Weggepfuscht…

Es ist immer wieder interessant, wie unterschiedlich hoch die persönliche Fehlertoleranzschwelle ist. Bei einigen von Euch liegt sie ja bei absolut null – ich finde es faszinierend, daß man so streng mit sich selbst sein kann, daß man sogar einen komplett fertigen Pullover wieder ribbelt, weil irgendwo ein kleiner Fehler drin ist.
Ich bin neugierig: Seid Ihr in den übrigen Bereichen Eures Lebens auch so perfektionistisch oder beschränkt sich das auf’s Stricken?

Meine Toleranzschwelle ist bei diesem Fehler hart and der Grenze, aber doch noch nicht überschritten.
Wenn es nur darum gegangen wäre, 30 cm zu ribbeln und neu zu stricken, hätte ich es höchstwahrscheinlich gemacht.
Aber auch noch den Kragen und die Nähte wieder aufmachen? 10 Stunden zusätzliche Arbeit?
Nee, echt nicht, dafür ist der Fehler nicht offensichtlich genug.
Und nur die Reihe auftrennen und im Maschenstich wieder schließen? Dafür bin ich ehrlich gesagt zu feige, da habe ich zuviel Angst, daß das komplett in die Hose geht 😯

Wenn Perfektionismus einen übermäßig hohen Arbeitsaufwand erfordert, pfeif‘ ich drauf – dann bleibt der Fehler halt drin. Man muss auch mal Fünfe gerade sein lassen können 😉

Außerdem habe ich nähenderweise ein bisschen rumgepfuscht und nun sieht man wirklich nur noch etwas, wenn man explizit danach sucht – damit kann ich gut leben:

IMG_2015

Auf jeden Fall habe ich aus dieser Sache gelernt: In Zukunft wird das Gestrick nochmal genau kontrolliert, bevor ich mit den Fertigstellungsarbeiten anfange. Sowas passiert mir -hoffentlich- nie wieder.

Und falls mich jemand im echten Leben in diesem Pullover trifft, darf er mir gerne auf die Brust pieken :mrgreen:

33 comments for “Weggepfuscht…

  1. 26. Juni 2014 at 21:03

    Also ganz ehrlich, man sieht eigentlich garnichts. Aber ist kann verstehen, wenn es einen nervt. Es reicht, dass man den Fehler kennt, obwohl andere nichts merken. Ich würde auch ribbeln, aber Nähte auftrennen? Ganz klar NEIN. Ich habe mal bei einer aufwendigen Jacke mit Farbflächen und Streifen einen Streifen vergessen. Habe ich erst beim Zusammennähen gemerkt. Leichter Adrinalinschub, Jogginschuhe an und erst einmal ruhiger werden. Ich habe dann mit klitschnassen Händen den Faden an der Seite durchtrennt, rausgezogen, die Maschen aufgenommen, den Streifen gestrickt und dann im Maschenstich zusammengenäht. Hat geklappt, aber ich hoffe, das passiert mir nie wieder.
    Liebe Grüße,
    Anneli

  2. Klara
    26. Juni 2014 at 21:08

    Vielleicht könnte man es erahnen, aber sehen tu ich nix mehr! Außerdem starre ich niemandem auf die Brust. Unterhalten ist viel unterhaltsamer!

    Ich würde es auflassen, kann aber verstehen, dass bereits Vernähtes ein großer Aufwand ist. Außerdem leidet fast immer das Garn, weil man daran zieht und mit viel Pech auch noch verzieht!

    Sache gerettet! Was kommt als nächstes? Ist der Channel Cardigan eigentlich durch? Wie sieht es denn mit dem Gürtel aus? Spannend…

    • Debbie
      27. Juni 2014 at 15:18

      Du bis ja auch kein Kerl http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif
      Da kommt das mit dem Brust starren etwas häufiger vor …

      @Tina,

      gute Lösung, man sieht absolut „nüscht“ und das war ja auch der Plan ; )

      Bin gespannt aufs fertige Teil.
      Wohl dem, der soviel Lord sein eigen nett, ist wirklich prima als Ersatz f. die BT Garne geeignet.

      cheers, Debbie

  3. 26. Juni 2014 at 21:10

    Hallo Tina,
    da ich erst seit wenigen Wochen wieder Pullover und Jacke stricke, kann ich nicht so
    streng mit mir sein. Bei der Jacke habe ich mich wirklich bemüht, aber dann habe ich nach der Fertigstellung bemerkt, daß die Blende nicht ganz o.k. war. Es war seit langem meine erste Jacke. Das bleibt und es stört mich nicht. Ich trage sie sehr gern.
    Nun beim Pullover habe ich erst mal unterbrochen, da ich verkürzte Reihen ab der
    Brust einarbeiten will. Dafür brauche ich einfach mal Hilfe. Erst wenn ich weiß, wie ich weiterarbeiten soll, geht es los. Da möchte ich jetzt nicht einfach pfuschen.
    Aber ich habe doch einen Pullover aufgetrennt, da mich die Fehler gestört haben. Der war zu 80% fertig. Den hätte ich nie so angezogen. Die Anleitung war doch nicht meine.
    Daraus werde ich mir nun eine Tunika stricken, aber nun werde ich genau berechnen usw.
    Aber pinglig würde ich nicht sein, wenn es gut paßt und nur ein Fehler irgendwo, dann
    würde ich es tragen. Da würde ich es wie die Amish machen, das bleibt….
    Lieben Gruß
    margit

  4. HeidiW
    26. Juni 2014 at 21:13

    Liebe Tina,
    wer es nicht weiß sieht es nicht wo die Fehler sind. Und Perfektionismus um jeden Preis ist auch nicht mein Ding, auch in anderen Bereichen des Lebens nicht. Fehler sind dazu da, daß man daraus lernt, oder liege ich da falsch?

    Ãœbrigens finde ich Deine Seite sehr lehrreich. Bin vor einiger Zeit durch Zufall darauf gestoßen.Wirklich ganz toll,was Du machst.

    LG aus Kloster Lehnin

  5. Claudia St.
    26. Juni 2014 at 21:14

    Genau so hätte ich es auch gemacht, jetzt muss man schon seeehr genau hinsehen, um das Fehlerchen noch zu sehen.

    Gut gemacht!

    LG
    Claudia

  6. Beate S.
    26. Juni 2014 at 21:15

    Hallo Tina,
    ich finde, Du hast es genau richtig gemacht. Man kann sich durch seinen Perfektionismus auch selbst verrückt machen und etwas mehr Gelassenheit macht das Leben leichter. Ich kenne auch die Schweißausbrüche die man bekommt wenn man einen Fehler entdeckt. Wie Du sagst, wenn nur 30 cm aufzuribbeln sind würde ich es auch machen, aber so wie der Fall bei Dir liegt ist der Aufwand viel zu hoch. Und:es ist HANDARBEIT!!!
    Ich sehe übrigens immer noch nichts:-)

    Liebe Grüße
    Beate

  7. 26. Juni 2014 at 21:39

    Bei kleinen Fehlern schaue ich drüber hinweg, versuche sie, wie du zu kaschieren, mit Schere würde ich mich da nie randrauen, das wäre mir viel zu heikel.
    Hier habe ich etwas Graues in einer Wolltruhe liegen, dünnes Garn viele Maschen – ne Menge Strickzeit…..das Ding will einfach nicht passen…..grummel….irgendwann werde ichs wohl übers Herz bringen und aufziehen, vielleicht habe ich bis dahin aber auch 15 Kilo abgenommen…..*g*

  8. Monalisa58
    26. Juni 2014 at 21:43

    Das hast Du echt super hinbekommen, man sieht keinen Fehler mehr:-)
    Da würde ich, glaube ich, doch nicht ribbeln.
    Aber bei mir ist es furchtbar mit dem Perfektionismus(grins), aber ein wenig besser ist es schon geworden, ich arbeite dran, auch mal fünf gerade zu lassen!(lach!)
    LG Moni

  9. 26. Juni 2014 at 21:44

    Das Thema find ich faszinierend! Früher war ich eher sehr streng was Fehler anging. Ich brauchte nur von einem zu wissen und wäre ewig unzufrieden mit dem Werk, auch wenn der Fehler nicht zu sehen war. Mit der Zeit kommt die Milde, auch mit mir selbst. Mir hat mal jemand erzählt wie das die Peruaner mit den Fehlern so halten: „In jeder Handarbeit sollte ein kleines Fehlerchen eingearbeitet sein, denn nur Gott ist perfekt“ Das find ich so irre sympatisch und hab es seither nicht vergessen. Ein wenig schräg, ein kleines Bisschen unperfekt sein, das ist charmant und einfach liebenswert, auch über die Handarbeiten hinaus.
    Schönen Abend!
    Rosa

  10. Birgit
    26. Juni 2014 at 22:04

    Hm, interessante Frage.

    Ich bin eh nicht so ein perfektionistisch veranlagter Mensch, dafür bin ich viel zu sehr und durch und durch Genussmensch.
    Aber in anderen Bereichen stören mich Fehler viel eher als beim Stricken. Stricken ist für mich ein Hobby und ich freue mich über jedes fertige Teil genauso wie über den Prozess des Strickens bis zur Fertigstellung. Der Weg ist ja bekanntlich das Ziel… Kleine Fehler nehme ich in Kauf, anderen fallen sie sowieso nicht auf und für mich sind sie Teil meines immerwährenden Strick-Lernprozesses. Ich habe noch nie ein fertiges Strickstück nicht getragen, nur weil es einen Fehler hat. Ich bin eben nicht perfekt und stehe dazu. http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif

  11. LuzziBlue
    26. Juni 2014 at 22:21

    Perfekt weggepfuscht!http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif
    Das macht dich sehr sympathisch!
    Ich selbst habe auch erst lernen müssen weniger perfektionistisch und gnädiger mit mir zu sein. Hängt wohl manchmal auch an der Erziehung und den Ansprüchen der Eltern, von denen man als Kind einfach nur geliebt werden will.
    Bis man älter geworden (viel älter geworden) merkt, dass man sich nur selbst im Weg steht und nun selbst hinterfragen und entscheiden kann – und die Bestätigung und Liebe andere Quellen hat.
    LG LuzziBlue

  12. Bostonmama
    26. Juni 2014 at 22:48

    Hi Tina,
    Die Perfektionisten liegen auf dem Friedhof in der ersten Reihe genau vor den die nie Fehler machen !!!!

    Ich werde wohl eher irgendwo in der hinteren Mitte liegen. Mit den Jahren ist der Ehrgeiz nie Fehler zu machen stark geschwunden. Das mit den eingebauten kleinen Fehlern kenne ich von den türkischen Teppichen , denn nur Allah ist Perfekt.
    Gut zu wissen, das Fehlermachen eben doch menschlich ist !!!!

    Schönen Abend noch
    bostonmama

  13. MelanieP
    27. Juni 2014 at 06:55

    Hallo Tina,
    soviel ich auch gesucht habe, ich habe den Fehler, trotz Brille,http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_unsure.gif nicht gesehen.
    Bei dem Bild finde ich auch keinen Fehler. Könntest Du in mal markieren?

    Ich hätte bei meiner ,,Pingeligkeit“ geribbelt. http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wacko.gif

    LG MelanieP

  14. 27. Juni 2014 at 07:18

    Hallo Tina,
    Ich finde Du hast es perfekt gerettet, genauso hätte ich es auch gemacht.
    Ich lasse inzwischen auch öfter Fünfe grade sein, wenn es nicht zu offensichtlich ist.
    Bei einer Tunika kam ich um eine Rettungsaktion allerdings mal nicht umhin aufzumachen: Beim Zusammennähen merkte ich, saß ich das Vordergrund um einen Höhenrapport (7 cm) länger hatte.Das Teil lag erstmal bis mir die Idee kam, unter der Passe, die ein anderes Muster hatte (Perlmuster, kriegt man gut wieder aufgenommen), die Arbeit abzuschneiden, den überzähligen Rapport darunter aufribbeln und im Maschenstich alles wieder zusammennähen. Wer es nicht weiß, sieht es nicht und ich trage sie trotz dieses kleinen Schönheitsfehlers sehr gerne.
    Seitdem kontrolliere ich mein Gestrick noch etwas öfter, damit ich Fehler schneller beheben kann (die ich zum Glück aber auch selten mache, nur dann sind sie umso schmerzhafter).
    LG Lydia

  15. Veronika
    27. Juni 2014 at 07:19

    Ich nehm das bei Kaufware viel genauer. Da sind doch ständig Fehler drin und da ärgert es mich enorm. Grade hab ich hier wieder ein Knäuel Sockenwolle, das schon auf den ersten Metern dünne Stellen aufweist.

    Von daher schäm ich mich nicht für Fehler in meinem Handgemachten. Klar ribbel ich auch mal. Aber das liegt dann meist an Passformfehlern.

    Ansonsten soll das halt so. DEN Fehler an dieser Stelle hat garantiert keiner sonst in diesem Pulli. Du hast also auch unter uns Handarbeitenden ein absolutes Unikat. 🙂

  16. Yoeni
    27. Juni 2014 at 08:10

    Hallo Tina,
    Du hast das Problem toll gelöst. Hier zeigt sich Deine ganzes Können. Der Fehler saß schon an exponierter Stelle und es ist schön, dass jetzt nichts mehr zu sehen ist.
    Ich gehörte ja zu denjenigen, die geribbelt hätten, aber im Nachhinein bin ich mir nicht mehr so sicher. Ich hätte wahrscheinlich auch versucht, den Fehler zu kaschieren – ich nenne das nicht gerne „pfuschen“, sondern „retten“.

  17. 27. Juni 2014 at 08:50

    Moin Tina, ich hatte ja meine 2cents im vorigen Post schon geschrieben u an meiner Meinung oder Haltung zu Fehlern hat sich nichts geändert. Deine Schönheitsreparatur ist sehr gelungen, so dass es mit bloßem Auge nicht mehr zu erkennen ist. Die Anmerkung mit den absichtlich versteckten kleinen Fehlern in türkischen Teppichen ist doch sehr entlastend, wenn man mit seinem eigenen Perfektionismus hadert. Dir ein schönes Wochenende! LG bjmonitas

  18. Andrea
    27. Juni 2014 at 09:18

    Hallo Tina,

    ich sehe da gar keinen Fehler. Ich denke oft, wenn man es nicht weiß, sieht man es auch nicht. Beim stricken kommt es darauf an: Bei einem Lacetuch habe ich schon oft gemogelt, einfach einen faden hochgenommen, wenn ich den Umschlag vergessen hatte. Beim falsch verzopften Zopf, ribbel ich….
    Ich mogel mich aber eher durch das Stricken.

  19. Constanze
    27. Juni 2014 at 10:15

    Hallo Tina,

    ich finde das Leben sollte Spaß machen und meine Hobby´s auch. Wenn ich dann dauernd
    perfekt sein müsste – (Wer ist das schon ?) -wäre das doch schon sehr stessig !

    Ich hätte den Fehler – so wie Du behoben und wäre damit zufrieden.

    LG Constanze

  20. 27. Juni 2014 at 10:24

    Guten Morgen in die Runde,

    ich finde weggepfuscht hört sich so ein bisschen negativ an. Diese kleine Schönheits-OP ist doch mehr als gelungen.

    Wenn der Fehler hier nicht so zur Diskussion gestanden hätte und Du hättest das fertige Werk präsentiert, dann könnten jetzt nicht so viele mit dem Finger auf Dich zeigen und sagen:“ Boah … sieh nur … da ist ein Fehler!“

    Allen ein entspanntes Wochenende
    Angie

  21. yara
    27. Juni 2014 at 13:41

    Ich bin total perfektionistisch veranlagt, aber auch für meine gerne effizient. D.h. manchmal muss man einfach einen Mittelweg gehen. Bei auffälligen Fehlern pfusche ich erstmal so gut es geht. Und wenn es nicht klappt, würde ich auch 10 Stunden Extraarbeit in Kauf nehmen und ribbeln. Aber Deine OP hat wunderbar geklappt und ist damit wirklich effizient.
    Auch wenn ich häufiger mal ribbel (meist merke ich es glücklicherweise vor dem Zusammennähen…), bei mir im Schrank finden sich genug Teile mit kleinen Fehlern, die wahrscheinlich nur ich sehe.
    Man muss eben lernen, wo sich Perfektionismus lohnt und wo nicht.
    Wenn ich ein Teil nicht anziehen würde aus „Angst“ vor dem Fehler, dann würde ich auf jeden Fall Extraarbeit investieren, ich stricke nicht, damit die Teile später rumliegen. Weder wegen schlechter Passform noch wegen irgendwelcher Musterfehler.

    Liebe Grüße
    yara

  22. Waltraud
    27. Juni 2014 at 15:00

    Nicht gepfuscht, gerettet wie oben jemand sagte, so würde ich dass auch nennen. Ich bin nur bei Geld pingelig. Ich ribbele nur, wenn etwas nicht passt, meist, weil es zu eng ist. Fehler in Mustern merke ich immer schon nach ein paar Reihen. wenn ich abends in der Dämmerung stricke, muss ich es morgens bei Tageslicht überprüfen, weil ich manchmal nur einen halben Faden verstrickt oder bei einem Muster mich verzählt habe.Das ist aber erst heute der Fall, vor Jahren kam es schon vor, dass ein Fehler kurz nach dem Bund erst beim Fertigstellen des Halsauschnitts bemerkt wurde. Damals habe ich auch gerettet oder wenn nicht möglich laut tobend geribbelt.
    Bei Handgestricktem gibt es nie ein Perfekt bis auf die letzte Schlinge. Irgendetwas könnte immer optimaler sein z. B. Randmaschenfestigkeit, Bund zu eng zu weit, oder an beiden Ärmel nicht gleich locker, irgendetwas rollt sich und wenn nur bei einer Jacke der eine obere Rand der Knopfleiste.

  23. Annelies
    27. Juni 2014 at 18:23

    Hallo Tina,

    perfekt gelungende Operation!
    Ich hatte den Fehler gar nicht gesehen und daher erst auf die Kommentare achten müssen. Aber auch danach fand ich diesen Fehler nicht extrem. Und jetzt hast Du ihn sehr gut bearbeitet, der fällt bestimmt Nicht-Wissern gar nicht auf.

    Bei mir kommt es immer auf den Fehler an. Einmal hatte ich einen Pullover für meinen damaligen Freund gestrickt und zwei bunte Reihen vergessen. Beim Zusammennähen fiel es mir auf, und ich hatte keine Wolle mehr. So konnte ich nichts verbessern, aber niemand ist über den fehlenden Mustersatz gestolpert.

    Viele Grüße vom regnerischen Finnland!
    Annelies

  24. pinkvelvet
    27. Juni 2014 at 19:34

    Ist schön geworden!
    Der Rest ist nur noch ein Beweis, dass es Handarbeit ist. http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif

  25. Rita
    27. Juni 2014 at 21:15

    Hi Tina!
    Du müsstest ein Kreuzchen machen, wo der Fehler war. Ich seh nichts mehr.
    Muß öfter mal ribbeln, das ärgert mich sonst jedesmal. Wenns geht laß ich Maschen fallen und häkle richtig hoch.
    Ist in Deinem Fall aber nicht möglich.
    Jetzt geh ich an mein Strickzeug,da hat mich jetzt der Eifer gepackt, ob Deiner Schnelligkeit.
    Gruß Rita

  26. 27. Juni 2014 at 21:36

    Gesunde Einstellung! Das Schlimmste, was mir mal passiert ist (in Sachen falsch stricken), war, dass ich bei einer Jacke zwei gleiche Vorderteile gestrickt habe. Gemerkt hab ich das tatsächlich erst beim Zusammennähen 🙂 Also komplettes Vorderteil wieder auftrennen, neu stricken 🙂

  27. Andrea
    27. Juni 2014 at 22:10

    Hallo Tina,

    also ich habe auch bei genauem Hinschauen und trotz der vielen Kommentare keinen Fehler entdecken können. Also wäre ich auch nie auf die Idee gekommen, bei diesem Pullover etwas zu ribbeln.
    Bei Fehlern, die mir erst spät auffallen, kommt es drauf an, ob der Fehler wirklich als solcher ins Auge sticht. Wenn das so sein sollte, würde ich auch erst mal versuchen, zu korrigieren. Ehe ich an ribbeln denken würde, müße es mich schon sehr ärgern. Anders ist das, wenn etwas nicht paßt oder wenn mir etwas passiert, wie bei meiner letzten Strickjacke aus fair alpaka DK. Ich hatte geplant eine Trachtenjacke in kraus rechts zu stricken. Alles sah auch gut aus, solange ich die Teile noch nicht zusammengenäht hatte. Bei der ersten Anprobe stellt sich heraus, daß die Jacke viel zu viel Gewicht hatte und duch das Muster in alle Richtungen zog und zippelte. Da habe ich die komplette Jacke wieder aufgezogen und kurzerhand mit anderem Muster und kleinerer Nadelstärke ganz neu gestrickt. Jetzt gefällt sie mir und ich bin froh, daß ich in dem Fall alles aufgezogen habe – obwohl mich die meisten, denen ich das erzählt habe, mich für „ziemlich bekloppt“ gehalten haben.

  28. JaniStef
    27. Juni 2014 at 22:28

    Das nenne ich mal ein effektives „mit minimalem Aufwand, maximale Wirkung erzeugen“ http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif

    Ich wäre wohl nicht drauf gekommen und hätte das mit Schippeln und Maschenstich versucht… dabei liegt die Idee mit dem minimalinvasiven Eingriff ( http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/o080.gif ) doch recht nahe.

    Jetzt freu ich mich erst recht auf die Ärmel und den fertigen Pullover. Die werden ein Glanzstück. Die Farbe, die Musterkombi, einfach toll.

  29. 28. Juni 2014 at 07:13

    Meine Tante hatte in den fünfziger Jahren mal einen langen Rock gestrickt, und erst als er fertig war gemerkt, dass sie nach dem Anschlag der Maschen das ganze verdreht auf der Rundstricknadel hatte, da blieb nur auftrennen denn der Rock war ja so verdreht, dass es kein Rock war, heute könnte man ihn als „großen Möbius Schal“ nehmen.

    LG Andrea

  30. 28. Juni 2014 at 07:16

    Jetzt war ich wieder zu schnell…. Großes Kompliment, der Pulli ist total schick, gut gemogelt.
    LG Andrea

  31. Nadya
    28. Juni 2014 at 08:16

    Hallo Tina,
    als Du Dich für einige Tage nicht an der Diskussion beteiligt hast, war ich echt besorgt, dass Du tatsächlich ribbelst. Bin ich froh, dass Du es so gelöst hast! Leider bin ich mit mir SUPER-pingelig und stehe mir dabei häufig selbst im Weg. Als ich einmal duch falsches Waschen einen Damenpullover in Kindergröße verwandelt habe, habe ich aus Zorn jahrelang auf das Stricken FÃœR MICH verzichtet habe. Wenn das nicht oberdoof ist…
    Heute bin ich da nicht mehr so genau, jedoch kontrolliere ich immer schnell, ob ich einen Fehler im Muster habe. Du hast auf jeden Fall die Sache richtig gelöst.
    Ich freue mich auch schon auf die Ärmel. Eine Frage: ist die Rückseite auch mit Muster wie vorne oder einfach glatt links?
    LG Nadya

  32. 28. Juni 2014 at 12:13

    Ach, Aufwand und Ergebnis müssen sich halt die Waage halten: Wenn die Verbesserung durch leichten oder mittleren Einsatz erlangt werden kann, mache ich es. Wenn es viel länger und komplizierter wird, sehe ich über das Problem oder den Fehler hinweg. Und diese Regel gilt für mehr als nur Handarbeiten!
    Viele Grüße, Petra

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