Neues Projekt: Wanda

Naja, genau genommen ist es gar nicht so neu, denn das Rückenteil hatte ich schon im letzten Sommer gestrickt, dann aber aus irgendeinem unerfindlichen Grunde die Lust daran verloren.
Nun habe ich mir die Jacke wieder vorgenommen und jetzt flutscht es. Der rechte Ärmel bekommt auch Krausstreifen, der linke wird glatt rechts:

IMG_1888

Sieht im Moment natürlich noch etwas schief und krüppelig aus, weil sich die Seite mit den Krausstreifen in der Höhe zusammenzieht, aber das gibt sich, wenn ich sie in feuchtem Zustand zurechtziehe.

Die passenden Knöpfe habe ich jedenfalls schon mal:

IMG_1890

Das Modell ist mein eigenes und zum Thema Anleitung schweige ich mich lieber aus… 😯

Das Garn ist übrigens die Autumn Spring von Pascuali, 90% Bamwolle, 10% Kaschmir und mit 160 m Lauflänge schön dünn und sehr ergiebig. Bisher habe ich mal gerade eben 250g verbraucht (und keine Knoten ;-)). Die stelle ich Euch demnächst aber nochmal ausführlich vor, ich will bloß erst das Waschverhalten abwarten.

Und das war klar, oder? 😀

IMG_1886

20 comments for “Neues Projekt: Wanda

  1. Cornelia S.
    1. Juni 2014 at 13:24

    …ein TRAUM!!! (evtl. gibt es doch eine Anleitung??? http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_whistle3.gif) Ich bin hier gerade am ravelry-stöbern nach GENAU solchen nordisch-schlichten Styles, schaue auf Deine Seite und zack! Die Jacke wär’s. Auch die Farbe ist fantastisch!

    LG Cornelia S.

  2. Elsbeth
    1. Juni 2014 at 13:36

    Falls es eine Anleitung gibt, bi ich auch dabei. Soeine schöne Jacke!!!!
    Auch nicht so kompliziert….. 🙂

    LG Elsbeth

  3. 1. Juni 2014 at 14:16

    Diese Jacke wird sehr hübsch. Die Knöpfe finde ich auch total passend dazu. Deine Strickwerke müssen besessen werden. Das ist hier auch nicht viel anders. LG bjmonitas

  4. Christin
    1. Juni 2014 at 14:33

    Hallo Tina
    Für den Fall, dass es dafür eine Anleitung geben sollte, melde ich mich auch schon mal an. Ich finde asymmetrische Sachen immer toll. Da hat man auf den ersten Blick schon gleich das Gefühl, dass das keine Massenware ist.

    Die Jacke gefällt mir sehr. Bin gespannt, wie sie dann fertig/komplett wirkt.

    Schönen Sonntag
    Christin

  5. Christine
    1. Juni 2014 at 14:47

    Kannst Du das Gestrick nicht mal eben „fühlbar“ für uns machen? http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif
    Ich möchte die Baumwolle mal fühlen. An sich habe ich es nämlich mit so hohen Baumwollanteilen so ganz und gar nicht. Mir ist das immer einfach zu unelastisch. Ist es das auch hier?

    Ansonsten gefällt mir das Stück recht gut. Nur vermutlich nix für mich. Sieht zwar gut aus, muss man aber unbedingt zuknöpfen. Und wie ich mich kenne…

    So, und noch eins: Ist die Reihenzahl rechts und links identisch. Auf den Fotos sieht es fast so aus. Aber so ganz genau zählen kann man dann doch nicht.

    • Tina Hees
      1. Juni 2014 at 15:21

      Weich, ganz weich. Und gar nicht richtig baumwollig, viel kuscheliger. Man sollte nicht meinen, daß die 10% Kaschmir so viel ausmachen.

      Etwas elastischer als Baumwolle, angenehmer zu verarbeiten als reine BW (die mag ich nämlich auch nicht sonderlich).
      Hast Du mal eine BW/Merino-Mischung verstrickt? Das kommt vom Verarbeitungsgefühl in etwa hin.
      Fühlt sich auch ähnlich an, aber irgendwie noch sanfter und weicher als BW/Merino.
      Sicherlich auch dadurch bedingt, daß das Garn viel dünner ist als die üblichen BW/Merino-Mischungen, alleine dadurch wird das Gestrick ja schon feiner und zarter.

      Die Reihenzahl rechts und links stimmt exakt überein. Naja, bis auf die eine Reihe Versatz beim Ausschnitt, die hat man ja immer, weil man einmal in der Hinreihe und auf der anderen Seite in der Rückreihe abkettet.

      • Christine
        1. Juni 2014 at 17:06

        Tina Hees:
        Hast Du mal eine BW/Merino-Mischung verstrickt? Das kommt vom Verarbeitungsgefühl in etwa hin.
        Fühlt sich auch ähnlich an, aber irgendwie noch sanfter und weicher als BW/Merino.

        Nein, habe ich nicht.
        Ich gebe zu, ich habe schon ewig keine Mischung mit viel Baumwolle mehr verarbeitet. Mein Urteil stand halt fest. Vermutlich sollte ich doch mal wieder…

        Tina Hees:
        Die Reihenzahl rechts und links stimmt exakt überein. Naja, bis auf die eine Reihe Versatz beim Ausschnitt, …

        Die meinte ich nicht. Ich hatte überlegt, ob Rippen evtl. doch soviel kürzer werden, dass man insgesamt mehr Reihen braucht. Aber wahrscheinlich machen die paar nix aus.

    • Yoeni
      2. Juni 2014 at 08:46

      Ich verstrickte auch nicht gerne Baumwolle wegen der mangelnden Elastizität, war aber erstaunt über die gute Verstrickbarkeit der GOLF (100%BW/120m) von LANG YARNS und der FINCA ( 70% BW 20% Elite 10% Seide/150m) von ggh. Letztere ist ein neues Sommergarn, es gibt noch nicht so viele Farben.

  6. Elena
    1. Juni 2014 at 15:06

    Also die erste gaanz strenge Qualitätskontrolle wurde schon durchgeführt 😉
    Sehr hübsches Modell, gefällt mir auf Anhieb.

    Viele Grüße
    Elena

  7. nicolezh
    1. Juni 2014 at 15:40

    Schöne Jacke! Ich hatte mal die saudumme Idee, mein aktuelles Strickprojekt hübsch in einem Weidenkorb im Wohnzimmer aufheben zu wollen. War natürlich sofort der angesagte Katzenschlafplatz…

  8. Petra Sch.
    1. Juni 2014 at 16:49

    Da fällt mir nur ein Wort zu ein: TOLL! 🙂

    Das würde mir auch gefallen. Wenn du also vielleicht doch irgendwann mal ein Anleitung oder so… stell‘ mich schon hinten an. 😉

    Und das Garn hört sich sehr interessant für mich an. Baumwollanteil und Kaschmir… mmmmh!

  9. Luira
    1. Juni 2014 at 20:04

    Hallo Tina,
    mich würde mal interessieren, in welcher Reihenfolge du eine Jacke nach eigenen Ideen angehst. Zeichnest du zuerst eine Skizze oder strickst du eine Maschenprobe oder legst du gleich los? Machst du dir viele Notizen beim Stricken?

    Die Jacke ist mal wieder sehr sehr schön! Die würde ich auch nachstricken. Aber lieber symmetrisch, weil ich meine Jacken auch gerne offen trage.

    Liebe Grüße
    Irene

    • Tina Hees
      1. Juni 2014 at 22:13

      Ich bin in der Beziehung sehr schlampig…ähm… intuitiv :mrgreen:

      Wenn ich eine Zeichnung mache, dann nur, weil mir vor dem Einschlafen plötzlich ein Modell vor Augen erschienen ist und ich es nicht vergessen will.

      Ansonsten habe ich das Bild im Kopf und fange einfach an zu stricken, ohne große Vorplanung. Oft entwickeln sich sowieso während des Strickens nochmal einige Elemente ganz anders.

      Eine Maschenprobe mache ich auch nur ganz selten. In der Regel gucke ich mir ein Garn an und weiß dann, mit welcher Nadelstärke ich das stricken will und wieviele Maschen ich auf 10 cm haben werde. Das kommt in 90% aller Fälle hin und die anderen 10% werden nach 5 cm geribbelt, dann war das meine MaPro 😉

      Normalerweise schreibe ich die Anleitung beim Stricken mit. Dann ist sie aber noch nicht komplett ausformuliert. Jemand mit einiger Strickerfahrung könnte aber vermutlich schon danach arbeiten.

      Wenn ich keine Anleitung mitschreibe, bin ich sehr faul, was Notizen betrifft, ich schreibe mir kaum etwas auf. Da steht dann höchstens in Ravelry bei den Projektnotizen sowas wie 7/5/3/2 – das heißt dann für den Armausschnitt 7 M abketten, 5 x in jeder R, 3 x in jeder 2. R und 2 x in jeder 4. R je 1 M abnehmen.

      Ich finde es faszinierend, wieviele Notizen sich manche Strickerinnen machen, selbst wenn sie nach Anleitung stricken. Ich schreibe höchstens ein paar Zahlen hin, wenn ich irgendwo von der Anleitung abgewichen bin, aber auch das eher selten, in der Regel kann ich mir das merken.

      Meistens kann ich an meinem Gestrick ja ablesen, was ich wo gemacht habe. Deswegen zähle ich auch nur selten Reihen mit.
      Bei Mustern sehe ich, wo ich bin und wie sich das logisch fortsetzen muss, deswegen kann ich die meistens Muster sehr schnell auswendig und gucke allenfalls zur Sicherheit nochmal flüchtig auf die Strickschrift. Eine Orientierungshilfe brauche ich allenfalls bei komplexeren Mustern, deren Mustersatz über viele M und R geht. Ich habe so eine schicke Magnetmappe, die liegt seit Jahren ungenutzt im Schrank. Auch Maschenmarkierer brauche ich nur in absoluten Ausnahmefällen.

      Und Berechnungen mache ich ohnehin fast ausschließlich im Kopf. Aber ich rechne normalerweise auch nicht viel, sondern stricke nach Gefühl.

      • Waltraud
        1. Juni 2014 at 22:54

        Das könnte ich auch so geantwortet haben mit der einzigen Ausnahme, mich interessieren bei meinem eigenen Stricksachen nicht einmal die Maschenanzahl pro 10cm. Was ich mir unbedingt noch angewöhnen muss, gleich mitzuschreiben, was ich wo gemacht habe, denn ich muss immer hinterher mühseelig nachzählen.
        Wanda wird gut, die Idee gefällt mir sehr gut, Ich glaube, ich srick sie seitenverkehrt, glatt rechts auf der schmalen Seite. Im Moment leide ich unter einem Pseudogichtanfall und muss pausieren. Ganz schrecklich so ausgebremst zu sein..

        • Monika M.
          2. Juni 2014 at 09:39

          Was ich mir unbedingt noch angewöhnen muss, gleich mitzuschreiben, was ich wo gemacht habe, denn ich muss immer hinterher mühseelig nachzählen.

          Ha, so geht es mir auch.
          Ich nehme mir immer vor mir alles genau aufzuschreiben und dann denke ich, ach was, daran denkst du schon, Pustekuchen ;-), dann muss mühsam gezählt werden.
          Oder aber ich schreibe es mir auf, kann dann aber mein Geschreibsel nicht deuten.

          • Luira
            3. Juni 2014 at 22:02

            Eigentlich mache ich es ähnlich wie du, nur dass meine Intuition 🙂 nicht so gut funktioniert. Mir fehlt auch einfach Disziplin. Ich stricke gerne drauflos und bei meinen RVOs funktioniert das prima. Die sind ja auch nicht so kompliziert und ich muss dabei auch nicht mitschreiben :-). Bei anderen Schnitten ergeht es mir nämlich auch so wie Monika M. oder Waltraud. Deshalb markiere ich Zu- und Abnahmen manchmal mit Büroklammern. Für mich echt hilfreich. Dann sehe ich besser, wo sie z.B. beim zweiten Ärmel hingehören.

  10. 1. Juni 2014 at 21:43

    Hi Tina,
    ganz tolle Jacke! Gefällt mir gut mit kraus und glatt rechts und erst die versetzte Knopfleiste! Total schön!

    @Christine: das Garn habe ich auch schon verstrickt und kann es nur wärmstens empfehlen – es hat gefühlt nicht dieses typisch baumwollige – es glatt, weich, lässt sich flüssig stricken und hat auch eine gewisse Elastizität. Absolut kein Vergleich zu 100% Baumwolle.
    Hier mein Testbericht dazu: http://anyarnja.blogspot.de/search?q=pascuali

    Liebe Grüße;
    Anja

  11. Monika M.
    2. Juni 2014 at 09:42

    Die Jacke gefällt mir ausnehmend gut, nur nicht meine Farbe.
    Ich habe auch gerade eine selbstgestrickte Jacke an, die so konstruiert ist, bei mir ist es jetzt aber ein Pullover.
    Da es mir nicht gefallen hat wie sie saß wenn sie offen ist, habe ich sie einfach zusammen genäht und jetzt ist es ein Pullover, der wie eine Jacke aussieht.

  12. Isolde Ferrari
    2. Juni 2014 at 21:11

    Mein Gott Tina du MUSST ein Buch machen, so wie Kim Hargreaves, 21 Modelle die hast du alle schon im Kopf, ein paar tolle unaufgeregte Fotos mit immer dem gleichen Model (das sich an eine alte Scheunentür lehnt oder in einem Park herumlungert).
    http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif
    Du hast so tolle Ideen und deine Projekte werden von ganz vielen hier bewundert, tu es, ich mach dir die stylische (gratis) Grafik dazu und dann geht’s los.
    l

  13. 4. Juni 2014 at 10:36

    Oh , ich beneide dich !! Keine Notizen , einfach gucken und dann weißt du , wie es weiter geht …
    Naja , ich bin ein Schreiberlie ( und Auftrenner … )
    Dein Teilchen sieht Klasse aus 🙂
    liebe grüße dajana

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