Amirisu Winter 2015 – Issue 6

Die neue Amirisu ist online:

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Sehr schön finde ich MarlOn von La Maison Rililie – eigentlich zwar total simpel, aber ich mag Streifen immer gerne.
Bloß der Sitz an den Schultern und Oberarmen gefällt mir gar nicht, das sieht immer so nach kurz vor dem Herutnerrutschen aus. Da würde ich lieber richtige Armkugeln stricken und dafür in Kauf nehmen, daß die Streifen ganz oben an der Schulter nicht mehr durchgängig sind. Das hätte aber auch den Vorteil, daß die Schultern nicht noch -wie hier- optisch verbreitert werden.

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Auch der East Matunuk Cardigan von Amy Christoffers ist hübsch – allerdings haben die Ärmel Hochwasser (wie seltsamerweise alle Oberteile dieser Ausgabe – oder das Model hat Affenarme ;-)). Den Schnitt finde ich auch nicht ganz so optimal, dadurch, daß die Oberteile einfach gerade herunter gehen und es keine Formgebung für einen Halsausschnitt gibt, klafft die Jacke vorne sehr weit auf – bei volleren Brüsten meiner Meinung nach nicht gerade die optimalste Passform.

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Oh, und eine deutsche Designerin ist in dieser Ausgabe auch vertreten, nämlich die liebe Claudia aka Himawari mit dem Cowl Miibaru Beach (womit wir wieder bei Hebemaschen wären :-)):

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Die Anleitungen kann man alle einzeln via Ravelry kaufen

Mittlerweile gibt es das Heft aber auch in gedruckter Form, zu beziehen über Etsy.

Sehr lustig ist übrigens der Artikel über „Knitting in Germany“ auf S. 56 – die Autorin hatte erwartet, daß sie überall strickende Menschen in den Verkehrsmitteln sieht und war ganz enttäuscht, daß dem nicht so ist. Schade, daß sie wegen unserer Ladenöffnungszeiten die richtigen Wollgeschäfte gar nicht gesehen hat, sondern offenbar nur bei Idee und in Kaufhäusern war.

15 comments for “Amirisu Winter 2015 – Issue 6

  1. konni
    16. Januar 2015 at 21:16

    liebe Tichiro,

    ja, ja diese RVOs 😉
    ging mir spontan durch den Kopf, als ich deinen Kommentar zur Streifenjacke las. Einzelteile stricken und nähen? Blos nicht, das ist ja sowas von schwierig…
    Lieber bis in Brusthöhe stricken und dann dreimal ribbeln, weil der Arm nicht richtig sitzt 😉

    einen schönen Abend noch

    Konni

  2. Debbie
    17. Januar 2015 at 11:03

    Danke fürÅ› Vorstellen, liebe Tina,

    den Knitting in Gemrany Artikel muss ich mir mal zu Gemüte führen.
    Nette Anleitungen ; )
    Re Pass form, naja die meisten Japanerinnen , die ich kenne sind eher kelin und rehct schlank, da kann man optische Verbreiterungen schon mal gut finden u.U.
    ; )))

    Liebe Grüße

  3. Bine von der Spree
    17. Januar 2015 at 12:17

    Hahaha, Affenarme gefällt mir. Wobei meine Arme schon so zu lang sind, dann gehen mir die gezeigten Sachen vielleicht gerade so über den Ellenbogen, hihi.

    Danke für die Vorstellung des Heftes. Das kannte ich noch gar nicht. Die Idee mit den unterschiedlich breiten Streifen der oberen Jacke finde ich gut, muss ich mir gleich in meine Ideenkladde schreiben.

    Ein schönes Wochenende und viele Grüße,
    Sabine

  4. Mona NicLeòid
    17. Januar 2015 at 13:10

    Ich verstehe das mit diesen Schulterkonstruktionen auch nicht. Das ist ja nicht mal ein richtiger Raglan, sondern so ein halbes Contiguous-Dings. Die Leute machen sich echt das Leben schwer. Eine richtige Armkugel von oben reinzustricken ist nun wirklich kein Hexenwerk, und dabei kann man alle Maße – sowohl am Ärmel als auch am Körper – einzeln exakt anpassen. Ich käme nie auf die Idee, mit einem schlechter sitzenden Pullover als nötig herumzulaufen, bloß damit ich beim Stricken… na, was denn eigentlich? Ein paar Minuten weniger denken muss? Ein paar weniger Fäden vernähen? Ich versteh’s echt nicht, aber man sieht immer mehr davon.

    Und ich würde auch keine durchgehenden Streifen quer über den Schulterbereich haben wollen, das ist eh schon die breiteste Stelle an meinem Körper 😛

    • manati
      17. Januar 2015 at 18:25

      Aber wenn man viel durch ravelry surft, sieht man diese unsäglichen Ärmel- bzw. Oberteilformen allenthalben, scheint in USA große Mode zu sein, ebenso wie dieses fürchterliche „negative ease“. Warum stricke ich mit Bedacht ein Teil, das mir zu eng sein wird?!

      • Tina Hees
        17. Januar 2015 at 18:52

        Negative ease bedeutet ja nicht zwingend, daß das Teil zu eng ist. Strick ist dehnbar, wenn ein Oberteil also figurbetont sitzen soll, muss es einen Tick kleiner sein als die Körpermaße.

        Und von Amy Herzog habe ich gelernt, daß ein hüftlanger Pullover an den Hüften auch einen Tick kleiner als der tatsächliche Hüftumfang sein sollte, wenn er nämlich um die Hüften herum Luft hat, schlabbert er und das sieht nicht schön aus. An der Brust genauso, wenn der Pullover weiter ist als der Brustumfang, sitzt er schlabberig und das mag ich nicht. Meine Sachen sind in Brusthöhe entwerder genauso weit wie mein tatsächlicher Brustumfang oder ein paar cm enger. Nur an der Taille habe ich ein bisschen positive ease.

        Ich habe zwar einiges an Ãœbergewicht, aber deswegen mag ich trotzdem nicht in schlabberig-weiten und/oder pobedeckenden Sachen herumlaufen. Lange und weite Sachen verbergen ja nicht, daß ich eine kleine dicke Frau bin, sondern ich sehe darin dann aus wie eine kleine dicke Frau in zu großen Klamotten.

        • 18. Januar 2015 at 08:53

          tina…..herrlich….ich finde das so geil an dir, das du eine gesunde portion humor dir selber gegenüber hast…. klasse…
          liebsgrüssli Nicole 🙂http://tichiro.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif

        • manati
          18. Januar 2015 at 12:41

          Daran merkt man meinen selektiven Blick – ich schaue viel auf das, was sehr dicke Frauen fabrizieren und bin dann entsetzt, wenn in den Projectnotes steht, dass es passt – tut es, aber nur am obersten Knopf, ab Brust geht die Knopfleiste ab in Richtung Seitennaht. Die Ärmel müssen sehr lang sein, damit sie sich am Oberarm in die Breite begeben können – immer günstig, man nimmt Lochmuster (*gg*). Und ich scheine von extrem vielen Frauen umgeben zu sein, die nach Schulternaht schauen, aber Jacken bei Wind und Regen nicht mehr schließen können, weil es einfach fehlt und damit sich und anderen erzählen können, welche kleine Kleidergröße sie doch nur brauchen.

          Wenn diese Frauen es so machen würden wie DU, nämlich ihr Strickstück ihren Maßen entsprechend anzupaßen, würden sie darin auch so aussehen wie Du, nämlich NIE als hätte jemand eine Wurst in einen zu engen Schlauch gepreßt. Und was noch einige sich von Dir abschauen könnten, ist Haltung!

          Und ja, ich bin so böse, weil mich diese Selbstbeschummelei so nervt – für die Blicke der anderen kann ich sowieso kein Gramm Fett wegmogeln.

  5. Birgit
    17. Januar 2015 at 16:13

    Ich finde sowieso, daß Ã„rmel mit Armkugel und einer richtigen Naht am besten sitzen.
    Auch bei Raglan bevorzuge ich eine richtige Naht.

  6. 17. Januar 2015 at 17:12

    Das ist die richtige Ärmellänge für mich, ich stricke sie nur noch so (sonst bin ich nur am hochschieben). Mir gefallen der Sommerpulli Sky Blue und der Poncho am besten (bin momentan auf dem Ponchotrip). Den Artikel über Stricken in Deutschland muss ich mir nochmal in Ruhe durchlesen.
    LG
    Ingrid

  7. Lena
    18. Januar 2015 at 18:58

    Ach, endlich mal wieder eine Amirisu-Ausgabe, da freue ich mich jetzt aber!
    Der Polaris-Pulli hats mir total angetan, der sieht richtig süß aus an dem Model. Aber ich glaube, ich warte lieber ab, bis den einige testgestrickt haben, damit ich abschätzen kann, wie der bei einer größeren (europäischen) Brustgröße rauskommt. 😉
    Die Schulterlösung bei dem MarlON ist mir gar nicht aufgefallen, allerdings wird mir dieser Streifenhype langsam suspekt. Bin mal gespannt, wie lange der noch anhält…

  8. 19. Januar 2015 at 09:42

    Ha! Hebemaschen, wie toll. Ansonsten fand ich jetzt nichts so arg spannend, dass ich mir gleich das pattern kaufen wöllte. Da bin ich auf die neue BT Kollektion gespannter.

  9. 19. Januar 2015 at 15:24

    Moin zusammen!
    Ich hab mir die Sachen jetzt mehrmals angeschaut. Aber trotzdem muss ich sagen, dass das alles nicht so meins ist. Irgendetwas stört mich an jedem Modell, kann es aber nicht genau benennen. Trotzdem danke für’s Zeigen, liebe Tina.

    LG Sabine

  10. 20. Januar 2015 at 12:38

    Das Heft gefällt mir gut, schöne Aufmachung, schöne Modell. Ich denke, die Sache mit den Schultern und den Armen, hängt mir der derzeitigen Mode zusammen. Passende Schultern sind aus, die Schulternaht (wenn überhaupt vorhanden) hängt doch meist knapp über dem Ellenbogen. Ich selbst finde das im Ãœbrigen gar nicht schlecht.

  11. Klara
    20. Januar 2015 at 14:12

    Mir gefällt das alles nicht wirklich. Bei diesem Streifenpulli fällt mir auf, das die Designerin das jetzt schon so oft durchgenudelt hat, das es mir schon vom ansehen langsam öde wird.
    Ein Muste für einen Cowl mit Hebemaschenmuster muss man nun wirklich nicht kaufen, oder? Da ist keine Zauberei drin. Mich nervt soetwas sehr. Wenn es wenigstens ne Mütze wäre, könnte ich den „Designaufwand“ verstehen, aber so: es ist einfach ein Schlauch…

    Die Artikel sind immer sehr gut, darauf freue ich mich immer.

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