 2014 at 17:12

    What a beautiful cardigan! Love the colors and especially the garter stitch at the sides…..clever idea and beautiful design element.
    And thanks so much for the sleeve cap instructions.I downloaded it and hope my knowledge of German is sufficient to comprehend it all.

  16. 25. Januar 2014 at 17:58

    Danke, danke, danke 🙂
    Das nächste Jackenprojekt wird garantiert so gestrickt!
    Nie mehr krüppelige Nähte oder nicht passende Farbverläufe. Und mit Fair Isle müsste das doch auch funktionieren, oder?
    Liebe Grüsse, flockina

  17. 25. Januar 2014 at 18:36

    Hi liebe Tina,
    der Wahnsinn! Ich habe die Anleitung selbst gerade nur überflogen und muss mich damit in Ruhe beschäftigen, um das vielleicht mal so machen zu können, aber die Methode finde ich echt klasse! Und dass du sowas mal wieder völlig frei an uns weitergibst, ist sehr großzügig.
    Eine ganz tolle Jacke und die Knöpfe passen so verschiedenfarbig wirklich sehr gut!

    Liebe Grüße und Danke!
    Anja

  18. Marion
    25. Januar 2014 at 20:18

    Tina, du bist klasse 🙂
    Ich kann mich meinen „Vorschreiberinnen“ nur anschließen. Vielen herzlichen Dank für die ausführlichen Erklärungen! Werde ich bestimmt ausprobieren.
    Liebe Grüße

  19. 25. Januar 2014 at 22:34

    …einfach nur genial!!!!!! Irgendwann , wenn die anderen 1.000 Projekte umgesetzt sind, muss ich das ausprobieren. Was habe ich schon geflucht und getüftelt, um solche Streifen (nicht annähernd so perfekt) passend zu stricken.
    …und da habe ich doch eben wieder „Halva“ gelesen….das klappt bestimmt noch bis zu meinem Urlaub 😉
    LG Gabriele

  20. 25. Januar 2014 at 22:40

    http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/o015.gifTausend Dank für dieses grandiose Projekt….dass du uns daran teilhaben lässt und noch dazu
    „für umsonst“….echt Wahnsinn!
    Dem Strickgenie ein schönes Wochenende wünscht
    Smilla

  21. Bea
    26. Januar 2014 at 07:40

    öhm………….
    das wär mir echt zu anstrengend.
    Ich würde Deiner Anleitung so weit folgen bis zum Ärmel-Abkett-Teil. Ab da wär mir Zusammennähen lieber als das Verkürzte-Reihen-Hin-und-Her-Gefummel 😉

    Aber ich hab auch keine Näh-Phobie.

    Grüßle, die Bea

  22. 26. Januar 2014 at 08:25

    Liebe Tina,

    ganz herzlichen Dank. Die Armkugel sieht perfekt aus. Und ich werde das baldmöglichst probieren.

    Liebe Grüsse
    Gabriele

  23. Monika HH
    26. Januar 2014 at 08:32

    Moin Tina,

    zuerst einmal: die Jacke ist rundum wunderschön!
    Ich bin schwer beeindruckt und fast ein bisschen erschlagen von deiner Technik. Das muss ich mir noch einmal (wohl eher viele Male) ganz genau durchlesen. Ich würde mir gerne ein kleines Stück von Deinem Rechnen-Gen abschneiden, das wäre sicher hilfreich http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_mail.gif

    Liebe Grüße an alle

  24. Dani
    26. Januar 2014 at 09:22

    Klasse Idee! Bis zu den verkürzten Reihen komme ich gedanklich noch mit, was ab da passieren muss ist mir im Prinzip auch klar (bei den Ärmeln weniger Reihen als am Körper), aber verstehen tue ich es trotzdem nicht. Naja, einfach mal machen, dann ergibt sich das mit Sicherheit.

  25. Gina
    26. Januar 2014 at 09:39

    Hallo Tina,

    danke für Deine Mühe, Du lieferst mir wirklich immer ganz tolle Ideen und Herausforderungen.
    .
    Das werde ich auf jeden Fall probieren. Natürlich muss Deine Anleitung daneben liegen, damit ich wirklich Schritt für Schritt alles nachstricken kann.

    Also einen schönen Sonntag noch,
    liebe Grüße, Gina.

  26. Yara
    26. Januar 2014 at 10:22

    Genial! Danke fürs Teilen!
    Bis zu dem Teil mit den verkürzten Reihen war mir das Prinzip schon vorher klar, aber dann??? Das werd ich mal ausprobieren. Auch wenn ich die Idee von manati ebenfalls reizvoll finde. Mal sehen, was mir besser liegt.
    Allerdings warten da vorher noch „dringendere“ Projekte und bei Babydecken gibts keine Ärmel 😛

    Liebe Grüße
    Yara

  27. LuzziBlue
    26. Januar 2014 at 12:24

    Was für eine wunderschöne Jacke – verliebt guck.
    Angefangen vom Farbverlauf, den Flanken in kraus Rechts, der Ärmellösung, der Knopfblenden und den super dazu passenden verschiedenfarbigen Knöpfen. Sogar der Ausschnitt vorne gefällt mir, obwohl ich Stehkragen an Jacken liebe. Hätte auch nicht gedacht, dass dieses Garn einen so schöne Farbverlauf macht.

    Eine schlichte Jacke mit sehr vielen raffinierten Details – danke fürs Vorstellen und Danke für die Anleitung der nahtlos eingestrickten Armkugel. Ich glaube, ich würde die letzten Reichen auch „normal“ weiterarbeiten.

    Da hätte ich noch Fragen: Welche Maschenprobe hattest du hier? Was wiegt den nun dieses hübsche Teil und wie viel Wolle hast du, bei welcher Größe, verbraucht? Meinst du man braucht etwas mehr Wolle, um den Farbverlauf so schön hinzubekommen?

    An Alle noch einen schönen Sonntag.

  28. Trang
    26. Januar 2014 at 13:19

    Hallo,
    also mit gestricktem Arm-kugel habe ich schon bei einigen Pullover gemacht, da die bei mir besser sitzt. Muss immer nur merken, damit der zweite genauso aussieht 😛
    LG,
    Trang

  29. Tina Hees
    26. Januar 2014 at 13:28

    Ich habe 29 x 42 M nach dem Waschen. Vorher habe ich nicht gemessen, aber das dürfte sich kaum geändert haben.

    Die Jacke hat einen Brustumfang vo 106 cm und ist 57 cm lang.

    Dafür habe ich 550 g verbraucht (von 6 x 100g). Jedes Knäuel fällt total anders aus, in keinem ist ein kompletter Farbverlauf. Das fand ich erst ziemlich doof, aber letztlich klappte es ganz gut und ich hatte nur relativ wenig „Verschnitt“. Aber man muss wirklich suchen, in welchem Knäuel jetzt das Stück ist, wo man am besten neu ansetzen kann.

    Das Garn selbst ist schön, 100% Merino, nicht die allerfeinste Qualität, aber trotzdem angenehm weich.

    Ich habe davon nochmal zwei Pullovermengen bestellt, wenn die da sind, stelle ich es in einem eigenen Beitrag vor.

  30. Linda
    27. Januar 2014 at 09:11

    Danke Tichiro, Du bist super!

  31. Gudrun
    27. Januar 2014 at 18:22

    Mei, Wahnsinn! Das werde ich auf jeden Fall ausprobieren, muss mir das aber erst mal in einer stillen Stunde zu Gemuete fuehren.
    Und, namentlich erwaehnt in einem Blog! 😉
    LG
    Gudrun

  32. 27. Januar 2014 at 18:24

    Clever und wohlüberlegt, danke.
    Allerdings verstehe ich die Abneigung zu „top-down“ nicht wirklich – so gelingt die Armkugel ebenfalls superschön. Ich sehe zwar, dass es hier bei dem Farbverlauf schon Sinn macht von unten rauf.

    6 Knäuel von dieser Wolle wären mir vermutlich zu teuer (ich bin sonst nicht grad knausrig!) da sie pro 100g um die CHF 20.- kostet!! Und ich wohl 8 brauchen würde. Ahem, nee…!

    • Tina Hees
      27. Januar 2014 at 18:34

      Naja, bei uns kostet sie eine Ecke weniger, 100 g = 9,90 €, das ist im normalen Bereich.

      Ich mag top down nicht sonderlich, weil ich es gewohnt bin, von unten zu denken.
      Armkugeln mit verkürzten Reihen von oben haben weniger Verbindungspunkte zum Körper, sind also etwas weniger „stabil“ und sitzen anders im Armloch.
      Muster stehen auf dem Kopf.
      Und rund stricken mag ich ohnehin nicht, also ergibt sich für mich bei „von oben“ kein Vorteil.

      Grundsätzlich schwöre ich immer noch auf separat stricken und einnähen, aber bei Farbverlaufsgarn ist am Stück schöner.

      Liebe Grüße
      Tina

  33. 31. Januar 2014 at 01:06

    Deine Jacke schaut toll aus! Allerdings muss ich mir deine Berechnungen mal zu einer früheren Tageszeit genauer ansehen … 😉 Meine absolute Hochachtung!
    LG Mary

  34. Barbara
    16. Oktober 2015 at 21:30

    Hallo Tina,

    gibt es noch eine komplette Anleitung für die Weste aus Zauberwolle?
    Liebe Grüße aus Regensburg
    Barbara

  35. 10. Februar 2016 at 18:50

    Ein sehr schönes Jäckchen! Das mit den angestrickten Ärmeln klingt interessant – aber auch ziemlich kompliziert. Mal sehen, ob ich das irgendwann wage.
    LG
    Ingrid

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