Yuki

Oder: Das Muster, das kein Muster ist 😀

Vor ein paar Tagen habe ich Yuki angefangen.

Beim Muster wird in jeder 4. Reihe drei Reihen tiefer eingestochen und die Maschen darüber aufgelöst. Nun mag das mit dem Originalgarn gut funktionieren, weil es nach Angaben der Designerin durch den Seidenanteil „glitschig“ ist. Bei meiner Cascade ist das Auflösen aber ein furchtbaren Gezuppel, weil das Garn viel hakeliger ist.
Also habe ich stattdessen die entsprechenden Maschen mit Umschlag (wie beim Patent) abgehoben – das Ergebnis ist identisch, aber es läßt sich viel flüssiger stricken.

Das Muster ist echt seltsam – wenn man es für sich alleine betrachtet, sieht es nach überhaupt nichts aus, höchstens nach sehr unordentlich gestricktem glatt rechts:

IMG_1280

Die Rückseite ist da schon fast spannender:

IMG_1282

Aber in Verbindung mit dem glatt rechts gestrickten Teil wirkt es auf einmal ganz anders – immer noch kein richtiges Muster, aber ein deutlicher Strukturunterschied:

IMG_1281

Ich bin echt gespannt, wie das zum Schluß nach dem Waschen aussehen wird.

7 comments for “Yuki

  1. vroni
    9. März 2014 at 11:44

    Stimmt, bei dem ersten Bild dachte ich auch noja… aber am dritten Bild wirkt das Gestrick richtig interessant – für einen Haptiker wie mich ganz das Richtige!
    http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif
    Einen schönen Sonntag Euch!

  2. 9. März 2014 at 17:22

    Ich finde das Muster sieht interessant aus. Vor allem der Übergang zum glatt rechts Gestrickten ist durch die kraus rechts gearbeiteten Reihen gut gelungen. So wirkt das Ganze richtig spannend.

    Liebe Grüße,
    Anneli

  3. Sissi
    9. März 2014 at 17:45

    Hallo Tina!
    Das Muster sieht ja fast so ähnlich aus wie das von der japanischen Jacke, die Du anno dazumal für eine Deiner Azubis gestrickt hast; Du hast es – glaub´ich – „figelinsches Gnubbelmuster“ (bitte um Nachsicht, wenn ich das nicht mehr so ganz genau in Erinnerung habe) genannt; das hab´ich übrigens nachgestickt – mit einem Bändchengarn; da kommen die Gnubbels zwar nicht ganz so plastisch raus, sieht aber trotzdem toll aus.
    glg und Danke für die vielen Tipps und Tricks und Muster und und und

  4. Anita
    9. März 2014 at 18:03

    Hallo,
    Zustimmung zu den Vorrednern.
    Ich fürchte, ich würde ganz spontan die linke Seite des „Nichtmusters“ zum Muster erklären…
    Gruß Anita

  5. Mane
    9. März 2014 at 18:38

    Hallo,
    das sieht doch toll aus! Ist das so eine Art Muster wie in dem Buch Pop Knitting, das ich nach deiner Vorstellen mal sofort kaufen musste? Da gibt es doch eine lange Abhandlung über einfarbige Slip-Stich-Muster mit einem ganz besonderen plastischen Effekt. Von denen hätte mich nämlich auch schon lange mal eines gereizt, aber ich bin noch nicht dazu gekommen…

  6. 10. März 2014 at 07:11

    Die Rückseite sieht toll aus, finde ich. Aber braucht man da nicht furchtbar viel Wolle?

    • Tina Hees
      10. März 2014 at 11:11

      Nur ein bisschen mehr, weil es sich in der Höhe etwas zusammenzieht.
      Ansonsten ist es egal, ob Du nun drei Umschläge macht oder drei Maschen strickst.

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